Forking Paths | Gruppenausstellung | Esther Schipper | 03.07.–26.08.2026
bis 26.08. | #5097ARTatBerlin | Galerie Esther Schipper präsentiert ab Freitag, 3. Juli 2026 die Gruppenausstellung „Forking Paths“ der Künstler*innen Chiu Chien-Jen, Chia-Wei Hsu, Tsai Yi-Ting und Tseng Chien-Ying. Der Titel der Ausstellung leitet sich von Jorge Luis Borges’ Kurzgeschichte „The Garden of Forking Paths“ aus dem Jahr 1941 ab. In Borges’ Text verläuft die Zeit nicht entlang einer einzigen linearen Bahn, sondern verzweigt sich in vielfältige, gleichzeitig bestehende Möglichkeiten. Die Geschichte entwirft ein Universum, in dem jede Entscheidung neue Wege erschafft, anstatt frühere zu ersetzen. „Forking Paths“ greift dieses Bild als Ausgangspunkt für eine Ausstellung auf, die die vielfältigen Wege untersucht, auf denen Bilder, Geschichten und Identitäten konstruiert und wahrgenommen werden. Diese literarische Prämisse findet ihr räumliches Pendant in der Struktur der Ausstellung. Anstatt Kunstwerke in einer festgelegten Reihenfolge zu präsentieren, entfaltet sich „Forking Paths“ als ein Beziehungsfeld, das durch wechselnde Blickachsen geprägt ist. Vorhänge in Erdtönen unterteilen und strukturieren den Raum und schaffen durchlässige Schwellen, die Ausblicke freigeben und verbergen, während sie die Besucher durch den Galerieraum führen. Die Ausstellung knüpft teilweise an ostasiatische und italienische Garten- und Raumtraditionen an, in denen gewundene Wege und gerahmte Ausblicke das Gehen zu einer Form der Wahrnehmung machen, und lädt die Betrachter […]
Allan McCollum | A Moment in Time: Drawings, 1991-1992 | Galerie Thomas Schulte | 03.07.–15.08.2026
bis 15.08. | #5096ARTatBerlin | Galerie Thomas Schulte (Potsdamer Straße) zeigt ab Freitag, 03. Juli 2026 die Ausstellung „A Moment in Time: Drawings, 1991-1992″ des Künstlers Allan Mccollum. Die Galerie Thomas Schulte präsentiert „A Moment in Time: Drawings, 1991–1992“, eine Einzelausstellung von Allan McCollum. Die Ausstellung zeigt neun „Collections of Drawings“ und umfasst insgesamt 570 Einzelwerke aus McCollums Serie „Drawings“ – ein Werkkomplex, der zu den bedeutendsten seiner lebenslangen Auseinandersetzung mit dem Individuum im Kontext von Systemen der Wiederholung, Reproduktion und Vermehrung zählt. Anlässlich des 35-jährigen Jubiläums der Galerie widmet sich der Ausstellungsraum in der Potsdamer Straße dem historischen Werk eines Künstlers, den die Galerie seit ihrer Gründung im Jahr 1991 vertritt und der ihr konzeptuelles Programm seitdem maßgeblich geprägt hat. Vernissage: Freitag, 03. Juli 2026, 19:00–21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 03. Juli bis Samstag, 15. August 2026 Bildunterschrift Titel: Allan McCollum, „Collection of Thirty Drawings“, 1988/91, Graphite pencil on museum board, Various dimensions Ausstellung Allan McCollum – Galerie Thomas Schulte | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Empty Places, Crowded Hearts | Gruppenausstellung | Galerie Crone | 27.06.-15.08.2026
bis 15.08. | #5094ARTatBerlin | Galerie Crone zeigt ab Samstag, 27. Juni 2026 (Vernissage: 26.06.) die Gruppenausstellung Empty Places, Crowded Hearts der Künstler*innen Hanne Darboven, Carola Dertnig, Hannah Sophie Dunkelberg, Judith Fegerl, Sylvie Fleury, Channa Horwitz, Sophie-Luise Passow, Charlotte Posenenske, Rosemarie Trockel und Ruscha Voormann Gironcoli. Die Galerie Cronen lädt herzlich zur Vernissage der Ausstellung „Empty Places, Crowded Hearts“ in ihrer Berliner Galerie ein, die ein generationsübergreifendes Panorama weiblicher künstlerischer Strategien mit abstrakten oder abstrahierenden Bezügen präsentiert. Die Ausstellung bringt einflussreiche Werke aus den 1970er- und 1980er-Jahren in einen Dialog mit zeitgenössischen Tendenzen. Die gezeigten Arbeiten von Channa Horwitz, Hanne Darboven, Charlotte Posenenske, Sylvie Fleury und Rosemarie Trockel stehen für eine konzeptuelle Durchdringung von Struktur durch serielle Systeme, zeitbasierte Ordnungen und die kritische Reflexion kultureller und materieller Codes. Ihre Praxis hat das Verständnis von Struktur als intellektuelles und gesellschaftliches Prinzip nachhaltig geprägt. Courtesy of Galerie Crone Jüngere Positionen wie Ruscha Voormann, Hannah Sophie Dunkelberg, Sophie-Luise Passow, Judith Fegerl und Carola Dertnig entwickeln diese Ansätze weiter und untersuchen Oberflächen, Materialien und narrative Gefüge als offene, fragile Systeme, in denen Körper, Raum und Bild in dynamische Beziehungen treten. Die Ausstellung versammelt somit Werke von zehn Künstlerinnen verschiedener Generationen, die sich mit grundlegenden […]
Phelan O’Hara | Towards Childhood | Galerie Michael Haas | 09.07.–31.07.2026
bis 31.07. | #5095ARTatBerlin | Galerie Michael Haas zeigt ab Donnerstag, 9. Juli 2026 die Ausstellung Towards Childhood des Künstlers Phelan O’Hara. Seit über 15 Jahren malt der britische Künstler Phelan O’Hara (*1940) Kinderbilder. Die naiven, mit unbeholfenem Strich auf kleinen Zetteln und dünnem Papier eher beiläufig, als reine Beschäftigung von Kindern gefertigten Zeichnungen üben eine Faszination auf ihn aus, der er mit der Fragestellung begegnet: Was passiert, wenn man eine Kinderzeichnung in ein größeres Format überträgt? Bei der Werkserie, die unter dem Titel Towards Childhood erstmals ausgestellt wird, handelt es sich jedoch nicht um einfache Kopien von bestehenden Zeichnungen. Vielmehr sind O’Haras Bilder eigene Kompositionen aus für Kinderzeichnungen übliche, stereotype Formen und Anordnungen: Der stilisierte Baum unter einer gelb-runden Sonne, Menschen und Tiere mit ihren Strichbeinen, die den unteren Rand des Formats, der den Boden symbolisiert, bevölkern und in Häusern mit dreieckigen Dächern leben. All das kommt ohne perspektivisch realistische Darstellung aus und wird auf die nötigsten Elemente und Farben reduziert. Die fast primitive Einfachheit der Darstellung in der kunsthistorischen Tradition der Art brut ist das von O’Hara angestrebte (doch bisher noch unerreichte) Ziel. Phelan O’Hara imitiert die prä-alphabetische Bild-Sprache, in der Kinder Gesehenes und Erlebtes festhalten, und ergänzt […]
Zeichnung heute II | Gruppenausstellung | Galerie Dittmar | 27.06.–22.08.2026
bis 22.08. | #5093ARTatBerlin | Galerie Dittmar präsentiert ab Samstag, 27. Juni 2026 die Gruppenausstellung „Zeichnung heute II“ der Künstler*innen Georg Baselitz, Lucie Beppler, Sophia Berg, Jean Fautrier, Marcel Gähler, Hernández Pijuan, Arnulf Rainer, Jack Sal, Gottfried Salzmann, Ernesto Tatafiore, Hana Usui. Die Zeichnung nimmt in der Moderne eine herausgehobene Position ein. Sofern der Begriff der Zeichnung auf den Bildträger Papier ausgeweitet wird, was häufig geschieht, reicht ihre überragende Bedeutung noch deutlich weiter zurück. Sophia Berg, Formenkatalog IV, 2025, Graphit auf Bütten, 25,5 x 28,5 cm Auf jeden Fall trat die Zeichnung spätestens seit dem i9. Jahrhundert „als eine eigenständige genuine künstlerische Ausdrucksmöglichkeit gleichberechtigt neben die Malerei. Unter dem alten Titel der Zeichnung treten nunmehr Werke mit einem völlig gewandelten Anspruch auf… Wo die gesamte Zeichenkunst seit der Renaissance in der einen oder anderen Form die Linie zum Ausgangspunkt ganz heterogener zeichnerischer Verfahren nimmt, wird die Frage spannend, auf welche Weise die Zeichnung im 19. Jahrhundert diese vereinseitigende Orientierung aufgeben durfte und dennoch als Gattung unbeschadet bestehen, ja unvorhergesehene Höhepunkte erreichen konnte.“ (Bernd Growe, in: Georges Seurat. Zeichnungen, München 1983, S. 15 ff.) Eröffnung: Samstag, 27. Juni 2026, 12:00–16:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 27. Juni – Samstag, 22. August 2026 […]
Thaddeus Strode | Stairway to somewhere: a soundtrack | neugerriemschneider (Linienstrasse) | 04.07.–15.08.2026
bis 15.08. | #5092ARTatBerlin | neugerriemschneider (Linienstrasse) zeigt ab 4. Juli 2026 (Vernissage: 03.07.) die Ausstellung Stairway to somewhere: a soundtrack des Künstlers Thaddeus Strode. Thaddeus Strodes 13. Einzelausstellung bei neugerriemschneider, stairway to somewhere: a soundtrack, verbindet Referenzen aus Massenmedien, Philosophie, Kunstgeschichte, Film, Illustration und Surfkultur zu einem gemalten Mixtape. Gezeigt werden neue Arbeiten, die figurative und textliche Elemente auf Leinwänden vereinen, deren Maßstab auf den menschlichen Körper bezogen ist. Themen wie Leben, Tod, Wiedergeburt, Transformation und Transzendenz setzen sich in einem überdimensionalen Schiffsmodell sowie in geisterhaft wirkenden Objekten fort, deren blaue Farbgebung an den Bluescreen der Videotechnik erinnert. Ergänzt wird die Installation durch die Klänge einer E-Gitarre, die zur Eröffnung aktiviert wird und während der gesamten Laufzeit von Besucher*innen gespielt werden kann. Seit Beginn seines Schaffens setzt sich Strode mit den Bildwelten seiner kalifornischen Heimat auseinander. In den ausgestellten Werken greift er deren musikalischen Hintergrund – von Boomboxen am Strand bis zu Straßenmusiker*innen auf der Promenade – auf und verfremdet ihn durch den Filter der Erinnerung. Inspiriert von dadaistischen Cut-up-Techniken, Musique concrète und dem Beatles-Stück „Revolution 9“ entstehen Arbeiten, die intuitive Farbflächen, Textfragmente und comicartige Formen zu vieldeutigen Bildräumen verbinden. Vertraute Motive werden dabei zu Trägern des Unbestimmten. stairway […]
Richard Deacon | Just Looking | Galerie Thomas Schulte | 03.07.–15.08.2026
bis 15.08. | #5091ARTatBerlin | Galerie Thomas Schulte (Charlottenstraße) zeigt ab Freitag, 03. Juli 2026 die Ausstellung „Just Looking“ des Künstlers Richard Deacon. „Just Looking“, eine Einzelausstellung mit Werken von Richard Deacon, umfasst neue Druckgrafiken und großformatige Keramikskulpturen, die hier erstmals gezeigt werden. Die hier präsentierten vielfältigen Serien unterstreichen Deacons Variationsreichtum, seine sich weiterentwickelnden Konstruktionsmethoden und seinen systematischen Umgang mit dem Material. In glasierter Keramik, als Digitaldrucke auf Polyester und aus lackiertem Stahl durchlaufen Oberflächen eine Verwandlung und entwickeln einen ganz eigenen Charakter: mit unterschiedlichen Graden an Mattheit und Glanz, abwechselnd glatt und rau, offen oder geschlossen, scheinbar flach oder ausgesprochen voluminös. Während tief liegende Keramikskulpturen auf wackeligen Beinen zu balancieren scheinen, stehen andere hoch und fest verankert da. Inmitten ihrer nebulösen Formen und vagen Assoziationen scheint Deacon uns eine Frage zu stellen, auch wenn es vielleicht gar keine Frage ist – eine Aussage, die in der Luft hängt, entschlossen in ihrer Bereitschaft, auf eine Auflösung zu verzichten. Vernissage: Freitag, 03. Juli 2026, 19:00–21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 03. Juli bis Samstag, 15. August 2026 Bildunterschrift Titel: Richard Deacon, „I Know What You Are Thinking #7“, 2023, Glazed ceramic, 23 x 61 x 57 cm, Photo: Mareike Tocha Ausstellung […]
Niki de Saint Phalle | Nikification. Niki de Saint Phalle and Germany | Galerie Judin | 04.07.-22.08.2026
bis 22.08. | #5090ARTatBerlin | Galerie Judin zeigt ab Samstag, 4. Juli 2026 (Vernissage: 03.07.) die Ausstellung „Nikification. Niki de Saint Phalle and Germany“ der Künstlerin Niki de Saint Phalle. Die Ausstellung beleuchtet Niki de Saint Phalles überraschend tiefe Verbundenheit und prägende Beziehung zu Deutschland – ein oft übersehenes, aber wesentliches Kapitel in ihrem künstlerischen Werdegang, das ihr Schaffen und ihr Verständnis des öffentlichen Raums maßgeblich geprägt hat – und stellt dabei zentrale Skulpturen in den Mittelpunkt, die sie für Deutschland geschaffen hat. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht „Les Trois Grâces“, eine Gruppe von drei überlebensgroßen „Nanas“, die in den 1990er Jahren für einen Brunnen am Lützowplatz – und als Hommage an das wiedervereinigte Berlin – entworfen wurden. Obwohl die Neugestaltung des Platzes nie umgesetzt wurde, haben die Skulpturen die Zeit überdauert – und gehören zu den letzten großen Werken von Saint Phalle. Anhand von Archivmaterial und bedeutenden Skulpturen zeichnet die Ausstellung „Nikification“ nach, wie Deutschland den künstlerischen Werdegang von Saint Phalle geprägt hat – von Kontroversen bis hin zu internationaler Anerkennung – und lädt zu einem neuen Blick auf eine Beziehung ein, die in der Kunstgeschichte lange Zeit zu kurz gekommen ist. Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit der […]
MARTIN EBERLE | Difficult Times | Laura Mars Gallery | 20.06.-25.07.2026
bis 25.07. | #5089ARTatBerlin | Laura Mars Gallery zeigt ab 20. Juni 2026 (Vernissage: 19.06) die Ausstellung „Difficult Times“ des Künstlers Martin Eberle. Bekannt ist Martin Eberle für seine Fotoserien über das Clubleben der 1990er Jahre sowie über subkulturelle Strukturen in der Hauptstadt. In seiner neuen Werkserie Difficult Times (2022–2026) verfolgt er eine rasante und immer sichtbarer werdende soziale und räumliche Umgestaltung der Stadt, und porträtiert Menschen aus der Berliner Kulturlandschaft. Er dokumentiert eine stete Transformation und fortschreitende Veränderungen von Nischen und Freiräumen in Berlin. Durch sein Werk gibt er Innen- und Außenräumen Sichtbarkeit, die sich oft in einem Moment des Übergangs befinden. Genauso ist er an Orten interessiert, die durch eine spontane und unregulierte Nutzung eine Eigendynamik im öffentlichen Raum entwickeln. Der urbane Raum Berlins wird laut Martin Eberle als ein Kommunikationssystem gesehen, das „aus vielen überraschenden, unerwarteten, zusammenhängenden und zusammenhaltlosen Botschaften besteht. Die Fotografien dieser Aneignungen zeigen die Großstadt persönlich, schmutzig, verletzlich, emotional, die vielen Nischen und verlorenen Ecken, den ganzen Wahnsinn“. Über Martin Eberle Martin Eberle (*1966 in Augsburg) studierte Fotografie an der FH Dortmund sowie Architektur und Stadtforschung an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg. Seit 1994 Lehraufträge zur Fotografie an FH Potsdam, Akademie der Bildenden Künste (AdBK) Nürnberg, Kunsthochschule […]
Jeff Davis | Mechanical Drawings | OFFICE IMPART | 09.06.-03.07.2026
bis 03.07. | #5088ARTatBerlin | OFFICE IMPART zeigt derzeit die Ausstellung „Mechanical Drawings„ des Künstlers Jeff Davis. „Jeff Davis hat drei Jahrzehnte lang eine Odyssee unternommen, eine Suche danach, die Hand aus seiner künstlerischen Praxis zu verbannen. ‚Mechanical Drawings‘ markiert die Wende dieser Reise zurück nach Hause, weg von der rein digitalen Perfektion und hin zur Unvollkommenheit der Materialität. (…) Jeff Davis, Mechanical Drawings, 2026. Courtesy of the artist and OFFICE IMPART Ein Buntstift verhält sich nicht wie ein ungebundenes Pixel. Er zieht sich, er bleibt hängen, die Spitzen werden breiter, wenn sie stumpf werden. Wie viel davon nimmt das Auge wahr? Inwiefern reagiert das Auge auf Bleistift und Papier anders als auf einen Bildschirm? Was kann unser Auge nicht vorhersagen? (…)“ Ausstellungsdaten: Dienstag, 09. Juni bis Freitag, 03. Juli 2026 Bildunterschrift Titelbild: Jeff Davis, Mechanical Drawings, 2026. Courtesy of the artist and OFFICE IMPART Ausstellung Jeff Davis – Galerie OFFICE IMPART | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Helcio Barros | Em torno do Aleph | Barbara Thumm | 27.06.–01.08.2026
bis 01.08. | #5087ARTatBerlin | Barbara Thumm präsentiert ab Samstag, 27. Juni 2026 (Vernissage: 26.06.) die Ausstellung „Em torno do Aleph“ des Künstlers Helcio Barros. Helcio Barros ist ein bildender Künstler und Schriftsteller, geboren 1956 in Rio de Janeiro, der heute in São Paulo lebt. Seine künstlerische Laufbahn begann Anfang der 1980er Jahre – einer Zeit, die sowohl von der Demokratisierung Brasiliens als auch von der internationalen Etablierung der Malerei als Ausdrucksmedium geprägt war. In diesem Kontext widmete sich der ehemalige Beamte dem Zeichnen und studierte Filmwissenschaft an der Universität. Sein Weg in die Kunst verlief kontinuierlich: Auch wenn er von der Kunstszene lange kaum wahrgenommen wurde, schuf er zwischen seinen beruflichen Verpflichtungen kleine Zeichnungen und nahm an Einzel- und Gruppenausstellungen teil. Vier Jahrzehnte trennen diesen Anfang vom Jahr 2026. Im Rahmen der 36. Biennale von São Paulo wurde sein Werk in einer Hommage des Kollektivs Vilanismo gewürdigt, das seine Meisterschaft und Hingabe ehrte – als Akt historischer Wiedergutmachung gegenüber einem Künstler, der sie bis heute inspiriert. Em torno do Aleph (Rund um Aleph) ist seine erste Ausstellung in Deutschland. Der Titel bezieht sich auf Jorge Luis Borges’ ikonische Erzählung „El Aleph“ (Das Aleph) aus dem Jahr 1945. Das Aleph ist […]
Ayumi Paul | The First Two Letters of the Alphabet Are Unconditional Love | Galerie Tanja Wagner | 13.06.-01.08.2026
bis 01.08. | #5086ARTatBerlin | Galerie Tanja Wagner präsentiert ab Freitag, 13. Juni 2026 (Vernissage: 12.06) die Ausstellung „The First Two Letters of the Alphabet Are Unconditional Love“ der Künstlerin Ayumi Paul. Ayumi Pauls Arbeiten lenken die Aufmerksamkeit auf das Zusammenspiel von Kräften, Beziehungen und Zeitskalen, die das Bewusstsein einzelner Akteure übersteigen, doch jedem Atemzug, jedem Windstoß und jeder Begegnung zugrunde liegen. Sie gründen auf der Erkenntnis, dass das Leben nicht aus getrennten Einheiten besteht, sondern aus Prozessen, die sich gegenseitig ständig hervorbringen und verwandeln. Wahrnehmung wird dabei nicht als Beobachtung von außen verstanden, sondern als Teilhabe. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf die ersten beiden Zeichen des japanischen Hiragana-Silbenalphabets, „A“ und „I“. Zusammen bilden sie das japanische Wort für Liebe. Hiragana ist ein phonetisches Schriftsystem. Ausgehend von den beiden Vokalen A und I reduziert Ayumi Paul die Sprache auf einen ihrer einfachsten klanglichen Ursprünge. Über Ayumi Paul Ayumi Paul lebt und arbeitet zwischen Athen und Kyoto. Ihre multidisziplinäre Praxis umfasst Klang, Performance, Objekte und soziales Engagement. Zu den jüngsten Präsentationen ihrer Arbeiten zählen die Sharjah Biennale (2025), das Lentos Kunstmuseum Linz (2025), das Georg-Kolbe-Museum, Berlin (2024), der Gropius-Bau, Berlin (2023), das Auditorium Parco della Musica, Rom (2022), die […]
NEWS ++ Wo ich wohne … – Haus am Waldsee (Berlin) | 14.06.–27.09.2026
Eine Wohnung verrutscht in ihrem architektonischen Gefüge. Nach und nach sackt sie Stockwerk um Stockwerk ab, bis ihr droht, in der Kanalisation zu versinken. Die mysteriöse Veränderung wird von den Bewohner*innen des Hauses kollektiv ignoriert. Die Erzählerin in Ilse Aichingers Kurzgeschichte hofft indes bis zuletzt darauf, dass jemand das Schweigen bricht: „Verzeihen Sie, aber wohnten Sie nicht gestern noch einen Stock höher?“ Was für Ordnungen prägen die Orte, in denen wir wohnen? Welche Spuren der Nutzung schreiben sich in sie ein und wirken über sie hinaus fort? Aichingers Wo ich wohne ist nicht nur titelgebend für die Ausstellung, mit der das Haus am Waldsee im Sommer 2026 sein 80-jähriges Bestehen reflektiert, sondern verweist zugleich auf die Verbindungen zwischen gesellschaftlichen Verhältnissen und … Lies weiter auf DEEDS.NEWS Abb. oben: Villa Knobloch, heute Haus am Waldsee, Grundriss 1923, Modifizierung durch Richard Venlet, 2026, Courtesy der Künstler
Margarete Adler | 104,5° | AOA;87 contemporary | 26.06.–06.08.2026
bis 06.08. | #5085ARTatBerlin | AOA;87 contemporary präsentiert ab Freitag, 26. Juni 2026 (Vernissage: 25.06.) die Ausstellung 104,5° der Künstlerin Margarete Adler. Mit „104,5°“ präsentiert AOA;87 eine Soloausstellung der Berliner Bildhauerin Margarete Adler – fünf lebensgroße Tonfiguren, die den Raum in eine begehbare molekulare Konstellation verwandeln. Margarete Adler, Mann mit Ei, 2026 (work in progress), Terrakotta, bemalt mit Öl, 73 x 57 x 34 cm | Foto: Studio Margarete Adler Der Winkel ist kein Zufall: Das Wassermolekül H₂O ist in einem Bindungswinkel von genau 104,5° gebaut. Wäre er gerade, gäbe es keine Polarität, keine Oberflächenspannung, keine Tränen, kein Blut, kein Fruchtwasser. Dieser präzise Winkel ist die Voraussetzung allen Lebens – und er gibt Adlers Ausstellung ihren Titel und ihre räumliche Logik. Margarete Adler, Mann mit Hahn, 2026, Terrakotta, bemalt mit Öl, 77 x 52 x 40 cm | Foto: Studio Margarete Adler Im Zentrum stehen drei Figuren desselben Mannes – „Mann mit Huhn“, „Mann mit Ei“, „Mann mit Hahn“ – angeordnet im exakten Bindungswinkel des Moleküls, mit „Mann mit Huhn“ als Scheitelpunkt: Möglichkeitsraum und Vollendung, Werden und Geworden-Sein, ohne lineare Richtung. Abseits der Trias steht „Medusa“ – nicht als Bedrohung, sondern zu ihrem Wortstamm zurückgeführt: médousa bedeutet bewachen, schützen. Als Tochter der […]
Kimathi Mafafo | Passion Flower | Kristin Hjellegjerde Gallery Berlin | 04.06.-04.07.2026
bis 04.07. | #5084ARTatBerlin | Galerie Kristin Hjellegjerde in Berlin zeigt aktuell die Ausstellung Passion Flower der Künstlerin Kimathi Mafafo. Eine Frau in goldbestickter Kleidung sitzt umringt von Blumen und Blättern, während der Wind ihr durchs Haar fährt und der Sternenhimmel im Mondlicht leuchtet. „Passion Flower“, die Einzelausstellung der südafrikanischen Künstlerin Kimathi Mafafo in der Kristin Hjellegjerde Gallery in Berlin, erkundet die Natur nicht nur als physischen Raum, sondern als verkörperte Erfahrung, geprägt von Empfindung, Verbundenheit und Fürsorge. Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf eine bestimmte tropische Blumenart, die in den Werken dargestellt wird und die der Künstlerin erstmals von ihrer verstorbenen Großmutter wegen ihrer beruhigenden und stärkenden Wirkung vorgestellt wurde. Der Name und die Form der Blume stehen für Mafafo zudem symbolisch für ein gesteigertes körperliches und emotionales Bewusstsein. In all ihren Werken evozieren die leuchtenden Farben der Blütenblätter und Ranken eine jenseitige, fast kosmische Präsenz, die auch an Antennen oder Satellitenschüsseln erinnert – Sender oder Empfänger von Botschaften. Insbesondere in den Stillleben werden sie zu Stellvertretern für den Körper, der aus üppigem, verflochtenem Laubwerk hervortritt. Diese Verlagerung vom Porträt hin zu abstrakten Stillleben und Landschaftsszenen markiert eine umfassendere Entwicklung in Mafafos Schaffen hin zu skulpturaleren Werken, in […]
Richard Drews | PAPILLON | Galerie Schindler | 04.06.–11.07.2026
bis 11.07. | #5083ARTatBerlin | Galerie Schindler präsentiert ab Donnerstag , 4. Juni 2026 die Ausstellung PAPILLON des Künstlers Richard Drews. Richard Drews (*1997 in Leipzig) ist ein zeitgenössischer deutscher Maler, dessen eindringliche, leuchtende Ölarbeiten die feinen Schnittstellen von menschlicher Emotion, Vergänglichkeit und Transformation erforschen. Durch eine von häufigen Umzügen geprägte Kindheit entwickelte Drews schon früh ein feines Gespür für das Flüchtige von Umgebungen, Erinnerungen und Identitäten. Diese prägende, nomadische Erfahrung führte ihn später zu einer globalen Erkundung von Raum und Kultur: Er lebte und arbeitete in internationalen Metropolen wie Tokio, London und Paris, bevor er vor über zehn Jahren sein festes Atelier in Berlin bezog. Richard Drews, Der Morgen, 50×60 cm, Öl auf Leinwand, 2026 Als Autodidakt ist Drews’ künstlerische Praxis frei von den starren Zwängen akademischer Institutionen. Seit sieben Jahren widmet er sich intensiv dem Erlernen der komplexen Chemie und der historischen Faszination der Ölmalerei auf Leinwand. Seine Position als Quereinsteiger erweist sich dabei als tiefgreifende Stärke: Sie erlaubt ihm einen unbefangenen, intuitiven Umgang mit dem Material, bei dem er traditionelles Handwerk mit einer zutiefst modernen, existenziellen künstlerischen Stimme verbindet. Nach seiner viel beachteten Teilnahme an der Winter-Gruppenausstellung DIVERSE der Galerie Schindler gehört Drews zu den spannendsten neuen […]
Don’t you know Jake? | Gruppenausstellung | Verena Kerfin Gallery | 05.06.–10.07.2026
bis 10.07. | #5082ARTatBerlin | Verena Kerfin Gallery zeigt ab Freitag, 5. Juni 2026 die Ausstellung Don’t you know Jake? mit Werken von Francisco de Goya, Ondrej Drescher und Yusuke Furusawa. Die Ausstellung „Don’t You Know Jake?“ bringt zeitgenössische Bilder des Krieges in einen Dialog mit historischen Radierungen von Francisco de Goya. Gezeigt werden fotografische Arbeiten, auf denen Soldaten der IDF mit Kleidung, Spielzeug und persönlichen Gegenständen von Palästinensern posieren, die geflohen oder getötet worden sind. Die Fotografien wurden künstlerisch überarbeitet: nicht als bloße Dokumente, sondern als verstörende Bilder zweiter Ordnung, in denen Gewalt, Aneignung und groteske Inszenierung ineinandergreifen. Der Titel enthält einen schrägen Verweis auf eine kunsthistorische Geste: die Übermalung und Verunstaltung historischer Goya-Drucke durch spätere Künstler. Doch hier wird diese Geste umgekehrt. Der Eingriff ist keine Übung in ironischer Distanz und kein Kunstmarktspiel mit dem Grauen. Vielmehr verweist er auf die moralische Leere einer Gegenwart, die historische Gewalt ästhetisch konsumiert, während sie sich von der Gewalt der eigenen Zeit abwendet. Neben den veränderten Fotografien werden drei originale, unveränderte Radierungen Goyas gezeigt. Sie dienen nicht als ehrfürchtig behandelter historischer Hintergrund, sondern als stummer Maßstab. Goyas Bilder der Gewalt waren nie bloße Allegorien des Krieges; sie zeigen Entmenschlichung, Erniedrigung und […]
Ina Münch | Stille und Übermaß | Galerie Creative Game | 05.06.-21.06.2026
bis 21.06. | #5078ARTatBerlin | Galerie Creative Game zeigt ab Freitag, 5. Juni 2026 die Ausstellung Stille und Übermaß der Künstlerin Ina Münch. Mit „Stille und Übermaß“ präsentiert die Galerie Creative Game aktuelle Arbeiten der abstrakten Malerin Ina Münch und gibt einen konzentrierten Einblick in ihr Schaffen. Im Fokus stehen zentrale Werke ihres Œuvres sowie neue Arbeiten aus der Serie „Cloud Dancer“. Werke in intimen Kleinformaten bis hin zu monumentalen Leinwänden. Der erste Flieger, Lilienthalpark, 140 x 120 cm, Courtesy of Galerie Creative Game Ina Münchs Malerei bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Reduktion und Intensität. Stille erscheint in verdichteten, reduzierten Farbräumen von subtiler Präsenz, während Übermaß in expressiver Farbigkeit und gestischer Dynamik seinen Ausdruck findet. Die Ausstellung zeigt eine Werkschau zwischen Konzentration und Exzess, Ruhe und Bewegung, Verdichtung und Auflösung. Cloud Dancer 9, 70 x 50 cm, Courtesy of Galerie Creative Game Mit Acryl, Marmormehl, Kreiden und Grafit entwickelt Münch vielschichtige Bildräume von teils reliefartiger Struktur. Ihre Arbeiten entstehen in komplexen Prozessen von Überlagerung, Verdichtung und wechselnder Ausrichtung des Bildträgers – ein kontinuierliches Austarieren von Materialität, Bewegung und Balance. Cloud Dancer 11, 20 x 20 cm, Courtesy of Galerie Creative Game Die jüngste Werkreihe „Cloud Dancer“ erweitert diesen Ansatz um Kompositionen […]
Jana Troschke | Einzelausstellung | Galerie Inga Kondeyne | 05.06.– 25.07.2026
bis 25.07. | #5081ARTatBerlin | Galerie Inga Kondeyne präsentiert ab Freitag, 05. June 2026 eine Einzelausstellung der Künstlerin Jana Troschke. „In meinen Zeichnungen erschaffe ich ein Gefüge mit häufig gegensätzlichen Formen, Fundstücken und Fragmenten. Diese bilden eine Art Konglomerat, in dem alles im Bezug zueinander steht. Es ist nicht statisch, sondern eine Momentaufnahme einer größeren Bewegung. Die Bewegung der Einbeziehung. Gerade beschäftigt mich die Beziehung von Form zur Abwesenheit der Form. Die Form reduzieren zu Gunsten des Raums. Doch verblüfft stelle ich fest: Der Gedanke, dass alles Form ist, hilft mir, diese Dualität zu überbrücken. Wenn ich alles Form sein lasse, auch den Leerraum, kann eine Verschränkung passieren, die mich berührt. Viele meiner Arbeiten sind aus einer Bewegung heraus entstanden und häufig sehr schnell. Nun finden sich Zeichnungen, die nach Verlangsamung fragen. Sie wollen wachsen, wie ein Apfel wächst. Sie brauchen die Pause, das Herantasten und Verwerfen – am allermeisten aber das Vertrauen. Vernissage: Freitag, 05. Juni 2026, 17:00–20:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 05. Juni – Samstag, 25. Juli 2026 Bildunterschrift Titel: Jana Troschke, 2024, 126 x 125 cm, Bleistift, Buntstift, Tusche, Acryl auf Papier Ausstellung Jana Troschke – Galerie Inga Kondeyne | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art […]
Jeanne Fredac | Verlassene Orte | Galerie Sievi | 05.06.2026-(folgt)
bis (folgt) | #5080ARTatBerlin | Galerie Sievi zeigt ab 05. Juni 2026 die Fotoausstellung „Verlassene Orte“ der Künstlerin Jeanne Fredac. Die alten Theater, Villen, Fabriken und Bäder sind Zeugen der vergangenen Jahrhunderte, welche durch den Verfall verwandelt sind. Die von diesen Orten ausgehende Spannung, wurde von der Künstlerin in besonderer Weise eingefangen. Sie entstanden in den Jahren 2006-2008 in der Nähe von Forst und Umgebung. Vernissage: Freitag, 5. Juni 2026, 19 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 5. Juni 2026 bis (folgt) Bildunterschrift Titel: Jeanne Fredac, courtesy of Galerie Sievi Ausstellung Jeanne Fredac – Galerie Sievi | Contemporary Art Berlin – Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Olivier Messas | ENERGIE | Galerie Sievi @CSR.ART | 04.06.-27.06.2026
bis 27.06. | #4963ARTatBerlin | Galerie Sievi zeigt im CSR.ART ab 04. Juni 2026 die Einzelausstellung ENERGIE des Künstlers Olivier Messas. Olivier Messas begreift die Kunst als ein grenzenloses Experimentierfeld, in dem das unbändige Streben nach Freiheit im Mittelpunkt steht. Seine Werke formen ein zutiefst freies, intuitives und lichtvolles Universum, das ganz im Zeichen der Unabhängigkeit und der Feier des Lebens steht. In einer stark normierten, beschleunigten und oft von Ängsten geprägten Welt fungieren seine Arbeiten als eine direkte Einladung, starre gesellschaftliche Konventionen abzustreifen, tief durchzuatmen und eine Form von innerer Freiheit wiederzufinden. Seine Kunst soll emotionale Befreiung schenken, Barrieren abbauen und universelle Werte wie Freude, Hoffnung und Licht transportieren. Dieses konsequente Streben nach Unabhängigkeit prägt auch seinen gesamten Arbeitsprozess und seine Herkunft. Inspiriert von seiner Vergangenheit als Stylist in der Modewelt arbeitet Olivier Messas heute in thematischen Serien und Kollektionen. Jede einzelne Serie besitzt eine ganz eigene visuelle Identität, Energie und Technik. Diese bewusste Vielfalt schützt ihn davor, sich auf einen einzigen Stil reduzieren oder sich in starre Schubladen stecken zu lassen. Manche Kollektionen zeigen sich grafischer und kontemplativer, während andere von einer dynamischen, spontanen Gestik und vibrierender Materialität getragen werden. Für Olivier Messas bedeutet diese Flexibilität, sich niemals […]
Johannes Hepp + Lars Theuerkauff | Mommy, why does everybody have a Bomb? | Galerie Tammen | 05.06.–26.07.2026
bis 26.07. | #5077ARTatBerlin | Galerie Tammen zeigt ab Freitag, 5. Juni 2026 die Ausstellung „Mommy, why does everybody have a Bomb?“ die Künstler Johannes Hepp – Skulptur und Lars Theuerkauff – Malerei. Der Titel der Ausstellung zitiert die finalen Zeilen aus dem Prince-Hit „1999“: „Mommy, why does everybody have a Bomb?“ Wie gegenwärtig diese Frage heute wieder ist – in dieser Zeit voll von Spannungen, Widersprüchen und Krisen – und dies sicher nicht nur aus einer kindlichen Perspektive. Der Künstler als Seismograph seiner Zeit und Lebenswelt – in diesem gemeinsamen Anspruch begegnen sich der Bildhauer Johannes Hepp und der Maler Lars Theuerkauff. JOHANNES HEPP Johannes Hepp ist ein Flaneur, der über die Menschen und das Mensch-Sein nachdenkt. Auf seinen Wegen inspirieren ihn Fundstücke zu poetischen Figuren-Konstellationen. Er sägt und schnitzt Skulpturen aus Holzblöcken heraus – verspielt mit leisem Humor und doch dem Abgrund nicht fern. Hepps Figuren – zugleich vertraut und fremd – wie Fabelwesen aus Träumen seiner Kinder, oder wie die Nachbarn, die wir seit Jahren grüßen und doch nicht wirklich kennen. Johannes Hepp, „o. N.“, 2026, Lindenholz bemalt, Glühbirne, Keramikfassung, 10 × 10 × 14 cm LARS THEUERKAUFF Lars Theuerkauff pipettiert seine gewichtigen Motive aus dem Bilderstrom […]
Alexander Dik | GROSSE ESSER | Q Gallery Berlin | 13.06.-10.07.2026
bis 10.07. |#5076ARTatBerlin | Q Gallery zeigt ab 13. Juni 2026 (Vernissage: 12.06) die Einzelausstellung „GROSSE ESSER“ des Künstlers Alexander Dik. Mit dieser Serie setzt sich der Maler radikal mit den existenziellen Grundlagen des Menschseins auseinander: mit Hunger, Begierde, Zerstörung und Selbsterhaltung.Die Idee, überlebensgroße Porträts von „Essern“ zu schaffen, war dabei nicht nur ein formaler, sondern auch ein inhaltlicher Befreiungsschlag – ein Angriff auf die Konventionen des Porträts ebenso wie auf die tradierten Regeln des Malens. Der Künstler sprengt mit dieser Serie die Grenzen des klassischen Malprozesses. Nach zahlreichen Versuchen mit dem Pinsel, deren Ausdruck ihm nicht ausreichte, entschied er sich für einen drastischen Schritt: Er stellte sich buchstäblich in das Bild. Mit seinen Füßen, seinem ganzen Körper, bearbeitet er die am Boden ausgerollte Leinwand – ein Akt des physischen Eingreifens, der zwischen Zerstörung und Schöpfung oszilliert. Trampelnd, schleifend, tretend entsteht so eine rohe, direkte Bildsprache, die sich jeder Kontrolle entzieht und doch in sich eine tiefe Klarheit trägt. „Ich muss ständig reagieren“, sagt der Künstler. „Reagieren auf das Vorhandene, auf mein Umfeld – und vor allem auf mich selbst.“ Die Grosse Esser sind damit keine statischen Porträts, sondern vibrierende Momentaufnahmen eines inneren wie äußeren Ringens. Der Mensch als Wesen […]
To be | Gruppenausstellung | Jarmuschek + Partner | 30.05.-12.07.2026
bis 12.07. | #5075ARTatBerlin | Jarmuschek + Partner präsentiert ab Samstag, 30. Mai 2026 (Vernissage: 29.05) die Gruppenausstellung „To be“ der Künstler*innen Kater D. Lunita-July Dorn, Sophie Heukemes, Nellie Jonsson, Doris Kolpa, Gabriele Münter, Julie Peter, Floor Sabelis, Emma Sarpaniemi, Malwine Stauss und Lara Weiler. „Ein Kind schläft seelenruhig auf dem Sofa, die Haarspange, die den Tag über noch Spannung hielt, ist zur Seite gelegt. Ob zwischen roten Klippen oder in einer Wiese liegend, die Protagonist:innen halten inne, nicht im Ereignis, sondern im Dazwischen.“ Mit to be schafft Lena Rheinbay einen Raum der unbeschwerten Existenz, eine temporäre Utopie. Die elf künstlerischen Positionen der kuratierten Gruppenausstellung geben die Aussicht auf einen Zustand frei, in dem Sorgen, Ängste und Wut für einen Moment keine Rolle spielen. In ihrer Wertschätzung des vermeintlich Altäglichen beschreiben sie ein positives Lebensziel und spenden zugleich Freude und Trost. Vernissage: Freitag, 29. Mai 2026, 19 – 21 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 30. Mai bis Sonntag, 12. Juli 2026 Bildunterschrift Titel: Courtesy of Jarmuschek + Partner Ausstellung To be – Jarmuschek + Partner | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Mariella Ridda | L’orto dei sogni | Galerie feinart berlin | 21.05.-27.06.2026
bis 27.06. | #5074ARTatBerlin | Galerie feinart berlin zeigt ab Donnerstag, 21. Mai 2026 die Ausstellung L’orto dei sogni der Künstlerin Mariella Ridda. L’orto dei sogni. Es ist wahrlich ein „Garten der Träume“, in den uns Mariella Ridda einlädt. Die Künstlerin beschäftigt sich mit Themen der Gegenwart wie der Zerbrechlichkeit der Welt, der Erfahrung von Orientierungslosigkeit, Unruhe und Gewalt und schafft mit ihren Bildern positive, energetische Gegenwelten, die zu Empathie, Transformation und Neubeginn aufrufen. Typisch für Mariella Ridda, die 1991 ihr Diplom in Malerei an der Accademia di Belle Arti in Neapel absolvierte, sind solitäre Figuren in einer introspektiven Haltung, oft mit geschlossenen Augen nach Innen horchend, still, bedachtsam. Der Gegenstand ihrer Aufmerksamkeit liegt jenseits der sichtbaren Welt, zu der sie dennoch eine Verbindung bewahren über Arme und Hände, in denen Tiere, Früchte, Blumen aufgehoben, gehalten und behütet sind. In Arbeiten wie „Maternitá“ (2026), in der eine Mutter einen Fisch beschützend im Schoß hält, oder in „Tra fiori e molograni“ (2026), in der ein Kind den Blumen seine Zweifel und Ängste zuflüstert, spricht sich ein wiederkehrendes Thema der Malerin aus: die seelische Dimension körperlicher Gesten und ihr Gespür dafür, dass diese ins Innerste unserer Empfindungen und Bedürfnisse reichen können. Der […]
Johannes Gervé | Longing | Galerie mutare | 27.05.-04.07.2026
bis 04.07. | #5073ARTatBerlin | Galerie mutare zeigt ab Mittwoch, 27. Mai 2026 die Ausstellung Longing des Künstlers Johannes Gervé. Johannes Gervé wurde 1965 in Karlsruhe geboren. 1984 bis 1991 absolvierte er ein Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und war Meisterschüler bei Prof. Klaus Arnold. Seit 1991 ist er freischaffender Künstler. Johannes Gervé ist Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Zuletzt zeigte das Museum Ettlingen in einer beachtenswerten Schau seine Bilder. v.l.n.r.: Johannes Gervé, something yellow, 2024, 95 x 110 cm | drifted blue, 2023, 65 x 120 cm | pink beginning, 2024, 100 x 195 cm Gervés Werke sind in privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, so z.B. in der Sammlung Würth, Städtischen Galerie Karlsruhe, im Museum Schloss Ettlingen, in der Kunstsammlung EnBW Karlsruhe, in der Städtischen Sammlung Bühl, in der Kunstsammlung BBBank, im Regierungspräsidium Stuttgart und Regierungspräsidium Karlsruhe. Vernissage: Mittwoch, 27. Mai 2026, 19:00-21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Mittwoch, 27. Mai bis Samstag, 4. Juli 2026 Bildunterschrift Titel: Johannes Gervé, stripes, 2024, 90x200cm, Courtesy of Galerie mutare Ausstellung Johannes Gervé – Galerie Mutare | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Janosch Weiss | it is on us | Galerie Schindler | 09.05.–20.06.2026
bis 20.06. | #5072ARTatBerlin | Galerie Schindler präsentiert ab Samstag , 9. Mai 2026 die Ausstellung it is on us des Künstlers Janosch Weiss. Janosch Weiss ist ein in Berlin ansässiger Künstler und Fotograf, dessen Arbeit sich auf die Dynamik zwischen Mensch und Natur sowie auf Themen wie Wahrnehmung, Erinnerung und Identität konzentriert. Seine Werke hinterfragen die klassische Beziehung zwischen Figur und Hintergrund, indem sie diese verschmelzen lassen. In der Spannung zwischen dem Menschen als Teil der Natur und gleichzeitig als deren Gestalter oder Zerstörer streben seine Bilder eine versöhnliche Position an. Essence, 2025, Fotografie, Fine Art Print, 30 x 42 cm, Ed. 1/5 Im kreativen Prozess verschwimmen die Grenzen zwischen Mensch, Natur und Technologie in einer Symbiose. Durch Bewegung und das Eintauchen in natürliche Texturen verbinden sich die Körper zu neuen Formen. Seine Projekte wie „HUMAN·NATURE“ und „ephemeral“ betonen die vergängliche, traumhafte Natur aller Dinge, wobei Farben, Texturen und organische Kompositionen im Vordergrund stehen. Pondera, 2025, Fotografie, Fine Art Print, gerahmt, 45 x 30 cm Seine Ausstellungen, darunter „RECONVERGENCE“, „NATIVE“, „essere insita“ und „ephemeral / HUMAN·NATURE“, wurden international in Deutschland, Brasilien und Italien gezeigt. Die Ausstellung „IT IS ON US“ thematisiert das dringliche Wiederzusammenwachsen der Menschen untereinander sowie die […]
INA BIERSTEDT | belongings | Laura Mars Gallery | 16.05.-13.06.2026
bis 13.06. | #5071ARTatBerlin | Laura Mars Gallery zeigt ab 15. Mai 2026 die Ausstellung belongings der Künstlerin INA BIERSTEDT. Der Titel der Einzelausstellung von Ina Bierstedtin der Laura Mars Gallery ist mehrdeutig und verweist auf Formen der Verbundenheit – oder, wie die Künstlerin es selbst beschreibt, auf Dinge, die wir bewahren und über die Zeit „anhängig“ geworden sind. Formen der Zugehörigkeit gibt es viele, vor allem im Kontext kultureller, nationaler und sozialer Verortung. Mit gemalten, oft gläsernen Objekten und anderen Sachen stellt Bierstedt Verbindungen zwischen Mensch und materieller Welt her und lotet gleichzeitig die bildräumlichen Grenzen traditioneller Stillleben aus. Auf ihren Bildern wirken diese jedoch nicht stillgelegt. Es ist das individuelle und kollektive Gedächtnis des Materials, welches vor allem an den farbigen Glasoberflächen und je nach Lichtspiel und Perspektiven aus dem Inneren reflektiert. Dieses Interesse erweitert Bierstedt auf Landschaften und Architekturen als Träger von (ambivalenter) Erinnerung. Mit ihrer Malerei stellt die Künstlerin Fragen nach der Herkunft, dem kulturellen Wert und der persönlichen Bedeutung dieser Dinge. Einiges bleibt bewusst verformt, wirkt zerbrechlich und weist Leerstellen sowie Spuren von Handlungen auf. Die Vergangenheit ist nur zeitweise eine stillgelegte Zeit. Durch Erinnerung konstruieren wir Bedeutungen für die Gegenwart aus dem Speicher der Vergangenheit. Wenn […]
Norbert Kluge | Objekte | Galerie Creative Game | 14.05.-31.05.2026
bis 31.05. | #5070ARTatBerlin | Galerie Creative Game zeigt ab Donnerstag, 14. Mai 2026 die Ausstellung Objekte des Künstlers Norbert Kluge. Norbert Kluge befreit die Dinge, die er in seiner Umwelt findet, aus alten funktionalen Zusammenhängen, und bringt sie in poetische, skurrile, groteske, narrative und magische Kontexte. Er lässt ihnen ein Gutteil ihres Eigenlebens. Indem er ihre Vergangenheit und Würde respektiert, entfalten sie eine ganz eigene, neue Gegenstandsmagie. Kluge fügt immer etwas hinzu, schafft neue Konstellationen und Zusammenhänge. Picasso ist der große Inspirator. Sie erinnern bestimmt den bekannten Fahrradsattel und –lenker, aus ihnen wird bei Picasso ein genial einfacher Stierkopf. Norbert Kluge, In Würde altern Courtesy of Galerie Creative Game Kluge kombiniert und stiftet neuen Sinn, gern auch mal skurrilen Unsinn. Er schlägt obendrein als Zugabe die verbale Volte und fügt durch den Wortwitz der Titelgebung zwischen Tiefgang und Nonsens noch eine Umdrehung hinzu. Manche der Objekte und Assemblagen entfalten ihren magisch-ästhetischen Magnetismus durchaus auch ohne die launigen Titel. Seine Objekte und teilweise sehr ernsten Konfigurationen, haben ihre eigene Vita, ihre Verletzungen, ihr Alter, ihren Reiz der Patina, oder stellen die Würde des Rostes aus. Ein gutes Kunstwerk, dito ein Fundwerk, lässt einen ganzen Fächer an Deutungsalternativen zu. Vielleicht sind des […]
Katherine Bradford | ALLTAG | Haverkampf Leistenschneider | 01.05.-06.06.2026
bis 06.06. | #5069ARTatBerlin | Haverkampf Leistenschneider präsentiert ab Freitag, 1. Mai 2026 die Ausstellung ALLTAG der Künstlerin Katherine Bradford. Anlässlich des diesjährigen Berlin Gallery Weekend freut sich Haverkampf Leistenschneider, neue Werke von Katherine Bradford (geb. 1942, New York) zu präsentieren. Die Künstlerin wird zur Ausstellungseröffnung anwesend sein. Wie Träume haben Bradfords Gemälde die Fähigkeit, das „Alltägliche“ völlig fremd und leuchtend erscheinen zu lassen. Die US-amerikanische Künstlerin ist weltweit bekannt für ihre leuchtenden Farbfeldkompositionen, die von rätselhaften Figuren bevölkert sind, und dafür, dass sie uns dazu einlädt, in kleinen, aus dem Zusammenhang gerissenen Details metaphysische Bedeutung zu finden. Diese Auswahl neuer Werke zeugt von dem langjährigen Interesse der Künstlerin an den Spannungen zwischen Intimität, Isolation, Empathie und Abhängigkeit, die ein Leben inmitten anderer Menschen ausmachen. Die hier gezeigten Gruppenszenen sind warm, vertraut und von Bradfords charakteristischem Humor durchdrungen, doch selten ohne Andeutungen von Reibung oder Nuancen von Ambivalenz. Wir sehen Figuren, die sich vor einem Gemälde zusammenkauern, doch die Aufmerksamkeit wird durch einen Bildschirm geteilt, der das Bild verdoppelt. Zuschauer umringen einen steif auf dem Rücken liegenden Körper; ihre stoische, gesichtslose Passivität hat etwas Unheimliches an sich. Die Köpfe der Gäste sinken schwer auf ihre Teller und tauschen das Gesellige […]
Bernd Koberling | Rooted In Time Rooted In The Sky, Paintings 1994-2026 | Buchmann Galerie | 01.05.-20.06.2026
bis 20.06. | #5067ARTatBerlin | Buchmann Galerie zeigt ab 01. Mai 2026 die Ausstellung Rooted In Time Rooted In The Sky, Paintings 1994-2026 des Künstlers Bernd Koberling. Die Buchmann Galerie freut sich, zum Gallery Weekend Berlin 2026 eine Ausstellung mit Bernd Koberling zu präsentieren. Der Maler Bernd Koberling (geb. 1938 in Berlin) zählt zu den wichtigsten und prägendsten Künstlern der deutschen Nachkriegskunst. Durch regelmäßige, teils mehrmonatige Aufenthalte auf Island sind seine aktuellen Arbeiten tief von der Wahrnehmung der Landschaft geprägt. Seit 1977 verbringt er jedes Jahr Zeit auf der Insel, deren Natur seine Malerei maßgeblich prägt. Hiervon erzählt auch die Farbigkeit seiner Arbeiten, einer Malerei, die sich ihren Mitteln öffnet, um Eindrücke von bildnerischer Intensität zu ermöglichen. Die Ausstellung zeigt neben großformatigen Leinwandarbeiten aus den Jahren 1992 bis 2026 auch eine umfangreiche Serie von Aquarellen, die von intensiver Farbigkeit, breitflächigen gestischen Aktionen und konsequenter Abstraktion geprägt sind. „Je intimer das Bild, umso gröber die Mittel“, sagt Koberling. Die Aquarelle bilden große Werkkonvolute und zeigen die mystisch-romantische Seite des Künstlers. Vernissage: Freitag, 01. Mai 2026, von 18:00 bis 21:00 Uhr. Ausstellungsdaten: Freitag, 01. Mai – Samstag, 20. Juni 2026 Bildunterschrift Titel: Bernd Koberling, Blumenblau, 2026, Öl auf Leinwand / […]
11 JAHRE BBA PRIZES | Gruppenausstellung | BBA Gallery | 30.04.–15.05.2026
bis 15.05. | #5066ARTatBerlin | BBA Gallery präsentiert ab Donnerstag, 30. April 2026 die Gruppenausstellung 11 JAHRE BBA PRIZES. Vernissage: Donnerstag, 30. April 2026, 18 Uhr Ausstellungsdaten: Donnerstag, 30. April – Freitag, 15. Mai 2026 Bildunterschrift Titel: Courtesy of BBA Gallery Ausstellung 11 JAHRE BBA PRIZES – BBA Gallery | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Göksu Kunak | Remains | EBENSPERGER BERLIN | 02.05.–28.06.2026
bis 28.06. | #5065ARTatBerlin | EBENSPERGER BERLIN zeigt ab Samstag, 2. Mai 2026 (Vernissage: 01.05.) die Ausstellung Remains der Künstlerin Göksu Kunak. Inspiriert von Yves Kleins „Anthropométries“ wird Göksu Kunaks „REMAINS“ eine Live-Performance sein, bei der ein BMW sowohl zur Bühne als auch zur Leinwand wird. Ein Bodybuilder und ein CrossFit-Athlet, vollständig mit blauem Pigment überzogen, prägen ihre Bewegungen in das Fahrzeug ein – und verwandeln körperliche Anstrengung in ein lebendiges Gemälde. Kunak verbindet Action Painting mit Matthew Barneys Fokus auf körperliche Ausdauer und behandelt Muskeln in seinem Werk als skulpturales Material – eine Verschmelzung von Kraft, Oberfläche und Gestik. Eine spekulative Erzählung, geschrieben und live vorgetragen von Kunak, entfaltet sich parallel zur Handlung und führt das Stück durch einen hyperrealen fiktionalen Rahmen. Als Ikone der zeitgenössischen Kultur und urbanen Form wird der BMW selbst zum aktiven Darsteller: ein skulpturaler Körper, der die Erzählung aufnimmt, reflektiert und vorantreibt. Vernissage: Freitag, 1. Mai 2026, 18:00–22:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 2. Mai – Sonntag, 28. Juni 2026 Titelbildunterschrift: Göksu Kunak, REMAINS, 2026, AI genareted simulation Ausstellung Göksu Kunak – EBENSPERGER BERLIN | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Juan Pablo Echeverri | w-o-r-k/s | KLEMM’S | 01.05.-06.06.2026
bis 06.06. | #5064ARTatBerlin | KLEMM’S zeigt ab Freitag, 1. Mai 2026 die Ausstellung w-o-r-k/s des Künstlers Juan Pablo Echeverri. Juan Pablo Echeverris Werk ist tief in der visuellen Kultur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verwurzelt. Auf vorausschauende Weise wirft Echeverri jedoch Fragen auf, die einige der drängendsten Ängste der Gegenwart aufzeigen: Was macht ein Wesen aus? Inwiefern lassen wir uns von anderen und von den Bildern, die uns umgeben, beeinflussen? Wie wird eine Existenz durch vielfältige, widersprüchliche und sich ständig wandelnde Identitäten aufrechterhalten? Seine Foto- und Videoserien dienen als visueller Beweis dafür, dass das Selbst keine Essenz, sondern eine Anhäufung ist: eine Schichtung aus kulturellen Referenzen, Emotionen, Verkleidungen und Masken, die die Konsumgesellschaft – eine unaufhörliche Flut von Produkten, die weitgehend von der anglophonen Populärkultur inspiriert sind – bis in die entlegensten Winkel des Planeten verbreitet hat. Echeverri prangert diesen Prozess nicht von außen an. Er lebt ihn von innen heraus, mit einer Klarheit, die nur von jemandem kommen kann, der ihn gleichzeitig als Widerspruch und als Ressource erlebt hat. Vernissage: Freitag, 1. Mai 2026, 18 bis 21 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 1. Mai bis Samstag, 6. Juni 2026 Bildunterschrift Title: w-o-r-k/s, 2026. Installation view Ausstellung Juan […]
Ingrid Wiener | Gobelins, Films and Dreams | Galerie Barbara Wien | 01.05.-1.08.2026
bis 01.08. | #5068ARTatBerlin | Galerie Barbara Wien präsentiert ab 1. Mai 2026 die Ausstellung Gobelins, Films and Dreams der Kunstlerin Ingrid Wiener. Wir freuen uns sehr, die vierte Einzelausstellung der 1942 in Wien geborenen Künstlerin Ingrid Wiener in unserer Galerie anzukündigen. Unter dem Titel *Gobelins, Filme und Träume* versammelt die Ausstellung eine Auswahl ihrer jüngeren Wandteppiche, einige ihrer „Traumzeichnungen“ sowie Videos, Schallplatten und Bücher. Ergänzend zu diesen Arbeiten zeigen wir einen Film von Oswald Wiener aus dem Jahr 2015. Dieser Film, der das Weben als künstlerische Praxis seiner Partnerin Ingrid Wiener zum Ausgangspunkt nimmt, wurde im Nachlass des 2021 verstorbenen Schriftstellers und Kybernetikers entdeckt. Er wird nun erstmals in der Galerie gezeigt. Vernissage: Freitag, 1. Mai 2026, 18–21 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 1. Mai bis Samstag, 1. August 2026 Bildunterschrift Titel: Ingrid Wiener, Gehirn, 2025. Wool, silk, cotton, 77 × 58 cm. Photo: Nick Ash Ausstellung Ingrid Wiener – Galerie Barbara Wien | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Gülbin Ünlü | Almost Ünlü | Barbara Thumm | 02.05.–27.06.2026
bis 27.06. | #5060ARTatBerlin | Barbara Thumm präsentiert ab Samstag, 02. Mai 2026 die Ausstellung der Künstlerin Gülbin Ünlü. Während Uranus im April seinen Transit in die Zwillinge abschließt und damit das Ende eines achtjährigen Zyklus des Umbruchs sowie den Beginn neuer Entwicklungen markiert, bereitet sich die in München ansässige Künstlerin Gülbin Ünlü auf ihr Berliner Debüt in der Galerie Barbara Thumm vor. Derzeit Stipendiatin der Villa Romana in Florenz, kommt die Künstlerin mit türkischen Wurzeln in die deutsche Kulturhauptstadt, um einen sorgfältig kuratierten Dialog zwischen ihrer institutionellen Ausstellungsgeschichte und ihren neuesten experimentellen Ansätzen zu präsentieren. Ihr Titel entwirft einen kognitiven Raum der Selbsterkennung; fast ein Eisbrecher-Motto zur Selbstvorstellung – ein cleveres Wortspiel, wenn man die Bedeutung ihres Nachnamens im Türkischen bedenkt: „berühmt, bekannt, angesehen…“ Ünlüs komplexe und einzigartige Praxis ist durch eine charakteristische „Mash-up“-Philosophie geprägt: ein nahtloser Dialog zwischen Malerei, Zeichnung, Fotografie und Klang. Anstatt sich an ein einzelnes Medium zu binden, nutzt sie eine vielschichtige Hybridtechnik, die Druckgrafik und Malerei zu fragmentierten Dimensionen und Strukturen verbindet. Dieser offene Ansatz fungiert als eine Form von Autonomie, indem er „Sampling“ und „Remixing“ einsetzt, um etablierte Sichtbarkeitsregime herauszufordern und verborgene, affektive sowie tiefere Erzählungen zu erforschen. Ihre Fähigkeit, klassische Techniken mit […]
Jan Ros | Intersection | Einzelausstellung | GALERIE STEFAN RASCHE | 01.05.–18.07.2026
bis 18.07. | #5062ARTatBerlin | GALERIE STEFAN RASCHE präsentiert ab 1. Mai 2026 die Ausstellung Intersection des Künstlers Jan Ros. Unter dem Titel »Intersection« zeigt die Galerie vom 1. Mai bis zum 18. Juli 2026 neue Bilder von Jan Ros in einer Einzelausstellung. Großstadt, Architektur und Raum – das sind die Themen des niederländischen Malers, der seit nunmehr 20 Jahren zum Programm der Galerie gehört. Ausgehend von fotografischen Vorlagen, verwandelt er diese Motive in eine vielgestaltige Malerei, die zwar wesentlich am Gegenstand orientiert ist, aber auch abstrakte, ganz aus der Farbe definierte Passagen hervorbringt. So wechselt er Schärfegrade und Bewegungsverläufe je nach Sujet, modelliert plastische Volumen aus breiten Pinselzügen, arbeitet mit schablonenhaften Einschüben und scharfen Konturen, die sich wie Cut-Outs aus ihrem malerischen Umfeld abheben. Zu seinem Repertoire gehören urbane Landschaften ebenso wie berühmte Bauwerke der internationalen Moderne, aber auch Darstellungen von Autos und Flugzeugen, von transitorischen Orten wie Tankstellen und Terminals, die an Szenen wie aus einem Road Movie erinnern. Dabei schildert er jedoch keine hektische Betriebsamkeit des urbanen Lebens, sondern vielmehr die Stille menschenleerer Räume. Dass ferner auch die Wechselwirkung von Innen und Außen, von Licht und Schatten eine wichtige Rolle spielt, zeigen die Fensterbilder von Jan Ros, […]
Vivien Zhang | Field Conditions | Galerie Max Hetzler | 30.04.-27.06.2026
bis 27.06. | #5061ARTatBerlin | Galerie Max Hetzler (Goethestraße 2-3) präsentiert ab 30. April 2026 die Ausstellung Field Conditions der Künstlerin Vivien Zhang. Die Galerie Max Hetzler, Berlin, freut sich, Field Conditions zu präsentieren, eine Ausstellung neuer Gemälde und Arbeiten auf Papier von Vivien Zhang. Es ist die erste Ausstellung der Künstlerin in der Galerie. Zhang setzt sich in ihrer unverwechselbaren Bildsprache mit Migration, Technologie und der natürlichen Welt auseinander und verwebt dabei persönliche und kollektive Erfahrungen. Ausgehend von vielfältigem Quellenmaterial – von Weltkartenprojektionen und mathematischen Formen bis hin zur Klassifikation von Pflanzen und Schmetterlingen – hinterfragt die Künstlerin etablierte Wahrnehmungs- und Interpretationsweisen innerhalb von zeitgenössischen Narrativen und visueller Kultur. Geprägt von ihrer Kindheit in China, Kenia und Thailand sowie ihrer sich wandelnden Beziehung zu London, wo sie lebt und arbeitet, untersucht die Künstlerin in ihrem Werk Themen wie Identität, Linguistik und die Komplexität visueller Übersetzung im Kontext einer zunehmend globalisierten und digitalen Welt. Der Ausstellungstitel verweist auf einen Begriff, der schwankende Bedingungen in realen Umgebungen beschreibt – im Gegensatz zu kontrollierten oder simulierten Situationen. In Analogie zu zentralen Aspekten von Zhangs Praxis untersucht Field Conditions die Grenzen zwischen Realität und Illusion, Original und Fälschung, analog und digital sowie Fläche und Tiefe. Ihre Serie von Blumen inspirerter […]
Darren Almond | Between the Lines | Galerie Max Hetzler | 30.04.-30.05.2026
bis 30.05. | #5059ARTatBerlin | Galerie Max Hetzler (Bleibtreustraße 45) präsentiert ab 30. April 2026 die Ausstellung Between the Lines des Künstlers Darren Almond. Die Galerie Max Hetzler, Berlin, freut sich, mit Between the Lines eine Einzelausstellung neuer Arbeiten von Darren Almond zu präsentieren. Im ersten Ausstellungsraum fungiert das großformatige Gemälde Monolith als programmatischer Ausgangspunkt. Aus einem von Baumstrukturen durchzogenen Bildraum tritt eine prägnante Null hervor – eine Form, die sich als vielschichtiges Zeichen lesen lässt: als Symbol der Unendlichkeit, als Fluchtpunkt perspektivischer Ordnung oder als Verweis auf buddhistische Vorstellungen des Nichts. Die Null als Figur kann sowohl Anfang als auch Endpunkt sein, in dem Leben und Gegenwärtigkeit zwischen eingefassten Ewigkeiten liegen – ein kurzes, leuchtendes Intervall zwischen Geburt und Tod. Mit den kahlen, schwebenden Zweigen einer winterlichen Weide verschränkt, evoziert sie die Perspektive eines Blicks aus ihrem Inneren heraus auf einen unbestimmten Horizont. Die Verwendung stark verdünnter Pigmente über die Leinwand hinweg erinnert an die Weise, wie Wasser die Zweige einer Weide während eines Regenschauers umspielt: Der Akt des Malens spiegelt das physische Verhalten von Regenwasser wider, das unter dem Einfluss der Schwerkraft herabfließt, und vollendet so den Wasserkreislauf und den Kreislauf des Lebens. Die Weide – ein Baum, der untrennbar mit Wasser verbunden ist – […]
THE SELF ASSESSED | Gruppenausstellung | Galerie Max Hetzler | 30.04.-30.05.2026
bis 30.05. | #5058ARTatBerlin | Galerie Max Hetzler (Potsdamer Straße 77–87) präsentiert ab 30. April 2026 die Gruppenausstellung THE SELF ASSESSED der Künstler*innen Rita Ackermann, Lorenzo Amos, Oliver Bak, Georg Baselitz, Giorgio de Chirico, Michaela Eichwald, Tracey Emin, Grant Falardeau, Eric Fischl, Nathanaëlle Herbelin, Martin Kippenberger, Jeff Koons, Maria Lassnig, Victor Man, Paula Modersohn-Becker, Bruce Nauman, Albert Oehlen, Dana Schutz, Cindy Sherman, Rudolf Stingel, Thomas Struth, Rebecca Warren, kuratiert von Cornelius Tittel. Die Galerie Max Hetzler präsentiert The Self Assessed, eine von Cornelius Tittel kuratierte Ausstellung in der Potsdamer Straße 77-87 in Berlin. ‚Die unterhaltendste Fläche auf der Erde ist die vom menschlichen Gesicht.‘1 Was Georg Christoph Lichtenberg in seinen Sudelbüchern mit der Eleganz eines Aphorismus notiert, hat die Kunst nicht mehr losgelassen. Denn diese Fläche ist niemals neutral. Sie ist Projektionsfläche, Setzung, Inszenierung – ein Spannungsfeld, in dem sich Kunst und Gesellschaft aufs Engste berühren. Genau hier setzt die Ausstellung The Self Assessed an – kuratiert von Cornelius Tittel, der eine beeindruckende Künstlerliste zusammengeführt hat, die auch seine zehn Jahre als Chefredakteur von Blau International reflektieren. Die Geschichte des Selbstporträts lässt sich als Geschichte solcher Setzungen lesen: Sie weist dem Individuum einen Platz zu, als Träger von Bedeutung, als Bild gewordene Rolle, […]
Caroline Bachmann | Der See und die Sonne | Meyer Riegger | 01.05.–13.06.2026
bis 13.06. | #5063ARTatBerlin | Meyer Riegger Berlin zeigt ab Freitag, 1. Mai 2026 die Ausstellung Der See und die Sonne der Künstlerin Caroline Bachmann. Anlässlich des Gallery Weekend 2026 freut sich Meyer Riegger, eine neue Gemäldeserie von Caroline Bachmann zu präsentieren. „Ein Ort kann sich wiederholen, ohne derselbe zu sein. In Wisconsin gibt es einen Geneva Lake, der mit seinem europäischen Namensvetter kaum mehr als die Bezeichnung gemein hat. Der Geneva Lake wurde 1835 nach einem gleichnamigen Gewässer im Bundesstaat New York benannt und trug zuvor den Namen Kish-Way-Kee-Tow. In Caroline Bachmanns neuer Gemäldeserie bilden ebensolche Verschiebungen den Ausgangspunkt. Der Ort namens Geneva Lake wird dabei nicht als feste geografische Entität erkundet, sondern als eine Struktur, die sich aus Erinnerung, Projektion und Erfahrung konstituiert. Zwischen den früheren Gemälden des Genfersees und den neuen Arbeiten zum Geneva Lake erscheinen Nähe und Distanz nicht bloß als relationaler Raum, sondern als miteinander verwobene Wahrnehmungsmomente, die Orte im doppelten Sinne als gerahmte Landschaften neu erschaffen.“ Auszug aus dem Text von Melanie Ohnemus, übersetzt von Karl Hoffmann. Vernissage: Freitag, 1. Mai 2026, 18:00–21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 1. Mai – Samstag, 13. Juni 2026 Bildunterschrift: Caroline Bachmann, An American Lake Soleil petits nuages, […]
Farkhondeh Shahroudi | Widerruf | Barbara Thumm | 02.05.–27.06.2026
bis 27.06. | #5057ARTatBerlin | Barbara Thumm präsentiert ab Samstag, 02. Mai 2026 die Ausstellung der Künstlerin Farkhondeh Shahroudi. Galerie Barbara Thumm präsentiert „Widerruf“, die erste Einzelausstellung der deutsch-iranischen Künstlerin und Lyrikerin Farkhondeh Shahroudi, in der Galerie. Wie der Titel andeutet, reagiert die Ausstellung auf eine unsichere Zeit, in der alles jederzeit widerrufen werden kann – von Waffenstillständen über soziale Infrastrukturen bis hin zu Menschen- und Völkerrecht. Zugleich eröffnet der Widerruf alter Ideen oder Ideologien Raum für neues Denken. Shahroudi, die 1962 in Teheran geboren wurde und dort Malerei studierte, beteiligte sich als junge Frau an der Revolution gegen den Schah und floh 1990 mit ihrem Sohn ins deutsche Exil. In Dortmund studierte sie Design und Kunst. In über 30 Jahren entwickelte sie ein komplexes Werk, das sich zunehmend von der Malerei entfernte und sich an den Grenzen von bildender Kunst, Poesie, Theater und Aktivismus bewegt. Ihre Arbeiten umfassen Zeichnungen sowie geflochtene, gewebte, ausgestopfte und bestickte Skulpturen, außerdem Banner, Flaggen, Decken, Installationen, Performances, Prozessionen und Fotografie. Während Shahroudis Werke und Performances eng mit Formen von Protest, Aktivismus oder Ritual verbunden sind, fokussiert sich „Widerruf“ auf die lyrische, dekonstruierte Grammatik, die ihr Werk seit Jahren durchzieht, sich immer weiter verfeinert und dabei roher, […]
Slawomir Elsner | Was uns nicht mehr trägt | Galerie Friese | 01.05.–27.06.2026
bis 27.06. | #5053ARTatBerlin | Galerie Friese zeigt ab Freitag, 01. Mai 2026 die Ausstellung Was uns nicht mehr trägt des Künstlers Slawomir Elsner. Slawomir Elsners (*1976) Werk ist gekennzeichnet von einer Dualität der Techniken: abstrakte Aquarelle und gegenständliche Zeichnungen aus vielschichtigen Netzen von Buntstiftlinien. Letztere transformieren uns allen geläufige Bilder der Kunstgeschichte und kollektiven Erinnerung in ein vom künstlerischen Geist Slawomir Elsners durchdrungenes, vergegenwärtigtes Bild. Ausgangspunkt der Ausstellung „Was uns nicht mehr trägt“ ist die Figur des Pferdes – als Träger historischer und symbolischer Bedeutungen. In der für Elsner typischen Farbstifttechnik, in der er sich Strich um Strich vom Hellen ins Dunkle arbeitend dem Bild nähert, erscheinen u.a. Manets „Horsewoman, Full- Face (L’Amazone)“, Cranachs „Heiliger Georg“ oder Franz Marcs „Blaues Pferd“. Auch in dem zweiten Schwerpunkt der Ausstellung der fast abstrakten „Nachtstücke“ – einer Gruppe von Sternenbilder-Aquarellen – finden sich Spuren von Pferden und Reitern als Echo einer vergangenen Ordnung. Elsners Arbeiten bewegen sich zwischen Erinnerung und Transformation, zwischen Zitieren und Auflösen, und erschaffen dabei eine eigentümlich schwebende, absolut zeitgenössische Bildwelt. Slawomir Elsner wurde 1976 in Polen geboren und studierte von 1995 bis 2002 Freie Kunst an der Kunsthochschule Kassel; 2001 war er dort Meisterschüler von Norbert Radermacher. Heute […]
Philipp Gufler | Imitationen von Paul | BQ Berlin | 02.05.-04.07.2026
bis 04.07. | #5056ARTatBerlin | BQ Berlin präsentiert ab Samstag, 02. Mai 2026 (Vernissage: 01.05.) die Ausstellung Imitationen von Paul des Künstlers Philipp Gufler. Nur die wenigsten Biografien hinterlassen ein geschlossenes Archiv. Die meisten existieren vor allem als Spur – in Bildern, in Beziehungen, in dem, was wiederholt, zitiert oder verschwiegen wird. Das Werk von Philipp Gufler setzt genau an diesen Leerstellen an und integriert Fragmente von Geschichte(n) in seine künstlerische Praxis. Für die Ausstellung „Imitationen von Paul“ tritt er in einen Dialog mit dem Maler Paul Hoecker (1854–1910), dessen Leben und Werk lange marginalisiert wurden und dessen umfangreiches Œuvre bis heute nicht vollständig katalogisiert ist. Hoecker’s Karriere fand 1898 ein abruptes Ende, nachdem seine Homosexualität öffentlich zu werden drohte. In „Imitationen von Paul“ nimmt Gufler Hoeckers vielschichtige Biografie zum Ausgangspunkt für einen Akt künstlerischer Identifikation. Die gezeigten Stoff- und Keramikarbeiten untersuchen, wie sich aus fragmentarischen, archivalischen Spuren neue Formen, Bilder und Erzählungen entwickeln lassen. Imitation erscheint hier jedoch nicht als bloße Nachahmung, sondern – in Anlehnung an die Kunstform des Drag – als Praxis der Aneignung, Überspitzung und Transformation: als ein produktives Verfahren, das Nähe herstellt, Differenz anerkennt und im Wiederholen etwas Eigenständiges hervorbringt. Der Erzählung gegenüber, die Abgeschlossenheit […]
ALBERT WEIS | kristalline | Taubert Contemporary | 01.05.-27.06.2026
bis 27.06. | #5055ARTatBerlin | Taubert Contemporary zeigt ab Freitag, 1. Mai 2026 die Ausstellung kristalline des Künstlers ALBERT WEIS. Adjektivisch benutzt verweist das Wort kristalline auf geordnete, dreidimensional periodische Zustandsformen oder Strukturen. Der Aufbau jener Gebilde beruht auf einem Gitter und bestimmt im Wesentlichen die physikalische Eigenschaft eines Materials. Ihre gegenteilige Form ist amorph. Die profunde Beschäftigung mit Ordnungssystemen und ihren Formen kennzeichnet das Werk des in Berlin ansässigen Künstlers Albert Weis auf vielfältige Weise. In der aktuellen Ausstellung, die den Titel kristalline trägt, kulminieren jeneAuseinandersetzungen und deren künstlerische Reflexionsformen. Dabei bezieht sich Weis unter anderem auf utopische Entwürfe aus Architektur und Stadtplanung des frühen 20. Jahrhunderts sowie der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Architekt*innen, wie Eileen Gray, Carlo Mollino, Hans Scharoun, Bruno Taut u.a. nutzten kristalline Formen für ihre Entwürfe von gesellschaftlichen Räumen jenseits von Krieg. Die Ausstellung kristalline zeigt Werke, die unmittelbare Bezugnahmen auf jene ästhetischen und gesellschaftlichen Utopien der Moderne sind. Dabei stehen nicht nur die Einzelwerke im Fokus: Auch die gesamte räumliche Inszenierung der Ausstellung ist als Verweis auf visionäre Konzepte von Raumgestaltung gedacht. Die vier Ausstellungsräume im vorderen Bereich der Galerie wurden eigens für die Ausstellung mit unterschiedlich farbigem Teppichboden gestaltet: Violett, Schwarz, Rot […]
Claude Viallat | Malereien III | Galerie kajetan Berlin | 02.05.–25.06.2026
bis 25.06. | #5052ARTatBerlin | Galerie kajetan Berlin präsentiert ab Samstag, 2. Mai 2026 (Vernissage: 01.05.) die Ausstellung Malereien III des Künstlers Claude Viallat. Die Galerie kajetan freut sich, die nunmehr dritte Einzelausstellung des Künstlers Claude Viallat (1936 in Nîmes, wo er lebt und arbeitet) zu präsentieren. Viallat zählt zu den prägenden Erneuerern der Malerei, auch im Kontext der französischen Supports/Surfaces-Bewegung, deren Mitbegründer er war. Die Ausstellung versammelt Arbeiten aus den Jahren 2024 und 2025, in denen sich jene radikale Neubestimmung der Malerei exemplarisch verdichtet, für die Viallat seit den späten 1960er-Jahren steht: die Trennung des Bildträgers vom Keilrahmen, die Hinwendung zu vorgefundenen, gebrauchten oder ausrangierten Stoffen industrieller Herstellung sowie die konsequente Arbeit mit einer seriellen, weder eindeutig organischen noch geometrischen Form, die zu seinem Markenzeichen wurde. Claude Viallat | Malereien III | Ausstellungsansicht / Exhibition View 2026 | Courtesy Claude Viallat & Galerie kajetan | Photo: Gunter Lepkowski Am Beginn von Viallats Arbeitsprozess steht das zu bearbeitende Material. Die Stoffe – häufig Schenkungen, ausgemusterte Gebrauchstextilien oder von der Industrie ausgesonderte Restposten – sammelt und lagert der Künstler unsortiert in seinem Atelier. Ihre jeweilige Beschaffenheit, Dichte, Struktur und Muster sowie konkrete Widerstände wie Nähte oder Säume bestimmen, wie und in […]
Tuan Vu | Annam | Kristin Hjellegjerde Gallery Berlin | 02.05.-30.05.2026
bis 30.05. | #5054ARTatBerlin | Die Galerie Kristin Hjellegjerde in Berlin zeigt ab Samstag, 2. Mai 2026 (Vernissage 01.05) die Ausstellung Annam des Künstlers Tuan Vu. Zwei Frauen sitzen am Ufer eines mit Seerosenblättern bedeckten Teiches und spielen Sitar. Hinter ihnen schwebt eine himmlische Gestalt, getaucht in goldenes Licht – vielleicht die Wächterin des Gartens, in dem sie sich befinden, oder eine Verkörperung der Musik selbst. Annam, die Einzelausstellung des vietnamesischen Künstlers Tuan Vu, entführt uns in kunstvoll komponierte Szenen voller intensiver Farben, üppiger Pflanzen und edler Stoffe. Sie wirken zugleich wie paradiesische Traumlandschaften und wie eine Hommage an die Kultur, die der Künstler hinter sich ließ, als er nach Québec auswanderte. Der Titel der Ausstellung verweist auf den historischen Namen Vietnams während der chinesischen und französischen Kolonialzeit. Obwohl dieser Begriff mit einer komplexen und schmerzhaften Geschichte verbunden ist, vermittelt er für den Künstler zugleich „ein Gefühl von Erinnerung und Distanz“ – und verweist damit auf den vielschichtigen Akt des Erinnerns selbst. Der Titel des Gemäldes Tranquil South geht auf die Übersetzung des Begriffs „Annam“ zurück, dessen wörtliche Bedeutung „befriedeter Süden“ lautet. Das Bild zeigt eine Frau, die am Flussufer sitzt und sich mit einem bunten Sonnenschirm vor der Sonne […]
Edward L. Buchanan | THE MESSAGE ACCORDING TO SANSOVINO6: weaving resilience | Semjon Contemporary | 02.05.-13.06.2026
bis 13.06. | #5051ARTatBerlin | Semjon Contemporary präsentiert ab Samstag, 02. Mai 2026 (Vernissage: 01.05.) die Ausstellung THE MESSAGE ACCORDING TO SANSOVINO6: weaving resilience des Künstlers Edward L. Buchanan. Edward L. Buchanan, 1970 in Cleveland, Ohio, geboren und seit Anfang der 1990er Jahre in Mailand lebend, war bereits 2012 bei Semjon Contemporary mit seinem in Mailand ansässigen, gender-fluid Stricklabel Sansovino 6 vertreten und verwandelte den Raum in einen Indigo-Pop-upStore, in dem seine Erfindung der gestrickten Jeans als räumliche Collage präsentiert wurde (übrigens kopierten zahlreiche Modehäuser seine Strickjeans bereits kurz nach ihrer Markteinführung). Die Pandemie und die außenpolitischen Turbulenzen der letzten Jahre haben ihn immer wieder dazu gezwungen, seine zweite Ausstellung zu verschieben, doch nun ist es endlich soweit. Zwar waren seine einzigartigen Modeillustrationen und Collagen bereits mehrfach in Gruppenausstellungen zu sehen, doch dies wird seine zweite Einzelausstellung überhaupt sein. Als Afroamerikaner in Italien – seit seinem ersten Job im Jahr 1994 als Kreativdirektor für die Konfektionskollektionen von Bottega Veneta, zu dem er unmittelbar nach seinem Abschluss an der Parsons School of Design in New York eingestellt wurde – ist er längst „italianisiert“ und bezeichnet sich oft selbst als Afro-Italiener, doch er erlebt weiterhin die bedauerliche rassistische Seite des Alltags in […]
Yuji Agematsu | Zip: 01-01-2024 – 12-31-2024 | Buchholz Galerie | 01.05.-20.06.2026
bis 20.06. | #5050ARTatBerlin | Galerie Buchholz zeigt ab Freitag, 01. Mai 2026 die Ausstellung Zip: 01-01-2024 – 12-31-2024 des Künstlers Yuji Agematsu. Vernissage: Freitag, 01. Mai 2026, 18:00 bis 21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 01. Mai bis Samstag, 20. Juni 2026 Bildunterschrift: Yuji Agematsu, Courtesy of Galerie Buchholz Ausstellung Yuji Agematsu – Galerie Buchholz | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Travis MacDonald | Had a Farm | Contemporary Fine Arts (CFA Berlin) | 02.05.-06.06.2026
bis 06.06. | #5049ARTatBerlin | Contemporary Fine Arts zeigt ab Freitag, 02. Mai 2026 (Vernissage: 01.05.) die Ausstellung Had a Farm des Künstlers Travis MacDonald. Contemporary Fine Arts präsentiert „Had a Farm“, eine Einzelausstellung von Travis MacDonald, die anlässlich des Gallery Weekend Berlin 2026 eröffnet wird. Die Ausstellung erstreckt sich über das Obergeschoss der Galerie und vereint neue Gemälde, die seine fortlaufende Auseinandersetzung mit der Ästhetik der Gegenkultur fortsetzen. Für den Künstler bedeutet dieser Prozess, dass er seine Recherchen durch gelebte Erfahrungen filtert. Was als Studie beginnt, wird zur Erzählung. In all diesen Werken bevölkern langhaarige, androgyne Figuren eine Kulisse, die zwischen ländlichem Leben und subkultureller Inszenierung schwebt. Diese Protagonisten, die ihre Wurzeln in der Hippie-Bewegung haben, fungieren zugleich als Alter Egos des Künstlers selbst. MacDonald greift diese Art von Figuren immer wieder auf, um zu untersuchen, wie das Selbstporträt unterschiedliche Rollen einnehmen kann. Das Haar wirkt hier auf mehreren Ebenen. Es weckt Assoziationen von Stil und Verweigerung, ist aber gleichermaßen an die materiellen Anforderungen seiner Methode gebunden. Nasses Öl fließt der Schwerkraft folgend herab und verleiht jedem Körper sowie der ihn umgebenden Atmosphäre Kontur. Das Ergebnis ist eine Verlängerung, die den romantischen Geist des Jugendstils widerspiegelt, mit seiner Affinität […]
Edi Rama | Chrysalizing | SOCIÉTÉ | 01.05.-27.06.2026
bis 27.06. | #5048ARTatBerlin | Galerie Société präsentiert ab Freitag, 01. Mai 2026 (Vernissage: 30.04.) die Ausstellung Chrysalizing des Künstlers Edi Rama. Der Titel der Ausstellung beschwört einen schwebenden, schöpferischen Moment der Verwandlung herauf. Dieses Gefühl der Bewegung zieht sich wie ein roter Faden durch Ramas Schaffen: im Übergang von der Zeichnung zur Skulptur, in den biomorphen Formen, die seine neuen Werke annehmen, und im weiteren Verlauf eines Lebens, das an der Schwelle zwischen künstlerischer und politischer Identität verbracht wurde. Rama, der an der Akademie der Bildenden Künste in Tirana eine Ausbildung zum Maler absolvierte und dort später als Professor lehrte, hat seine künstlerische Tätigkeit parallel zu einer fast drei Jahrzehnte umspannenden politischen Karriere ausgeübt – zunächst als Kulturminister, dann von 2000 bis 2011 als Bürgermeister von Tirana und seit 2013 als Ministerpräsident. Diese beiden Tätigkeitsbereiche haben sich stets gegenseitig beeinflusst: Als Bürgermeister verwandelte Rama die verfallenden Gebäude aus der kommunistischen Ära in Tirana durch ein ehrgeiziges Programm mit farbenfrohen geometrischen Fassaden und demonstrierte damit auf stadtweiter Ebene, dass Ästhetik und Politik ein und dasselbe sein können. Durch diesen Prozess entstand seine zeichnerische Praxis: Er druckte die Fassaden auf A4-Blätter und begann, mit Filzstiften zu experimentieren, um zu bestimmen, in […]
Wynnie Mynerva | Volveré y seré millones | SOCIÉTÉ | 01.05.-27.06.2026
bis 27.06. | #5047ARTatBerlin | Galerie Société präsentiert ab Freitag, 01. Mai 2026 (Vernissage: 30.04.) die Ausstellung Volveré y seré millones der Künstlerin Wynnie Mynerva. Der Titel, übersetzt mit „Ich werde zurückkehren und ich werde Millionen sein“, bezieht sich auf die letzten Worte des revolutionären Andenführers Túpac Katari, dessen Vermächtnis des kollektiven Kampfes gegen die spanische Kolonialherrschaft die Auseinandersetzung der Ausstellung mit Relationalität, kollektivem Gedächtnis und Widerstand prägt. „Volveré y seré millones“ entspringt drei Anliegen: der Gewalt im Nahen Osten, der globalen Konstruktion Berlins als Ikone der „sexuellen Befreiung“ und dem eigenen Prozess der Migration und Legalisierung der Künstlerin in Europa. Angesichts der Kälte des Krieges, der Verfolgung von Migranten und der fortwährenden Auslöschung von Andersartigkeit stellt sich eine dringende Frage: Welche Kräfte leisten Widerstand? Anhand neuer Gemälde, Videoarbeiten und einer Installation untersucht Mynerva umfassendere Formen kollektiver, sozialer und kosmologischer Relationalität. Ausgehend von kolonialen Geschichten, Migrationserfahrungen und dem Erbe der sexuellen Befreiung zeichnet die Ausstellung ihre Suche nach neuen Wegen des Liebens, Geliebtwerdens und Widerstands nach – und signalisiert eine „Rückkehr nach Hause“ zum andinen Denken. In den Gebieten, die indigene Gemeinschaften als Abya Yala bezeichnen, gab es vor 1492 kein Konzept von Liebe, wie es die Europäer verstehen. Und […]
Elisa Giardina Papa | A Naked-Eye Blue | Galerie Tanja Wagner | 21.04.2026-30.05.2026
bis 30.05. | #5043ARTatBerlin | Galerie Tanja Wagner präsentiert ab Dienstag, 21. April 2026 die Ausstellung „A Naked-Eye Blue“ der Künstlerin Elisa Giardina Papa. Galerie Tanja Wagner freut sich A Naked-Eye Blue, eine Einzelausstellung von Elisa Giardina Papa zu präsentieren. Im Zentrum der Ausstellung steht eine Auswahl von Arbeiten, die im Zusammenhang mit She Flickered In and Out of History entstanden sind – einer Film- und Glasinstallation, die in den letzten zwei Jahren im Rahmen der Förderung durch den Italian Council (13. Ausgabe, 2024) realisiert wurde. Die Arbeit untersucht die miteinander verflochtenen geologischen, mythologischen und politischen Zeitlichkeiten des Mittelmeerraums und erzählt die Geschichte einer Insel, die aus dem Meer auftauchte und wieder darin verschwand. Im Jahr 1831 führte ein unterseeischer Vulkanausbruch zur Entstehung einer neuen Insel zwischen Tunesien und Sizilien – und löste einen heftigen Souveränitätskonflikt zwischen europäischen Mächten aus. Nur fünf Monate später verschwand die Insel wieder unter der Wasseroberfläche. Die Arbeit, die sich zwischen historischen Dokumenten und spekulativer Erzählung bewegt, reflektiert das aufschlussreiche Potenzial einer Insel, die sich der Aneignung entzog. Als raumgreifende Videoinstallation konzipiert, zieht der in der Galerie gezeigte Film die Besucher:innen in ein sich ständig wandelndes Ökosystem aus versinkender und wieder auftauchender Materie hinein. Die […]
Jean Dubuffet | Galerie Michael Haas | 01.05.–29.05.2026
bis 29.05. | #5046ARTatBerlin | Galerie Michael Haas zeigt ab Freitag, 1. Mai 2026 die Ausstellung „Jean Dubuffet“ des Künstlers Jean Dubuffet. Jean Dubuffet (1901-1985) war einer der radikalsten Künstler nach 1945. Im Verlauf seiner künstlerischen Karriere schafft er klar voneinander getrennte Werkzyklen, die immer Ausdruck einer neuen Herausforderung und Fragestellung sind und beendet werden, sobald ihre Möglichkeiten ausgeschöpft scheinen. Sein Einfluss auf seine sowie die nachfolgenden Generationen kann kaum überschätzt werden. Galerie Michael Haas präsentiert eine Auswahl von Gemälden und Zeichnungen aus den Jahren 1942 bis 1961. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit Texten von Dr. Margrit Brehm und Prof. Axel Heil. Ort: Niebuhrstraße 5, Berlin-Charlottenburg Vernissage: Freitag, 01. Mai 2026, 18:00–20:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 01. Mai – Freitag, 29. Mai 2026 Bildunterschrift Titel: Courtesy by Galerie Michael Haas Ausstellung Jean Dubuffet – Galerie Michael Haas | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Auto-Paragone | Gruppenausstellung | Galerie Guido W. Baudach | 02.05.-13.06.2026
bis 13.06. | #5042ARTatBerlin | Galerie Guido W. Baudach präsentiert ab Samstag, 2. Mai 2026 (Vernissage: 01.05.) die Ausstellung Auto-Paragone der Künstler*innen Tamina Amadyar, Thomas Helbig, Andy Hope 1930, Hinako Miyabayashi und Markus Selg. Die Galerie Guido W. Baudach freut sich zum diesjährigen Gallery Weekend Berlin eine thematische Gruppenausstellung unter Beteiligung von fünf Künstlerinnen und Künstlern aus dem Galeriegrogramm zu präsentieren. Unter dem Titel Auto-Paragone zeigen Tamina Amadyar, Thomas Helbig, Andy Hope 1930, Hinako Miyabayashi und Markus Selg je eine malerische und eine skulpturale Arbeit in Korrelation. Der Begriff Paragone, wie er im Ausstellungstitel erscheint, stammt aus dem Italienischen und bezeichnet den sogenannten Wettstreit der Künste, jenes vornehmlich in der Zeit der Renaissance und des Barocks mit Verve ausgetragenene Ringen von Malerei und Skulptur um die vermeintliche Vorrangstellung unter den Disziplinen. Heute, da die einstige Gesinnungsfrage längst von der Tagesordnung des Kunstdiskurses verschwunden ist, lässt sich die bemerkenswerte Beobachtung machen, dass eine Mehrzahl der gelernten Maler*Innen irgendwann im Laufe ihrer künstlerischen Entwicklung auch plastisch tätig werden und in der Folge zumeist in beiden ehedem so heftig in Konkurrenz stehenden Medien parallel arbeiten – etwas, das, nebenbei bemerkt, bei Bildhauer*Innen in umgekehrter Form nur selten vorkommt. Die Ausstellung Auto-Paragone untersucht das geschilderte Phänomen anhand einer Gegenüberstellung […]
Adam Lupton | Too Sure of the Sun | Galerie Judin | 01.05.-14.06.2026
bis 14.06. | #5041ARTatBerlin | Galerie Judin zeigt ab Freitag, 1. Mai 2026 die Ausstellung Too Sure of the Sun des Künstlers Adam Lupton. Vernissage: Freitag, 1. Mai 2026 von 18:00 bis 21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 1. Mai – Sonntag, 14. Juni 2026 Bildunterschrift Titel: Adam Lupton, Betterment, 2026, Oil on canvas, 120 × 100 cm Ausstellung Adam Lupton – Galerie Judin | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Katja Liebmann | Beyond Photography | Galerie Dittmar | 01.05.–20.06.2026
bis 20.05. | #5044ARTatBerlin | Galerie Dittmar präsentiert ab Freitag, 1. Mai 2026 die Ausstellung „Beyond Photography“ der Künstlerin Katja Liebmann. Katja Liebmann, 1965 in Halle an der Saale geboren, Kunststudium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, der Kunsthochschule Berlin und am Royal College of Art London. Mitte der neunziger Jahre machte sie erstmals mit der Serie Gotham City auf sich aufmerksam, die 1998 von der Saatchi Collection angekauft wurde. Im selben Jahr Nominierung für den „Citibank Photography Prize“ (“Deutsche Börse Photography Prize“). Während ihres Studiums am Royal College of Art 1997-98, Studien- und Lehraufenthalt an der State University New York. Anschließend bis 2000 Lehrtätigkeit am London College of Printing und Camberwell College of Art. 2000 Stipendium der Hasselblad Foundation Göteborg mit Ausstellung. Im gleichen Jahr Umzug nach Berlin, Fortführung der schon 1997 entwickelten Bildfolgen „Gang über eine Brücke“, die filmische und fotografische Verfahren verbinden. 2001 Ausstellung im Goethe-Institut London mit den „Berlin Ornaments“, eine Weiterführung der „London Ornaments“. 2002 Teilnahme an der Ausstellung „Landscapes“ in der Saatchi Gallery London, unter anderem mit Caroll Dunham, Tracy Emin und David Salle. Seit 2003 Dozentin für Künstlerische Druckgrafik an der Universität Oldenburg. Ab 2007 entstehen die Fahrtbilder, bis 2010 die […]
Janine Mackenroth | BABYLONIAN BLISS | aquabitArt Galerie | 01.05.–03.05.2026
bis 03.05. | #5040ARTatBerlin | aquabitArt Galerie präsentiert ab Freitag, 1. Mai 2026 (Vernissage: 30.04.) die Ausstellung BABYLONIAN BLISS der Künstlerin Janine Mackenroth. Tauche ein in die Welt der Kunst von Janine Mackenroth und verwöhne deine Nägel mit atemberaubenden, künstlerischen Farben aus der THE EURO COLLECTION (2022–2025) – einer Serie pflanzlicher Nagellacke, die Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung und die Frage nach traditionellen Geschlechterrollen vereint. Die Farben übersetzen spielerisch die chromatischen Codes von EURO-Banknoten – und verwandeln Geld in ein Medium, das historisch mit Weiblichkeit und Schönheitsnormen verbunden ist. Doch bereits vor 5.000 Jahren diente Nagellack dazu, den Status von Männern in der Gesellschaft zu bestimmen. Je dunkler die Farbe, desto höher der Status. Janine Mackenroth, disrupted, 150x120cm, 2025 Während die vollständige Kollektion mit 7 Farben nun finalisiert ist und nicht mehr produziert wird, hat Mackenroth 49 einzigartige Nagellack-auf-Leinwand-Gemälde (je 15 × 12 cm) geschaffen, die diese exklusive Collector’s Edition von 49 Stück begleiten. Babylonian Bliss, Janine Mackenroth, aquabitArt, Collection7colors, 2026 Galerie aquabitArt präsentiert die gesamte Kollektion – mit allen verfügbaren Werken – während des Gallery Weekend Berlin. Vernissage: Donnerstag, 30. April 2026, 19:00–22:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 1. Mai – Sonntag, 3. Mai 2026 Sonderöffnungszeiten (Gallery Weekend Berlin): Freitag, 1. Mai + Samstag, 2. Mai: 12–21 Uhr, Sonntag, 3. Mai: 14–16 Uhr Artist […]
Martine Syms | Dominica Publishing, a temporary boutique | Sprüth Magers Berlin | 02.05.-03.05.2026
bis 01.08. | #5045ARTatBerlin | Sprüth Magers Berlin präsentiert ab Samstag, 2. Mai 2026 (Vernissage 01.05) die Ausstellung Dominica Publishing, a temporary boutique der Künstlerin Martine Syms. Martine Syms zählt zu den prägendsten Stimmen ihrer Generation. Die Künstlerin und Regisseurin arbeitet in den Bereichen Film, Kunst und Theater. Anlässlich des Gallery Weekend Berlin präsentiert Sprüth Magers mit Freude Dominica Publishing, eine temporäre Boutique. Die Idee des Ladens, das Begehren als Performance und die Inszenierung von Begehren prägen seit Langem Syms’ künstlerisches Schaffen. Dieser rote Faden lässt sich bis zu Golden Age zurückverfolgen, einer Buchhandlung und einem Projektraum in Chicago, den sie fünf Jahre lang leitete und in dem sie internationalen Künstlern eine Plattform bot, darunter Jon Rafmans erste Einzelausstellung. Dieser Impuls fand auch Ausdruck in ihrer Ausstellung 2024 bei Lafayette Anticipations in Paris, einem Multimedia-Projekt, das gleichzeitig als Kunstwerk und Concept Store fungierte. Dominica Publishing entstand als Imprint, das sich der Erforschung von Schwarzer Identität „als Thema, Referenz, Marker und Publikum in der visuellen Kultur“ widmet – ein Thema, das weiterhin im Mittelpunkt ihrer Auseinandersetzung steht. Im Window, dem straßenseitigen Ausstellungsraum der Galerie, präsentiert Dominica Publishing Kunstwerke, Merchandise-Artikel – darunter neue Designs – und eine Auswahl von Syms’ Publikationen. Alle […]
Rei Naito | Face (the joys were greater) | Loock Galerie | 01.05.–14.06.2026
bis 14.06. | #5039ARTatBerlin | Loock Galerie präsentiert ab Freitag, 1. Mai 2026 die Ausstellung Face (the joys were greater) der Künstlerin Rei Naito. Im Dialog mit dem Galerieraum präsentiert die Künstlerin drei Kompositionen aus je vier Skulpturen sowie zwei weitere skulpturale Werkgruppen. Jede „Face“-Arbeit bildet ein Ensemble mit einer einzelnen „Grace“-Arbeit aus Stoff mit Blumenmuster und einer winzigen Glasperle, die von der Decke hängt. „Return the secret to the world“ wird als Ensemble mit den Arbeiten „1 – 3“ präsentiert. Ein unendlicher Lichtraum, der durch auf dem Boden und an der Decke platzierte Spiegel entsteht. Wiederkehrende Titel, Motive und Materialien im Œuvre von Rei Naito sprechen das Unterbewusstsein des Betrachters in einem feinen Gleichgewicht aus Anspannung und Entspannung an und erweitern und vertiefen so die Interpretation der Werke. Naito beschreibt ihre Arbeiten oft als Zirkulation zwischen dem „Inneren des Lebens“ und dem „Äußeren des Lebens“. 1 Face (the joys were greater), 2024 Face (the joys were greater) entstand vor mehr als dreißig Jahren durch Zufall. Eines Tages war Naito aufgebracht und wollte gerade einige an der Wand befestigte Drucksachen wegwerfen. Als sie bemerkte, dass es sich um eine Person handelte, beschloss sie, sie wieder anzubringen. Die Künstlerin spürte eine […]
Robert Elfgen | utópico | Sprüth Magers Berlin | 02.05.-01.08.2026
bis 01.08. | #5038ARTatBerlin | Sprüth Magers Berlin präsentiert ab Samstag, 2. Mai 2026 (Vernissage 01.05) die Ausstellung utópico des Künstlers Robert Elfgen. Robert Elfgen erforscht das Verhältnis zwischen Mensch und Natur aus einer dezidiert mythischen, poetischen Perspektive. Seine Assemblagen, Collagen, Lichtobjekte sowie Boden- und Wandarbeiten werden oft als raumfüllende Installationen inszeniert, die sich wie immersive Gemälde entfalten. Anlässlich des Gallery Weekend Berlin freut sich Sprüth Magers, die Einzelausstellung „utopisch“ mit neuen und jüngeren Arbeiten des Künstlers zu präsentieren. Kontrast ist ein grundlegendes Prinzip in Elfgens künstlerischer Praxis. Seine neuen, sandgestrahlten Glasscheiben – eingefasst in selbstgebaute Holzrahmen – reichen von filigranen organischen Motiven bis hin zu geometrischen Formen, die zu industriellen Strukturen verschmelzen. Diese skulpturalen Objekte gliedern den Ausstellungsraum und verbinden ihn gleichzeitig durch ihre Transparenz. In seinen Gemälden prägen die Materialien die Bildsprache: Elfgen trägt Pigmente auf Holzträger auf und schleift diese anschließend ab, um die Maserung freizulegen, die zu atmosphärischen Elementen wie Nebel oder bedecktem Himmel wird. Durch den gezielten Einsatz von Farbe und Licht verleiht er seinen unerwarteten Motiven eine subtile Romantik und schafft so ein künstlerisches Universum, das in alltäglichen Beobachtungen wurzelt und doch eine mythische Resonanz aufweist. Vernissage: Freitag, 1. Mai 2026, 18:00 – 21:00 […]
D’après Manet | Gruppenausstellung | Galerie Michael Haas | 01.05.–19.06.2026
bis 19.06. | #5037ARTatBerlin | Galerie Michael Haas zeigt ab Freitag, 1. Mai 2026 die Gruppenausstellung „D’après Manet“. Unter dem Titel D’après Manet sind in der Galerie Michael Haas Werke von 51 internationalen Künstlerinnen und Künstlern versammelt, die zum allergrößten Teil eigens für die Ausstellung geschaffen wurden. Sie würdigen das Erbe des französischen Malers Édouard Manet (1832-1883), indem sie seine Gemälde und Zeichnungen zitieren oder parodieren, sie in den ihnen eigenen Sprechweisen adaptieren und uns, den Betrachtenden, völlig neue Blickwinkel eröffnen. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text von Fabrice Hergott. Ort: Niebuhrstraße 5, Berlin-Charlottenburg Vernissage: Freitag, 01. Mai 2026, 18:00–20:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 01. Mai – Freitag, 19. Juni 2026 Bildunterschrift Titel: Courtesy by Galerie Michael Haas Ausstellung D’après Manet – Galerie Michael Haas | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Thomas Demand | Einzelausstellung | Sprüth Magers Berlin | 02.05.-01.08.2026
bis 01.08. | #5035ARTatBerlin | Sprüth Magers Berlin präsentiert ab Samstag, 2. Mai 2026 die Einzelausstellung des Künstlers Thomas Demand. Thomas Demand ist bekannt für seine Fotografien akribischer Papiermodelle, die Szenen von historischer, politischer und kultureller Bedeutung sowie Alltagsmomente rekonstruieren. Anlässlich des Gallery Weekend Berlin freuen sich Monika Sprüth und Philomene Magers, eine Einzelausstellung mit neuen Arbeiten von Demand zu präsentieren. Seit 2025 arbeitet Demand mit einer neuen Technik und fertigt kleinformatige, auf Kupfer gedruckte Bilder an. Das Material hat tiefe Wurzeln in der Kunstgeschichte: In der Renaissance als Leinwand verwendet, diente es später als Träger für einige der frühesten Fotografien auf versilberten Kupferplatten und erweiterte so seine Bedeutung in der Geschichte der Fotografie. Die neuen Arbeiten reichen von detailreichen Naturaufnahmen bis hin zu Abstraktionen KI-generierter Bilder. Mit seinen konstruierten Welten hinterfragt der Künstler die Paradoxien der Wahrnehmung und erforscht, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen, wie wir sie erinnern und wie wir beeinflusst und manipuliert werden. Ob es nun um die zufälligen Anordnungen der Natur oder die dystopischen Visionen der KI geht, Demands Werk bewegt sich gekonnt im Spannungsfeld zwischen Skulptur und Fotografie, Illusion und Bild, Realität und Interpretation. Vernissage: Samstag, 2. Mai 2026, 18:00 – 21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, […]
H. FRANK TAFFELT | DIVERTIMENTO | Galerie Inga Kondeyne | 25.04.– 30.05.2026
bis 30.05. | #5034ARTatBerlin | Galerie Inga Kondeyne präsentiert ab Samstag, 25. April 2026 (Vernissage 24.04) die Ausstellung „DIVERTIMENTO“ des Künstlers H. FRANK TAFFELT. H. Frank Taffelt präsentiert in dieser Ausstellung neue Arbeiten, die über Formwerdung, Rhythmizität, Geometrie, Zeichensetzung und Material reflektieren. Sie markieren eine deutliche Verschiebung in seiner künstlerischen Arbeit, die sich ausgehend von strenger geometrischer Präzision zunehmend für prozesshaftes Schaffen und intuitive Formfindung öffnet. Mit der bereits 2023 begonnen M. B.-Serie, deren Initialien auf die Montblanc-Tinte Mystery Black anspielt, scheint die Erweiterung seines formalen Vokabulars besiegelt. Strukturhaftigkeit und Zufall sind dicht verwoben, die Intuition der Form verbindet sich mitder Regelmäßigkeit der Liniensetzung. Charakteristisch für diese Kugelschreiberarbeiten sind die Unschärfe an den Rändern und die reliefartige Textur der Oberflächen, die in ihrer Opazität Tiefenwirkung entfalten und durch den metallischen Glanz der Tinte pulsierend leuchten. Als Bildgrund dienen Taffelt meist industriell gefertigte Papiere, die durch ihre hohe Festigkeit und Glätte den Kugelschreiber-Interventionen standhalten, oder auch Fundstücke, die in ihrer unregelmäßigen Beschaffenheit eine neuartige, zugleich improvisierte wie sorgfältig kalkulierte Choreografie in diese Werkgruppe einführen. Auch die jüngsten KB. S.-Arbeiten, eine Serie an der Taffelt seit 2020 arbeitet, zeugen vom fortlaufenden Interesse an Form, (Ir-)Regularität und Rhythmus. Kartonabrisse, verschmutzte Pappen und perforierte […]
Maximilian Prüfer | Einzelausstellung | Sexauer Gallery | 24.04.-06.06.2026
bis 06.06 | #5036ARTatBerlin | Sexauer Gallery präsentiert ab Freitag, 24. April 2026 eine Einzelausstellung des Künstlers Maximilian Prüfer. Vernissage: Freitag, 24. April 2026, 18:00 – 21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 24. April bis Samsta, 06 Juni 2026 Bildunterschrift Titel: Maximilian Prüfer. Courtesy: SEXAUER Gallery Ausstellung Maximilian Prüfer – Sexauer Gallery | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Katrin Bremermann | Je rêve un jardin | Galerie Martin Mertens | 25.04.-30.05.2026 – verlängert bis 27.06.2026
bis 27.06. | #5033ARTatBerlin | Galerie Martin Mertens zeigt ab Samstag, 25. April 2026 die „Je rêve un jardin“ der Künstlerin Katrin Bremermann. Die neue Ausstellung der Berliner Künstlerin Katrin Bremermann verbindet wieder verschiedene Werkgruppen innerhalb ihres Kunstkosmos. Der französische Titel (Katrin hat lange in Paris gelebt und hat auch jetzt wieder ihren Zweitwohnsitz in Frankreich) „Ich träume einen Garten“ läßt sich vielleicht in dem Sinne auf ihr Werk beziehen, dass sich ihre sehr eigenständige Formensprache in ihren Objekten, Collagen und Bildern im Laufe der Jahre fast organisch weiterentwickelt hat. Sie wächst immer weiter, baut auf älteren Formen auf und bildet immer wieder berauschend schöne neue Blüten. Eine dieser neueren Entwicklungen sind die Collagen in Stahlrahmen, in die Bremerman zum Teil Formen einbindet, die sie zuvor als Schablonen für ihre Lackbilder oder als Druckstöcke für ihre Handdrucke verwendet hat. Sie zeigt aber auch große Leinwandobjekte, die in der Nachfolge der „shaped canvas“- Künstler der 60er und 70er Jahre wie z. B. Frank Stella, Ellsworth Kelly, Kenneth Noland oder Morris Louis stehen. Diese Künstler bilden aber nur eine Teil des Nährbodens aus dem weiten Feld der geometrischen Abstraktion aus dem Katrins Werk erwächst. Viele andere Entwicklungen aus dem Bereich des Konstruktivismus oder […]
Holger Schmidhuber | THE KILLER | AOA;87 contemporary | 24.04.–13.06.2026
bis 13.06. | #5032ARTatBerlin | AOA;87 contemporary präsentiert ab Freitag, 24. April 2026 (Vernissage: 23.03.) die Ausstellung THE KILLER des Künstlers Holger Schmidhuber. Mit THE KILLER verwandelt Holger Schmidhuber den Ausstellungsraum in ein energetisches Spannungsfeld zwischen nüchtern-deterministischer KI-Systematik und gestisch-expressiver Materialität. Holger Schmidhuber, INTERGHOST (Palermo, IT), 2026, UV-gehärteter Druck, Lack, Pigment, Glasperlen auf Aluminiumverbund, gerahmt mit einem Aluminium-Schwellenrahmen 4/40, lackiert, 75,6 x 104,6 cm | Foto: Studio Holger Schmidhuber Die neutralen White-Cube-Wände überzieht er dafür mit der 3 x 24 Meter großen Arbeit THE KILLER on the wall, einer digital generierten „Tapete“. Mit einem flirrenden Pattern aus 49.104 Permutationen eines grafischen Zeichens definiert THE KILLER on the wall einen übergeordneten Bildraum, in dem Schmidhuber ausgewählte Arbeiten aus den Zyklen Black & White Inversions und INTERGHOSTS inszeniert. Holger Schmidhuber, White Inversion XXII, 2025, Mischtechnik auf Leinen, 75 x 60 cm | Foto: Studio Holger Schmidhuber Diese Malereien mit ihrer teils schemenhaft konkreten, teils sich amorph auflösenden Visualität, ihren informell aufgetragenen, irrisierenden Schleiern und Schichten aus Pigmenten und Lacken und ihrer lebendigen Haptik stehen in einem eigenwilligen Kontrast zur maschinell-repetitiven Musterhaftigkeit der Wallpaper. Holger Schmidhuber, Untitled (Studio Sediments), 2026, Mischtechnik im Pappteller, 19 x 19 x 5 cm | Foto: Studio Holger […]
Yoana Tuzharova | P R E S E N T | Galerie Gilla Lörcher | 02.05.-17.07.2026
bis 17.07. | #5031ARTatBerlin | Galerie Gilla Lörcher zeigt ab Samstag, 2. Mai 2026 (Vernissage:01.05) die Ausstellung „P R E S E N T“ der Künstlerin Yoana Tuzharova. Die Galerie Gilla Lörcher präsentiert die zweite Einzelausstellung der bulgarischen Künstlerin Yoana Tuzharova in Berlin. In der Ausstellung P R E S E N T konfrontiert uns Yoana Tuzharova mit den Spuren, die wir täglich zwischen der digitalen und der analogen Welt hinterlassen: Fettflecken und Wischspuren auf Smartphone-Bildschirmen beim Chatten, E-Mailen, Scrollen, Shoppen und Liken. Die Künstlerin arbeitet mit verschiedenen Medien: Fotografie, Druckgrafik, Installation und Lichtkunst. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Yoana Tuzharova (geb. 1986 in Russe, Bulgarien) ist bildende Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in Köln. Von 2005 bis 2009 studierte sie an der Kunsthochschule Veliko Tyrnovo (Bulgarien) (Bachelor). Von 2013 bis 2019 studierte sie Bildhauerei und Kunst im öffentlichen Raum an der Kunstakademie Münster und schloss ihr Studium 2017 als Masterstudentin von Prof. Maik Löbbert und Prof. Dirk Löbbert ab. 2021 wurde sie vom Förderverein Unser Fritz 2/3 e. V., Herne, mit dem Förderpreis Junge Positionen NRW ausgezeichnet. Im selben Jahr war sie für den Kunstpreis „Junger Westen“, Recklinghausen, nominiert und erhielt 2022 den GWK-Kunstpreis, Münster. Ihre Werke wurden unter […]
Shilpa Gupta, Renata Lucas, Haegue Yang | Gruppenausstellung | neugerriemschneider (Linienstrasse) | 02.05.–15.08.2026
bis 15.08. | #5029ARTatBerlin | neugerriemschneider (Linienstrasse) zeigt ab 2. Mai 2026 die Ausstellung der Künstler*innen Shilpa Gupta, Senata Lucas, Haegue Yang. Wahrnehmungsräume – geschnitten, gespalten, geschichtet – sind Merkmale der Arbeiten von Shilpa Gupta, Renata Lucas und Haegue Yang, die gängige Realitätsnarrative anhand historischer, politischer und subjektiver Präzedenzfälle dekonstruieren. Indem sie Geometrie unterwandern, das Alltägliche fragmentieren und Klang durch Form lenken, regen die drei Künstlerinnen zu neuen Seh- und Bewegungsweisen an, die den Betrachter in Zeit und Raum verankern. Gemeinsam gestalten sie eindringliche Begegnungen, die die Welt in neuem Licht erscheinen lassen. In ihrer interdisziplinären Praxis erforscht Shilpa Gupta Machtstrukturen, soziale Schichtung und gemeinsame Geschichte und untersucht, wie diese Kräfte Nationen, Kulturen, Identitäten und das Verständnis von Selbstbestimmung prägen. Mit „100 Handgezeichnete Karten von Deutschland“ (2007–2025) präsentiert die Künstlerin die ungefähre Umrisslinie Deutschlands, gezeichnet aus der Erinnerung von 100 Einwohnern. Die erinnerten Konturen, gesammelt in einem Skizzenbuch, liegen einem oszillierenden Tischventilator gegenüber. Dessen gebundene Seiten wehen im Wind und blättern zufällig um – eine Geste, die die Willkür von Grenzen und deren Einfluss auf das kollektive Bewusstsein einer Bevölkerung verdeutlicht. In ihrem Werk „Ohne Titel“ (2012) zeigt die Künstlerin ein fragmentiertes Messer, das entlang einer Kurve zerteilt und wieder […]
Pae White | Einzelausstellung | neugerriemschneider (Christinenstrasse) | 02.05.–08.08.2026
bis 08.08. | #5030ARTatBerlin | neugerriemschneider (Christinenstrasse) zeigt ab 2. Mai 2026 die Ausstellung der Künstlerin Pae White. „pushmi-pullyu“, Pae Whites siebte Einzelausstellung bei neugerriemschneider, präsentiert einen farbenprächtigen Kosmos von Geschöpfen wie Krebsen, Schnecken, Fliegen, Schmetterlingen und anderen Insekten, geformt aus harzumhülltem Garn, textilen Reliefs oder prächtiger Keramik. Diese neuen Werke entspringen Whites langjähriger Auseinandersetzung mit traditionsreichen Materialien und dem Erbe des Handwerks sowie ihrem Bestreben, deren Möglichkeiten zu erweitern. Indem sie indigene Handwerkskunst, Jacquardweberei und experimentelle Technologien vereint, rückt sie ihre Motive in den Fokus und schafft faszinierende Szenen, die zur bewussten Auseinandersetzung mit den Welten einladen, aus denen sie stammen. Diese Werke schaffen die Voraussetzungen für Selbstreflexion und dienen als Podeste für das Übersehene: Wesen, die man nur flüchtig wahrnimmt oder die dem Blick verborgen bleiben, werden festgehalten, genossen und ins Zentrum gerückt, als Wunder – Quellen der Offenbarung – gefeiert. In ihrer künstlerischen Praxis folgt White dem Drang, die Pracht des Vergänglichen einzufangen. In einer zunehmend fragilen Gegenwart ist ihr Handeln radikal: Sie verlangsamt und konzentriert die Aufmerksamkeit und bringt ihre Faszination für die Details und Monumente der Welt um sie herum zum Ausdruck. Im Lichte der transformativen Gesten der Künstlerin werden alles – von Rauchschwaden und […]
Jorge Pardo | Einzelausstellung | neugerriemschneider (Linienstrasse) | 02.05.–20.06.2026
bis 20.06. | #5028ARTatBerlin | neugerriemschneider (Linienstrasse) zeigt ab 2. Mai 2026 die Ausstellung des Künstlers Jorge Pardo. In seiner zwölften Einzelausstellung bei neugerriemschneider setzt Jorge Pardo seine fortwährenden Experimente mit skulpturalen Formen fort. Er kombiniert, transponiert und filtert Elemente und verarbeitet dabei eine Fülle an Ausgangsmaterial zu neuen Gemälden, skulpturalen Lautsprechern mit einem vielschichtigen Soundtrack und einer Reihe schwebender Lichtinstallationen. Mit diesen Gemälden kuratiert und destilliert Pardo die Geschichte der postminimalistischen Praxis, indem er deren Ergebnisse digital überlagert und so neue Kompositionsmittel entwickelt. Wie Farbe, Tinte, Ton oder Stahl eingesetzt, wird die Fotografie hier zu einem eigenständigen Medium, das der verschmolzenen Bildsprache Tiefe verleiht. Manipulierte Ansichten von Werken von John Chamberlain, Felix Gonzalez-Torres, Donald Judd, Brice Marden und Joel Shapiro werden zu texturreichen Kompositionen aus Motiv und Technik transformiert, die zunächst gedruckt, dann übermalt und lasergraviert werden, bis sie fast unkenntlich sind. Im Zentrum von Pardos künstlerischem Ansatz steht die Suche nach exzentrischen formalen Strukturen – eine Konzentration, die seine Skulpturen, Installationen, Papierarbeiten, Keramiken und Architekturen durchdringt und den Akt des Sehens selbst hinterfragt, ihn verkompliziert und neu konfiguriert. Wie ein Werk wahrgenommen wird und wie es seine Rezeptionsbedingungen beeinflussen kann, ist für den Künstler von zentraler Bedeutung. Das […]
Celeste Rapone | Hyperarousal | Esther Schipper | 01.05.–20.06.2026
bis 20.06. | #5027ARTatBerlin | Galerie Esther Schipper präsentiert ab Freitag, 1. Mai 2026 die Ausstellung Hyperarousal der Künstlerin Celeste Rapone. Esther Schipper Berlin freut sich, „Hyperarousal“ anzukündigen, Celeste Rapones erste Ausstellung in der Galerie. Rapone präsentiert drei Gemälde, die in erzählerisch dichten Kompositionen die spannungsgeladene Schnittstelle zwischen sinnlicher Stimulation und nervöser Reizung erforschen. Mit ihren flachen und kompakten Körpern versinnbildlichen die weiblichen Protagonistinnen der ausgestellten Gemälde den gespannten Glamour der Millennial-Angst und die libidinösen Energien, die sie antreiben. Intuitive Liebe zum Detail und ein witziger Sinn für Ironie ermöglichen es Rapone, die ihrer Generation eigene ängstliche Stimmung in mehrdeutigen, verdrehten und fast schon peinlichen Szenen darzustellen. Gefangen zwischen Unruhe und Lähmung, leben die nervösen Millennials, denen wir in ihrem Werk begegnen, in einer gewissermaßen zarten Verletzlichkeit. Hier trifft die theatralische Vorahnung des Untergangs auf die genussvolle Aussetzung seines Eintreffens. Weibliche Wachsamkeit scheint gefangen zwischen der Angst und dem Genuss potenzieller Gefahr. Rapone malt alla prima, ohne Vorzeichnungen. Sie legt formale Vorgaben fest, indem sie eine Farbe wählt; die figurativen Elemente jeder Komposition unterliegen dabei dem Farbton. Während „Waiting“ (2025) von einer eisblauen Farbpalette durchzogen ist, greift „Loner“ (2025) auf Moos-, Oliven- und Waldgrüntöne zurück, die im Kontrast zum scharlachroten Haar […]
Tauba Auerbach | Easy Assembly | Esther Schipper | 01.05.–20.06.2026
bis 20.06. | #5026ARTatBerlin | Galerie Esther Schipper präsentiert ab Freitag, 1. Mai 2026 die Ausstellung Easy Assembly der Künstlerin Tauba Auerbach. Esther Schipper Berlin freut sich, Tauba Auerbachs „Easy Assembly“ zu präsentieren, die zweite Ausstellung der Künstlerin in der Galerie. In 13 pointillistischen Gemälden zeigt Tauba Auerbach Nahaufnahmen von Seifenschaum, eingefangen durch ein Mikroskop. Auf unterschiedlich großen, leicht von der Wand abstehenden Tafeln verdichten sich Millionen handgemalter Punkte zu lebhaften Bildern über besprühten, mehrfarbigen Flächen. Tauba Auerbachs Werk sucht nach Informationen über das Universum, die in Form und Bewegung verborgen liegen. Sogenannte „Naturgesetze“ werden eingesetzt und genutzt, um verschiedene Formen von Ordnung und deren Auflösung sichtbar zu machen. Vernissage: Freitag,1. Mai 2026 Ausstellungsdaten: Freitag, 1. Mai – Samstag, 20. Juni 2026 Bildunterschrift Titel: Tauba Auerbach Foam, 2025 Acrylic on Dibond 152,4 x 228,6 cm Photo © Andrea Rossetti Ausstellung Tauba Auerbach – Esther Schipper | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Franz West + Bruno Gironcoli | Logical Disorder | Galerie Crone | 01.05.-20.06.2026
bis 20.06. | #5025ARTatBerlin | Galerie Crone zeigt ab Freitag, 1. Mai 2026 die Ausstellung Logical Disorder der Künstler Franz West + Bruno Gironcoli. Im Rahmen des Gallery Weekend Berlin 2026 möchten wir Sie sehr herzlich zur Eröffnung von „Logical Disorder“ einladen – der ersten gemeinsamen Ausstellung der österreichischen Ausnahmekünstler Franz West und Bruno Gironcoli, die viele teils unbekannte Berührungspunkte hatten. Franz West studierte bei Bruno Gironcoli in den 1970er Jahren an der Akademie der bildenden Künste in Wien und fand in ihm einen Mentor, der sein Werk nachhaltig beeinflusste. Als West später zu einem Star der internationalen Kunstszene aufstieg, war er es, der Gironcoli zu dem verdienten Ruhm über Österreichs Grenzen hinaus verhalf. In „Logical Disorder“ werden ihre Arbeiten nun in einen direkten Dialog gesetzt. Dabei wird zum einen sichtbar, dass West und Gironcoli eine tiefgreifende Faszination am Kuriosen, Absurden und Bizarren verbindet. Zum anderen treten die völlig unterschiedlichen Herangehensweisen und Kunstpraktiken zu Tage, die aus dem gemeinsamen Ansatz des Skurrilen entstanden sind. Courtesy Galerie Crone, Berlin Wien, und Galerie Thoman, Innsbruck Wien Gironcoli feiert den Apparat, West das Wesen. Gironcoli zelebriert die glatte, perfekte, metallische Oberfläche, West die zerklüftete, unebene, geflickte Haut. Gironcoli schafft technomorphe, ritualisierte, mythologisch anmutende Körper, […]
Wismar, Paradiese, Raimondi + März | Gruppenausstellung | Galerie Tammen | 10.04.–23.05.2026
bis 23.05. | #5023ARTatBerlin | Galerie Tammen zeigt ab Freitag, 10. April 2026 eine Gruppenausstellung der Künstler*innen Michael Wismar, Eleonora Paradiese, Helga Raimondi und Völker März. Helga Raimondi, Sightlines Through a Fragmented World 2025, Papier, Goldfaden, schwarzer Samt, 30 x 24 cm, gerahmt Michael Wismar + Eleonora Paradise, HAIKU XVI 2024, Plakatabrisse auf Sperrholzplatte und Dammarharz, 112 x 81 x 4,5 cm Michael Wismar, HAIKU I 2024 | Plakatabrisse auf MDF-Platte und Holzrahmen mit Leim und Dammarharz, 120 x 75 x 6 cm Vernissage: Freitag, 10. April 2026, 19:00–22:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 10. April– Samstag, 23. Mai 2026 Bildunterschrift Titelbild: Volker März „Wahrheitssammler“ 2025 / gebrannter Ton, bemalt, Höhe ca. 30 cm, 3-teilig Ausstellung Wismar, Paradiese, Raimondi + März – Galerie Tammen | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Susanne Ackermann + Klaus Hack | in the flow | Galerie SCHMALFUSS BERLIN | 11.04.-23.05.2026
bis 23.05. | #5021ARTatBerlin | Galerie SCHMALFUSS BERLIN zeigt ab Samstag, 11. April 2026 die Ausstellung „in the flow“ der Künstler*innen Susanne Ackermann und Klaus Hack. Mit dieser Ausstellung zeigt Galerie Schmalfuss Berlin zwei Künstler wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Finden sich doch Gemeinsamkeiten oder lebt die Ausstellung von der spannungsreichen Gegenüberstellung von Malerei und Skulptur? Klaus Hack, Türme, 2017/2018, Ahorn, weiß gefasst, 155 x 34 x 33 cm (Foto: Florian Selig) In den Werken von Susanne Ackermann begegnet uns eine rhythmische Leichtigkeit, mal eine mit breitem Pinselschwung aufgetragen kräftige Farbigkeit, mal präzise gezogene zarte Linien. Mit beiden Mitteln schafft die etablierte Karlsruher Künstlerin Susanne Ackermann in ihren Gemälden und Zeichnungen faszinierende Bildräume. Susanne Ackermann, Polychromos auf Zeichenfolie, 2022, 90 x 70 cm Der erfahrene expressive Bildhauer Klaus Hack ist vielen bereits von Ausstellungen in der Knesebeck 96 bekannt. Klaus Hacks Skulpturen folgen dem Konzept der Vertikalität. Er schafft fantasievolle architektonische Gebilde, erforscht den menschlichen Körper als räumliche, architektonische Form. Klaus Hack, Babel-Turm, 2018/2019, Eiche, weiß gefasst, 198 x 66 x 57 cm Mit weißer und schwarzer Farbe bemalte er das von ihm bearbeitete Holz. Ob er damit Distanz schaffen will zwischen dem als warm empfundenen Material? Vernissage: […]
Christian Thoelke | TERRAIN | ARTES Berlin | 01.05.-03.05.2026
bis 03.05 | #5022ARTatBerlin | ARTES Berlin zeigt ab Freitag, 1. Mai 2026, die Ausstellung TERRAIN des Künstlers Christian Thoelke. Thoelke verbindet in seinen Arbeiten architektonische Motive der futuristisch geprägten DDR-Moderne, etwa das sogenannte VT-Faltendach, mit naturalistischen Elementen wie Birken- oder Essigbäumen. Beide gelten als Pionierpflanzen, die sich durch ihre Widerstandsfähigkeit und Anspruchslosigkeit auszeichnen. In der Gegenüberstellung von standardisierter Architektur und widerständiger Vegetation entstehen Bildräume, in denen sich Struktur und Wachstum, Planung und Aneignung überlagern. Die Typisierung ostdeutscher Bauformen führte zu einer ikonischen Bildsprache, die sich tief in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben hat. Thoelkes Werke greifen diese visuellen Prägungen auf und überführen sie in malerische Erinnerungsräume. Sie verhandeln eine Vergangenheit, die von utopischen Entwürfen ebenso geprägt war wie von Brüchen und Transformationen, und stellen zugleich Bezüge zur Gegenwart her. Wie Kito Nedo formuliert: „Die Erinnerungen, um die es in Thoelkes Bildern geht, sind offenbar Erinnerungen an den Alltag im real existierenden Sozialismus, Erinnerungen an eine grandios gescheiterte Utopie, Erinnerung an eine radikale Transformationserfahrung.“ Technisch verbindet Thoelke klassische und zeitgenössische Verfahren: Mehrfach grundierte Bildträger treffen auf eine lasierende Malweise und eine von urbaner Bildkultur geprägte Ästhetik. Seine Kompositionen erinnern an Bühnenräume, in denen sich verschiedene Ebenen überlagern und vielfältige Lesarten eröffnen. […]
Joshua Zielinski | Parallelen sind nie daneben | Laura Mars Gallery | 11.04.-09.05.2026
bis 09.05. | #5024ARTatBerlin | Laura Mars Gallery zeigt ab 11. April 2026 die Ausstellung Parallelen sind nie daneben des Künstlers Joshua Zielinski. Sind das Lämpchen im Retrodesign, die sich zur Siegerehrung auf dem Podium versammelt haben? Für die Serie Lakope hat Joshua Zielinski ausrangierte Sporttrophäen zerlegt und neu zusammengesetzt. Die kleinen Marmorsockel blieben erhalten, doch die Pokale selbst, in ihrer Talmi-Ästhetik, erinnern mal an Kuchenformen, mal an schillernde Schirmlinge, von denen einer seinen Hut mit dünnen Ärmchen festzuhalten versucht. Der trapezförmige, zartgelbe Sockel bringt die Objekte auf Augenhöhe der Betrachter und fasst sie zu einer skulpturalen Einheit. Auch die Skulptur Twin ist das Ergebnis einer Umformung: Ursprünglich sollte der Sandstein in einem anderen Kontext als Sockel dienen, doch wurde nie eine Skulptur darauf installiert. Allerdings sind Spuren von Bearbeitung (Bohrungen) und Lagerung (Verfärbungen und Abbrüche) bewusst erhalten geblieben. Zielinski hat aus dem vorhandenen Material eine Stele geschlagen, deren Form dem gespiegelten Profil einer Sockelleiste des Typs „Berlin” entspricht. Diese historisierende Form aus der Gründerzeit, eine Art „Raumsockel”, ist ein funktionales Gestaltungselement, das sich in den Altbauten vieler deutscher Großstädte findet (vgl. Hamburger/Frankfurter Profil). Im großen Ausstellungsraum dominieren zwei Museumsvitrinen die Szene. Displays, die für gewöhnlich wertvolle Objekte vor Staub […]
Léo Faulhaber | à rebours | Galerie mutare | 10.04.-10.05.2026
bis 10.05. | #5020ARTatBerlin | Galerie mutare zeigt ab Freitag, 10. April 2026 (Vernissage: 09.04.) die Ausstellung à rebours des Künstlers Léo Faulhaber. Vernissage: Donnerstag, 9. April 2026, 17:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 10. April bis Sonntag, 10. Mai 2026 Bildunterschrift Titel: Courtesy of Galerie mutare, Léo Faulhaber Ausstellung Léo Faulhaber – Galerie Mutare | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
José Montealegre | Drastic Measures | Galerie Thomas Schulte | 01.05.–09.05.2026
bis 09.05. | #5019ARTatBerlin | Galerie Thomas Schulte (Potsdamer Straße) zeigt ab Freitag, 1. Mai 2026 die Ausstellung Drastic Measures des Künstlers José Montealegre. Vernissage: Freitag, 1. Mai 2026, 19:00–21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 1. Mai bis Samstag, 9. Mai 2026 Bildunterschrift Titel: JOSÉ MONTEALEGRE, DESTERRADO, 2024, COPPER, METAL RIVETS, DIARY LOCKETS, APPROX. 180 X 50 Ausstellung José Montealegre – Galerie Thomas Schulte | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Jonathan Lasker + Walid Raad | Ausstellung | Galerie Thomas Schulte | 01.05.–09.05.2026
bis 09.05. | #5018ARTatBerlin | Galerie Thomas Schulte (Charlottenstraße) zeigt ab Freitag, 1. Mai 2026 die Ausstellung der Künstler Jonathan Lasker und Walid Raad. Vernissage: Freitag, 1. Mai 2026, 19:00–21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 1. Mai bis Samstag, 9. Mai 2026 Bildunterschrift Titel: JONATHAN LASKER, RETURN THE FAVOR, 1986, OIL ON CANVAS, 152.4 X 177.8 X 3.81 CM, 60 X 70 X 1 1/2 IN Ausstellung Jonathan Lasker + Walid Raad – Galerie Thomas Schulte | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Hans Aichinger | Áusstellung | REITER | Berlin prospect | 30.04.-13.06.2026
bis 13.06. | #5017ARTatBerlin | REITER | Berlin prospect präsentiert ab 30. April 2026 die Ausstellung des Künstlers Hans Aichinger. Vernissage: Donnerstag, 30. April 2026, 17:00 – 22:00 Uhr Ausstellungsdaten: Donnerstag, 30. April – Samstag, 13. Juni 2026 Bildunterschrift: Hans Aichinger, Meeresstille und glückliche Fahrt, 2026, Öl auf Leinwand. Ausstellungsbild: Michael Lüder; Courtesy Kunstraum Potsdam Ausstellung Hans Aichinger – Reiter | Berlin prospect | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Anne Duk Hee Jordan | Riders on the Storm | Alexander levy | 01.05.–06.06.2026
bis 06.06. | #5016ARTatBerlin | Galerie alexander levy zeigt ab 1. Mai 2026 die Ausstellung Riders on the Storm der Künstlerin Anne Duk Hee Jordan. Anlässlich des Gallery Weekend Berlin 2026 präsentiert alexander levy die zweite Einzelausstellung von Anne Duk Hee Jordan in der Galerie. Die Ausstellung begreift Ökosysteme als dynamische und zugleich ineinander verwobene Prozesse. Die Präsentation entfaltet sich als multisen-sorische Umgebung, die Besucher:innen in diese verflochtenenökolo-gischen Abläufe eintauchen lässt. Obwohl die Arbeiten formal autonom erscheinen, bleiben sie konzeptuell miteinander verbunden und verweisend darauf, dass natürliche Ereignisse nicht isoliert, sondern stets relational entstehen. Diese kraftvollen Formationen treten nicht zufällig auf; sie entstehen als Reaktion der Atmosphäre auf vorherrschende Bedingungen und machen die miteinander verflochtenen Kräfte sichtbar. Indem die Künstlerinnen Fokus von einer anthropozentrischen Perspektive löst, verortet sie die Betrachtenden innerhalb eines umfassenderen ökologischen Kontinuums.Duk Hee Jordan entwickelt kinetische und maschinenartige Arbeiten, die robotische Agency organischen Zyklen von Wachstum, Verfall und Regeneration gegenüberstellen. Vernissage: Freitag , 1. Mai 2026 18:00-21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag ,1. Mai– Samstag, 6. Juni 2026 Bildunterschrift Titelbild: Anne Duk Hee Jordan, Siphonophora, 2025, Acrylic on paper, 28 x 38 cm, courtesy of the artist and alexander levy, Berlin. Photo: Marcus Schneider Ausstellung Anne Duk Hee Jordan […]
Antonio Ballester Moreno | SUN | Tanya Leighton | 01.05.-20.06.2026
bis 20.06. | #5015ARTatBerlin | Galerie Tanya Leighton präsentiert ab 1. Mai 2026 die Ausstellung „SUN“ des Künstlers Antonio Ballester Moreno. Vernissage: Freitag, 1. Mai 2026, 18 – 21 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 1. Mai – Samstag, 20. Juni 2026 Bildunterschrift Titelbild: Placeholder ART at Berlin (Abbildung folgt) Ausstellung Antonio Ballester Moreno – Galerie Tanya Leighton | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Brett Charles Seiler | Occasional lovers | Galerie EIGEN + ART Berlin | 01.05.-27.06.2026
bis 27.06. | #5014ARTatBerlin | Galerie EIGEN + ART Berlin präsentiert ab 1. Mai 2026 die Ausstellung „Occasional lovers“ des Künstlers Brett Charles Seiler. Vernissage: Freitag, 1. Mai 2026, 17:00 – 20:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 1. Mai bis Samstag, 27. Juni 2026 Bildunterschrift Titelbild: Bradley Smoking A Cigarette, Bitumen, waterproofing and wallpaint on canvas, 202 x 182 cm, 2026. Foto: Nina Lieska Ausstellung Brett Charles Seiler – Galerie EIGEN + ART | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Pension ABC | Gruppenausstellung | Contemporary Fine Arts (CFA Berlin) | 17.01.-20.04.2026
bis 20.04. | #5013ARTatBerlin | Contemporary Fine Arts (Belétage) zeigt derzeit die Ausstellung Pension ABC der Künstler*innen Caroline Achaintre, Zuzanna Bartoszek, Christa Dichgans, Nan Goldin, Christian Jankowski, Angelika Loderer, Sarah Lucas, Travis Macdonald, Dana Schutz, Emily Mae Smith, Gert & Uwe Tobias, Anna Virnich und Cosima zu Knyphausen. Pension ABC thematisiert die Geschichte der Bel Étage der Galerie. Wir erfuhren von einem Nachbarn, dass Wolfgang Menge – ein legendärer Fernsehproduzent und Journalist in den fünfziger bis achtziger Jahren – diese Räume in den 1960er-Jahren für seine Eltern gekauft hatte. Menge verdiente sein erstes Geld und wollte sicherstellen, dass seine verarmten Eltern durch das Betreiben einer Pension in der Etage ein Einkommen haben – eine nach dem Zweiten Weltkrieg recht übliche Praxis. West-Berlin war voll solcher Herbergen. Nach dem Zweiten Weltkrieg und bis in die 1960er-Jahre waren viele herrschaftliche, bürgerliche Wohnungen vakant. Diese Leerstände waren zunächst die tragische Folge der Ermordung und Vertreibung unserer jüdischen Mitbürger:innen. Als West-Berlin später zu einer Insel innerhalb der DDR wurde, wollte kaum noch jemand in die Stadt investieren. Spätestens nach dem Bau der Mauer 1961 zogen dann noch mehr Berliner nach Westdeutschland. Infolgedessen wurden weitere dieser riesigen Wohnungen verfügbar und erschwinglich, und Menschen, die sie für […]
Risse im Eis | Gruppenausstellung | Galerie Volker Diehl | 11.04.-08.05.2026
bis 08.05. | #5012ARTatBerlin | Galerie Volker Diehl zeigt ab 11. April 2026 (Vernissage: 10.04.) die Ausstellung Risse im Eis der Künstler Nikita Alexejew, Sven Gundlach, Eduard Steinberg, Wladimir Jakowlew, Anatoli Slepyshev und Andrej Reuter. Vernissage: Freitag, 10. April 2026, 19:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 11. April bis Freitag, 8. Mai 2026 Bildunterschrift: Nikita Alexeev, God, Forgive the Commies!, 1988, mixed media on waxed tablecloth, 138 x 200 cm Ausstellung Risse im Eis – Galerie Volker Diehl | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Hannah Becher + Susanne Roewer | Sonnenflecken und Schattengewächse| Galerie Schindler | 16.04.–30.05.2026
bis 30.05. | #5011ARTatBerlin | Galerie Schindler präsentiert ab Donnerstag, 16. April 2026 die Ausstellung „Sonnenflecken und Schattengewächse“ der Künstlerinnen Hannah Becher und Susanne Roewer. Die Ausstellung *Sonnenflecken und Schattenpflanzen* vereint die Werke der Bildhauerin Susanne Roewer und der Malerin Hannah Becher in einem dynamischen Dialog zwischen Material, Oberfläche, Zeit und Wahrnehmung. Susanne Roewer entwickelt ihre Skulpturen aus der Begegnung kontrastierender Materialien wie Metall, Stein oder Glas. Zerbrechliche Verbindungen lassen neue Gebilde entstehen, in denen figurative Anklänge und abstrakte Formensprache ineinanderfließen. Ihr künstlerischer Prozess zeichnet sich durch eine tiefe Aufmerksamkeit für das Material und seine einzigartigen Eigenschaften aus. Daraus entstehen Werke, die poetische Momente des menschlichen Lebens erzählen – und dabei die Bereiche von Absurdität, Romantik, Politik und stiller Ironie erkunden. Hannah Becher, Reconqiesta II 2025 Acryl auf Leinwand 100 x 100 cm Hannah Becher hingegen erforscht die Dimension der Zeit auf der Leinwand. Ausgehend von der Idee, dass Zeit im Raum lesbar ist, macht sie sie auf der Oberfläche greifbar. Ihre Malerei begreift die Leinwand als Projektionsfläche für Vergänglichkeit, Menschlichkeit und Natur. In diesem Prozess treten Kontraste und malerische Verfahren in den Vordergrund: Das Sichtbare entsteht nicht allein aus dem Sujet, sondern aus der Art seiner Erscheinung. So entwickelt […]
Pablo Griss | Dystopic Cartography | Luisa Catucci Contemporary | 01.05.-20.06.2026
bis 20.06. | #5010ARTatBerlin | Luisa Catucci Contemporary zeigt ab Freitag, 1. Mai 2026 (Vernissage: 30.04.) die Ausstellung Dystopic Cartography des Künstlers Pablo Griss. Es gibt Karten, die dir sagen, wo du bist. Und dann gibt es Karten, die sich höflich weigern. Pablo Griss zeichnet die zweite Art. Dystopic Cartography ist die neueste Werkserie des venezolanischen Künstlers Pablo Griss, entwickelt in den letzten drei Jahren – das Ergebnis eines langen Prozesses der Reflexion, der Neuorientierung und, vielleicht, eines notwendigen Ungehorsams. Griss war einst bekannt für eine nahezu obsessive Kontrolle. Seine früheren Arbeiten funktionierten mit der Präzision fein kalibrierter Instrumente: Kompositionen, inspiriert von energetischen und magnetischen Feldern, tief verwurzelt in der venezolanischen Tradition der Op Art. In diesem Universum verhielt sich Farbe. Sie hatte eine Funktion. Sie diente dem optischen Effekt, der visuellen Vibration, der exakten Logik der Wahrnehmung. Alles war bemessen, intentional, geschlossen. Und dann hat sich etwas verschoben. Diese neue Serie verlässt diese Vergangenheit nicht – sie stört sie. Man erkennt noch immer dieselbe Hand in der Disziplin bestimmter Linien, in den strukturellen Gerüsten, die die Kompositionen wie architektonische Skelette tragen. Doch diese Strukturen stehen unter Druck. Das System ist nicht länger hermetisch. Die Farbe gehorcht nicht mehr. Sie […]
Ida Clay + Mo Faqeeh | – Szenen aus Intarsiën – | Galerie Creative Game | 27.03.-12.04.2026
bis 12.04. | #5008ARTatBerlin | Galerie Creative Game zeigt ab Freitag, 27. März 2026 die Ausstellung – Szenen aus Intarsiën – der Künstler*innen Ida Clay und Mo Faqeeh. Die Szenen der Bilder entstehen aus Holzfurnieren in der Technik der Marketerie, einer furnierbasierten Form der Intarsie. Die gewachsene Struktur des Materials trifft auf grafische Komposition und erzeugt eine Spannung zwischen Konstruktion und Materialität. Die Arbeiten untersuchen das Verhältnis von Figur und Raum. Architektur und Landschaft dominieren die Bildflächen; die dargestellten Personen erscheinen als reduzierte Silhouetten, eingebunden in klare räumliche Konstellationen. Nähe, Distanz und Isolation entstehen nicht durch Handlung, sondern durch Position und Verhältnis. Ida Clay + Mo Faqeeh, Stufen, 2023, 63 x 40 cm Zentrales Element ist das Material selbst. Die Bilder entstehen aus dünnem Holzfurnier, das geschnitten, gefügt und zu einer geschlossenen Fläche gepresst wird – in einem Verfahren, das an Intarsie erinnert. Unterschiedliche Maserungen, Dichten und Farbtöne strukturieren den Raum. Seine gewachsene Struktur bleibt sichtbar und widersetzt sich vollständiger Kontrolle. Unregelmäßigkeiten erzeugen eine eigene Bewegung innerhalb der Fläche. Ida Clay + Mo Faqeeh, Bucht, 2024, 108 x 83 cm So entsteht eine Spannung zwischen präziser, grafischer Form und organischer Materialität. Die dargestellten Szenen sind von einem lebendigen Material durchzogen, das […]
Angela Dwyer | Colour Studies | Semjon Contemporary | 27.03.-25.04.2026
bis 25.04. | #5007ARTatBerlin | Semjon Contemporary präsentiert ab Freitag, 27. März 2026 (Vernissage: 26.03.) die Ausstellung Colour Studies der Künstlerin Angela Dwyer. Angela Dwyer ist als Künstlerin bei Semjon Contemporary keine Unbekannte. Sie hat bereits zweimal auf Einladung an thematischen Gruppenausstellungen teilgenommen: 2014 in dem ersten Teil der zweiteiligen Ausstellungsreihe Lieber Künstler, zeichne mir! über Abstraktion, Konkretion, Notation und Struktur und 2017 in Penetrating Paper. Die jetzt gezeigten Werke sind aus dem Werkzyklus der Colour Studies, die sie konsequent seit Jahren schafft und regelmäßig auf Instagram und Facebook veröffentlicht, wo sie auch von mir entdeckt wurden. Die Farbstudien entstanden aus einem Projekt im Jahr 2019, als Angela Dwyer feststellte, dass sie Schwierigkeiten hatte, ohne Vorlage ein Ikosidodekaeder zu konstruieren. Trotz ihrer künstlerischen Lehre der »Elemente der Gestaltung« wusste sie, dass sie wieder von vorne anfangen musste. Sie begann, sich mit geometrischen Formen zu beschäftigen, und nutzte Farbe, um deren Funktionsweise und Abstraktion zu verstehen. Sie schreibt: »Die täglichen Farbstudien sind ein Ritual, eine Disziplin und zugleich eine Art Erdung. Es geht nicht um Perfektion oder ein Endergebnis, sondern um ein Experiment, um die Erlaubnis, Fehler zu machen, um das Unbekannte zu entdecken, und diesem dann zu folgen. Die schönsten […]
Karl Benjamin + Grey Crawford | Geometry of Light | Persons Projects | 02.05.–27.06.2026
bis 27.06. | #5006ARTatBerlin | Persons Projects zeigt ab Samstag, 02. Mai 2026 (Vernissage: 01.05.) die Ausstellung Geometry of Light der Künstler Karl Benjamin und Grey Crawford. Persons Projects freut sich, die Eröffnung seiner kommenden Ausstellung „Geometry of Light“ mit Werken von Karl Benjamin und Grey Crawford bekannt zu geben, die im Rahmen des diesjährigen Gallery Weekend im neuen Bereich „Perspectives“ präsentiert wird. „Geometry of Light“ untersucht erstmals den direkten Einfluss von Karl Benjamins Hard-Edge-Malerei auf die frühe konzeptuelle Fotografie von Grey Crawford. Obwohl sie mit unterschiedlichen Medien arbeiteten, waren beide Künstler in Südkalifornien verwurzelt und teilten eine gemeinsame Bildsprache – eine, die auf dem präzisen Einsatz von Geometrie, Struktur und Abstraktion beruhte. Karl Benjamin nimmt in der Geschichte der amerikanischen Nachkriegskunst einen bedeutenden Platz ein, da er eine Schlüsselfigur in der Entwicklung der Hard-Edge-Malerei war, einer Bewegung, die in den 1950er Jahren in Südkalifornien entstand. Sein Werk zeichnet sich durch die präzise Anordnung geometrischer Formen, scharf abgegrenzte Farbflächen und eine raffinierte Auseinandersetzung mit Farbzusammenhängen aus. Benjamins Gemälde zeugen von einem ausgeprägten Sinn für Struktur und Disziplin. Anstelle der expressiven Gesten des Abstrakten Expressionismus verfolgt sein Werk einen systematischeren und analytischeren Ansatz zur Abstraktion. Benjamin erlangte nationale Bekanntheit durch seine […]
Untitled (Möglichkeiten einer Technik) | Gruppenausstellung | Galerie Georg Nothelfer | 14.02.-11.04.2026
bis 11.04. | #5005ARTatBerlin | Galerie Georg Nothelfer zeigt derzeit eine Ausstellung der der Künstler*innen Pierre Alechinsky, Peter Brüning, Michael Buthe, Eduardo Chillida, Christo & Jeanne-Claude, K.F. Dahmen, Damien Daufresne, Galli, K.O. Götz, Thomas Hartmann, Delia Jürgens, Markus Lüpertz, Robert Motherwell, Max Neumann, A.R. Penck, Markus Prachensky, Robert Rauschenberg, Emil Schumacher, Carolin Seeliger, Richard Serra, Kazuo Shiraga, K.R.H. Sonderborg, Walter Stöhrer, Antoni Tàpies, Fred Thieler, Wolfgang Troschke, Emilio Vedova und Jan Voss. Die Galerie Nothelfer präsentiert eine Ausstellung mit Druckgrafiken von 28 Künstler:innen. Gezeigt werden sowohl historische Positionen der Nachkriegszeit als auch zeitgenössische Arbeiten, die Einblick in die Vielfalt und Möglichkeiten des Mediums geben. In der Moderne etablierte sich die Druckgrafik als der Malerei und Zeichnung gleichwertiges künstlerisches Medium. Für viele KünstlerInnen war sie ein zentrales Experimentierfeld für formale Innovationen, serielle Verfahren, Verbindung von handwerklicher Technik und künstlerischer Konzeption. Nicht selten verlagerte sich der künstlerische Schwerpunkt zeitweise oder dauerhaft von der Malerei in die Druckgrafik, etwa bei Toulouse-Lautrecs Lithografien oder Andy Warhols Siebdrucken. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts spielte die Druckgrafik eine zentrale Rolle in der Demokratisierung der Kunst. Insbesondere in den 1960er Jahren wurde sie im Kontext gesellschaftlicher und politischer Umbrüche bewusst als Alternative zum exklusiven Kunstmarkt […]
Gretchen Bender | Political Entertainment | Sprüth Magers Berlin | 14.11.2025-04.04.2026
bis 04.04. | #5004ARTatBerlin | Sprüth Magers Berlin zeigt derzeit die Ausstellung Political Entertainment der Künstlerin Gretchen Bender. “Are we content with the aestheticization of the political that is leading us to a fascism of and through entertainment?”[1] Sprüth Magers freut sich, Gretchen Benders Serie „Top Ten Grossing Films of 1988“ zu präsentieren, die seit ihrer Premiere 1989 zum ersten Mal wieder zu sehen ist. Zehn Skulpturen aus schwarzem, zerknittertem, thermofixiertem Vinyl, hinterleuchtet von Neonlicht, zeigen die Titel der umsatzstärksten Filme des Jahres 1988, darunter „Stirb langsam“, „Coming to America“ und „Crocodile Dundee II“. Diese Titel, die Bender im Rahmen ihrer ständigen Durchsicht von Hollywood-Produktionsberichten und -Magazinen zusammengestellt hat, repräsentieren die kulturelle Identität jenes Jahres, wie sie durch den Kassenerfolg definiert wurde. Bei ihren Recherchen zur Filmindustrie stellte Bender fest, dass das, was als„Unterhaltungsindustrie“ dargestellt wurde, in Wirklichkeit von politischen und finanziellen Interessen getrieben war. In diesem Zusammenhang werden die zehn Titel nicht als kulturelle Erfolgsgeschichten entlarvt, sondern als die am meisten konsumierten Produkte dieser Einflüsse – sie spiegeln sowohl die Kontrolle der Konzerne überdie Produktion als auch den unkritischen Konsum des Publikums wider. Wie Bender einmal in einem Gespräch mit Cindy Sherman erklärte: „Wir erkennen die Filmindustrie als einen […]
Jorinde Voigt | Non-Fiction | Galerie Judin | 01.05.-06.06.2026
bis 06.06. | #4998ARTatBerlin | Galerie Judin zeigt ab Freitag, 1. Mai 2026 die Ausstellung Non-Fiction der Künstlerin Jorinde Voigt. Zum Gallery Weekend Berlin 2026 zeigt die Galerie Judin Jorinde Voigts erste Einzelausstellung mit der Galerie in ihren Räumen in den Mercatorhöfen. (Ausstelungstext in englischer Sprache) Standing before Jorinde Voigt’s recent works, what first comes into view is not a style, but an attitude that does not retreat. It does not seek to decorate reality, to replace it, or to wrap it in concepts so that it becomes easier to bear. It pauses. Through action, through painting, it opens a fissure in time in the air and steps into the present before it has been explained, before it has been smoothed over. That is the place the body must endure. Reality does not always arrive in the form of events; it also arrives as pressure, as vigilance entering the body again and again. The title of Jorinde’s solo exhibition at Galerie Judin in Berlin, Non-Fiction, is already perfectly clear: there are no illusions lent to reality here, no fictional allegories. If one suspends facile lyricism, how does painting remain possible? What can the hand still bring into being? What the […]
Christine Jackob-Marks | Millesfleur | Galerie feinart berlin | 28.03.-07.05.2026
bis 07.05. | #4999ARTatBerlin | Galerie feinart berlin zeigt ab Samstag, 28. März 2026 die Ausstellung „Millesfleur“ der Künstlerin Christine Jackob-Marks. Christine Jackob-Marks, deren Werk zuletzt von Samuelis Baumgarte in der Dialogausstellung „KOSMOS“ mit Otto Pine in Bielefeld gewürdigt wurde, beschäftigt sich in ihrem gesamten Künstlerinnenleben mit der Natur und der Frage nach der Wahrheit, die hinter dem Offenbar- Sichtbaren verborgen liegt. In ihren Landschaftsgemälden wird die Natur zu Quelle und Spiegel von menschlichen Gefühlsräumen und existenziellen Fragen. Immer wieder setzt sie sich jedoch auch mit den Spuren der Verletzung auseinander, die der Mensch seiner natürlichen Heimat zuteil werden lässt. Christine Jackob-Marks, Geburtstagsstrauß, 2005, Mischtechnik auf Leinwand, 130 x 100 cm © feinartberlin Diese Bivalenz der Natur findet in Christine Jackob-Marks Blumenbildern eine weitere Differenzierung, der die Ausstellung durch den Blick auf drei verschiedene Schaffensphasen nachgeht. Zwischen den Arbeiten der späten Studienzeit Anfang der 1960er Jahre und heute liegen Welten wie sie zwischen Bettina von Arnims Satz „Blumen sind Liebesgedanken der Natur“ und Charles Baudelaires „Fleurs du Mal“ stehen. Auf der einen Seite liegt Schönheit und Harmonie, auf der anderen Vergänglichkeit und Verführbarkeit. Das Bild der Blume, beides verbindend, beweist, dass in beiden Welten eine Art von Schönheit denkbar ist, […]
Thomias Radin | Echoes of KA | Esther Schipper | 13.03.–18.04.2026
bis 18.04. | #4997ARTatBerlin | Galerie Esther Schipper präsentiert ab Freitag, 13. März 2026 die Ausstellung Echoes of KA des Künstlers Thomias Radin. Esther Schipper Berlin freut sich, „Echoes of KA“ anzukündigen, eine Ausstellung von Thomias Radin mit brandneuen Gemälden und mehreren skulpturalen Arbeiten. Dies ist Radins viertes Projekt mit der Galerie, nach seinen Ausstellungen in Paris und Seoul sowie einer Präsentation in Berlin zwischen 2025 und 2024, dem Jahr, in dem er in das Programm aufgenommen wurde. Tief geprägt von seinem Geburtsort Guadeloupe und seiner Kindheit in Frankreich, schöpft Radin in seinem Schaffen aus vielschichtigen kulturellen Traditionen, die sich über die Karibik und Europa erstrecken. Tanz, Malerei und Skulptur greifen in seinen Werken ineinander. Seine Gemälde, oft in handgeschnitzten Holzrahmen, zeigen Motive – darunter Engel, architektonische Formen, Marmor oder Wasser –, die eine Auseinandersetzung mit dem europäischen visuellen Erbe sowie mit altägyptischen, griechischen und christlichen Mythologien widerspiegeln. Inspiriert vom altägyptischen Konzept des Ka – einer unsichtbaren Lebenskraft, die Zeit und Raum überwindet – verfolgt Radins Ausstellung dessen Weg von Afrika über die Karibik nach Europa als allegorisches Motiv, das in Musik, Tanz, Sprache und Bildhauerei nachhallt. Im Kreolischen – einer Sprache, die sich aus Französisch, Kikongo und indianischen Sprachen gebildet […]
Spaces in between | Gruppenausstellung | WENTRUP | 20.03.–25.04.2026
bis 25.04. | #5003ARTatBerlin | WENTRUP zeigt ab Freitag, 20. März 2026 die Ausstellung Spaces in between der Künstler*innen Nevin Aladag, Olaf Holzapfel, Desire Moheb-Zandi und Moffat Takadiwa. Wentrup freut sich, die Gruppenausstellung Spaces in Between zu präsentieren, die etablierte Künstlerinnen und Künstler aus dem Galerieprogramm – Nevin Aladağ und Desire Moheb-Zandi – gemeinsam mit neuen Positionen, Olaf Holzapfel und Moffat Takadiwa, zusammenbringt. Die Arbeiten von Nevin Aladağ, Olaf Holzapfel, Desire Moheb-Zandi und Moffat Takadiwa sind durch ein tiefes Engagement für Handwerk, Materialität und kollektive Wissensformen verbunden. In unterschiedlichen kulturellen und geografischen Kontexten tätig, greifen die Künstlerinnen und Künstler auf traditionelle Techniken – von Weben und Flechten bis hin zu assemblagebasierten Materialprozessen – zurück und übertragen diese in zeitgenössische künstlerische Praktiken. Im Zentrum der Ausstellung steht das Material selbst als Träger von Geschichte, Arbeit und sozialen Beziehungen. Gefundene, recycelte oder traditionell verarbeitete Materialien werden nicht nur aufgrund ihrer formalen Qualitäten eingesetzt, sondern auch als Verweise auf ökonomische Kreisläufe, Migration, Handel und kulturelle Identität verstanden. Durch ihre Transformation im künstlerischen Prozess entstehen Werke, die zwischen Skulptur, Textil, Installation und Objekt oszillieren. Nevin Aladağ (*1972, Van, Türkei; lebt und arbeitet in Berlin) ist Professorin für Interdisziplinäres künstlerisches Arbeiten an der Hochschule für […]
Norbert Kricke + Dieter Krieg | Galerie Friese | 14.03.–18.04.2026
bis 18.04. | #4996ARTatBerlin | Galerie Friese zeigt derzeit eine Ausstellung der Künstler Norbert Kricke und Dieter Krieg. Norbert Kricke (1922–1984) zählt zu den zentralen Protagonisten der deutschen Nachkriegskunst. Sein Werk der Raumplastiken und Zeichnungen umspannt etwas mehr als drei Jahrzehnte und widmet sich konsequent der Erforschung der Linie im Raum. Die Ausstellung zeigt Werke der 1950er und 1970er Jahre in Zusammenarbeit mit dem Nachlass des Künstlers. Ein besonderer Fokus liegt auf einer Gruppe großformatiger, äußerst reduzierter Zeichnungen von 1976: Schwarze Tuschelinien durchziehen fast theatral die Zeichenfläche und aktivieren diese zum Bildraum. Im Kontext der Nachkriegsmoderne kann Krickes Werk als ein auf Neuanfang gestimmter Befreiungsakt gelesen werden, der weitreichende Konsequenzen für nachfolgende Generationen sowie für die Definition der Gattungen Plastik/Skulptur und Zeichnung hatte. Norbert Kricke, Raumplastik Rot-Weiß, 1953-54, gestrichener Stahl, 33 x 41 x 34 Ø 0,4 cm Norbert Kricke war von 1972 bis 1981 Rektor der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. In dieser Funktion berief er 1978 Dieter Krieg als Professor an die Akademie, dessen Arbeiten in den ersten beiden Räumen der Galerie gezeigt werden. Die Präsentation von Dieter Krieg (1937–2005) widmet sich dem wenig bekannten Frühwerk des Künstlers mit Werken aus den Jahren 1970 bis 1972. In diesen vielfach […]
Jessica Rankin | The Weight of Light | carlier | gebauer | 14.03.–18.04.2026
bis 18.04. | #5001ARTatBerlin | carlier | gebauer zeigt derzeit die Ausstellung The Weight of Light der Künstlerin Jessica Rankin. Carlier | Gebauer, Berlin, freut sich, die Einzelausstellung The Weight of Light der in New York lebenden Malerin Jessica Rankin anzukündigen, in der sieben neue Werke präsentiert werden. Rankin ist für ihre charakteristische Verwendung von Garn und Farbe auf Leinwand bekannt, wobei sie in ihren Arbeiten auf die meisterhafte Beherrschung eines einzelnen Mediums verzichtet zugunsten eines intuitiven, spielerischen Ansatzes, bei dem sich Farbe wie Garn und Garn wie Farbe verhält. Rankin bewegt sich zwischen den Disziplinen und schafft einen visuellen Wechsel zwischen Farbe und Faden sowie zwischen Malerei und Schrift. Da sie weder eine formale Ausbildung als Malerin noch als Textilkünstlerin absolviert hat und somit auf die Beherrschung eines Mediums als Form der Kontrolle verzichtet, gewinnt sie eine besondere Freiheit in ihrem Schaffensprozess. Die Reflexion über das Werk ist dabei entweder Teil seiner Entstehung oder erfolgt im Nachhinein. Rankin selbst beschreibt ihren Prozess als „Schaffen in einem Zustand des Bangens“. Die Kompositionen reichen über den Rand der Leinwand hinaus, auf die Rankin Textfragmente näht. Diese Referenzen sind über die Kanten gefaltet und laden die Betrachter dazu ein, näherzutreten und die […]
Ron Jude + Joachim Brohm | Das gleich ist anders, das andere ist gleich | Robert Morat Galerie | 27.03.-16.05.2026
bis 16.05. | #4996ARTatBerlin | Robert Morat Galerie präsentiert ab Freitag, 27. März 2026 (Vernissage: 26.03.) die Ausstellung Das gleich ist anders, das andere ist gleich der Künstler Ron Jude und Joachim Brohm. Die Ausstellung betrachtet das Frühwerk zweier international renommierter Fotografen – und Freunde: Ron Jude und Joachim Brohm. Ihre Bilder aus den 1990er-Jahren verbindet eine tiefe Affinität, die in einer beobachtenden Strenge wurzelt, die die gebaute Umwelt als Ort kultureller Prägung betrachtet. Obwohl sich beide Künstler in sehr unterschiedlichen Kontexten entwickelten – Brohm im Nachkriegsdeutschland und Jude im ländlichen Westen der USA –, überschneiden sich ihre Werke stilistisch durch einen klaren, unaufgeregten Blick auf alltägliche Räume. Vernissage: Donnerstag, 26. März 2026 um 18:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 27. März bis Samstag, 16. Mai 2026 Bildunterschrift: Ron Jude – Des Moines, IA, (From ‘Vitreous China’), 1996 Ausstellung Das gleich ist anders, das andere ist gleich – Robert Morat Galerie | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Xia Peng | UNSORTED CHAPTERS | Migrant Bird Space | 28.03.-08.05.2026
bis 08.05. | #5000ARTatBerlin | Migrant Bird Space zeigt ab Samstag, 28. März 2026 die Ausstellung „UNSORTED CHAPTERS“ des Künstlers Xia Peng. Am 28. März 2026 eröffnet „Migrant Bird Space“ die Einzelausstellung „Unsorted Chapters“ von Xia Peng, in der neue Acrylgemälde, darunter auch Arbeiten auf Fundstücken, zu sehen sind. Die in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler konzipierte Ausstellung vereint großformatige, mythologische Leinwandbilder mit intimen Werken, die auf flachgedrückte Kartons, Einbände gebrauchter Bücher und Plattenhüllen gemalt sind – Oberflächen, die die Last anderer Leben und anderer Verwendungszwecke in sich tragen. Xia Peng, der an der Zentralakademie der Schönen Künste in Peking in Tuschemalerei ausgebildet wurde, bevor er in Kassel studierte, hat über ein Jahrzehnt in Berlin verbracht und arbeitet dort zwischen zwei bildnerischen Traditionen, die Raum, Zeit und Unvollständigkeit auf grundlegend unterschiedliche Weise verstehen. Diese Ausstellung ist seine bislang experimentellste. Die Werke lösen ihre Widersprüche nicht auf. Figuren tauchen durch Farbschichten auf und treten wieder in den Hintergrund, bevor das Auge sie erfassen kann. Mythologische Sujets werden benannt und dann wieder zurückgehalten. Fundstücke durchbrechen das Bild von unten. Über all dem zieht sich eine einzige Frage: Was bedeutet es, in Formen weiterzuarbeiten, die sich still und leise verschoben haben und auf […]
Fernanda Galvãos | serpent serpent Snake | Galerie Barbara Thumm | 21.03.–18.04.2026
bis 18.04. | #5002ARTatBerlin | Galerie Barbara Thumm zeigt ab Samstag, 21. März 2026 (Vernissage: 20.03.) die Ausstellung „serpent serpent Snake“ der Künstlerin Fernanda Galvãos. Wie stellen wir Natur dar? Diese Frage fordert eine kritische Neubewertung der westlichen Geschichte des Sehens. Mit der Erfindung der Perspektive in der Renaissance etablierte die Malerei ein visuelles Regime, das auf das menschliche Subjekt ausgerichtet war: Die Welt wurde um einen stabilen Standpunkt organisiert, durch Tiefe strukturiert und nach harmonischen Regeln geordnet. Natürliche Elemente – Bäume, Pflanzen, Flüsse, Berge – wurden innerhalb eines rationalen und anthropozentrischen Rahmens verteilt. Wie Anne Cauquelin (1) gezeigt hat, fällt die Landschaft nicht mit der Natur selbst zusammen; sie ist eine kulturelle Konstruktion. Der Rahmen begrenzt nicht nur ein Bild, er erzeugt eine Weise des Sehens und damit auch eine Weise, den Raum symbolisch zu bewohnen. Fernanda Galvãos Malerei arbeitet gegen diese Tradition. Sie bietet weder einen stabilisierten Horizont noch einen dominanten Blickpunkt, weder kontemplative Distanz noch tröstlichen Rückzugsraum. Formen fließen über, durchdringen einander und vermehren sich, wodurch Räume ohne Ursprung oder Ende entstehen. Was hervortritt, ist nicht länger eine Natur, die dafür geschaffen ist, betrachtet zu werden, sondern ein autonomes Milieu, das unserer Präsenz gegenüber gleichgültig ist. In […]
Figures of delay | Gruppenausstellung | Haverkampf Leistenschneider | 26.03.-25.04.2026
bis 25.04. | #4993ARTatBerlin | Haverkampf Leistenschneider präsentiert ab Donnerstag, 26. März 2026 die Ausstellung Figures of delay. Teilnehmende Künstler*innen: Katherine Bradford Anna Grath Thea Gvetadze Okka-Esther Hungerbühler Stephen Kent Maximilian Kirmse Aubrey Levinthal Alex Müller Vernissage: Donnerstag, 26. März. 2026. 18:00-20:00 Uhr Ausstellungsdaten: Donnerstag, 26. März – Samstag, 25. April 2026 Bildunterschrift Title: Alex Müller, Discolei, 2026, mixed media on canvas, 105 x 95 cm Ausstellung Figures of delay – Haverkampf Leistenschneider | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Tino Geiss | Malerei und Collagen | Galerie Brockstedt | 24.04.–27.06.2026
bis 27.06. | #4992ARTatBerlin | Galerie Brockstedt präsentiert ab Freitag, 24. April 2026 die Ausstellung Malerei und Collagen des Künstlers Tino Geiss. Die menschenleeren Interieure, Gärten und Landschaften des Leipziger Malers Tino Geiss atmen Stille: Sie laden uns ein, sie zu betreten, sie mit Inhalt zu füllen, sie zu gestalten – mit unseren eigenen Assoziationen. Nicht zufällig wählte der in der Galerie Brockstedt schon mehrfach gezeigte Künstler für diese Ausstellung seiner jüngsten Bilder den Titel „Hortus“, was schon bei den alten Römern „umfriedeter Garten“ bedeutete und seither in der christlichen Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart einen heiligen geschützten Garten beschreibt, den undurchdringliche Mauern umgeben. „Die Form von Erinnerung, die nicht direkt greifbar ist, aber die Qualität des gegenwärtigen Zustands mitbestimmt, interessiert mich“, sagt er selbst, „die Frage nach Authentizität von Erinnerungsbildern und die Konstruktion, die wir um diese errichten, finde ich spannend“. Tino Geiss, Thüringer Herbst, 2026, 40 x 30 cm, Acryl auf Leinwand Tino Geiss ist mit seinen Arbeiten, die im Kontext des Magischen Realismus zu sehen sind, ein echter Vertreter der Neuen Leipziger Schule. Der Verzicht auf Figürliches und auf den surreal-narrativen Charakter eines Neo Rauchs, hat ihn schnell zu einer absolut eigenständigen Künstlerpersönlichkeit gemacht. Seine, zum […]
El Hadji Sy | Save The Date | Galerie Barbara Thumm | 21.03.–18.04.2026
bis 18.04. | #4994ARTatBerlin | Galerie Barbara Thumm zeigt ab Samstag, 21. März 2026 (Vernissage: 20.03.) die Ausstellung „Save The Date“ des Künstlers El Hadji Sy. Die Galerie Barbara Thumm präsentiert die zweite Einzelausstellung des senegalesischen Künstlers El Hadji Sy (*1954, Dakar). Im Zentrum der Ausstellung steht ein facettenreicher Dialog zwischen aktuellen Werken und einer Sammlung historischer Arbeiten aus dem Jahr 1981. Diese Gegenüberstellung ermöglicht ein präzises Verständnis von Sys fortwährender Auseinandersetzung mit Materialität, Körperlichkeit und performativen Strategien, die sein Schaffen seit seinen Anfängen prägen. Gleichzeitig wird die radikale Unabhängigkeit seiner künstlerischen Praxis sichtbar, die sich konsequent außerhalb westlich geprägter Kanons entwickelt hat und bis heute einflussreich ist. Einige der ausgestellten Werke waren zuvor im Museum Weltkulturen zu sehen. Gleichzeitig ist El Hadji Sy in der Ausstellung „Tirailleurs – From Cannon Fodder to Avant-Garde“ im Haus der Kulturen der Welt (21. März – 14. Juni 2026) vertreten. Diese Gruppenausstellung vereint internationale künstlerische Positionen und untersucht die Geschichte der Kolonialtruppen sowie deren anhaltende kulturelle und politische Nachwirkungen. Sys Beitrag verortet sein Werk im Kontext zeitgenössischer dekolonialer Diskurse und unterstreicht dessen anhaltende Relevanz im globalen kunsthistorischen Kontext. El Hadji Sy gilt als eine der zentralen Figuren der zeitgenössischen westafrikanischen Kunst. Seit den […]
Robert Rehfeldt | Mail Message from my Studio | ChertLüdde | 02.05.–25.07.2026
bis 25.07. | #4991ARTatBerlin | ChertLüdde zeigt ab Samstag, 2. Mai 2026 (Vernissage: 01.05.) die Ausstellung Mail Message from my Studio des Künstlers Robert Rehfeldt. Mehr als zwanzig Jahre nach seinem Tod widmet ChertLüdde Robert Rehfeldt eine umfassende Retrospektive, die sich auf zwei grundlegende Dimensionen seines künstlerischen Schaffens konzentriert: seine tief verwurzelte Verbindung zur Stadt Ost-Berlin und sein weitreichendes internationales Netzwerk, das er über den Mail-Art-Zirkel aufgebaut hat. Die Ausstellung wird von einem neu in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Beitrag des Kunsthistorikers Christopher Williams-Wynn begleitet und vereint Gemälde aus dem Nachlass von Robert Rehfeldt, Mail-Art-Korrespondenz aus dem Mail-Art-Archiv von Ruth Wolf-Rehfeldt sowie Werke von Robert Rehfeldt aus der Sammlung des Zentrum für Kunstausstellungen der DDR. Vernissage: Freitag, 1. Mai 2026, 18 – 21 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 2. Mai bis Samstag, 25. Juli 2026 Vorschautage: 29. – 30. April 2026, Bildunterschrift Titel: Porträt von Robert Rehfeldt auf seinem Fahrrad, Berlin, 1981. Foto: Gert Börner, mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und ChertLüdde, Berlin Robert Rehfeldt – ChertLüdde | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Peel Off | Gruppenausstellung | CAMERA WORK | 28.03.-06.06.2026
bis 06.06. | #4990ARTatBerlin | CAMERA WORK präsentiert ab Samstag, 28. März 2026 die Ausstellung Peel Off der Künstler*innen Peter Beard, Michel Comte, Sebastian Copeland, Patrick Demarchelier, Victor Demarchelier, Arthur Elgort, Esther Haase, Olaf Heine, Jean-Baptiste Huynh, Russell James, Helmut Newton, Rankin, Eugenio Recuenco, Martin Schoeller, Ruud van Empel und Albert Watson. Die Galerie CAMERA WORK präsentiert vom 28. März bis zum 6. Juni 2026 die Gruppenausstellung Peel Off. Diese widmet sich mit über 100 Unikaten von sechzehn namhaften Künstlern der Geschichte des legendären Sofortbildes. Unter den Arbeiten aus den frühen 1970er Jahren bis heute, die vielfach an den Sets berühmter Fotoshootings entstanden, sind zudem seltene großformatige Werke von Peter Beard, Michel Comte und Olaf Heine. Das Sofortbild wurde maßgeblich durch Herbert Erwin Land und die Firma Polaroid geprägt. Land stellte das erste unmittelbar entwickelbare Fotopapiersystem 1947 erstmals vor und machte es später mit der Firma Polaroid weltweit bekannt. Das patentierte Entwicklungsverfahren etablierte sich in der professionellen Fotografie als wichtiges kreatives Werkzeug und war etwa zur Licht- und Kompositionsprüfung am Set entscheidend. Die sichtbare Entwicklungszeit des Bildes, die durch die Peel Off-Trennung der Entwicklungsbögen manuell abgeschlossen wurde, verstärkte die Wahrnehmung des fotografischen Prozesses und dessen performativen Charakter. Jedes Sofortbild ist […]
Maximilian Verhas | Mirrors in motion | Galerie Friedmann-Hahn | 28.03.-09.05.2026
bis 09.05. | #4989ARTatBerlin | Galerie Friedmann-Hahn präsentiert ab Samstag, 28. März 2026 (Vernissage: 27.03.) die Ausstellung Mirrors in motion des Künstlers Maximilian Verhas. Die GALERIE FRIEDMANN-HAHN zeigt in der Ausstellung MIRRORS IN MOTION neue Arbeiten des deutschen Bildhauers Maximilian Verhas, und zwar erstmals seine „Imaginären Rollkörper“ in hochpoliertem Edelstahl. Die spiegelnde Oberfläche verleiht den Skulpturen eine besondere Leichtigkeit: Statt ausschließlich Masse und Körperlichkeit wahrzunehmen, eröffnen sich darin die verzerrten, seitenverkehrten Spiegelungen der Umgebung und der Betrachter erkennt sich selbst als Teil dieses vielschichtigen Bildraums. Der kühle, silbrige Glanz des Edelstahls verstärkt dieses faszinierende Spannungsfeld zwischen Materialität und Immaterialität. So entstehen Skulpturen, die zugleich präsent und imaginär wirken. Ergänzend zu den neuen Edelstahlarbeiten zeigt die Ausstellung eine umfangreiche Auswahl seiner Skulpturen in Bronze. Ein besonderes Highlight bildet zudem die vollständige Präsentation der erfolgreichen Open House Serie. Verhas‘ Skulpturen sind mal endlos verschlungene Bänder, mal organisch geformt, mal scharfkantig und architektonisch. Die sehr unterschiedlichen Arbeiten von Verhas haben jedoch eines gemeinsam: sie sind bewegliche, dynamische Rollkörper! Werke der Bildhauerei gelten gemeinhin als statisch. Maximilian Verhas setzt sich seit 1990 mit diesem Problem der Unbeweglichkeit von Skulptur in seinen Rollkörpern auseinander. Seine Bronzeskulpturen können als Ganzes in Bewegung bzw. zum Rollen gebracht […]
Petrit Halilaj | Who does the earth belong to while painting the wind?! | ChertLüdde | 02.05.–25.06.2026
bis 25.06. | #4988ARTatBerlin | ChertLüdde zeigt ab Samstag, 02. Mai 2026 (Vernissage: 01.05.) die Ausstellung Who does the earth belong to while painting the wind?! des Künstlers Petrit Halilaj. Die Ausstellung „Wem gehört die Erde, während man den Wind malt?!“ von Petrit Halilaj ist aus der jahrzehntelangen Zusammenarbeit zwischen dem Künstler und der Galerie ChertLüdde hervorgegangen. Sie findet parallel zu Halilajs größter institutioneller Ausstellung in Deutschland, „An Opera out of Time“, im Hamburger Bahnhof statt. Halilaj präsentiert neue Arbeiten im Zusammenhang mit seiner Open-Air-Oper aus dem Jahr 2025, in die er Materialien und Asche einfließen lässt, die einen politisch motivierten Angriff überstanden haben, bei dem wenige Tage vor der Premiere Requisiten und Bühnenbild zerstört und verbrannt wurden. Mit großem Aufwand gelang es Halilaj, alles rechtzeitig neu zu gestalten. Nun interpretiert er diese Überreste sowohl als Zeugnis der Widerstandsfähigkeit als auch als materielle Erinnerung an das Ereignis neu. Vernissage: Freitag, 1. Mai 2026, 18 – 21 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 2. Mai bis Donnerstag, 25. Juli 2026 Vorschau: Donnerstag, 29. – Freitag, 30. April 2026, 11:00 – 18:00 Uhr Bildunterschrift Titel: Portrait of Petrit Halilaj, Syrigana, Kosovo, 2025, Courtesy of the Artist Ausstellung Petrit Halilaj – ChertLüdde | Zeitgenössische […]
Sofia Hulten | Armscye | Galerie Nordenhake | 21.03.–24.04.2026
bis 24.04. | #4987ARTatBerlin | Galerie Nordenhake zeigt ab Freitag, 20. März 2026 die Ausstellung „Concrete Head“ der Künstlerin Sofia Hultén. Sofia Hultén präsentiert in ihrer fünften Einzelausstellung in der Galerie Nordenhake neue kinetische Skulpturen, eine Serie von Papierarbeiten sowie zwei Werkgruppen neuer Skulpturen. Der Titel geht auf einen Ausdruck aus ihrem Heimatort Birmingham zurück: Während der Begriff üblicherweise für eine Person mit einer sturen oder gedanklich starren Haltung steht, kennt die Künstlerin ihn aus ihrer Jugend, in der er umgangssprachlich eine Person bezeichnete, die Drogen ohne erkennbare körperliche Folgen konsumieren konnte. In ihrer Arbeitsweise kollidieren sprachliche Mehrdeutigkeiten und materielle Narrationen, aus deren Widerspruch neue Bedeutungen entstehen […] United Fuckers of Contingency in Stasis, 2026, Aluminiumstange, Jeans, Münzen, Motor, Edelstahl Sofia Hultén wurde 1972 in Stockholm, Schweden geboren. Sie wuchs in Birmingham, UK auf und studierte Bildhauerei an der Sheffield Hallam University. Seit 1998 lebt und arbeitet sie in Berlin. Seit 2023 ist sie Professorin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Zu den jüngsten Einzelausstellungen ihrer Arbeit gehören Ausstellungen im KINDL Zentrum für Zeitgenössische Kunst, Berlin, und im Museum Tinguely, Basel in Zusammenarbeit mit der Ikon Gallery Birmingham (alle 2018). Außerdem zeigte sie Einzelausstellungen in Espai13, Fundació […]
Amy Dury | Always, Everything | Kristin Hjellegjerde Gallery Berlin | 27.03.-25.04.2026
bis 25.04. | #4985ARTatBerlin | Die Galerie Kristin Hjellegjerde in Berlin zeigt ab Freitag, 27. März 2026 (Vernissage: 26.03.), die Ausstellung „Always, Everything“ der Künstlerin Amy Dury. Ein Vater, eine Mutter, zwei Töchter – ein Porträt einer kleinen Familie im Sonnenschein. Die Kinder halten leuchtend rote Rosen, ein kleiner Hund liegt im Gras, und hinter ihnen öffnet sich ein abstracted Blumenfeld wie eine idyllische Kulisse. Auf den ersten Blick wirkt alles vertraut, wie ein Bild aus einem Familienalbum. Doch im Zentrum steht die Mutter in Flammen. Always, Everything, das titelgebende Gemälde von Amy Durys Einzelausstellung in der Kristin Hjellegjerde Gallery in Berlin, unterläuft die scheinbare Idylle und hinterlässt ein Bild, in dem sich leise Unruhe einschreibt. Subtile Irritationen prägen Durys Malerei. Ausgangspunkt ihrer Bilder sind Fotografien und Amateurfilme aus der Zeit vor der Digitalisierung – „fröhliche Urlaubsschnappschüsse“, wie sie sie selbst nennt. Sie zeigen Momente der Nähe: Familienfeiern, Freundschaften, scheinbar sorglose Augenblicke. Doch was zunächst Nostalgie und Vertrautheit vermittelt, verschiebt sich im Malprozess: Flüchtige Dokumente des Glücks verwandeln sich in Szenen, in denen Gesten, Blicke und kleine körperliche Signale soziale Rollen, Hierarchien und unausgesprochene Dynamiken sichtbar machen. Was zunächst wie eine harmlose Erinnerung wirkt, kippt bei näherem Hinsehen ins Ambivalente. […]
Anna Clegg | Hustlenomics | Schiefe Zähne | 13.03.-18.04.2026
bis 18.04. | #4986ARTatBerlin | Schiefe Zähne präsentiert ab Freitag, 13. März 2026 die Ausstellung Hustlenomics der Künstlerin Anna Clegg. Vernissage: Freitag, 13. März – 18:00 bis 21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 13. März – Samstag, 18. April 2026 Bildunterschrift : ART at Berlin- Schiefe Zähne- Anna Clegg- Hustlenomics Ausstellung Hustlenomics – Schiefe Zähne | Zeitgenössische Kunst – Contemporary Art Guide | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Maggi Hambling + Sarah Lucas | OOO LA LA | Contemporary Fine Arts | 13.03.–25.04.2026
bis 25.04. | #4982ARTatBerlin | Contemporary Fine Arts präsentiert ab Freitag, 13. März 2026 die Ausstellung „OOO LA LA“ der Künstlerinnen Maggi Hambling + Sarah Lucas. Hambling und Lucas lernten sich vor 25 Jahren, am 23. Oktober 2000, ihrem gemeinsamen Geburtstag, im Colony Room Club in Soho kennen. Seitdem verbindet sie eine Freundschaft, die von Bewunderung und Vertrauen geprägt ist. Sie lachen viel zusammen. Außerdem sind sie Nachbarinnen im ländlichen Suffolk, was ihre Verbindung im Alltag festigt und durch Gespräche aufrechterhält. Diese langjährige Nähe steht im Mittelpunkt der Ausstellung und zeigt, wie zwei unterschiedliche Praktiken miteinander kommunizieren können. OOO LA LA untersucht die Gemeinsamkeiten ihrer Herangehensweisen, vor allem ihre Wachsamkeit gegenüber der Koexistenz von Sex und Tod. Diese Themen gehören zum gleichen Lebensbereich und werden mit Offenheit und Mut behandelt. Die Ausstellung ist nicht das Ergebnis eines gemeinsamen Atelierprozesses. Die Werke wurden parallel entwickelt, und die Verbindung wird deutlich, wenn sie zusammengebracht werden. Mit ihren Worten: „Das Außergewöhnliche ist, dass es in der Ausstellung so aussieht, als hätten wir an entgegengesetzten Enden desselben Ateliers gearbeitet.“ Die Ausstellung nimmt dieses Gefühl ernst. Malerei und Skulptur stehen dicht beieinander, als klare Paare oder in offenen Konstellationen, sodass sich Echos über Material, Rhythmus […]
Helena Hafemann | Birds of Prey | Jarmuschek + Partner | 20.03.-13.05.2026
bis 13.05. | #4981ARTatBerlin | Jarmuschek + Partner präsentiert ab Freitag, 20. März 2026 die Ausstellung Birds of Prey der Künstlerin Helena Hafemann. Mit der Ausstellung Birds of Prey zeigt die Galerie Jarmuschek+Partner neue Arbeiten von Helena Hafemann. Es handelt sich um die zweite Einzelausstellung der Künstlerin in der Galerie und umfasst spannungsreiche Werke sowie eine neue Serie. In ihren Arbeiten greift Hafemann Gegenstände aus der alltäglichen Welt auf, die sie künstlerisch verändert, repariert oder in neue Formen transformiert. Durch diese Eingriffe entstehen überraschende Konstellationen, die vertraute Objekte in einen neuen Kontext setzen und den Blick der Betrachter:innen herausfordern. Vernissage: Freitag, 20. März 2026, 19 – 21 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 21. März bis Mittwoch, 13. Mai 2026 Vorübergehend geschlossen: Freitag 3. April – Montag 6. April 2026 Sonderöffnungszeiten: Freitag 1. Mai – Samstag 3. Mai 2026 Bildunterschrift Titel: Courtesy of Jarmuschek + Partner Ausstellung Helena Hafemann – Jarmuschek + Partner | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Anica Blagaj | STILLE WASSER | Galerie Inga Kondeyne (backstage) | 13.03.–18.04.2026
bis 18.04. | #4980ARTatBerlin | Galerie Inga Kondeyne (backstage) präsentiert ab Freitag, 13. März 2026 die Ausstellung „STILLE WASSER“ der Künstlerin Anica Blagaj im Backstage der Galerie. Zur Arbeitsweise von Anica Blagaj: ‚Im Zentrum meiner Arbeit steht die Linie – sowohl die einzelne, frei geformte Linie, als auch die komplexe, geometrische Linie. Ausgehend von der einzelnen Linie, habe ich mich in mehreren Schritten dem Thema der Akkumulation von Linien angenähert. Beginnend mit dem Bleistift wird zunächst ein komplexes Liniengefüge gezeichnet, bei dem es beständig zu Überschneidungen mit bereits gezogenen Linien kommt. Es entstehen Überlagerungen und Verdichtungen. Um die Beziehung der Linie zur Fläche zu untersuchen, werden mehrere feine Schichten Polychromos aufgetragen. Ein archäologisch umgekehrter Prozess – je mehr Schichten, um so sichtbarer treten die Linien hervor und werden gleichzeitig Teil der entstehenden Fläche. Durch eine besondere Technik erscheinen die mit Bleistift gezeichneten Linien “ weiß “ und behalten diese Eigenart auch im Wechselspiel mit dem Licht und der Farbe. Die Komposition entwickelt sich aus dem Rhythmus des ständig variierenden Liniengefüges und der Farbschichtungen. Die Linie schafft dabei Struktur, Textur und gibt der Fläche ihren Ausdruck.“ Vernissage: Freitag, 13. März 2026, 18:00–21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 13. März – Samstag, 18. April […]
Ryan Mosley | Seasons | Galerie EIGEN + ART Berlin | 12.03.–25.04.2026
bis 25.04. | #4979ARTatBerlin | Galerie EIGEN + ART Berlin zeigt ab Donnerstag, 12. März 2026 die Ausstellung Seasons des Künstlers Ryan Mosley. Die Jahreszeiten werden nicht nur wahrgenommen, sondern durchlebt. Sie verändern subtil, wie sich Körper und Geist bewegen und fühlen, noch bevor wir es bemerken. In Mosleys Gemälden verschmelzen Figur und Landschaft zu einem Ganzen. Die Figuren spiegeln die Konturen des Geländes wider oder scheinen aus ihm emporzusteigen; sie sind Teil der Landschaft, anstatt auf ihr platziert zu sein. In „Bedrock“ verschmilzt die schreitende Gestalt optisch mit dem Wasser und den Felsen hinter ihr. Ihr Körper nimmt die Farben der Landschaft an, ihre Haut ist vom pfirsichfarbenen Licht der Dämmerung berührt. Wo wir den Körper oft als Barriere zwischen Innenleben und Außenwelt erleben, visualisieren diese Gemälde stattdessen Kontinuität. Sie legen nahe, dass die Erfahrung der Jahreszeiten sowohl innerlich als auch äußerlich ist – durch den Körper gefühlt und von der Welt um uns herum geformt. […] Auszug aus der Pressemitteilung von Beth Hughes Ryan Mosley (*1980) lebt und arbeitet in Sheffield, Großbritannien, und studierte Malerei am Royal College of Art in London. Der Künstler verknüpft kunsthistorische Themen, Stile und Strömungen zu surrealen, volkstümlich inspirierten Gemälden, die gleichermaßen zeitgenössisch […]
Hoch-Tief-Flach-Durch-Druck | Gruppenausstellung | Raab Galerie | 13.03.-18.04.2026
bis 18.04. | #4978ARTatBerlin | Raab Galerie präsentieren ab 13. März 2026 die Ausstellung Hoch-Tief-Flach-Durch-Druck – der Künstler*innen Giacomo Piussi, Alex Katz, Nicole Wittenberg, Ross Bleckner, Bill Hickey, Molly Goldfarb, David Kuijers, KH Hödicke, Markus Lüpertz, Rainer Fetting, Luciano Castelli, El Bocho, Eliot, Karoline Kroiss, Rachel Haaze, Eliot, Mando Marie, Paul Uwe Dreyer, Harry Kögler, Raws, Skenar73, Thomas Baumgärtel, Hubertus Giebe, Torsten Schlüter, Ronja Look, Lilith Nossol, Akware Elnah, Lilith Nossol und Ronja Look. Druckgrafik kennen wir seit Albrecht Dürer oder von Radierungen aus Andrea Mantegnas Zeiten auf hohem handwerklichen und intellektuellen Niveau. Heute werden die Werke häufig vom Künstler gemeinsam mit der Druckwerkstatt entwickelt. Das führt zu neuen Ansätzen, Ideen, Techniken, Abläufen. So hat David Hockney mit Hilfe seiner Schwester und den neusten technisch ausgereiften Druckern hoch komplexe Werke geschaffen. Auch Molly Godfarb bedient sich dieser Technik und entwirft ihre Drucke in zigfachen Ebenen auf dem Ipad. In den letzten Jahrzehnten sind neue Drucktechniken entstanden, deren Brillanz und Lebhaftigkeit den Betrachter verzaubern. Beim Sprayen wird experimentiert, das Stencil ist deshalb besonders attraktiv, weil ein Künstler mit verschiedenen Farben zum gleichen Motiv arbeiten kann, das Spray sehr subtil einsetzt und so die Illusion des Einzelwerkes entsteht. El Bocho hat uns […]
Eduardo Basualdo | false bottom | PSM Gallery | 13.03.–18.04.2026
bis 18.04. | #4977ARTatBerlin | PSM Gallery präsentiert ab Freitag, 14. März 2026 (Vernissage: 13.03.) die Ausstellung false bottom des Künstlers Eduardo Basualdo. Im Zentrum von Eduardo Basualdos Kunst (Buenos Aires, Argentinien, 1977) steht eine Vorstellungswelt, die die Spannung zwischen Sprache und Körper als Gestalter der Realität reflektiert. Der Künstler nutzt Fiktion, um Kartografien zu erweitern und Territorien zu schaffen, in denen scheinbar nur Linien existieren. Seine Werke laden die Betrachter zu einer Erfahrung im Hier und Jetzt ein; sie suggerieren ein fragiles Gleichgewicht am Rande des Zusammenbruchs; sie fordern uns mitunter heraus, unsere Sinne zu schärfen. Die Prinzipien, die Raum, Körper und Vernunft bestimmen, treten in einen Dialog, um eine Erfahrung von Freiheit im physischen wie im philosophischen Sinne zu formen. Basualdos Installationen gleichen Landschaften voller dramatischer Spannung, in denen der Betrachter aufgefordert wird, eine Hauptrolle in einer greifbaren Fiktion zu spielen. Er nähert sich dem Erhabenen mit einem Gefühl der Dunkelheit: Die Betrachter sind Gefangene eines imposanten Bildes und erwarten gleichzeitig sehnsüchtig etwas, das nie eintritt. Gefahr und Neugier ringen in einem unaufhörlichen Widerspruch miteinander. Vernissage: Freitag, 13 März 2026, 18 – 21 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 14. März bis Samstag, 18. April 2026 Bildunterschrift Titel: Eduardo […]
Peter Dreher | 31 952 | Meyer Riegger | 14.03.–18.04.2026
bis 18.04. | #4976ARTatBerlin | Meyer Riegger Berlin zeigt ab Samstag, 14. März 2026 die Ausstellung „31 952“ des Künstlers Peter Dreher. Die Ausstellung vereint verschiedene Werkgruppen, die der Künstler über einen Zeitraum von einem halben Jahrhundert geschaffen hat. „Das leere Glas symbolisiert irgendwie den Anfang von etwas und das Ende von etwas. Peter Drehers Serie Tag um Tag guter Tag zeigt kein echtes Glas (siehe Magritte), sondern eine ziemlich gute, fast fotorealistische Darstellung eines Glases. Äußere Kräfte drängen sich in das Bild und werden an den Betrachter zurückgeworfen. Die Wölbung des Glases bietet keine Möglichkeit, den Künstler beim Malen zu beobachten. Er ist da, aber auch wieder nicht.“ Auszug aus Towards an Empty Glass von Jonathan Monk Peter Dreher, Tag um Tag guter Tag (Tag) 1983, 2006, oil on canvas, 25 x 20 cm. Photo: RMJ Peter Dreher war fasziniert von Andy Warhols Wunsch, eine Maschine zu sein. Obwohl sein amerikanischer Kollege von so etwas wie einem Königshof oder einer Bienenkolonie um ihre Königin herum umgeben war, blieb er selbst seltsam unberührt und zutiefst distanziert von all dem. Peter Dreher hatte einen Rückzugsort, an dem er sich ungestört seiner Malerei widmen konnte. Er schien sein Inneres anzusprechen: Du sollst […]
Wiliam N. Copley | X-Rated (1972–1974) | Galerie Max Hetzler | 13.03.-22.04.2026
bis 22.04. | #4974ARTatBerlin | Galerie Max Hetzler (Goethestraße 2-3) präsentiert ab 13. März 2026 die Ausstellung X-Rated (1972–1974) des Künstlers Wiliam N. Copley. Die Galerie Max Hetzler, Berlin, freut sich, die Einzelausstellung „X-Rated (1972–1974)“ mit Gemälden und Arbeiten auf Papier von William N. Copley anzukündigen. Dies ist die vierte Präsentation von Werken des Künstlers in der Galerie. Copley kam aus einer ungewöhnlichen Richtung zur Malerei. Er hegte Ambitionen, Schriftsteller zu werden, bevor er sich der Malerei zuwandte, und gründete Ende der 1940er-Jahre für kurze Zeit eine Galerie in Beverly Hills mit, die sich auf Surrealisten spezialisierte. Die Copley Galleries – die er gemeinsam mit seinem Schwager, dem Künstler John Ployardt, leitete – brachten ihn in engen Kontakt mit im Exil lebenden Surrealisten wie Man Ray, Max Ernst und Marcel Duchamp sowie mit dem Galeristen Alexander Iolas, der ihn ermutigte, seine aufkeimende künstlerische Laufbahn fortzusetzen. Um die Schließung der Galerie herum nahm er das Künstlerzeichen CPLY an und präsentierte 1951, kurz vor seinem Umzug nach Frankreich, seine erste Ausstellung in einer Buchhandlung in Los Angeles. Obwohl er eine Generation jünger war als die Surrealisten, ist Copleys Werk auf konzeptioneller und persönlicher Ebene stark von dieser Bewegung geprägt. Seine markanten schwarzen […]
Jake Longstreth | Where We’re Going We Need Roads | Galerie Max Hetzler | 13.03.-25.04.2026
bis 25.04. | #4973ARTatBerlin | Galerie Max Hetzler (Bleibtreustraße 45) präsentiert ab 13. März 2026 die Ausstellung Where We’re Going We Need Roads des Künstlers Jake Longstreth. Longstreth präsentiert in dieser Ausstellung eine Reihe neuer Ölgemälde auf Leinwand und Arbeiten auf Papier aus den Jahren 2025 und 2026. Weit entfernte Autobahnen, auf denen winzige, ameisenähnliche Autos fahren, liegen inmitten riesiger, verschleierter Weiten. Im Vordergrund sind zahlreiche Bäume und Pflanzen zu sehen: kalifornischer Buchweizen, Rotbeeren-Toyons, Flieder, Manzanita, Canyon-Eichen und Eukalyptus. In diesen neuen Gemälden hat sich Longstreth weiter in die Büsche und Dornensträucher der Hügel dieser Region vorgewagt und die jahreszeitlichen Veränderungen – von der unerwarteten Frische des Frühlings bis zur spröden Trockenheit des Herbstes – festgehalten. Doch die Straßen bleiben bestehen, immer in der Ferne präsent, und tragen das angedeutete Umgebungsrauschen des Verkehrs mit sich. Selbst an erhöhten, scheinbar abgelegenen Orten herrscht ein ständiger Lärm. ‚Um hier so zu leben, wie wir es tun, brauchen wir Straßen‘ , erklärt Longstreth, ‚aber natürlich sind die Gemälde lautlos. ‘ Die Ansichten, die in diesen Werken zusammengestellt sind, entstanden während Longstreths Streifzügen durch das dichte Netz von Wanderwegen, das sich durch fast jede Schlucht der Region schlängelt. Im Gegensatz zu seinen früheren Gemälden – Ansichten aus dem Autofenster von Restaurant- und Einzelhandelsketten – sind […]
Robert Elfgen | utopisch | Sprüth Magers Berlin | 02.05.-01.08.2026
bis 01.08. | #4971ARTatBerlin | Sprüth Magers Berlin präsentiert ab 2. Mai 2026 die Ausstellung utopisch des Künstlers Robert Elfgen. Robert Elfgen erforscht das Verhältnis zwischen Mensch und Natur aus einer dezidiert mythischen, poetischen Perspektive. Seine Assemblagen, Collagen, Lichtobjekte sowie Boden- und Wandarbeiten werden oft als raumfüllende Installationen inszeniert, die sich wie immersive Gemälde entfalten. Anlässlich des Gallery Weekend Berlin freut sich Sprüth Magers, „utopisch“, eine Einzelausstellung mit neuen und jüngeren Arbeiten des Künstlers, zu präsentieren. Kontrast ist ein grundlegendes Prinzip in Elfgens künstlerischer Praxis. Seine neuen, sandgestrahlten Glasscheiben – eingefasst in selbstgebaute Holzrahmen – reichen von filigranen organischen Motiven bis hin zu geometrischen Formen, die zu industriellen Strukturen verschmelzen. Diese skulpturalen Objekte gliedern den Ausstellungsraum und verbinden ihn gleichzeitig durch ihre Transparenz. In seinen Gemälden prägen die Materialien die Bildsprache: Elfgen trägt Pigmente auf Holzträger auf und schleift diese anschließend ab, um Maserungen freizulegen, die zu atmosphärischen Elementen wie Nebel oder bedecktem Himmel werden. Durch den gezielten Einsatz von Farbe und Licht verleiht er seinen unerwarteten Motiven eine subtile Romantik und schafft so ein künstlerisches Universum, das in alltäglichen Beobachtungen wurzelt und doch eine mythische Resonanz aufweist. Vernissage: Samstag, 2. Mai 2026, 18:00 – 21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 2. […]
Jim Lambie | High Voltage | Konrad Fischer Galerie | 24.01.–18.04.2026
bis 18.04. | #4972ARTatBerlin | Konrad Fischer Galerie zeigt derzeit die Ausstellung High Voltage des Künstler Jim Lambie. Die Konrad Fischer Galerie freut sich, Jim Lambie: High Voltage zu präsentieren – die erste Ausstellung des Jahres 2026 und die dritte Einzelausstellung des Künstlers in der Galerie seit seiner Aufnahme in das Programm im Jahr 2004. Verwurzelt in der Transformation gefundener und wiederverwendeter Materialien, reflektiert Jim Lambies Praxis eine langjährige Beziehung zu Musik und Farbe, geprägt durch seine frühen Jahre als Musiker, ebenso wie durch Themen von Raum und Licht. Seine Installationen fordern die Betrachtenden dazu auf, ihre Wahrnehmung und ihr Erleben der Umgebung neu zu justieren. In diesem dynamischen Zusammenspiel von Ideen und einer erfinderischen wie zugleich stringenten Forschungslinie schafft Lambie Erfahrungen, die häufig einen geradezu enthüllenden Charakter haben. Der Ausstellungstitel „High Voltage“ ist eine indirekte Anspielung auf die frühere Nutzung des Galeriebäudes als Umspannwerk. Über zwei Etagen angelegt, macht die Ausstellung Lambies Sensibilität für die architektonischen Räume deutlich, in denen seine Arbeiten gezeigt werden. Im ersten Obergeschoss führt eine neue Iteration des ikonischen, mit Vinylband beklebten Zobop-Bodens ein chromatisches Feld ein, in dem reflektierende Chrom- und weiße Streifen – skaliert auf die Breite der tragenden Balken des Gebäudes – […]
Nick Dawes | Trace Elements | KORNFELD Galerie | 06.03.–18.04.2026
bis 18.04.| #4970ARTatBerlin | Galerie KORNFELD zeigt ab 06. März 2026 die Ausstellung Trace Elements des Künstlers Nick Dawes. Mit Trace Elements präsentiert die KORNFELD Galerie eine Einzelausstellung des in London lebenden Künstlers Nick Dawes (geb. 1969, Johannesburg), die neue Arbeiten aus seiner aktuellen Werkphase versammelt. Die von Charles Moore kuratierte Ausstellung widmet sich einer Malerei, die sich bewusst der visuellen Beschleunigung der Gegenwart entzieht und Zeit, Materialität und Aufmerksamkeit in den Mittelpunkt stellt. Nick Dawes’ Arbeiten entstehen durch das Gießen dünner Farbschichten auf unbehandelte Leinwand. Transparenz, Überlagerung und eine sichtbar eingeschriebene zeitliche Dimension prägen die Bildoberflächen. Farbe erscheint dabei nicht als dekoratives Element, sondern als strukturgebendes Prinzip. Der malerische Prozess bleibt offen lesbar und verleiht den Arbeiten eine ruhige, zugleich intensive Präsenz. Inhaltlich steht Dawes’ Werk in einem zeitgenössischen Dialog mit zentralen Positionen der abstrakten Nachkriegsmalerei wie Ed Clark, Mark Rothko und Sam Gilliam, ohne diese zu zitieren. Seine Malerei führt deren Fragestellungen zu Farbe, Raum und Materialität konsequent in die Gegenwart fort und behauptet die anhaltende Relevanz der Malerei als Ort konzentrierter Wahrnehmung und zeitlicher Erfahrung. International ist Nick Dawes in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten, darunter im Chrysler Museum of Art, Norfolk (USA). Seine Arbeiten wurden in […]
Carries | Gruppenaustellung | alexander levy | 27.02.–11.04.2026
bis 11.04. | #4968ARTatBerlin | Galerie alexander levy zeigt derzeit die Ausstellung Carries der Künstler*innen Mariechen Danz, Friedrich Einhoff und Xie Lei. Was wird sichtbar, wenn ein Körper dargestellt, geformt oder fragmentiert wird? Körper sind keine geschlossenen Einheiten. Sie stehen in fortwährender Beziehung zu ihrem Umfeld. Sie bewahren Erfahrungen und Erinnerungen in Träumen, Gesten, Routinen, Narben. Sie fungieren als Schwelle zwischen Innen und Außen, zwischen individueller Erfahrung und gesellschaftlicher Struktur, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. „Carriers“versammelt drei künstlerische Positionen, die den Körper als Speicher und Projektionsfläche von Erinnerung, Macht und Transformation untersuchen. Mariechen Danz, Friedrich Einhoff und Xie Lei analysieren auf unterschiedliche Weise, wie sich Erfahrung in unseren Körpern ablagert. Mariechen Danz, Friedrich Einhoff, Xie Lei,Carriers, installation view alexander levy, Berlin, photo: Marcus Schneider, courtesy of the artists, alexander levy, Berlin. Xie Leis Malerei operiert im Zwischenbereich von Traumzustand und Bewusstsein. Seine Figuren erscheinen in Zuständen der Schwebe, ohne klar definierbare Orte und narrative Fixierung. Sie bleiben anonym. Entscheidend ist nicht, wer sie sind, sondern in welchem Zustand sie sich befinden. Xie Lei interessiert sich für intensive Zustände menschlicher Empfindung wie Schmerz und Lust und die Ambiguität menschlicher Beziehung. Der Fall ist dabei ein wiederkehrendes Motiv. Er wird zu einem Symbol […]
Bunny Rogers | My Original Friend | SOCIÉTÉ | 12.03.-18.04.2026
bis 18.04. | #4969ARTatBerlin | Galerie Société präsentiert ab Donnerstag, 12. März 2026 die Ausstellung „My Original Friend“ der Künstlerin Bunny Rogers. Die konzeptuelle Praxis von Bunny Rogers basiert auf zutiefst persönlichen Bezügen, um über Erfahrungen von Entfremdung und Intimität nachzudenken. Ihre komplexen Erzählwelten konzentrieren sich oft auf „vergessene Objekte” und verleihen bescheidenen Alltagsgegenständen die Präsenz von Menschen und Momenten, die ihr Leben geprägt haben. Für Rogers ist die Vorstellungskraft nicht zweitrangig gegenüber der „Realität”, sondern eine parallele Struktur, durch die Erfahrungen verarbeitet und neu konfiguriert werden. Ausgehend von der Popkultur der späten 1990er und frühen 2000er Jahre analysiert ihre facettenreiche Praxis, wie sich Vorstellungen von Identität und Zugehörigkeit in einer Zeit neu formierten, in der sich das Virtuelle und das Reale auf beispiellose Weise zu überschneiden und zu vermischen begannen. In seiner vierten Einzelausstellung bei SOCIÉTÉ verwandelt Rogers die Galerie in eine immersive Installation, die die vertraute Ikonografie von Videospielmissionen räumlich umsetzt. In dieser dunklen und seltsam abgeflachten Umgebung aus grauen Ziegeln, pseudoklassischen Säulen und Fackelbeleuchtung begegnen wir einer Reihe von Selbstporträts in der Gestalt von Jeanne d’Arc, einer Zeichentrickfigur aus der kurzlebigen MTV-Serie Clone High. Jeanne fungiert als Maske oder Stellvertreterin der Künstlerin, was es Rogers ermöglicht, sich […]
X JOY X | Gruppenausstellung | Galerie Z22 | 19.03. – 09.05.2026
bis 09.05. | #4967ARTatBerlin | Galerie Z22 präsentiert ab 19. März 2026 die Ausstellung LUXUS der Künstler*innen X JOY X. Galerie Z22 zeigt ab 19. März 2026 die Gruppenausstellung LUXUS der Künstlergruppe X JOY X mit eingeladenen Künstlern. Was bedeutet Luxus in einer Welt, die aus den Fugen geraten scheint? In Zeiten globaler Krisen, Kriegen und kollektiver Erschöpfung, inmitten digitaler Dauererreichbarkeit, wollen wir dieses Wort neu befragen – mit Wärme, mit Witz, mit Weitsicht. Ist Luxus der Überfuss von Reichtum, Champagner im VIP Bereich – oder ein Nachmittag, der nur uns gehört? Ist er exklusiv oder inklusiv? Greifbar oder füchtig? Etwas, das man besitzt – oder etwas, das man verschenkt? Die Ausstellung LUXUS vereint zwölf künstlerische Positionen: Arbeiten der Künstlergruppe X JOY X sowie sechs geladene Gäste. Gemeinsam entwerfen sie ein vielschichtiges Bild dessen, was heute als „Luxus“ empfunden, vermisst, kritisiert oder gefeiert wird. X JOY X, eine Gruppe, die sich bewusst der Freude verschreibt – als künstlerische Strategie, als Widerstand, als Geste der Hoffnung -, nähert sich dem Thema auf ihre Weise: spielerisch, vielschichtig, mit refektiertem Blick. Mit: Ariane Kipp, Axel Bunt, Conrad Artworx, JOAX, Nadia Valeska, Lukas Rosen, Tina Winkhaus, Jens Koenig, Annabelle Mandebg, Sophia Frese. Vernissage: Donnerstag, 19. […]
Michael Glasmeier | »mit ohne alles« | oqbo | 14.03.-18.04.2026
bis 18.04. | #4966ARTatBerlin | Galerie oqbo präsentiert ab Samstag 14. März 2026 die Ausstellung »mit ohne alles« Gedichte, Bilder, Konstellationen seit 1975 des Künstlers Michael Glasmeier. Das literarische und künstlerische Werk des Kunsthistorikers Michael Glasmeier steht erstmals seit über 40 Jahren wieder im Zentrum einer Ausstellung. Es umfasst eine umfangreiche Sammlung poetischer Texte, die der Konkreten und Visuellen Poesie zugeordnet werden könnten – im Wesentlichen aus den 1970er und -80er Jahren. Schreibmaschine, Schere, Fotoapparat (Kassettenrekorder für akustische Experimente) waren die ökonomischen Medien auf der Suche nach neuen Ausdrucksformen, die von avantgardistischen Methoden wie Text-Bild-Montage, Cut up, Readymade, Montage, Appropriation oder Reduktion inspiriert waren. Glasmeier, dessen poetisches Werk erstmalig 1982 in den Räumen des Berliner Merve Verlags umfassend präsentiert wurde, veröffentlichte seine poetischen Arbeiten in literarischen Zeitschriften, anlässlich von Ausstellungen und im Umkreis der internationalen Mail Art. Poetische Zyklen publizierte er als Hefte im Selbstverlag. Seit einigen Jahren bilden Fotografie und Ausstellungen Schwerpunkt seiner poetischen Übungen. Die vom Künstler Christian Schiebe konzipierte Ausstellung umfasst exemplarische Text-Bild-Zyklen, Publikationen sowie Schreibmaschinen-, Fotografie- und Readymadepoesien. Vernissage: Samstag, 14. März 2026, 15:00–19:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 14. März – Samstag, 18. April 2026 Bildunterschrift: Michael Glasmeier | Gedichte, Bilder, Konstellationen seit 1975 Konzeption, […]
Renate Zeun | betroffen | Loock Galerie | 06.03.–25.04.2026
bis 25.04. | #4965ARTatBerlin | Loock Galerie präsentiert ab Freitag, 6. März 2026 die Ausstellung betroffen der Künstlerin Renate Zeun. Die Arbeit betroffen zeigt Vintage-Abzüge aus Renate Zeuns gleichnamiger Fotoserie, die 1983-1984 aufgenommen wurden. Betroffen von einer Krebserkrankung richtet die Künstlerin die Kamera auf sich selbst und ihr nächstes Umfeld. Entstanden in einer Bildkultur, die sich lange gegen die Zirkulation von gealterten, kranken oder geschädigten Körpern gewehrt hatte, besteht das Werk auf Sichtbarkeit in einer Zeit, in der solche Bilder in der DDR gerade erst zulässig wurden. Auch international nutzen Künstler wie Jo Spence und Robert Mapplethorpe fotografische Mittel um Krankheit und körperliche Veränderungen anhand ihrer eigenen Körper nachzuzeichnen. Zeuns Fotografien sind weder bekennend noch allegorisch; stattdessen bewahren sie eine kühle, analytische Intensität, die die Distanz zwischen Betrachter und Betrachtetem aufhebt. Sie können auch als ein Akt des Widerstands gegen Schweigen, Auslöschung und sanktionierte Sichtbarkeit in Ihrer Zeit gesehen werden. Die 35 Tafeln der Serie betroffen, die zuerst 1987 auf der X. Kunstausstellung der DDR gezeigt wurden, sind vom 6. März bis 25. April 2026 in der LOOCK Galerie zu sehen. Vernissage: Freitag, 6. März 2026, 15– 20 Uhr Ausstellungdaten: Freitag, 6. März – Samstag, 25. April 2026 Bildunterschrift: […]
Pop Shop | Gruppenausstellung | ARTES Berlin | 03.03.2026–(folgt)
bis (folgt) | #4975ARTatBerlin | ARTES Berlin zeigt ab Dienstag, 3. März 2026, die Ausstellung Pop Shop. Pop ist überall. In unseren Medien, in unserer Werbung, in unserem Konsumverhalten. Was Millionen täglich sehen, teilen und begehren, wurde in der Pop Art zur Kunst erhoben. Die Pop-Art-Pioniere der 1950er- und 1960er-Jahre machten das Massentaugliche zum Motiv: Sie isolierten Alltagsbilder, Produktwelten und Ikonen aus ihrem ursprünglichen Kontext und verwandelten sie in starke, wiedererkennbare Bildzeichen. Das Reproduzierbare wurde einzigartig. Mit unserem neuen Ausstellungskonzept ARTES Pop-Shop greifen wir genau diese Idee auf. Über das Jahr hinweg präsentieren wir eine wechselnde Auswahl bedeutender Pop-Art-Werke – direkt zugänglich, direkt erlebbar. Was einst als künstlerische Provokation begann, ist heute selbst Teil der globalen Popkultur. Vernissage: Dienstag, 3. März 2026 Ausstellungsdaten: Dienstag, 3. März 2026– (folgt) Bildunterschrift Titel: Roy Lichtenstein: Bild „Crying Girl (Mailer)“ (1963) by cortesy of ARTES Berlin Ausstellung Pop Shop – ARTES Berlin | Zeitgenössische Kunst Berlin – Contemporary Art | Ausstellungen Galerien Berlin | ART at Berlin
La Vie en Rose | Gruppenausstellung | Luisa Catucci Contemporary | 13.03.-25.04.2026
bis 25.04. | #4983ARTatBerlin | Luisa Catucci Contemporary zeigt ab Freitag, 13. März 2026 (Vernissage: 12.03.) die Gruppenausstellung La Vie en Rose der Künstlerinnen Maike Freess, Barbara Boekelman, Clara Tournay und Mana Urakami. Kuratiert von Luisa Catucci und Mario Bermel. Die von Luisa Catucci in Zusammenarbeit mit Mario Bermel kuratierte Ausstellung ist die erste, die unter dem neuen Namen „Luisa Catucci Contemporary“ präsentiert wird und den Übergang der ehemaligen „Luisa Catucci Gallery“ zu einer erweiterten Plattform für zeitgenössische Kunst markiert. Mana Urakami, courtesy of Luisa Catucci Contemporary Die Ausstellung vereint Werke von Maike Freess, Barbara Boekelman, Clara Tournay und Mana Urakami und entfaltet sich rund um die Präsenz der Farbe Rosa – nicht als dekoratives Thema, sondern als stiller, beharrlicher Puls. Historisch gesehen ist Rosa mit wechselnden Bedeutungen überlagert, von spiritueller Verkörperung über Rokoko-Exzess bis hin zur späteren geschlechtsspezifischen Domestizierung; hier wird es als Träger von Resilienz und gelebter Stärke zurückerobert. Es taucht in Zeichnungen, Gemälden, Skulpturen, Fotografien und Stickereien als Fleck, Reflexion, Unterbrechung oder subtile Spur auf und vereint Zärtlichkeit und Kraft in einem Atemzug. Maike Freess, courtesy of Luisa Catucci Contemporay Der Titel spielt auf Édith Piafs „La Vie en Rose“ an und beschwört dabei keine romantische Idealisierung […]
Süheyla Asci + Kübra Yarar | Parallele Ströme | Galerie Sievi | 07.03.-10.04.2026
bis 10.04. | #4963ARTatBerlin | Galerie Sievi zeigt ab 07. März 2026 (Vernissage 06.03.) die Ausstellung Parallele Ströme der Künstlerinnen Süheyla Asci und Kübra Yarar. Süheyla Asci arbeitet in dreistufigen Arbeitsphasen. Während sie ihre Ideen bei den Miniaturformaten fast zeitgleich auf der Oberfläche reflektiert, werden diese bei den großen Leinwandbildern modifiziert. Die ursprüngliche Idee des Kleinformats erfährt auf den Leinwandbildern eine Wandlung im Prozess. Die neuen Ideen und Korrekturen der Künstlerin drängen ungezügelt und erweiternd auf die großformatigen Werke. Je mehr Zeit sie für ein Werk aufwendet, desto vielschichtiger und komplexer wird es am Ende. Kübra Yarar ist 1991 geboren und lebt in einer kleinen Stadt im Bodrum (Türkei) und Berlin. Sie studierte Malerei an der Mugla Fine Art Facultät. Nach dem Studium eröffnete sie ihr Atelier für ausländische Künstler. Durch diese Kontakte ergaben sich Ausstellungsbeteiligungen in Istanbul, Paris, Tokyo, London. Messebeteiligungen auf der Art Fair Karlsruhe (2025, 2026) Positions Art Fair Berlin (2025) und Art Fair Affordable Hamburg (2025) Vernissage: Freitag, 6. März 2026, 19 Uhr Ausstellungdaten: Samstag, 7. März bis Freitag, 10. April 2026 Bildunterschrift Titel: Süheyla Acsi, Wandelbarkeit I, 90 cm x 70 cm Acryl auf Leinwand, 2023, Kübra Yarar, ohne Titel, 100 cm x […]
Susanne Waltermann | Galerie Haas | 14.03.–24.04.2026
bis 24.04. | #4964ARTatBerlin | Galerie Haas zeigt ab Samstag, 14. März 2026 (Vernissage: 13.03.) eine Ausstellung der Künstlerin Susanne Waltermann. Susanne Waltermann schafft Stich um Stich ein ikonografisch eigensinniges Werk, so komplex wie die Liste der verwendeten Materialien und durchdrungen von verschiedensten Fadenarten. Ihr eigener Körper und dessen Wahrnehmung spielen für ihre künstlerische Praxis eine wichtige Rolle: „Ich lege das Papier auf den Boden, lege mich dann selbst darauf und male die Kontur um mich herum“. In einem langwierigen, intuitiven Prozess entstehen Arbeiten, die in mehreren Schichten auf Japanpapier und Seidenpapier vernäht werden. Das Nähen stellt kunsthistorisch eine zutiefst persönliche Arbeit dar; das Schneiden, Reißen, Nähen und Zusammenfügen geht mit Vorstellungen von Wiedergutmachung und dem Ausdruck seelischer Spannungen einher. Die Motive Waltermanns Votivbilder reichen vom Kochtopf zum homöopathischen Fläschchen, sie zeigen Strümpfe, Unterhosen, Fische und Würstchen. Mit der Übersteigerung des Alltagsobjekts in den sakralen Raum wird das Sakrale trivialisiert und das Triviale zugleich ästhetisiert. Es geht um eine Sinnsuche, die sich weder in einer Bildwelt aus bluttriefendem Heiland finden ließ, noch im intellektualisierten Katholizismus im Köln der 1960er Jahre. Bei Waltermann geht es um existenzielle seelische Grundlagen des Lebens, deren Erspürung eher bild- als sprachtauglich ist, wobei das Medium […]
how to see | Robert Filliou | Galerie Barbara Wien | 07.03.-15.04.2026
bis 15.04. | #4961ARTatBerlin | Galerie Barbara Wien präsentiert ab 7. März 2026 die neue Ausstellungsreihe how to see | Robert Filliou. „Was der Besucher weiß, ist genug. Das ‚Wissen, dass man weiß‘ zu akzeptieren, aber auch zu ‚wissen, was Wissen ist‘, das ist der Geist der Permanenten Kreation.“ – Robert Filliou/Joachim Pfeufer in Le Poipoidrome Ambulant 00, 1975 „Ich habe gedacht, ich könnte Dinge nach dem Kriterium des Augenblicks messen. Zum Beispiel bin ich etwas über sechzig Tomaten groß, und ich bin 111.225 Kopenhagen–Paris-Zugreisen alt.“ – Robert Filliou in einem Interview mit Irmeline Lebeer-Hossmann, 1976 „Robert Filliou ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Vielleicht braucht es das 21. Jahrhundert, um dies zu erkennen.“ Der Kurator Anders Kreuger findet klare Worte für Robert Filliou, den er nicht nur als Künstler, sondern auch als Stückeschreiber, Dichter und Denker vorstellt. 2017 kuratiert Kreuger eine wichtige Retrospektive im M HKA in Antwerpen mit dem Titel The Secret of Permanent Creation, begleitet von einer hervorragenden Publikation. Es ist die vierte Retrospektive, die Filliou seit 1984 gewidmet wurde. Obschon die Aktionen von Filliou, der 1987 starb, und selbst die Retrospektiven auf sein Werk 2017 schon weit zurückliegen, stellt Kreuger in dem Vorwort zu […]
Nick Zinner | Crowds | janinebeangallery | 12.03.-11.04.2026
bis 11.04. | #4962ARTatBerlin | janinebeangallery zeigt ab Donnerstag, 12. März 2026 die Ausstellung Crowds des Künstlers Nick Zinner. Mit „Crowds“ präsentiert die janinebeangallery Berlin eine konzentrierte Auswahl fotografischer Arbeiten von Nick Zinner. Gezeigt werden ausschließlich Fotografien aus den Jahren 2003 und 2004, einer prägenden Phase sowohl innerhalb von Zinners künstlerischer Entwicklung als auch im Kontext der internationalen Musik- und Clubkultur der frühen 2000er Jahre. Nick Zinner ist international bekannt als Gitarrist und Songwriter der New Yorker Band Yeah Yeah Yeahs. Seit der Gründung der Band im Jahr 2000 prägt er deren charakteristischen Sound maßgeblich – mit präzisem, oft kantigem Gitarrenspiel, das zwischen Post-Punk-Energie, Noise-Elementen und melodischer Zurückhaltung oszilliert. Gemeinsam mit Sängerin Karen O und Schlagzeuger Brian Chase entwickelte Zinner eine musikalische Sprache, die den internationalen Durchbruch der Band in den frühen 2000er Jahren entscheidend mitbestimmte. Die Yeah Yeah Yeahs zählen zu den zentralen Protagonisten der New Yorker Indie-Rock-Szene jener Zeit. Mit dem Debütalbum Fever to Tell (2003) und Songs wie Maps wurde die Band weltweit bekannt. Ihre Konzerte waren geprägt von intensiver physischer Präsenz, unmittelbarer Publikumsnähe und einer emotionalen Direktheit, die das Lebensgefühl einer Generation widerspiegelte. Die Fotografien der Serie Crowds entstanden während der Tourneen mit den Yeah Yeah Yeahs. […]
Renaud Regnery | The Weird and the Eerie | KLEMM’S | 13.03.-17.04.2026
bis 17.04. | #4960ARTatBerlin | KLEMM’S zeigt ab Freitag, 13. März 2026 die Ausstellung The Weird and the Eerie des Künstlers Renaud Regnery . In seiner jüngsten Ausstellung „The Weird and the Eerie“ in Klemm’s vertieft Renaud Regnery seine Auseinandersetzung mit den emotionalen und sozialen Bedingungen moderner und zeitgenössischer Bildproduktion. Er präsentiert eine neue Werkreihe, die vielschichtige Gesten in Kohlezeichnungen und fotorealistischen Tapeten darstellt. Der Titel der Ausstellung ist dem gleichnamigen Buch von Mark Fisher entlehnt. Sie verdeutlicht Regnerys anhaltendes Interesse am Unheimlichen, an überlieferten sozialen Konventionen, ihren ästhetischen Manifestationen und den damit verbundenen psychologischen Fragen. Letztlich ist „The Weird and the Eerie“ durch einen Dekonstruktionsprozess strukturiert, der aufzeigt, wie die symbolischen Elemente der Bildsprache des Spätkapitalismus mit menschlicher Psychologie, Subjektivität und Sensibilität verwoben sind. Vernissage: Freitag, 13. März 2026, 18 bis 21 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 13. März bis Freitag, 17. April 2026 Bildunterschrift Title: Renaud Regnery, Viral, 2026, Charcoal and wallpaper on canvas, 180 x 135 cm. Ausstellung Renaud Regnery – KLEMMS | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Hyper-soft: double-down | Gruppenausstellung | KLEMM’S | 20.03.-18.04.2026
bis 18.04. | #4959ARTatBerlin | KLEMM’S (Downstairs) zeigt ab Freitag 20. März 2026 die Ausstellung hyper-soft: double-down der Künstler*innen Maxime Chabal, Marcus Nelson und Sarah Neumann. Hyper-soft: double-down vereint Werke, die an der Grenze zwischen Körper, Psyche und Architektur verweilen. Die Ausstellung umfasst Zeichnung, Installation und Malerei und entfaltet sich als ein Feld der Spannung. Einerseits spiegeln die Werke eine soziale Angst wider, die sich in architektonischer Einengung und Unterdrückung manifestiert. Andererseits brechen sie diese Zustände auf und verweisen auf Flucht, Schutz und Ambivalenz, indem industrielle Materialien und Formensprache aufgegriffen und in Gesten der Zärtlichkeit transformiert werden. Vernissage: Freitag, 20. März 2026, 18 bis 21 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 20. März 2026 bis Samstag, 18. April 2026 Bildunterschrift Title: Marcus Nelson, Muzzle (III), 2025. Steel window grate and oil on canvas, 90 x 80 cm. Courtesy of the artist. Ausstellung Hyper-soft: double-down– KLEMMS | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Susanne Winkler | – HIER UND JETZT – Im Dialog mit dem Modell | Galerie Creative Game | 07.03.-22.03.2026
bis 22.03. | #4958ARTatBerlin | Galerie Creative Game zeigt ab 7. März 2026 (Vernissage: 06.03.) die Ausstellung – HIER UND JETZT – Im Dialog mit dem Modell der Künstlerin Susanne Winkler. Erstmals widmet sich eine Ausstellung in der Galerie ausschließlich Aktzeichnungen. Die Arbeiten von Susanne Winkler entstehen live in der Begegnung mit dem Modell. Dabei geht es der Künstlerin weniger um eine genaue Wiedergabe des Körpers als das spontane Erfassen von Ausstrahlung, Haltung und Präsenz jeder Pose. Susanne Winkler, Rückenansicht Im Dialog mit dem Modell. In kurzen, zeitlich begrenzten Sequenzen entstehen Zeichnungen und Mischformen von Zeichnung und Malerei, die den flüchtigen Charakter der Pose bewahren. Das intuitive Festhalten des Moments bildet den zentralen Gedanken in Susanne Winklers künstlerischem Schaffen und wird besonders in ihren Aktzeichnungen sichtbar. Susanne Winkler, Aktlandschaft Sie arbeitet mit wechselnden Materialien wie Bleistift, Kohle, Chinatusche, Acryl, Aquarell oder Kreiden. Die Zeichnungen werden nicht nachbearbeitet und bleiben unmittelbare Momentaufnahmen. Susanne Winkler Die Arbeiten sind von der Aura und Präsenz des Modells getragen. Susanne Winklers künstlerisches Schaffen umfasst neben der Aktzeichnung auch abstrakte Malerei sowie Mischformen aus Zeichnung und Collage. Vernissage: Freitag, 6. März 2026, 19 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 7. März + Sonntag, 8. März 2026, 13 – 17 […]
Florian Pelka | Syntagma | Galerie SCHMALFUSS BERLIN | 28.02.–11.04.2026
bis 11.04. | #4957ARTatBerlin | Galerie SCHMALFUSS BERLIN präsentiert ab Samstag, 28. Februar 2026 die Ausstellung Syntagma des Künstlers Florian Pelka. Die farbintensiven Bilder von FLORIAN PELKA erinnern an Collagen. Auf einem dynamischen Feld von Abstraktion und Figuration verbindet er Elemente aus Pflanzen- und Tierwelt, Mythologie und Ikonografie zu vielschichtigen Bildwelten. Die Ausstellung Syntagma verweist auf das Zusammensetzen von Fragmenten unserer Welt und macht die Bildsprache als offenes, vieldeutiges System erfahrbar. Vernissage: Samstag, 28. Februar 2026, 16:00–20:00 Uhr Artist Talk: mit Florian Pelka am Samstag, 14. März, ab 16 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 28. Februar – Samstag, 11. April 2026 Bildunterschrift Titel: Florian Pelka, Wunde, 2020, Öl auf Leinwand, 200 x 170 cm Ausstellung Florian Pelka – Galerie SCHMALFUSS BERLIN | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Maria + Natalia Petschatnikov | Berlin, A Rough Cut | BBA Gallery | 10.03.–25.04.2026
bis 25.04. | #4956ARTatBerlin | BBA Gallery präsentiert ab Dienstag, 10. März 2026 (Vernissage: 07.03.) die Ausstellung Berlin, A Rough Cut des Künstlerduos Maria und Natalia Petschatnikov. In ihrer Ausstellung „Berlin, A Rough Cut“ verwandelt das Künstlerduo Maria und Natalia Petschatnikov die BBA Gallery in ein begehbares filmisches Narrativ. Der Titel ist Programm: Wie in einem Rohschnitt werden verschiedene Szenen und Momente des Berliner Stadtlebens neu zusammengesetzt. Die Zwillingsschwestern begreifen ihre Arbeit als eine Form der Alltags-Anthropologie, bei der sie den urbanen Raum als fortlaufendes Forschungsfeld nutzen. Besonders das Viertel rund um die Heinrich-Heine-Straße – Schauplatz ihres Ateliers und der Galerie – dient als Bühne für ihre Beobachtungen von Transformation und Vergänglichkeit. Mit Witz und Präzision fangen sie das Wesen Berlins in Momenten ein, die normalerweise unbemerkt bleiben. In „Berlin, A Rough Cut“ verschmelzen Malerei und Skulptur zu einer poetischen Reflexion über Zeit und Raum, die das Unvollkommene feiert und die Gegenwart wie ein stillstehendes Filmstill kurz vor dem Verschwinden festhält. Vernissage: Samstag, 07. März 2026, 18–21 Uhr Ausstellungsdaten: Dienstag, 10. März – Samstag, 25. April 2026 Bildunterschrift Titel: Maria & Natalia Petschatnikov | White Armchair, 2024. Oil on canvas, 230 x 175 cm Ausstellung Maria + Natalia Petschatnikov – BBA […]
Shahin Afrassiabi | Francis – Paintings Drawings Sculptures 2023–2025 | Soy Capitán | 13.02.–11.04.2026
bis 11.04. | #4955ARTatBerlin | Galerie Soy Capitán zeigt derzeit die Ausstellung Francis – Paintings Drawings Sculptures 2023–2025 des Künstlers Shahin Afrassiabi. Soy Capitán präsentiert mehr als siebzig Arbeiten, die aus der intensiven Auseinandersetzung mit einer ikonischen Fotografie von Francis Bacon in seinem Atelier aus dem Jahr 1971 hervorgegangen sind. Ausgehend von diesem Bild entwickelte Afrassiabi über mehrere Jahre hinweg eine vielschichtige Werkgruppe, die nicht als Porträt, sondern als Serie von Variationen und Transformationen eines Motivs verstanden wird. Wiederkehrende Elemente und formale Verschiebungen eröffnen neue Bildräume, in denen sich Gesten, Strukturen und Bedeutungen kontinuierlich verändern. Die Fotografie dient dabei als Ausgangspunkt für eine offene künstlerische Untersuchung, die sich von der Vorlage zunehmend löst und eigenständige Bildwelten hervorbringt. Photo: Roman März, Courtesy Soy Capitán, Berlin Die Präsentation verzichtet bewusst auf eine hierarchische Ordnung und schafft stattdessen eine dichte, immersive Situation, in der die Werke miteinander in Dialog treten. Die serielle Struktur und die Vielfalt der Variationen verweisen auf die Möglichkeiten der Malerei als Prozess zwischen Kontrolle und Offenheit, Wiederholung und Differenz. In diesem Zusammenhang wird die Auseinandersetzung mit Bacon zugleich zu einer Reflexion über die Malerei selbst sowie über grundlegende Fragen künstlerischer Produktion und Wahrnehmung. Ausstellungsdaten: Freitag, 13. Februar – Samstag, […]
Marieta Chirulescu + Fred Sandback | Phase | Galerie Thomas Schulte | 27.02.–18.04.2026
bis 18.04. | #4953ARTatBerlin | Galerie Thomas Schulte (Charlottenstraße) zeigt ab Freitag, 27. Februar 2026 die Ausstellung Phase der Künstlerin Marieta Chirulescu und des Künstlers Fred Sandback. Die Ausstellung „Phase“, die in der Galerie Thomas Schulte präsentiert wird, vereint Malereien von Marieta Chirulescu und raumgreifende Installationen von Fred Sandback. Gedämpfte und wandelbare Oberflächen erscheinen darin als Schwellenräume, in denen sich Wahrnehmung zwischen Materialität, Licht und Raum entfaltet. Die Arbeiten folgen einem prozesshaften und intuitiven Ansatz, der die veränderlichen Eigenschaften von Licht und räumlicher Erfahrung untersucht. Was zunächst reduziert oder entleert wirkt, offenbart mit der Zeit weitere Dimensionen, insbesondere ein Moment der Flüchtigkeit, das vermeintlich stabile geometrische Ordnungen in Bewegung versetzt. Zwischen Oberfläche und transparenter Körperlichkeit richtet sich der Blick auf das scheinbar Unsichtbare: den Raum selbst als subtile, materielle Präsenz. Vernissage: Freitag, 27. Februar 2026, 19:00–21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 27. Februar bis Samstag, 18. April 2026 Bildunterschrift Titel: Marieta Chirulescu, 2025 Ausstellung Marieta Chirulescu + Fred Sandback – Galerie Thomas Schulte | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Monia Ben Hamouda + Rodrigo Hernández | After Totality + The Long Pond | ChertLüdde | 24.02.–02.04.2026
bis 02.04. | #4952ARTatBerlin | ChertLüdde zeigt ab 24. Februar 2026 (Vernissage: 22.02.) die Ausstellungen After Totality der Künstlerin Monia Ben Hamouda und The Long Pond des Künstlers Rodrigo Hernández. In ihrer kommenden Ausstellung bei ChertLüdde präsentiert Monia Ben Hamouda „After Totality“. Der Titel bezieht sich auf ihre jüngste Ausstellung „Path of Totality“, die im Museo Casa Rusca in Locarno (20. September 2025 – 11. Januar 2026) zu sehen war. In der Astronomie bezeichnet der Begriff „Pfad der Totalität“ den Bereich der Erde, von dem aus eine totale Sonnenfinsternis sichtbar ist, wenn der Mond die Sonne vollständig verdeckt und das Tageslicht kurzzeitig der Dunkelheit weicht. Für Ben Hamouda wird dieses Phänomen zur Metapher für die Gegenwart, die von Krieg, einer sich verschärfenden Klimakrise und dem Wiederaufleben faschistischer und rassistischer Ideologien überschattet wird. „After Totality“ verweist somit auf eine fragile Schwelle: die ungewisse, zaghafte Möglichkeit des Aufbruchs nach der Dunkelheit. Rodrigo Hernández, Detail of I wonder how quickly you will forget about me in Paris (P+R), 2026, Bronze, 2 elements, Courtesy of the Artist and ChertLüdde, Berlin Rodrigo Hernández (geb. 1983 in Mexiko-Stadt) arbeitet mit Zeichnung, Malerei, Relief, Skulptur und Installation und schafft sorgfältig komponierte Bildkonstellationen, die Perspektive und Wahrnehmung erforschen. […]
Claudia Desgranges | Jaune de Mars | Galerie Gilla Lörcher | 07.03.-17.04.2026
bis 17.04. | #4951ARTatBerlin | Galerie Gilla Lörcher zeigt ab Samstag, 7. März 2026 die Ausstellung „Jaune de Mars“ der Künsterin Claudia Desgranges. Die künstlerische Arbeit der Malerin Claudia Desgranges verweist auf eine Auseinandersetzung mit der abstrakten Moderne, dem Minimalismus, dem abstrakten Expressionismus und der Farbfeldmalerei. Und sie kreiert dabei etwas ganz Neues. Nach ihrer Malerei befragt sagt sie: „Es ist mein Ziel, Freiheit in der Malerei zu erreichen, über Konventionen hinauszugehen, neue Sehgewohnheiten zu initiieren. Wir sind so vielen Medien ausgesetzt, alles geht immer schneller, vieles gleichzeitig. Darauf reagiere ich mit dem langsamen Medium Malerei …Nicht das Versinken in einem Bild ist das Ziel, das Auge soll umherwandern.“ Claudia Desgranges ist bekannt für ihre lebendigen, leuchtenden und von intensiven Farbklängen geprägten Bilder. Ob Malerei auf Leinwand, auf Folie oder Metallkörpern – die Begegnung mit den Kunstwerken der Malerin sind stets von immersiver Qualität. Claudia Desgranges zeigt mit ihrer Kunst wie unerschöpflich Malerei sein kann. Claudia Desgranges (geb. 1953 in Frankfurt) lebt und arbeitet in Köln und Conilhac-Corbières, Frankreich. Desgranges studierte Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf / Abteilung Münster. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Ehrungen u. a. von: Kunstfonds Bonn (1988), Sparkassenstiftung Bonn (1998), Pollock-Krasner-Stiftung, New York (2014 und 2023), Erwin […]
Dennis Fuchs | Cold Soup | Laura Mars Gallery | 21.02.-28.03.2026
bis 28.03. | #4950ARTatBerlin | Laura Mars Gallery zeigt ab 21. Februar 2026 (Vernissage: 20.02.) die Ausstellung Cold Soup des Künstlers Dennis Fuchs. Mit Cold Soup ist kein Gazpacho, kein Gericht mit Smoothie-Konsistenz gemeint und auch metaphorisch wird die Suppe bei den gezeigten neuen Arbeiten von Dennis Fuchs mit dem für ihn so charakteristischen feinen Witz und einem Augenzwinkern ganz und gar nicht kalt: es sind großformatige Zeichnungen mit hauchfeinen Airbrush-Farbwolken und Bleistiftlinien, ein prachtvolles Keramikgefäß und figürliche Kleinplastiken in coolen Posen sowie überraschend: sein Vorstoß in die Malerei. Dennis Fuchs hat sich in den letzten Jahren an die große Form herangetastet, man kennt seine kleinen Becher und Schalen – und jetzt, titelgebend für die Ausstellung, eine große soup tureen ohne Deckel: nicht auf der Scheibe gedreht, sondern mit der Hand des Bildhauers geformt. Hier stellt sich Dennis Fuchs ganz in die Tradition: die Oberfläche plastisch mit Faltungen und figürlichen Aufbauten, mit Ritzungen und Kerben – man denkt an die rustiques figulines von Bernard Palissy, dem großen Keramiker des 16.Jhs., und seinen berühmten Eidechsen-Tellern. Mit jenen Reptilien sind die kletternden und sich über den Schüsselrand hangelnden Geckos von Dennis Fuchs verwandt. Die figürlichen Wesen und Körperteile wollen von außen nach […]
Thilo Heinzmann | Keep On | neugerriemschneider | 03.03.–04.04.2026
bis 04.04. | #4949ARTatBerlin | neugerriemschneider (Linienstrasse) zeigt ab 3. März 2026 (Vernissage: 28.02.) die Ausstellung Keep On des Künstlers Thilo Heinzmann. Anknüpfend an die Veröffentlichung seiner neuesten Monografie präsentiert Thilo Heinzmann in Keep On, der vierten Einzelausstellung des Künstlers bei neugerriemschneider, ausgewählte Sandbilder. Bei diesen Arbeiten, den jüngsten Resultaten seiner Auseinandersetzung mit Komposition, Textur und Farbe, ist das Weiß der Grundfläche seiner Pigmentbilder in die komplementäre Nichtfarbe Schwarz invertiert. Sand und Glasstücke, subtraktive Gesten sowie pastoser Farbauftrag von Schwarz auf Schwarz erzeugen ein brillantes Zusammenspiel von Licht und Tiefe, das sich je nach Blickpunkt immer wieder neu und anders zeigt. Nach drei Jahrzehnten einer konzeptuellen malerischen Untersuchung entlang der Antagonismen und Synergien von Idee/Prozess, Chaos/Präzision und Überlieferung/Innovation bauen diese neuen Gemälde auf früheren Werkgruppen des Künstlers auf. In ihrer Reduktion und Strenge konzentrieren sie Hein manns Schaffen, in dem sich die einzelnen Elemente fortlaufend aufeinander beziehen und einander infrage stellen. Heinzmanns malerische Praxis ist eine kontinuierliche Suche nach Neuem in einem Medium, das immer wieder als auserzählt dargestellt wird. Der Künstler befragt unter Anwendung sowohl traditioneller als auch unkonventioneller Techniken Materialien so divers wie Styropor, Pergament, Aluminium, Pressspan oder ungebundenes Pigment nach ihren Potenzialen und überführt die Ergebnisse als […]
Suzanne Stein | US: Slow Code | Verena Kerfin Gallery | 23.02.–17.04.2026
bis 17.04. | #4948ARTatBerlin | Verena Kerfin Gallery zeigt ab Montag, 23. Februar 2026 (Vernissage: 21.02) die Solo-Ausstellung US: Slow Code der Künstlerin Suzanne Stein. Suzanne Stein ist eine in New York City lebende sozialdokumentarische und Street-Fotografin. Sie beschreibt ihre Arbeit als sozialen Realismus: Sie zeigt das, was sie draußen sieht, so ehrlich wie möglich – damit Fotografie im öffentlichen Raum als kritisches Zeugnis dienen kann. Ihre Bilder entstehen aus Nähe und über lange Zeit hinweg – zuletzt durch Jahre des Fotografierens in Kensington, Philadelphia. „Ich kam spät und aus Notwendigkeit zur Fotografie. Ich war alleinerziehend und zog einen Sohn im Autismus-Spektrum groß, während ich in einem wohlhabenden Teil Südkaliforniens finanziell kämpfte. Ich habe jahrelang für ihn in einem Schulsystem gekämpft, das ihm mit Unverständnis und Gleichgültigkeit begegnete. Diese Erfahrung hat verändert, wie ich die Welt sehe. Sie hat meinen Blick dafür geschärft, wer ignoriert wird, wem die Schuld zugeschoben wird und wer zurückgelassen wird. Als ich 2015 eine Kamera in die Hand nahm, hatte ich keinen technischen Hintergrund. Ich dachte nicht an Fotografie als Beruf oder an eine Kunstbewegung. Ich reagierte auf das, was ich fühlte. Ich merkte, wie es mich zu Menschen am Rand der Gesellschaft zog – […]
Manuela Sambo | Roots | Galerie Michael Janssen | 31.01.–28.02.2026
bis 28.02. | #4947ARTatBerlin | Galerie Michael Janssen präsentiert derzeit die Ausstellung Roots der Künstlerin Manuela Sambo. Galerie Michael Janssen präsentiert die Ausstellung „Roots“ der angolanischen Künstlerin Manuela Sambo. Für diese Ausstellung hat Sambo den kanadischen Künstler Curtis Talwst Santiago eingeladen, eine Soundinstallation zu entwickeln. Diese wird am Abend der Eröffnung erstmalig zu erleben sein. Im Zentrum der Schau steht eine monumentale Maskenskulptur, die sich imposant über zwei Etagen erstreckt und den Galerieraum durchdringt. Diese eindrucksvolle Installation symbolisiert die unaufhaltsame Ausbreitung von Wurzeln – unabhängig von Zeit und Raum. Wurzeln als Metapher für nicht sichtbare, aber trotzdem wirkungsmächtige Kräfte. Die Maske verkörpert nicht nur die zunehmende Durchdringung unterschiedlicher Kulturen in der Gegenwart, wo afrikanische und westliche Traditionen sich gegenseitig durchweben, sondern auch persönliche Elemente, wie ihr spirituelles Innenleben und ihre kulturellen Wurzeln, die in ihr mehr und mehr an Präsenz gewinnen. Manuela Sambo, Roots, 2026, Installationsansicht Galerie Michael Janssen, Foto: Lepkowski Studios Berlin. Neben dieser skulpturalen Arbeit widmen sich auch die für die Ausstellung ausgewählten Gemälde den Themen Herkunft und Identität, Schöpfung und Vernichtung sowie überliefertem kollektivem und universellem spirituellen Wissen. Die neueren Werke Sambos sind von Fragestellungen zu diesen Aspekten geprägt, die teils auch solche einschließen, die nicht nur […]
Nora Schattauer | Galerie Dittmar | 21.02.–18.04.2026
bis 18.04. | #4946ARTatBerlin | Galerie Dittmar präsentiert ab Samstag, 21. Februar 2026 eine Ausstellung der Künstlerin Nora Schattauer. Nora Schattauer, 1952 in Duisburg geboren, lebt und arbeitet in Köln. Ausstellungen und Beteiligungen unter anderem im Neuen Museum Weserburg, Bremen, im Museum Kunstpalast, Düsseldorf, in der Hamburger Kunsthalle, der Kunstbibliothek Staatliche Museen zu Berlin, im Museum Ostwall, Dortmund. Seit 2010 Herausgeberin von monografischen Heften zur zeitgenössischen Zeichnung. Zahlreiche Publikationen und Werkbücher. 2020 Fritz-Winter-Preis. 2021 Werkverzeichnis der Künstlerbücher im Verlag Walther König. Arbeiten unter anderem in Berlin, Kupferstichkabinett; im Kunstmuseum Bonn; Kupferstichkabinett Dresden; Museum Kunstpalast Düsseldorf; in der Hamburger Kunsthalle. Nora Schattauer beschäftigt sich mit Formfragen und Bildprozessen, die die herkömmlichen Gattungsgrenzen überschreiten. Sie erprobt neue Verfahrensweisen, arbeitet mit chemischen Lösungen und mineralischen Salzen. Die Substanzen reagieren mit dem Papier, gehen Verbindungen ein; das Ergebnis ist nicht gänzlich kontrollierbar, Erfahrungswerte erlauben aber Möglichkeiten der Steuerung. Strukturierter Aufbau und farbige Erscheinung sind unauflöslich ineinander verwoben, die mikroskopische Formenvielfalt weckt Naturassoziationen, das Pulsieren Erinnerungen an prozessuale Vorgänge. Es herrscht eine leichte Bewegung, ein Vibrieren in der Fläche, ein Oszillieren in der Tiefe, das Wechselspiel von Linie und Farbe und ein Spiel der Umkehrung von Muster und Grund. „Nora Schattauers Arbeiten beeindrucken durch ihre Intensität, […]
Matt Mullican | Above and bellow the three worlds | Galerie Thomas Schulte | 13.02.–18.04.2026
bis 18.04. | #4945ARTatBerlin | Galerie Thomas Schulte (Potsdamer Straße) zeigt ab Freitag, 13. Februar 2026 die Ausstellung Above and below the three worlds des Künstlers Matt Mullican. Die Galerie Thomas Schulte präsentiert „ÜBER UND UNTER DEN DREI WELTEN“, eine umfangreiche Einzelausstellung mit Arbeiten auf Papier, Abklatschen und Objekten von Matt Mullican. Vertraute Systeme der Informations- und Wissensorganisation und -darstellung, darunter Diagramme, Modelle und Pinnwände, verschmelzen mit eigenwilligen Ansätzen, die den Kern von Mullicans künstlerischer Praxis bilden. Sein Einsatz von Primärfarben und Grundformen, insbesondere des Kreises oder der Kugel, tritt in den Vordergrund, während die anfängliche Lesbarkeit einer zugrundeliegenden Komplexität weicht. Mullican entwickelt seine Kosmologie und sein System von Zeichen und Symbolen seit den 1970er-Jahren. Frühe Arbeiten auf Papier aus dieser Zeit sowie neuere Abklatsche verdeutlichen hier Kontinuitäten und die Ausarbeitung einer vielschichtigen Realität – verdichtet und expansiv, höchst persönlich und doch umfassend. Vernissage: Freitag, 13. Februar 2026, 18:00–21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 13. Februar bis Samstag, 18. April 2026 Bildunterschrift Titel: Matt Mullican, „Untitled (double-sided 1835)“, 2025 (detail), Oilstick on canvas, rubbing, 2 parts, total image, 200 x 400 cm | 78 3/4 x 157 1/2 in Ausstellung Matt Mullican – Galerie Thomas Schulte | Zeitgenössische Kunst in […]
Sue Hayward + Bettina Sellmann | Shimmer | Galerie Tammen | 13.02.–04.04.2026
bis 04.04. | #4944ARTatBerlin | Galerie Tammen zeigt ab Freitag, 13. Februar 2026 die Ausstellung Shimmer der Künstlerinnen Sue Hayward und Bettina Sellmann. „Der gemeinsame Nenner dieser zwei eindrücklichen malerischen Positionen findet sich im Titel der Ausstellung wieder. Shimmer bedeutet im Englischen Schein bzw. Illusion, und genau darin liegt auch die inhaltliche Verbindung zwischen den Arbeiten beider Künstlerinnen. Shimmer weist auf ein changierendes Licht hin, wie die Reflektion des Mondes im Wasser. Das Wort lässt an Samt, Silber und Perlen denken, an eine Oberfläche, die mehr als nur Materie ist. Je nach Blickwinkel und Lichteinfall erscheint sie verschieden. Es geht um einen Zustand, der materiell nicht existiert. Galerist Werner Tammen vor Arbeiten von Sue Hayward Sue Hayward und Bettina Sellmann sind Malerinnen. Beide flirten mit vergangenen Bildwelten, mit einer meist von Männern gesetzten Symbolik von Schönheit und Macht. Wie ist es möglich, eine zeitgenössische Ausdrucksweise zu finden, die keine Wiederholung ist? Die jeweilige Handschrift ist einzigartig. In äußerst unterschiedlichen Techniken werden Transparenz und Transzendenz miteinander verschränkt. Es entstehen figurative Bildräume, die gespürte Realitäten darstellen.“ (Zitat Eröffnungsrede Dr. Helen Adkins in der Tammen Galerie am 13.2.2026) Ausstellungsansicht – Galerist Tammen vor Arbeiten von Bettina Sellmann „Bettina Sellmann hat in Frankfurt am Main […]
Ritta Päiväläinen | Phantasma | Persons Projects | 21.03.–25.04.2026
bis 25.04. | #4942ARTatBerlin | Persons Projects zeigt ab 21. März 2026 (Vernissage: 20.03.) die Ausstellung Phantasma der Künstlerin Ritta Päiväläinen. Die Serie mit dem Titel Phantasmaentstand in den dramatischen, abgelegenen Landschaften Islands und Lapplands. Phantasmaerinnert an eine flüchtige, geisterhafte Präsenz, wobei Päiväläinen mit ihren Textilinstallationen vergängliche Momente einfängt, in denen Erinnerung, Imagination und Natur ineinanderfließen. Seit 1997 fotografiert und realisiert Päiväläinen ortsspezifische Stoffinstallationen in natürlichen Umgebungen. Sie hat eine einzigartige Bildsprache entwickelt und schafft zarte, temporäre Interventionen an abgelegenen, unberührten Orten, die scheinbar von menschlichen Aktivitäten verschont geblieben sind. Ihre Standorte wählt sie sorgfältig aus: Wälder, Täler oder Flussufer dienen als Bühne für ihre Arbeiten. Aus Secondhand-Kleidung und gefundenen Textilien konstruiert sie vorübergehende, organische Skulpturen, die mit der Landschaft in einen stillen Dialog treten. Es entstehen fragile Unterkünfte und intime Orte, die Kindheitserinnerungen wachrufen und zur Reflexion über unsere Beziehung zur Natur einladen. Die Installationen sind vergänglich und existieren nur für kurze Zeit in der Landschaft, bevor sie sorgfältig wieder abgebaut werden. Ihre Erinnerung bewahrt sich in einer einzigen Fotografie, die ihre fragile Präsenz festhält, wobei der Künstler geduldig auf das perfekte Zusammenspiel von Licht, Wind und Atmosphäre wartet. Diese Bilder verwandeln vergängliche Gesten in bleibende Kunstwerke und offenbaren […]
20 Jahre Kunstkontakter | Gruppenausstellung | Galerie Z22 | 14.02.-28.02.2026 – verlängert bis 07.03.2026
bis 07.03. | #4954ARTatBerlin | Galerie Z22 präsentiert ab 14. Februar 2026 die Gruppenausstellung 20 Jahre Kunstkontakter mit Werken von 13 Künstler*innen. Mit: Thorsten Brinkmann, James Clancy, Anke Eilergerhard, Emess, Frank Massholder, June Newton, Edmund Piper, Peter Schlangenbader, Konstantin Schneider, Ha Schult, Jan Sobottka, Thorsten Solin, Gerard Waskievitz starring Matthias Arndt, Blixa Bargeld, Georg Baselitz, Roger M. Buergel, Jonas Burgert, Antoine de Caune, Kai Diekmann, Nezaket Ekici, Harald Falckenberg, Rainer Fetting, Marc Gisbourne, Herbert Grönemeyer, Asta Gröting, Ali Güreli, Eddie Hara, Jörg Heiser, Ernst Hilger, Damien Hirst, Candida Hoefer, Feng Huanian, Wolfgang Joop, Georg Kargl, Udo Kittelmann, Herlinde Koelbl, Aino Laberenz, Thomas Levy, Markus Lüpertz, Gerd Harry Lybke, Jonathan Meese, Angela Merkel, Hermann Nitsch, Dieter Nuhr, Thomas Olbricht, Hans-Ulrich Obrist, Yoko Ono, Jean Pigozzi, Peter Raue, Magnus Renfrew, Daniel Richter, Stefan Ringel, Thaddäus Ropac, Lorenzo Rudolph, Salome, Thomas Scheibitz, Cornelia Schleime, Christoph Schlingensief, Seo, Johanna Smiatek, Marc Spiegler, Ha Schult, Michael Schultz, Klaus Staeck, Werner Tammen, Wolfgang Tillmanns, Peter Weibel, Marc Wellmann special thanks to AVMGMbh Vernissage: Samstag, 14. Februar 2026, 19:00-22:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 14. Februar – Samstag, 28. Februar 2026 – ACHTUNG: verlängert bis Samstag, 07. März 2026 Bildunterschrift Titel: courtesy of Galerie Z22 Ausstellung 20 […]
Alexander Iskin | „What if“ … forever | Sexauer Gallery | 13.02.-28.03.2026
bis 28.03. | #4941ARTatBerlin | Sexauer Gallery präsentiert ab Freitag, 13. Februar 2026 (Vernissage: 12.02.) die Ausstellung „What if … forever“ des Künstlers Alexander Iskin. In seiner achten Ausstellung bei SEXAUER mit dem Titel „What if“ … forever zeigt Alexander Iskin neue Arbeiten, die während eines Aufenthalts in Mexiko entstanden sind. Wie immer verbindet Iskin – Erfinder des Interrealismus – verschiedene Welten miteinander. Er arbeitete mehrere Monate in Mexiko-Stadt (Santa María la Ribera) und in Mazunte, einem kleinen Küstenort am Pazifik. Neben seiner künstlerischen Arbeit war er freiwilliger Helfer im Schildkrötenzentrum Centro Mexicano de la Tortuga. Dort erlebte er das Eierlegen, das Schlüpfen der Jungtiere, ihre Wanderung zum Meer, beobachtete Paarungen und begleitete eine Schildkröte beim Sterben. Doch Iskin wurde nicht zum Tiermaler – vielmehr lässt er uns durch seine Bilder in die Tiefe eintauchen: in die des Meeres und des Unbewussten. Als Interrealist interessiert sich Iskin für Zwischenwelten und versucht, das Dazwischen – die Interrealität – erfahrbar zu machen. Erforschte er zunächst die Räume zwischen digital-virtueller und physischer Realität, wandte er sich 2024 in „Use the exit as an entrance“ der Welt der Geister und Mythen zu. In „What if“ … forever erweitert er diesen Raum erneut: Weniger kollektive […]
ABSTRACT – North America – Germany – An Atlantic Bridge II – NOW? | Galerie Kremers | 13.02.–05.05.2026
bis 05.05. | #4650ARTatBerlin | Galerie Kremers zeigt ab 13. Februar 2026 die Ausstellung ABSTRACT – North America – Germany – An Atlantic Bridge II – NOW? mit Werken der Künstler*innen Christian Achenbach, Fiona Ackerman, Adochi, Claudia Chaseling, Jonni Cheatwood, Virginia Glasmacher, Gregor Hiltner, Juan Logan, Natascha Mann, Robert Rauschenberg, Robert Szot, Howard Sherman, Ernst Weil und Taylor A. White. Dies ist die Fortsetzung der Ausstellung „The New Abstract – An Atlantic Bridge – USA – BERLIN“ aus dem Jahre 2019 mit bekannten und neuen Positionen von beiden Seiten des Atlantiks. Angesichts sich verschlechternder Beziehungen auf politischer Ebene mag man vielleicht eher einen Abbruch als einen erneuten Brückenbau erwarten, nicht aber auf dem Feld der Kunst. Über die transatlantische Brücke findet schon seit De Koonings und Kurt Schwitters ein Dialog in der Universalsprache der Malerei in beide Richtungen statt, durch den die Partner sich wechselseitig beeinflussten und bereicherten. Social Media und die Globalisierung des Marktes haben diese Tendenz noch verstärkt. Man könnte davon sprechen, dass die Künstler*innen durch wildwüchsige wechselseitige Aneignung an einer gemeinsamen Bildsprache stricken. Der Tatsache, dass dieser Dialog auch zwischen den Generationen stattfindet, tragen wir dadurch Rechnung, dass wir den deutschen Nachkriegskünstler Ernst Weil und den Amerikaner […]
Masters of Colour Woodblock Printing | Gruppenausstellung | Galerie Martin Mertens | 28.02.-18.04.2026
bis 18.04. | #4940ARTatBerlin | Galerie Martin Mertens zeigt ab Samstag, 28. Februar 2026 die Gruppenausstellung „Masters of Colour Woodblock Printing“ der Künstler*innen Eline Brontsema, Brian Curling, Christine Ebersbach und Susanne Werdin. Die Ausstellung verbindet vier Künstler/Innen, welche die traditionelle Technik des Farbholzschnitts in sehr unterschiedlichen Formen weiterführen und zu großer Meisterschaft gebracht haben. Im 18. und 19. Jahrhundert verlor der Holzschnitt durch neue Drucktechniken und die industrielle Reproduktion an Bedeutung. Eine erneute Wertschätzung erfuhr der Farbholzschnitt jedoch um 1900, insbesondere im Zuge der Auseinandersetzung mit dem japanischen Ukiyo-e-Holzschnitt, der europäischen Künstlern neue Impulse in Komposition, Farbigkeit und Flächengestaltung gab. In Deutschland griffen Vertreter des Expressionismus wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel oder Karl Schmidt-Rottluff die Technik auf und nutzten den Farbholzschnitt als unmittelbares, kraftvolles Ausdrucksmittel. Die starke Vereinfachung der Formen und der expressive Farbeinsatz machten ihn zu einem zentralen Medium der Moderne. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Farbholzschnitt in Deutschland und Europa sowohl in der freien Kunst als auch in der Buch- und Grafikgestaltung weitergeführt, jedoch zunehmend abseits des kunsthistorischen Mainstreams. Seit den 1970er Jahren erlebt die Technik erneut eine Belebung: Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler experimentieren mit großformatigen Drucken, neuen Materialien, hybriden Verfahren und der Verbindung von analogen […]
Abstraction | Gruppenausstellung | Galerie Guido W. Baudach | 10.02.-18.04.2026
bis 18.04. | #4939ARTatBerlin | Galerie Guido W. Baudach präsentiert ab 10. Februar 2026 (Vernissage: 07.02.) die Ausstellung Abstraction der Künstler*innen André Butzer, Thilo Heinzmann und Victor Payares. Zwei Jahre nach einer ähnlich konzipierten Ausstellung unter dem Titel Traces mit Arbeiten von Tamina Amadyar, Hinako Miyabayashi und Minh Lan Tran werden dabei erneut drei großformatige abstrakte Leinwandarbeiten verschiedener Künstler bzw. Künstlerinnen einander gegenübergestellt. Und wie zuvor ist jedem der gezeigten Gemälde ein ganzer Raum gewidmet. Aber auch inhaltlich setzen sich die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Ausstellungen fort. Während Traces sich kritisch mit dem Umstand beschäftigte, dass Malerei in Zeiten des Internets immer häufiger auf ihre Wirkung in der fotografischen Reproduktion ausgerichtet ist, hinterfragt Abstraction ein durchaus verwandtes Phänomen: Die Malerei erlebt aktuell ihren x-ten Frühling. Nicht allein auf Kunstmessen, auch in Ausstellungen in Galerien und Museen sowie auf Biennalen ist die vielfach totgesagte Disziplin derzeit wieder sehr präsent. Gleichzeitig lässt sich jedoch beobachten, dass es vor allem die figürliche Variante ist, die von dem Momentum profitiert, während die abstrakte Malerei, von einigen die Regel bestätigenden Ausnahmen abgesehen, kaum erhöhte Aufmerksamkeit erfährt. Ohne Titel, 2008. André Butzer. Oil on canvas, 150 x 260 cm Fragt man sich nach dem Warum, so ist man […]
Marco Di Coscio | Selling Romance By The Pound | BBA Gallery | 11.02.–21.02.2026
bis 21.02. | #4943ARTatBerlin | BBA Gallery präsentiert ab Mittwoch, 11. Februar 2026 die Ausstellung Selling Romance By The Pound des Künstlers Marco Di Coscio. Der Titel der Kollektion ist eine Anlehnung an das Genesis-Album Selling England by the Pound von 1973. Di Coscio begreift „Romantik“ hierbei als Handelsware – eine idealisierte, weichgezeichnete Version des Selbst, die die Porträtierten dem Objektiv darbieten. Tief verwurzelt in seiner Erfahrung in der Filmregie und im Method Acting, untersucht Di Coscios Arbeit die „Transaktion“ zwischen Subjekt und Betrachter: Wie viel von unserem „authentischen Ich“ sind wir bereit zu geben, um gesehen zu werden? Inspiriert von der technischen Klarheit großer Meister wie Mark Seliger und Albert Watson, liegt Di Coscios eigentlicher Fokus auf dem Moment, in dem die Inszenierung bröckelt. Seine Porträts fangen die rohe Spannung und Zerbrechlichkeit ein, die zurückbleiben, wenn die „Maske“ fällt, und machen den schmalen Grat zwischen bewusster Selbstdarstellung und dem verzweifelten Schutz des Inneren sichtbar. Die Ausstellung zeigt ein breites Spektrum an globalen Motiven, darunter Schauspieler und Athleten, Sexarbeiter, nepalesische Mönche und Menschen mit Behinderungen. Indem er diese unterschiedlichen Individuen mit der gleichen visuellen Strenge porträtiert, schafft Di Coscio einen demokratischen Raum der Sichtbarkeit. Er zwingt den Betrachter, die Rolle des […]
Tobias Kielinger | Die Suche nach dem Selbst zwischen Maß und Rausch | Galerie Creative Game | 14.02.-01.03.2026
bis 01.03. | #4938ARTatBerlin | Galerie Creative Game zeigt ab 14. Februar 2026 die Ausstellung Die Suche nach dem Selbst zwischen Maß und Rausch des Künstlers Tobias Kielinger. Tobias Kielinger präsentiert eine Werkschau, die weit über das rein Ästhetische hinausgeht. Unter dem Namen der Galerie führt er ein künstlerisches Experiment durch, das die Malerei als existenzielles Spiel und radikale Selbstbefragung begreift. Inspiriert durch die Philosophie Friedrich Nietzsches macht Tobias Kielinger das Spannungsfeld zwischen den zwei Urkräften des menschlichen Daseins sichtbar: dem Apollinischen und dem Dionysischen. Neue Horizonte 1. 2022, Acryl auf Leinwand, 120 x 80 cm Zwei Arbeitsweisen – Ein Lebensprinzip In der Ausstellung werden zwei gegensätzliche Pole seiner künstlerischen Arbeit gegenübergestellt. Auf der einen Seite stehen die apollinisch geprägten Werke: Bilder von architektonischer Klarheit und bewusster Strenge. Sie repräsentieren die Suche nach Ordnung, Struktur und der Beherrschung der Form. Dem gegenüber stehen die dionysischen Arbeiten, die aus einem Zustand der Ekstase und des Rausches entstehen. Hier nutzt Tobias die abstrakte Malerei als Werkzeug der Selbstbefreiung. Es ist ein bewusster Bruch mit der Kontrolle des Ichs, um den Impulsen des Unterbewusstseins freien Lauf zu lassen. Für Tobias Kielinger wird die Abstraktion erst in diesem Moment der Entgrenzung vollkommen verständlich: Sie […]
VOYAGE COLLAGE II | Gruppenausstellung | Galerie feinart berlin | 20.02.–21.03.2026
bis 21.03. | #4937ARTatBerlin | Galerie feinart berlin zeigt ab Freitag, 20. Februar 2026 die Ausstellung „VOYAGE COLLAGE II“ mit Samira Freitag, Jürgen Tenz (1942–2021), Maud Tutsche, ARATORA und Christiane Kowalewsky. Mit „VOYAGE COLLAGE II“ präsentiert die Galerie feinart berlin die zweite Edition einer Ausstellungsreihe, die sich dem Medium der Collage als eigenständiger, zeitgenössischer Kunstform widmet. Fünf künstlerische Positionen eröffnen ein breites Spektrum an Collagetechniken und verdeutlichen, wie eng formale Entscheidungen mit inhaltlichen Fragestellungen verwoben sind. ARATORA, Café Slavia, Egon Erwin Kisch war hier, Prag, 2025, Holztypendruck mit Collage und Zusatzelementen, 30 × 30 cm, Auflage 3. Seit dem frühen 20. Jahrhundert steht die Collage für das Spiel mit dem Fragment, für das Zusammenführen artfremder Materialien und für den bewussten Bruch mit Konventionen. Aus beschädigten, unterschätzten oder übersehenen Elementen entstehen hybride Bildsprachen, die zwischen Poesie, Provokation und Ironie oszillieren. In ihrem dekonstruktiven Charakter birgt die Collage zugleich ein gesellschaftskritisches Potential gegenüber Konsum-, Kapital- und Medienlogiken. Jürgen Tenz, Bezwungen, 1995, Relief-Collage, 35 × 30 cm Drei Positionen der Ausstellung – Samira Freitag, Maud Tutsche und Jürgen Tenz (1942–2021) – begegnen sich in der Auseinandersetzung mit dem weiblichen Körper und erotischer Bildsprache. ARATORA (alias Frank W. Weber) sowie Christiane Kowalewsky erweitern diesen […]
Parallelparadies | Im Wasser | Galerie Schindler | 12.02.–11.04.2026
bis 11.04. | #4936ARTatBerlin | Galerie Schindler präsentiert ab Donnerstag, 12. Februar 2026 die Ausstellung „Im Wasser“ des Künstlerduos Parallelparadies. In der Ausstellung „Im Wasser“ zeigt das Künstlerduo Parallelparadies – bestehend aus der Malerin Annette Beisenherz und dem Bildhauer Wilken Skurk – aktuelle gemeinsame Arbeiten, die aus einem kontinuierlichen Dialog zweier künstlerischer Positionen hervorgehen. Parallelparadies, Not Ready, 2024, Mischtechnik auf Holz, 90 × 87 cm. Seit der Gründung des Projekts Parallelparadies im Jahr 2023 entstehen Werke, in denen Gegensätze bewusst zusammengeführt werden: abstrakte, fließend geschüttete Malgründe treffen auf realistische Figurendarstellungen. Zufall und Absicht, Unbewusstes und Bewusstes, Abstraktion und Figur stehen in einem permanenten Spannungsverhältnis. Parallelparadies, Ohne Titel, 2025, Mischtechnik auf Holz, 125 × 110 cm. Thematisch kreisen die Arbeiten um zwischenmenschliche Beziehungen, Kommunikation, Abhängigkeit und Balance. Motive wie Auftauchen und Untergehen, Gefangensein, Türen, Schlüssellöcher und Schlüssel verweisen auf Zustände des Übergangs – auf Situationen „auf der Kippe“, zwischen Angst und Ekstase, Nähe und Distanz. Parallelparadies, Ringen, 2024, Mischtechnik auf Holz, 152 × 137 cm. Parallelparadies versteht Kunst als Möglichkeit, kommunikative Grenzen sichtbar zu machen und bildhaft zu überwinden. Durch die gemeinsame Produktion der Werke entsteht eine visuelle Schnittmenge, in der unterschiedliche Hintergründe, Wahrnehmungen und Haltungen nicht nivelliert, sondern produktiv miteinander […]
Sandra Schlipkoeter | Δs = kλ | Taubert Contemporary | 13.02.-18.04.2026
bis 18.04. | #4935ARTatBerlin | Taubert Contemporary zeigt ab Freitag, 13. Februar 2026 die Ausstellung Δs = kλ der Künstlerin Sandra Schlipkoeter. In der Ausstellung Δs = kλ untersucht Sandra Schlipkoeter die Bedingungen von Wahrnehmung im Spannungsfeld von Linie, Licht und Raum. Der Titel, einer physikalischen Formel entlehnt, beschreibt kein geschlossenes System, sondern ein Verhältnis: minimale Verschiebungen, Differenzen und Abstände, aus denen messbare Veränderungen entstehen. In Schlipkoeters künstlerischer Praxis wird diese Denkfigur zu einem präzisen Modell des Sehens – eines Sehens, das nicht stabil ist, sondern sich aus Überlagerungen, Brechungen und zeitlichen Momenten zusammensetzt. Seit vielen Jahren arbeitet Schlipkoeter mit dem Phänomen der Interferenz, jener Überlagerung von Lichtwellen, die sowohl in natürlichen als auch in digitalen Bildwelten sichtbar wird. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind fotografische Beobachtungen von Bildschirm- und Kameralicht, deren vermeintliche Störungen – Linien, Flimmern, Verschiebungen – sie in einen malerischen Prozess überführt. Dabei geht es nicht um die Darstellung eines Motivs, sondern um die Übersetzung eines visuellen Ereignisses: Licht wird zur Struktur, Linie zum Träger von Bewegung und Dauer. Die gezeigten Arbeiten entwickeln sich aus der Malerei zu einem offenen Bildraum. Auf Papier und Neobond gearbeitete Schüttungen und Linienzeichnungen werden durch präzise gesetzte Einschnitte geöffnet, geschichtet und in neue […]
Izabel Angerer | proof of existence | Galerie kajetan Berlin | 14.02.–18.04.2026
bis 18.04. | #4934ARTatBerlin | Galerie kajetan Berlin präsentiert ab Samstag, 14. Februar 2026 (Vernissage: 13.02.) die Ausstellung proof of existence der Künstlerin Izabel Angerer. Die Galerie kajetan freut sich, unter dem Titel proof of existence die erste Einzelausstellung der österreichischen Künstlerin Izabel Angerer (*1969) in ihren Räumen präsentieren zu dürfen. Die Ausstellung versammelt jüngste Arbeiten auf Papier und Aluminium, die aus Linie, Perforierung und einem präzisen Umgang mit Material hervorgehen. Sie bewegen sich an der Schnittstelle von Zeichnung, Malerei und Objekt. Angerers Praxis basiert auf einem konzentrierten und doch offenen Arbeitsprozess. Ihre dicht gesetzten Linien bezeugen Präzision, während sie von minimalen Abweichungen getragen sind; Perforationen verdichten sich sukzessive, aber nicht gleichförmig; sie verändern ihren Rhythmus und aktivieren den Bildträger zu einer dynamischen Oberfläche, die mitunter taktil wirkt. Izabel Angerer | proof of existence | Exhibition view 2026 | Courtesy the artist & Galerie kajetan | Photo: Gunter Lepkowski Einzelne Setzungen der Künstlerin sind nie als isolierte Gesten, sondern stets als Teile einer Abfolge gedacht. So entsteht Bedeutung aus der zeitlichen Dimension des künstlerischen Schaffens, der kontinuierlichen Wiederholung, Abweichung und Spontanität, die jede der ausgestellten Arbeiten prägt. Theoretischer Bezugspunkt ist für die Künstlerin das Denken des vorsokratischen Philosophen Heraklit. Dessen […]
Hendrik Czakainski | Was bleibt, wenn es kippt | AOA;87 contemporary | 20.02–02.04.2026
bis 02.04. | #4933ARTatBerlin | AOA;87 contemporary präsentiert ab Donnerstag, 20. Februar 2026 die Ausstellung „Was bleibt, wenn es kippt“ des Künstlers Hendrik Czakainski. In Was bleibt, wenn es kippt untersucht Hendrik Czakainski Prozesse von Verschiebung, Ablagerung und Instabilität. Seine Arbeiten entstehen aus industriellen Materialien wie MDF, Karton, Spachtelmasse und Farbe, die in wiederholten Schichtungen bearbeitet, abgeschabt und neu zusammengesetzt werden. Hendrik Czakainski, Non Point sources #7 (Detail), 2025, MDF, Karton, Spachtel, Farbe, 145 × 145 cm. Czakainskis Werke bewegen sich zwischen Malerei und Objekt. Materialität bleibt sichtbar, Brüche und Verdichtungen sind integraler Bestandteil der Bildstruktur. Die Arbeiten thematisieren Übergangszustände – Momente, in denen Ordnung kippt und neue Konstellationen entstehen. Hendrik Czakainski, Künstlerportrait im Studio. Hendrik Czakainski, Non Point sources #7, 2025, MDF, Karton, Spachtel, Farbe, 145 × 145 cm. Hendrik Czakainski, Scrapper (Detail), 2024, MDF, Karton, Spachtel, Farbe, 156 × 91 cm. Vernissage: Donnerstag, 20. Februar 2026, 18:00–20:00 Uhr Ausstellungsdaten: Donnerstag, 20. Februar – Donnerstag, 2. April 2026 Bildunterschrift Titel: Hendrik Czakainski, Deposit #blend5 (Detail), 2025, MDF, Karton, Spachtel, Farbe, 154 × 89 cm. Ausstellung Hendrik Czakainski – AOA;87 contemporary | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at […]
Joel Sternfeld | American Prospects | Buchmann Galerie | 07.02.-21.03.2026
bis 21.03. | #4932ARTatBerlin | Buchmann Galerie zeigt ab 07. Februar 2026 die Ausstellung American Prospects des Künstlers Joel Sternfeld. Vernissage: Samstag, 07. Februar 2026, von 15:00 bis 18:00 Uhr. Ausstellungsdaten: Samstag, 07. Februar – Samstag, 21. März 2026 Bildunterschrift Titel: Joel Sternfeld. Space Center Houston, Houston, Texas, March, 1979. Archival inkjet print. 142 x 177,8 cm, 56 x 70 in Ausstellung Joel Sternfeld – Buchmann Galerie | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Calla Henkel + Max Pitegoff | The End of Theater | Galerie Isabella Bortolozzi | 07.02–21.03.2026
bis 21.03. | #4931ARTatBerlin | Galerie Isabella Bortolozzi zeigt ab Samstag, 07. Februar 2026 die Ausstellung The End of Theater der Künstler*innen Calla Henkel und Max Pitegoff. Die Galerie präsentiert die dritte Ausstellung von Calla Henkel und Max Pitegoff mit dem Titel The End of THEATER. Die Ausstellung umfasst die komplette Serie von Episoden von THEATER, die im New Theater Hollywood in Los Angeles, dem Black-Box-Theater, das beide Künstler seit Januar 2024 leiten, gedreht wurden. Die Filme mit Leilah Weinraub in der Hauptrolle erzählen eine Geschichte, die sich um eine Figur namens Kennedy dreht, und verflechten diese Geschichte mit Material, das während der Proben von Theaterproduktionen im New Theater Hollywood aufgenommen wurde. Ergänzend dazu präsentieren die Künstler neue Videoarbeiten, die aus ihrem jüngsten Theaterstück THE END IS NEW stammen, das im Herbst 2025 im REDCAT in Los Angeles uraufgeführt wurde. Vernissage: Samstag, 07. Februar 2026, 18:00–21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 07. Februar bis Samstag, 21. März 2026 Bildunterschrift: Calla Henkel + Max Pitegoff, THEATER (Episode 4), 2025. Pictured: Georgia Ford, Leilah Weinraub Ausstellung Calla Henkel + Max Pitegoff – Galerie Isabella Bortolozzi | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Anders Scrmn Meisner | Picked an Orange for a Renaissance Girl | Kristin Hjellegjerde Gallery Berlin | 14.02–21.03.2026
bis 21.03. | #4930ARTatBerlin | Kristin Hjellegjerde Gallery Berlin zeigt ab Samstag, 14. Februar 2026 (Vernissage: 13.02.) die Ausstellung Picked an Orange for a Renaissance Girl des Künstlers Anders Scrmn Meisner. Eine Frau, die in einer riesigen Austernschale in einem blauen Garten ruht. Ein Ring, der auf einer Grasdecke liegt. Tänzerinnen in Kimonokleidern, die sich vor einer Wand aus Blättern wiegen. In seinen neuesten Gemälden greift der dänische Künstler Anders Scrmn Meisner auf Sinneserinnerungen und eine universelle Symbolsprache zurück und lädt uns in einen Kokon aus Romantik, Schönheit und Verbundenheit ein. Das titelgebende Bild der Ausstellung, “Picked an Orange for a Renaissance Girl”, fängt die Stimmung der Werkreihe ein und weckt die Vorstellung, in eine einfachere Zeit zurückzukehren – eine Zeit, in der wir noch enger mit der Natur und unseren Emotionen verbunden waren und das Verschenken und Erhalten einer Orange ausreichte, um Liebe, Bewunderung oder schlicht gegenseitiges Verständnis auszudrücken. Doch wie bei allen Werken von Meisner haben sowohl die Linienführung als auch die Komposition selbst – eine Orange, die sich fast über die gesamte Leinwand erstreckt – etwas Verspieltes an sich. Hier genießt der Künstler den Luxus, ein Stück Obst zu malen und es mit Bedeutung zu erfüllen, während […]
Michael Triegel | Triegel trifft Cranach | Galerie Schwind | 31.01.–21.03.2026
bis 21.03. | #5009ARTatBerlin | Galerie Schwind zeigt ab Samstag, 31. Januar 2025 die Ausstellung „Triegel trifft Cranach“ des Künstlers Michael Triegel. Vom 31. Januar bis zum 21. März 2026 zeigt die Galerie Schwind in Berlin die neusten Gemälde undPergament-Arbeiten von Michael Triegel, einem der profiliertesten Vertreter der Neuen Leipziger Schule – bekannt für seine altmeisterliche Bildsprache und die zeitgenössische Deutung religiöser und mythologischer Themen. Im Mittelpunkt steht das Gemälde Doxa, in dem Triegel die Frage nach der Herrlichkeit Gottes und ihrer sinnlichen Erscheinung in der Welt verhandelt. Der Titel „Doxa“ verweist auf den griechischen Begriff für „Glanz“, „Ruhm“ oder „Herrlichkeit“. Triegel knüpft damit an die Vorstellung an, dass sich das Göttliche im Sichtbaren, im „Schein der Dinge“ andeutet – ein Gedanke, den Goethe in Faust II mit dem Satz „Am farbigen Abglanz haben wir das Leben“ formuliert hat. In der Bildkomposition begegnet der Betrachter einem komplexen Gefüge aus Figuren, Symbolen und Anspielungen: Eine zentrale Rolle spielt der Psychopompos, der Seelenführer der Griechen: Doch nicht die Figur im Prunkmantel führt, sondern ein unscheinbarer Sperling, der als Stellvertreter des Hermes die verletzten Flügel der Seelen begleitet und so das Motiv der Führung in ein leises, fast demütiges Bild verdichtet. Michael Triegel, […]
Winter 2026 | Gruppenausstellung | Esther Schipper | 20.01.–21.02.2026
bis 21.02. | #4927ARTatBerlin | Galerie Esther Schipper zeigt derzeit die Gruppenausstellung „Winter 2026“. Esther Schipper Berlin präsentiert die Gruppenausstellung „Winter 2026“ mit Werken von Saâdane Afif, Rosa Barba, Angela Bulloch, Julius von Bismarck, Martin Boyce, Etienne Chambaud, Thomas Demand, Ryan Gander, Dominique Gonzalez-Foerster, Pierre Huyghe, Ann Veronica Janssens, Lee Bae, Sojourner Truth Parsons, Philippe Parreno, Anri Sala und Anicka Yi. Vor über vier Jahrzehnten stellte Gil Scott-Heron fest, dass es „politisch, philosophisch und psychologisch“ nur eine vorherrschende Jahreszeit gab, „die Jahreszeit des Eises“ – Worte, die zweifellos die aktuelle Stimmung widerspiegeln. Während die Wintersonnenwende die allmähliche Rückkehr des Lichts verspricht, bleiben die Tage wochenlang von Dunkelheit geprägt. Obwohl ermüdend, eröffnet diese lange Nacht Raum für Selbstreflexion und entfacht sogar das Feuer im Inneren. Für Scott-Heron bedeutete der Winter einen Zustand erstarrter Sehnsüchte und Inspiration. Doch diese bittere Situation inspirierte ihn zu einem melancholischen, mittlerweile ikonischen Song, den er gerne mit einer Prise Humor vortrug. In diesem Sinne und indem sie die kreative Kehrseite solcher kalten Zeiten aufdecken, navigieren die ausgestellten Werke durch das Unheimliche und Kosmische über Jahrzehnte, Jahrhunderte und sogar Jahrtausende hinweg. Sie greifen auf eine versteinerte, verkohlte oder verschwommene Vergangenheit zurück und entwerfen intelligente, seltsame oder seltsam rosige […]
Erika Stürmer-Alex | Malerei, Grafik und Objekte | Galerie mutare | 31.01.-04.04.2026
bis 04.04. | #4928ARTatBerlin | Galerie mutare zeigt ab Samstag, 31. Januar 2026 die Ausstellung „Malerei, Grafik und Objekte“ der Künstlerin Erika Stürmer-Alex. Erika Stürmer-Alex (Signatur EST), 1938 in Wriezen/Oderbruch geboren, studierte von 1958 bis 1963 Malerei, Grafik und Kunst am Bau an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Dann zog sie nach Woltersdorf bei Erkner. Sie bereiste Staaten des Ostblocks sowie Paris und Venedig, nach der Wende Naxos, Brasilien, London und New York. Seit 1982 lebt sie bei Frankfurt/Oder, wo sie den Kunsthof Lietzen aufbaute. Hier setzte EST ihre Kunstkurse, die sie seit 1969 am Kulturhaus Rüdersdorf gab, fort. 1991 war sie Mitbegründerin des Künstlerinnenvereins „Endmoräne“. 1992 erhielt sie den Förderpreis des Landes Brandenburg. 1994 war sie Ehrengast der Villa Massimo Rom. 2015 wurde sie für ihr Lebenswerk mit dem Brandenburgischen Kunstpreis geehrt. Seit 1990 sind ihre Werke auch auf internationalen Ausstellungen präsent, Arbeiten von Erika Stürmer-Alex befinden sich u.a. in folgenden Sammlungen: Staatliche Museen zu Berlin/Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Museum Barberini, Potsdam; Minsk, das Kunsthaus Potsdam; Nationalgalerie; Brandenburgische Kunstsammlungen Cottbus; Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Galerie Junge Kunst Frankfurt/Oder; Museum der Bildenden Künste Leipzig; Staatliche Museen Schwerin u.v.m. Erika Stürmer-Alex – Wege. Öl auf Leinwand. 150 x 120 cm. 2025 ihr Werkverzeichnis erschien 2018. […]
Albert Heiser | Beyond The Black Hole | Galerie Creative Game | 30.01.-08.02.2026
bis 08.02. |#4929ARTatBerlin | Galerie Creative Game präsentiert ab 30. Januar 2026 die Jahresauftakt-Ausstellung Beyond The Black Hole mit Werken des Künstlers Albert Heiser. Jenseits des Ereignishorizonts: Albert Heiser, AH, eröffnet das Kunstjahr 2026 in der Galerie Creative Game und zeigt „Beyond the Black Hole“. Die Schau wird am Freitag, 30. Januar 2026, um 19 Uhr im Rahmen eines Neujahrsempfangs eröffnet und ist an zwei Wochenenden für das Publikum zugänglich. „Beyond the Black Hole“ ist eine künstlerische Expedition ins Ungewisse – in einen Raum, in dem Materie, Zeit, Raum und Bedeutung kollabieren und Singularität entsteht. Das Schwarze Loch wird bei Heiser zur Metapher für grundlegende Fragen der Existenz: für das Spannungsfeld zwischen Nichts und Allem, für Endpunkt und Neubeginn zugleich. Während am Ende vieler Tunnel Licht wartet, bleibt hier das Unvorstellbare in der Dunkelheit bestehen. Erde und Mensch erscheinen als flüchtige Begleiter in einem unendlichen Kosmos. Albert Heiser, Black Hole 2, Mercier 87 Heisers Arbeiten laden dazu ein, den Ereignishorizont zu überschreiten und in eine bildnerische Tiefenreise einzutreten. Seine Werke bewegen sich zwischen Materie, Raum und Geist und entfalten eine leuchtende, chromatische Bildwelt von großer Sogkraft. In ihnen entstehen neue visuelle Narrative, in denen sich realistische und repetitive Passagen überlagern und zu eigenständigen Bildräumen […]
CIRCULATIONS | Gruppenausstellung | QGallery Berlin | 21.02.-14.03.2026
bis 14.03. |#4926ARTatBerlin | Q Gallery zeigt ab 21. Februar 2026 (Vernissage: 20.02) die Gruppenausstellung „CIRCULATIONS“ mit den Werken von sechs lateinamerikanischen Künstler*innen. CIRCULATIONS ist ein Projekt, das aus der Dringlichkeit entstanden ist, alltägliche Erfahrungen und Wahrnehmungen von Identität, historischem Gedächtnis und Repräsentation in den Werken von sechs lateinamerikanischen Künstler*innen zu vermitteln, die eine gemeinsame Erfahrung von Migration verbindet. Ausgangspunkt ist die Frage, wie man sich dieser impliziten Konversation nähern kann, in der visuelle Praktiken in ihrer Materialität und Bildwelt zusammenlaufen, ohne ihre jeweiligen Narrative zu verfestigen. Angie Bonino, Die Wiederkehr des Inkarri, erweiterte Realität, courtesy of QGallery Berlin Die ausgestellten Werke bewegen sich an sensiblen Knotenpunkten unterschiedlicher historischer Momente und Kontexte in Lateinamerika und seiner Diaspora. Sie untersuchen urbane Räume, Utopien und Dystopien sowie deren Verhältnis zu weiterhin wirksamen „zivilisatorischen“ Paradigmen. Fernando Hierro, Silent Matter, Akryl auf Canvas, courtesy of QGallery Berlin Teilnehmende Künstler: Víctor Hugo Bravo (Chile), Angie Bonino (Peru), Danilo Espinoza Guerra (Chile), Ricardo Fuentealba-Fabio (Chile), Fernando Hierro (Argentinien-Schweden) und Iván Zambrano Downing (Chile). Vernissage: Freitag, 20. Februar 2026, 19:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 21. Februar – Samstag, 14. März 2026 Bildunterschrift Titelbild: Danilo Espinoza Guerra, Archivo Ochagavía, Rauch auf Leinwand, courtesy of QGallery Berlin Gruppenausstellung […]
Johannes Regin | Punktspiel | Galerie Inga Kondeyne | 30.01.–07.03.2026
bis 07.03. | #4924ARTatBerlin | Galerie Inga Kondeyne präsentiert ab Freitag, 30. Januar 2026 die Ausstellung „Punktspiel“ des Künstlers Johannes Regin. Mit Punktspiel eröffnet Johannes Regin einen eigenwilligen Resonanzraum, der das Flüchtige, das Übersehene und das bewusst Unperfekte umkreist. Seine leisen, präzise gesetzten Punktraster verlangen ein genaues Sehen und ein geduldiges Wahrnehmen kleinster Abweichungen, rhythmischer Verschiebungen und durchscheinender Spuren früherer Eingriffe. Regin arbeitet materialbezogen und intuitiv zugleich. Ob gezeichnet, gemalt, gestochen oder in das Material eingearbeitet – jeder Punkt folgt einem inneren Regelwerk, das der Künstler zunehmend bewusst unterläuft. Fundstücke dienen ihm als dialogische Gegenüber, deren Risse, Brüche und Geschichten er in komplexen Überzeichnungen zusammenführt. So entstehen fragile Schwebezustände zwischen Ordnung und Auflösung, Ruhe und Bewegung. Kräftige Farben dringen von den Rändern her ins Bildfeld ein und erweitern das Raster zu pulsierenden Strukturen. Erinnerungsspuren bleiben dabei offen und nicht festgeschrieben – als visuelles Netzwerk, das sich ständig neu formiert. Parallel zeigt die Wichtendahl Galerie die Ausstellung backstage: REINHARD WÖLLMER | circles. Vernissage: Freitag, 30. Januar 2026, 17:00–20:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 30. Januar – Samstag, 7. März 2026 Bildunterschrift Titel: Johannes Regin, o. T., 2025, Marker und Lack auf Karton, 13,3 × 8,5 cm. Ausstellung Johannes Regin – Galerie […]
Gili Tal | Soft and Bouncy | Buchholz Galerie | 30.01.-14.03.2026
bis 14.03. | #4925ARTatBerlin | Galerie Buchholz zeigt ab 30. Januar 2026 die Ausstellung Soft and Bouncy der Künstlerin Gili Tal. Vernissage: Freitag, 30. Januar 2026, 18:00 bis 20:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 30. Januar bis Samstag, 14. März 2026 Bildunterschrift: Gili Tal, Courtesy of Galerie Buchholz Ausstellung Gili Tal – Galerie Buchholz | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Asta Gröting | Herz | carlier | gebauer | 17.01.–05.03.2026
bis 05.03 | #4923ARTatBerlin | carlier | gebauer zeigt derzeit die Ausstellung Herz der Künstlerin Asta Gröting. Paradoxerweise bildet die Atmosphäre einer Leere das Herzstück dieser Ausstellung, die wie ein verzögertes Echo auf das Abwesende, das Ungreifbare verweist. Auf das, was übrigbleibt, wenn scheinbar nichts mehr übrigbleibt. Gröting lässt minimale Formen zu einer Geschichte zusammenkommen: Vierecke auf dem Boden vervollständigen sich zu einem Doppelbett, eine Waschmaschine führt sanfte, schaukelnde Bewegungen aus, von einem intimen Moment zwischen zwei Frauen bleibt nur noch ein Abdruck übrig, ein kaltes Edelstahlherz mit Nadel stellt die Frage in den Raum, unter welchen Bedingungen man(n) (s)ein Land verteidigt. Aus dem Schwein ist die Luft raus. Mit diesen Setzungen schafft Gröting eine Poesie des Raums im Raum, wo die stofflichen, handfesten Arbeiten genauso zu Protagonisten werden, wie die Beziehungen der Objekte untereinander. Gröting konfrontiert in dieser Ausstellung mit dem Intimen und Vertrauten, dem Alltäglichen. Jedoch subtil und so verzerrt, dass dabei das „Heimliche“ stets ins Unheimliche, Fremde zu kippen droht. Sie stellt eine Art Innenleben aus, dessen genauere Definition sowie die Frage, was es genau ausmacht dennoch offenlässt. In Space Between Two Women Having Sex (2024) formte Gröting während des Sexaktes zweier Frauen einen direkten Abdruck mit […]
Jeehye Song | hey, I’m still here | WENTRUP | 30.01.–14.03.2026
bis 14.03. | #4922ARTatBerlin | WENTRUP zeigt ab Freitag, 30. Januar 2026 die Ausstellung hey, I’m still here der Künstlerin Jeehye Song. Wentrup freut sich, die erste Einzelausstellung von Jeehye Song mit der Galerie zu präsentieren: hey, I’m still here. Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 30. Januar, von 18 bis 20 Uhr statt und läuft bis 14. März 2026. In Stephen Hawkings schwarzen Löchern krümmt sich die Welt nach innen. Masse sammelt sich, Zeit verliert ihre Richtung, und alles Sichtbare wird an eine Grenze gedrängt, hinter der Bedeutung nicht verschwindet, sondern sich verdichtet. Schwarze Löcher sind keine Leere, sondern Überfülle. Ähnlich wirken die Bilder von Jeehye Song. Ihre Malerei zeigt Körper und Gesichter, die sich auflösen, verschieben, Konturen sind instabil. Identität scheint im Moment des Betrachtens zu zerfallen. Die Körper fließen, Haut wird zu Farbe, Farbe zu Bewegung. Das Flüssige erzeugt Nähe und Unruhe zugleich. Man erkennt Körper, kann sie aber nicht festhalten. Wie Wasser sind sie in Fluss und gerade darin liegt ihr Mut: nicht zu erstarren. Hawkings Ereignishorizont ist eine Grenze des Wissens. In Songs Bildern ist es die Grenze des Ichs. Man sieht nicht das Ganze, sondern Spuren, wie Licht, das den Rand eines schwarzen Lochs erreicht. Schwarze Löcher im Universum […]
Patricia Treib | Armscye | Galerie Nordenhake | 24.01.–14.03.2026
bis 14.03. | #4921ARTatBerlin | Galerie Nordenhake zeigt ab Freitag, 23. Januar 2026 die Ausstellung „Armscye“ der Künstlerin Patricia Treib. Mit Armscye zeigt die Galerie Nordenhake die vierte Einzelausstellung von Patricia Treib in der Galerie sowie ihre erste Präsentation in Deutschland. Der Titel entstammt der Schneiderei und bezeichnet die Armöffnung eines Kleidungsstücks – ein Begriff, der Sehen und Berühren miteinander verknüpft und zentrale Aspekte von Treibs malerischer Praxis reflektiert. Treibs Malerei bewegt sich zwischen gestischer Abstraktion und visuellen Anspielungen auf Kleidung, Ornament und körpernahe Formen. Farbe, Rhythmus und Oberfläche treten dabei in einen präzisen Dialog, in dem historische Bezüge zwischen Malerei, Mode und Körper als formale Resonanzen erfahrbar werden. Vernissage: Freitag, 23. Januar 2026, 18:00–20:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 24. Januar – Samstag, 14. März 2026 Bildunterschrift Titel: Patricia Treib, Mauve Icon, 2025, Öl auf Leinwand, 215,9 × 162,6 cm. Ausstellung Patricia Treib – Galerie Nordenhake Berlin | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Zilla Leutenegger | Plein Soleil | Galerie Judin | 14.02.-11.04.2026
bis 11.04. | #4920ARTatBerlin | Galerie Judin zeigt ab 14. Februar 2026 (Vernissage: 13.02.) die Ausstellung Plein Soleil der Künstlerin Zilla Leutenegger. Die Galerie Judin präsentiert Plein Soleil, Zilla Leuteneggers erste Einzelausstellung in der Galerie. Die Künstlerin nutzt die lichtdurchflutete Architektur des Hauptausstellungsraums, der einst als Druckhalle für die Zeitung Tagesspiegel erbaut wurde, und vereint Installationen, Videoprojektionen und Monotypien, wodurch sie den Raum in eine Abfolge experimenteller Umgebungen verwandelt. Die Ausstellung entfaltet sich als psychologische und räumliche Reise durch das Leben des Alter Egos Z der Künstlerin, wobei Licht als zentrales thematisches und formales Element im Mittelpunkt steht, nicht nur konzeptionell, sondern auch architektonisch, da die markanten Oberlichter die Wahrnehmung des Raumes entscheidend prägen. Das Psychogramm, das Leutenegger mit ihrer Installation zeichnet, stellt die Dialektik von Licht und Schatten in den Vordergrund. Anstatt ihr Alter Ego als vollständig artikuliertes Subjekt – die metaphorische Lichtquelle – zu präsentieren, offenbart die Künstlerin dessen Spuren: die Schatten, die ein Leben wirft, seine Gesten und Stimmungen. Die abwesende Figur wird durch Fragmente und Eindrücke angedeutet, und wir, die Betrachter, sind eingeladen, am Prozess der Bedeutungsfindung teilzunehmen. Im Laufe dieses Ratespiels werden die eigenen Projektionen und Assoziationen der Zuschauer somit Teil des Werks und erweitern […]
Paulo Nazareth | ALLEMANN | Meyer Riegger | 23.01.–28.02.2026
bis 28.02. | #4919ARTatBerlin | Meyer Riegger Berlin zeigt ab Freitag, 23. Januar 2026 die Ausstellung „ALLEMANN“ des Künstlers Paulo Nazareth. Mit ALLEMANN zeigt Meyer Riegger in Berlin eine neue Ausstellung von Paulo Nazareth, dessen künstlerische Praxis sich an der Schnittstelle von Malerei, Sprache, Performativität und kultureller Zuschreibung bewegt. Nazareth untersucht Fragen von Identität, Zugehörigkeit und kultureller Codierung und setzt diese in einen erweiterten gesellschaftlichen und politischen Kontext. Der Ausstellungstitel verweist auf sprachliche Verschiebungen und Mehrdeutigkeiten und steht exemplarisch für Nazareths Arbeitsweise, in der Bedeutungen nicht fixiert, sondern bewusst offen gehalten werden. Seine Arbeiten operieren mit Zeichen, Farben und Referenzen, die kulturelle Narrative sichtbar machen und zugleich infrage stellen. In den in Berlin gezeigten Gemälden verdichten sich diese Fragestellungen in einer reduzierten, präzisen Bildsprache. Die Werke verbinden formale Klarheit mit konzeptueller Tiefe und eröffnen einen Raum, in dem kulturelle Identität als dynamischer, verhandelbarer Prozess erfahrbar wird. Vernissage: Freitag, 23. Januar 2026, 18:00–21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 23. Januar – Samstag, 28. Februar 2026 Bildunterschrift: Paulo Nazareth, Sem título [Camisa 10], AlemaN’o / Série Amarelo-Laranja, 2025, Acryl auf Leinwand, 40 × 30 cm. Ausstellung Paulo Nazareth – Meyer Riegger | Contemporary Art – Zeitgenössische Kunst in Berlin – Ausstellungen Berlin […]
Chris Kondek | Pixel Desires | BBA Gallery | 22.01.–21.02.2026
bis 21.02 | #4910ARTatBerlin | BBA Gallery präsentiert ab Donnerstag, 22. Januar 2026 die Ausstellung „Pixel Desires“ des Künstlers Chris Kondek. Kondeks Werke beginnen mit einer einfachen Fotografie – einem Index der Realität –, die anschließend von einem eigens entwickelten Algorithmus transformiert wird. Über 2.000 iterative Schritte hinweg wird jeder Pixel langsam und systematisch verschoben. Diese Bewegung ist nicht zufällig, sondern folgt einer simulierten Logik aus Fluss und Turbulenz, die den Weg jedes Pixels bestimmt und eine unsichtbare Choreografie im digitalen Raum entstehen lässt. Die resultierenden Bilder bewegen sich in einem faszinierenden Zwischenraum: Landschaften, die zugleich organisch und prozedural wirken und Assoziationen zu Erinnerung, geologischer Erosion oder dem Fließen von Daten und Code wecken. Im Kern von Pixel Desires steht eine Reflexion über Kontrolle und Wahrnehmung in einer algorithmischen Welt. Die Ausstellung zeigt, wie das, was wir sehen, durch Regeln geprägt wird, die unsichtbar bleiben. Der Algorithmus in Kondeks Arbeiten wird so zu einer kraftvollen Metapher für die unsichtbaren Kräfte, die bestimmen, wie Informationen, Bilder und Identitäten im digitalen Raum zirkulieren und sich transformieren. Jeder Pixel gewinnt eine Art Eigenständigkeit, löst sich aus seiner ursprünglichen Position, folgt seinem „Verlangen“ und bleibt gleichzeitig strikt an die größere, unsichtbare Logik des Systems gebunden. Dieses […]
Sophia Berg | Erden | Galerie Dittmar | 17.01.–19.02.2026
bis 19.02. | #4916ARTatBerlin | Galerie Dittmar präsentiert ab Samstag, 17. Januar 2026 die Ausstellung „Erden“ der Künstlerin Sophia Berg. Mit Erden präsentiert die Galerie Dittmar eine Einzelausstellung von Sophia Berg, deren künstlerische Praxis konsequent im Zeichnerischen verankert ist. Zeichnung versteht Berg nicht nur als Mittel der Darstellung, sondern als ein Verfahren, das Wahrnehmung formt und das Sehen selbst beeinflusst. Ihre Arbeiten entstehen aus der direkten Auseinandersetzung mit Sand und Erde und verbinden diese Materialien mit Papier, Graphit, Gesteinsmehl und mineralischen Pigmenten. Charakteristisch ist dabei die bewusste Distanz zwischen Motiv und Ausführung: Material und Darstellung berühren sich, ohne zur Deckung zu kommen. Inhaltlich untersucht Berg Landschaften und geologische Prozesse, häufig im Kontext menschlicher Eingriffe wie Rohstoffabbau, Gartenbau oder nomadischer Nutzung, teils in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen. In der Ausstellung sind zwei Werkgruppen zu sehen. Zeichnungen auf Papier, basierend auf Sand und Gestein aus dem südlichen Negev, fügen sich zu kartografisch anmutenden Kompositionen, die Fragmentierung und Bewegung sichtbar machen. Ergänzt werden sie durch Holztafeln, auf denen mittels Sgraffitto Strukturen von Gartenerde freigelegt werden. Der Fokus auf das Material öffnet eine Tiefendimension, in der Landschaft und menschliche Geschichte miteinander verwoben erscheinen. Eröffnung: Samstag, 17. Januar 2026, 12:00–16:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 17. Januar […]
Ode aus Japan – Japan in Berlin | Gruppenausstellung | Semjon Contemporary | 30.01.-18.03.2026
bis 18.03. | #4918ARTatBerlin | Semjon Contemporary präsentiert ab Freitag, 30. Januar 2026 (Vernissage: 29.01.) die Ausstellung Ode aus Japan – Japan in Berlin der Künstler*innen Takayuki Daikoku, Renate Hampke, Mayako Kubo, Taijoh Mori, Teppei Miyaki, Cornelia Nagel, Kazuki Nakahara, Ursula Sax, Ken‘ichiro Taniguchi, Hitomi Uchikura und Tomoyuki Ueno. Die Wiedervereinigung Deutschlands und die parallel verlaufende Phase intensiver Globalisierung beschleunigten den internationalen Austausch nachhaltig. Berlin entwickelte sich in diesem Kontext zu einem zentralen Produktionsort zeitgenössischer Kunst und zog eine wachsende Community japanischer Künstlerinnen und Künstler an. Diese Entwicklung steht in einer langen Tradition des kulturellen Austauschs zwischen Japan und Europa. Die europäische Moderne ist eng mit der Rezeption außereuropäischer Kunst verbunden. Insbesondere der japanische Holzschnitt prägte die französischen Impressionisten ebenso wie die deutschen Expressionisten, etwa in den Künstlergruppen Der Blaue Reiter und Die Brücke. Bereits im späten 19. Jahrhundert waren japanische Holzschnitte in Europa weit verbreitet; Künstler wie Franz Marc besaßen und studierten entsprechende Werke. Besonders einflussreich waren die Arbeiten von Katsushika Hokusai, dessen Große Welle heute weltweit zu den bekanntesten Grafiken zählt. Schon 1931 wurde in Berlin eine umfassende Ausstellung zeitgenössischer japanischer Kunst realisiert. Vor diesem historischen Hintergrund bietet die Vertretung der Künstler:innen Hitomi Uchikura und Takayuki Daikoku durch […]
Cindy Crawford | Gruppenausstellung | CAMERA WORK | 31.01.-14.03.2026
bis 14.03. | #4917ARTatBerlin | CAMERA WORK präsentiert ab 31. Januar 2026 eine Gruppenausstellung der Künstler*innen Michel Comte, Patrick Demarchelier, Victor Demarchelier, Arthur Elgort, Hans Feurer, Russell James, Peter Lindbergh, Vincent Peters, Herb Ri’s, Ellen von Unwerth, Albert Watson und David Yarrow. Die Ausstellung vereint klassische und zeitgenössische fotografische Positionen aus fünf Jahrzehnten, darunter Mode-, Akt- und Porträtfotografie sowie inszenierte Arbeiten. Sie beginnt chronologisch im Jahr 1987 mit einem Porträt Cindy Crawfords von Arthur Elgort für die französische Ausgabe der Vogue sowie einer inszenierten Fotografie von Hans Feurer für Elle. Den Abschluss bildet eine Arbeit aus dem Jahr 2021: eine Kollaboration von Cindy Crawford und David Yarrow, die Crawfords legendären Pepsi-Werbespot von 1992 fotografisch zitiert. Das präsentierte Werk ist ein von beiden signiertes Unikat. Weitere Arbeiten renommierter Modefotografen wie Peter Lindbergh, Herb Ritts, Albert Watson oder Patrick Demarchelier dokumentieren Crawfords Status als prägende Ikone der Supermodel-Ära. Darüber hinaus zeichnen sie ihren Weg als erfolgreiche Unternehmerin, Moderatorin und Markenbotschafterin nach. Cindy Crawford vereint mühelos die klassische Eleganz der Haute Couture mit einer vitalen, nahbaren Ausstrahlung – Eigenschaften, die ihren außergewöhnlichen Erfolg über Jahrzehnte hinweg bis heute begründen und innerhalb der Ausstellung eindrucksvoll nachvollziehbar werden. Cindy Crawford (*1966, Illinois) etablierte sich bereits […]
Thomas Kitzinger und Jörg Bach | DIE LEERE UMARMEN – UMARMTE LEERE | Galerie SCHMALFUSS BERLIN | 17.01.–21.02.2026
bis 21.02. | #4915ARTatBerlin | Galerie SCHMALFUSS BERLIN präsentiert ab Samstag, 17. Januar 2026 die Ausstellung „DIE LEERE UMARMEN – UMARMTE LEERE“ der Künstler Thomas Kitzinger & Jörg Bach. Die Ausstellung „Die Leere umarmen – Umarmte Leere“ vereint Malereien auf Aluminium von Thomas Kitzinger mit Stahlplastiken von Jörg Bach und eröffnet einen dialogischen Raum zwischen Fläche und Volumen, Reduktion und Bewegung, Nähe und Distanz. Jörg Bach, Höhlenblock, 11, o. J., Cortenstahl, 88 × 84 × 133 cm. Thomas Kitzingers Malereien zeichnen sich durch eine konsequent reduzierte Bildsprache aus. Leere erscheint hier nicht als Abwesenheit, sondern als verdichteter Zustand, der durch Zurücknahme, Konzentration und präzise gesetzte Farbflächen erfahrbar wird. Die Arbeiten eröffnen stille Bildräume, in denen das Verhältnis von Material, Farbe und Wahrnehmung neu ausgelotet wird. Jörg Bach, Höhlenblock, 25, o. J., Cortenstahl, 63 × 75 × 80 cm. Dem gegenüber stehen die Skulpturen von Jörg Bach, deren verschlungene und gewundene Formen häufig nur knapp zueinander finden. Trotz des schweren Materials entfalten die Stahlplastiken eine überraschende Leichtigkeit und Transparenz. Berührung wird angedeutet, Spannung bleibt erhalten – ein räumliches Echo auf die malerische Reduktion Kitzingers. Jörg Bach, Wasserspiel, 36, 2016, Edelstahl, 51 × 53 × 31 cm. Ergänzend zur Ausstellung ist die […]
Nature’s Signature | Gruppenausstellung | Luisa Catucci Gallery | 29.01.–08.03.2026
bis 08.03. | #4914ARTatBerlin | Luisa Catucci Gallery präsentiert ab Donnerstag, 29. Januar 2026, die Gruppenausstellung Nature’s Signature der Künstler*innen Zak van Biljon, Tom Kretschmer und Samanta Malavasi. Nature’s Signatures entfaltet einen sensiblen Dialog zwischen Kunst und Natur und vereint drei Einzelausstellungen, in denen die Künstler jeweils den leisen Einschreibungen der Natur nachspüren. Im Obergeschoss eröffnet Zak van Biljon mittels Nahinfrarotlicht neue Perspektiven auf Landschaften, indem er Farbbereiche sichtbar macht, die dem menschlichen Auge normalerweise verborgen bleiben, und so eine erweiterte Wahrnehmung von Realität ermöglicht. Im Erdgeschoss folgt Tom Kretschmer den Bewegungen von Wasser und Zeit in Videoarbeiten und analogen Installationen, die von Fluss, Sediment und Erinnerung erzählen. In direkter Nachbarschaft laden die monochromen Leinwände von Samanta Malavasi zu einer nach innen gerichteten Betrachtung ein, in der natürliche Formen mit mentalen Zuständen in Resonanz treten und feine Verbindungen zwischen äußerer Welt und inneren Landschaften anklingen lassen. Gemeinsam formen diese drei Positionen eine Art Kartografie der Zeichen der Natur – eine Einladung zum Innehalten, Beobachten und Lauschen und zur erneuten Wahrnehmung einer Welt, die unablässig kommuniziert: durch sichtbare wie unsichtbare Gesten, lesbar für jene, die sich die Zeit nehmen, ihnen aufmerksam zu folgen. Modernizing Nature von Zak van Biljon Zak van […]
Viktoria Binschtok | Digital Semiotics | KLEMM’S | 23.01.-07.03.2026
bis 07.03. | #4913ARTatBerlin | KLEMM’S zeigt ab Freitag 23. Januar 2026 die Ausstellung Digital Semiotics der Künstler Viktoria Binschtok. Mit digitalen Collagen, rätselhaften Stillleben und einem breiten Spektrum fotografischer Verfahren präsentiert „Digital Semiotics“ den innovativen bildnerischen Ansatz von Viktoria Binschtok. Ihre Arbeiten erzeugen konstruierte Bildräume, die auf abstrakte Konzepte wie Algorithmen, visuelle Codes und Netzwerke verweisen und untersuchen, wie diese Strukturen Online- und Offline-Realitäten auf komplexe Weise miteinander verschränken. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit den codierten Symbolen einer zunehmend visuellen digitalen Kommunikation – Symbolen, die zugleich verbindend und trennend wirken. Viktoria Binschtok zählt zu den profiliertesten Künstlerinnen im Feld der konzeptuellen Bildgestaltung. Ihre Praxis widmet sich seit Jahren den tiefgreifenden Veränderungen visueller Kultur, mit einem besonderen Fokus auf Fragen der Sichtbarkeit. Durch die bewusste Zurücknahme von Quelle, Kontext und Form untersucht sie, welche Inhalte innerhalb klar definierter Bildgrenzen vermittelt werden und welche – getragen von gemeinsamem kulturellem Wissen – darüber hinausreichen. Dabei arbeitet sie sowohl mit Bildern aus unterschiedlichen medialen Kontexten als auch mit eigenen fotografischen Aufnahmen, um deren Funktion und Darstellungsweisen zu analysieren. Ergänzt wird die Ausstellung durch eine offene Diskussion am 12. Februar mit Dr. Carolin Odebrecht, Dr. Nisaar Ulama und Viktoria Binschtok. Vernissage: Freitag, 23. […]
Maja Behrmann | Lemmata | Galerie EIGEN + ART Berlin | 15.01.–07.03.2026
bis 07.03. | #4912ARTatBerlin | Galerie EIGEN + ART Berlin zeigt ab Donnerstag, 15. Januar 2026 die Ausstellung Lemmata der Künstler Maja Behrmann. In ihrer künstlerischen Praxis, die sich zwischen Malerei, Installation sowie Objekt- und Textilkunst verortet, formt Maja Behrmann Schemen und formale Gefüge zu raumgreifenden Ensembles. Farbintensive Holzskulpturen, fluide Strickarbeiten und collagierte Tableaus treten in ein dynamisches Wechselspiel zwischen Objekt, Raum und Betrachtenden. Das Repertoire aus Formfragmenten und ausgearbeiteten Characters speist sich aus einer bürokratisch anmutenden Praxis des Sammelns und Ordnens gezeichneter Umrisslinien von Exponaten unterschiedlichster Disziplinen – darunter Handwerk, Geologie, Architektur, Design und Alltagsgegenstände – und erweitert sich kontinuierlich. Beziehungen zwischen den Formen, Übergänge und Überschneidungen ebenso wie die materialbedingten Voraussetzungen erzeugen fortwährend neue Konstellationen und Erfindungen. Jeder Perspektivwechsel eröffnet weitere Überlagerungen und Freistellungen, setzt Elemente zueinander in Beziehung und knüpft neue Verbindungen. Werkzeug spitzen, schleifen. Die Klinge wechseln. Positionswechsel. Meine Position wechseln. Fädeln, aneinanderreihen. Nicht neu; verwandelt. Auspendeln, umgruppieren. (Gegen das) Einordnenwollen. Rotieren zum Orientieren in der Erklärungslücke. Ein Versatzstück ist beweglich und kann übertragen werden, also aus einem bestehenden in einen neuen Kontext integriert werden. Beweglichkeit, Wiederverwendung, Korrektur. Hohlräume mit anderem Material ausfüllen, um eine stabile Unterlage zu schaffen. Oxford Languages sagt: „Das Lemma ist in […]
Jörg Brüggemann | Tres Viajes | Robert Morat Galerie | 17.01.-21.03.2023
bis 21.03. | #4911ARTatBerlin | Robert Morat Galerie zeigt ab 17. Januar 2026 (Vernissage: 16.01.) die Ausstellung Tres Viajes des Künstlers Jörg Brüggemann. Die dreiteilige Serie „Tres Viajes“ des deutschen Fotografen Jörg Brüggemann widmet sich der Erkundung Chiles – seiner Landschaften, seiner Menschen und der komplexen Beziehungen zwischen ihnen. „Mi Madre Tiene Novio“ (2018) ist eine zutiefst persönliche Auseinandersetzung mit Trauer. Zehn Jahre nach dem Tod seiner Mutter begibt sich Brüggemann auf die Suche nach ihr. Er beginnt in Chile, durchquert den südamerikanischen Kontinent und kehrt an den Ort zurück, an dem er einst die Nachricht von ihrem Tod erhielt – eine Reise durch Südamerika, geprägt von Erinnerung und Verlust. Jörg Brüggemann, Mi Madre Tiene Novio No.7, 2018 Ein Jahr später schuf er die Serie „El Derecho De Vivir En Paz“ (2019). Nach seiner Rückkehr nach Chile fand Brüggemann ein Land im Umbruch vor. Die Bevölkerung erhob sich gegen politische Ungerechtigkeit, und die Straßen wurden zum Schauplatz von Protesten und Gewalt. Als Zeuge dieses historischen Moments ermöglicht sein Werk den Betrachtern, unmittelbar in die Dynamik des Aufstands einzutauchen. Die abschließende Serie „Aguas Que No Has De Beber“ (2022) präsentiert sich als poetischer Essay. Sie erzählt die Geschichte einer Frau und […]
Anna Tuori | Paradise News | Contemporary Fine Arts (CFA Berlin) | 17.01.-28.02.2026
bis 28.02. | #4906ARTatBerlin | Contemporary Fine Arts präsentiert ab Samstag, 17. Januar 2026 (Vernissage: 16.01.), die Ausstellung „Paradise News“ der Künstlerin Anna Tuori. Die Malerei von Anna Tuori bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeit und Verborgenem. Ihre Arbeiten kreisen um die Frage, wie Realität erfahrbar wird und ob sie sich nicht oft erst über Umwege erschließt – über das Imaginäre, über Fiktionen, über Illusionen. Tuori versteht Realität nicht als etwas Stabiles oder Eindeutiges, sondern als etwas Fragiles, Widersprüchliches und mitunter Verstörendes. Gerade deshalb nähert sie sich ihr nicht durch den Versuch des rationalen Erklärens und Verstehens, sondern über die Akzeptanz von Ambivalenz und Paradox. In ihren Gemälden treffen unterschiedliche malerische Ansätze aufeinander: transparente, beinahe immaterielle Farbschichten stehen dichten, körperperlichen Passagen aus Ölfarbe gegenüber. Fließende, wässrige Momente begegnen einer stark spürbaren Materialität. Malerei wird nicht als geschlossenes System verstanden, sondern als offenes Feld, in dem formale und emotionale Ebenen gleichzeitig wirken. Tuori beginnt ihre Bilder häufig aus der Abstraktion heraus – als Komposition von Farbe, Rhythmus, Berührung und Licht. Erst im Prozess lösen sich diese anfänglichen Strukturen und öffnen sich für Unvorhergesehenes. Die Werke stehen in einem losen Dialog mit der Tradition des Stilllebens, des Memento mori und der nature morte. Doch […]
Irina Zatulovskaya | Shadow of the Future | Galerie Volker Diehl | 17.01.–28.02.2026 – verlängert bis 20.03.2026
bis 20.03. | #4909ARTatBerlin | Galerie Volker Diehl zeigt ab 17. Januar 2026 (Vernissage: 16.01.) die Ausstellung Shadow of the Future der Künstlerin Irina Zatulovskaya. Irina Zatulovskaya (*1954) trat während der Jahre der Perestroika in der Moskauer Ausstellungsszene hervor – einer Zeit, in der die Zensur nachließ und nichtkonforme künstlerische Praktiken zunehmend sichtbar wurden. Abseits der traditionellen Leinwand wandte sie sich rauen Fundmaterialien zu, darunter Blechplatten, Holzfragmente, Kalkstein und Stoffe. Ihre Hinwendung zu steinernen Materialien entwickelte sich Ende der 1980er Jahre und geht auf eine frühe Faszination für die Freskomalerei zurück. Selbst kleinformatige Arbeiten bewahren eine monumentale Wirkung. Biblische Themen ebenso wie Szenen aus dem bäuerlichen und dörflichen Leben bilden zentrale Werkzyklen, die häufig ineinander übergehen und eine Weltsicht vermitteln, in der das Alltägliche von sakraler Bedeutung durchdrungen ist. Zatulovskaya ist zudem Poetin; Literatur nimmt daher eine wesentliche Rolle in ihrem Werk ein. Sie schuf umfangreiche Porträtserien von Künstlern, Denkern und Schriftstellern – von Sokrates und Platon bis zu Fjodor Dostojewski. Trotz der scheinbaren Leichtigkeit und Einfachheit ihrer Bildsprache ist ihre Kunst tief im visuellen Gedächtnis der Weltkultur verankert, von der antiken Malerei bis zur Avantgarde des 20. Jahrhunderts. Ihr Werk wird häufig dem Arte Povera zugeordnet, eine Einordnung, die jedoch […]
GRANULAR | Gruppenausstellung | Galerie oqbo | 09.01.–25.01.2026
bis 25.01. | #4908ARTatBerlin | Galerie oqbo präsentiert ab Freitag, 9. Januar 2026 die Gruppenausstellung „GRANULAR“ mit Arbeiten von Achim Kobe, Maike Schröder, Anna Schuster, Renate Wolff und Julia Ziegler. Die Gruppenausstellung „GRANULAR“ versammelt künstlerische Positionen, die sich mit Raumwahrnehmung, Bewegung und der Frage nach Kontinuität und Fragmentierung auseinandersetzen. Ausgangspunkt ist die Vorstellung einer granularen Raumzeit, in der Wahrnehmung, Orientierung und körperliche Bewegung nicht als fließende Prozesse, sondern als Abfolge diskreter Schritte verstanden werden. Die Ausstellung überträgt diese theoretische Annahme in visuelle, materielle und räumliche Setzungen. Achim Kobe zeigt Papierarbeiten aus dem Jahr 2018, die auf linear-abstrakten Strukturen basieren. Innerhalb eines selbst definierten Regelwerks entstehen serielle Abweichungen, die das Spannungsverhältnis zwischen Ordnung und Irritation sichtbar machen. Mit kunstharzgebundenem Farbstoff auf Büttenpapier erzeugt Kobe transparente Farbschichten, die entweder nass in nass oder in klar gegliederten Ebenen aufgebaut sind. Ziel ist eine formale Komplexität bei zugleich reduzierter Haptik, in der sich Fläche, Rhythmus und Abweichung überlagern. Maike Schröder, Night Lines, 2024, transparenter Fotoabzug über Licht/Holografiecollage, 180 × 120 cm. Maike Schröder entwickelt mit „Night Lines“ eine Arbeit, die Malerei vom Bildträger löst und in den Raum überführt. Licht, Schatten, Spiegelung und fotografische Elemente treten in eine wechselseitige Korrespondenz und erweitern das Bild […]
Hanne Darboven & Julia Gaisbacher | Gezählte Stunden | Crone Berlin | 17.01.-07.03.2026
bis 07.03. | #4907ARTatBerlin | Crone Berlin zeigt ab 17. Januar 2026 (Vernissage 16.01.) die Ausstellung Gezählte Stunden der Künstlerinnen Hanne Darboven & Julia Gaisbacher. Crone Berlin lädt Besucher zur Eröffnung seiner ersten Ausstellung im neuen Jahr ein. Unter dem Titel „Counted Hours“ präsentiert die Galerie in Berlin einen Dialog zwischen Werken der deutschen Konzeptkünstlerin Hanne Darboven und der österreichischen Foto- und Videokünstlerin Julia Gaisbacher. Im Rahmen des Festivals Foto Wien 2025 präsentierte Crone Berlin den ersten Teil der Ausstellung in seinen Wiener Räumlichkeiten, nun kommt sie in modifizierter und erweiterter Form nach Berlin. Durch rein visuelle Mittel wird eine sehr persönliche, intime Beziehung zwischen zwei Künstlerinnen hergestellt, die einander nie begegnet sind: Julia Gaisbacher verbrachte mehrere Wochen in den ehemaligen Atelier- und Wohnräumen von Hanne Darboven, die seit deren Tod 2009 in unverändertem Zustand geblieben sind. Ihre dort entstandenen einfühlsamen Schwarz-Weiß-Aufnahmen werden großformatigen Werken von Darboven gegenübergestellt, in denen diese selbst mit dem Medium der Fotografie arbeitete. Hanne Darboven (*1941 in München, † 2009 in Hamburg) zählte zu den bedeutendsten Vertreterinnen der Konzeptkunst. Einen Großteil ihres Schaffens widmete sie der Visualisierung von Zeit. Bereits in den 1960er Jahren begann sie mit der Entwicklung eines Zahlen- und Codierungssystems, mit dem […]
Raphaël Fischer-Dieskau | CHURCH | Russi Klenner | 16.01.– 28.02.2026
bis 28.02. | #4905ARTatBerlin | Russi Klenner präsentiert ab Freitag, 16. Januar 2026 die Ausstellung „CHURCH“ des Künstlers Raphaël Fischer-Dieskau. Raphaël Fischer-Dieskau arbeitet mit Klang, Licht, Skulptur und an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst. In seinen Werken untersucht er, wie technologische Systeme die menschliche Existenz prägen. Seine Installationen verbinden traditionelles Wissen mit neuen Technologien und greifen auf religiöse Ikonografie und ökologische Narrative zurück, um Themen wie Identität, Loslösung und den Verlust kollektiver Überzeugungen zu erforschen. Für seine erste Einzelausstellung in der Galerie versammelt der Künstler Gesten, Symbole und Rituale in einem Raum, in dem Glaube zu einem Experiment wird. CHURCH begreift den Glauben als Infrastruktur – gehegt, automatisiert, ausgelagert oder simuliert und langsam ausgehöhlt. CHURCH entfaltet sich in einer Kultur, die Unglauben beansprucht, aber dennoch gehorsam vor ihren eigenen Ideologien niederkniet. Zwischen Hingabe und Zweifel fragt sie, wie der Sinn von Gemeinschaft seine eigene Erosion überlebt. Die Ausstellung, die ständig neue Grenzen überschreitet, stellt den eigenen Gehorsam und die eigene Handlungsfähigkeit auf die Probe und prüft, ob man lieber aufgibt oder Widerstand leistet. Sie lädt die Besucher ein, einzutreten, sich aktiv zu beteiligen und verändert wieder zu gehen, ohne Gewissheit darüber, was geboten oder empfangen wurde, und ohne Garantie auf Absolution. Vernissage: Freitag, 16. […]
Heidrun Rathgeb | Einzelausstellung | Haverkampf Leistenschneider | 07.01.-07.02.2026
bis 07.02. | #4904ARTatBerlin | Haverkampf Leistenschneider präsentiert ab Mittwoch, 7. Januar 2026 eine Einzelausstellung der Künstlerin Heidrun Rathgeb. Die Galerie Haverkampf Leistenschneider präsentiert eine Reihe kleinformatiger Werke von Heidrun Rathgeb in ihrem Galerie-Kabinett. Die Künstlerin lebt und arbeitet am Bodensee im Südwesten Deutschlands. Das Licht und die Landschaft ihrer Umgebung prägen ihre intimen, leuchtenden und sorgsam geschichteten Eitempera-Gemälde. Ausgehend von Pleinair-Skizzen, die sie als ihre „täglichen Epiphanien“ bezeichnet, übersetzt sie erlebte Momente (niemals Fotografien) in Schichten aus Farbe und Licht, die ihre Verbundenheit mit der Natur und ihrer persönlichen Umgebung widerspiegeln. Heidrun Rathgeb, Füße in San Mamete (Feet in San Mamete), 2025, Eitempera auf Gesso auf Holztafel, 14 x 9 cm Beeinflusst von frühen sienesischen Malern sowie Künstlerinnen und Künstlern wie Winifred Nicholson und Paula Modersohn-Becker, betrachtet Rathgeb das Malen als einen Akt der Aufmerksamkeit und Sorgfalt und lässt sich dabei von ihrer Familie, ihrem Zuhause und langen Wanderungen durch die Alpen, Norwegen und Schottland inspirieren. Heidrun Rathgeb, Zeichnen bei Nacht (Drawing at Night), 2025, Eitempera auf Gesso auf Holztafel, 8 x 12 cm Heidrun Rathgeb (geb. 1967) absolvierte ihr Studium an der Byam Shaw School of Art und erwarb anschließend ihren MFA an der Slade School of Fine Art in London. Zuletzt hatte sie Einzelausstellungen […]
Gowara Minsa + Simona Soare + Gäste | Empfangen. Gedruckt. Gesendet | Galerie Inga Kondeyne | 13.12.2025–24.01.2026
bis 24.01. | #4903ARTatBerlin | Galerie Inga Kondeyne zeigt derzeit im backstage der Galerie die Ausstellung „Empfangen. Gedruckt. Gesendet“ mit Werken von Gowara Minsa und Simona Soare und Gästen. Das Druckprojekt „Telepathic Satellite“ zeigt die künstlerische Zusammenarbeit verschiedener Künstler*innen, die separat an unterschiedlichen Orten die Kupferplatten bearbeiten. Dabei werden Stadt- bis hin zu Landesgrenzen mittels Postaustausch überwunden und unterschiedliche Zeichensysteme sowie Kulturkreise gegenübergestellt, aber auch zusammengebracht. Linien werden aufgenommen und zu etwas Neuem weitergeführt. An den gegenüberliegenden Kanten werden Linienübergänge sichtbar, die den Gedankenaustausch visualisieren. „Telepathic Satellite“ – Ein fortlaufendes Projekt seit 2016 von Simona Soare und Gowara Minsa + Gästen: Anne Mundo (Berlin), Wannes Lecompte (Brüssel), Patrick Jambon (Berlin), Paul DD Smith (Berlin), Ola Jonsrud (Oslo), Ryn Lim (Busan), Catherine A. Hiley (Ferrieres), Silvia Lorenz (Dresden). Vernissage: Samstag, 13. Dezember 2025, 15:00–18:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 13. Dezember – Samstag, 24. Januar 2026 Bildunterschrift Titel: Gowara Minsa + Simona Soare, courtesy of Galerie Inga Kondeyne Ausstellung Gowara Minsa + Simona Soare + Gäste – Galerie Inga Kondeyne | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Ivan Liovik Ebel | Mapping the Concrete | Galerie Gilla Lörcher | 16.01.-20.02.2026
bis 20.02. | #4902ARTatBerlin | Galerie Gilla Lörcher zeigt ab Freitag, 16. Januar 2026 die Ausstellung „Mapping the concrete“ des Künstlers Ivan Liovik Ebel. Die Ausstellung Mapping the Concrete präsentiert einen Werkkomplex, der zwischen 2021 und 2025 entstanden ist und in dem Ebel das Verhältnis zwischen künstlerischer Praxis und philosophischer Operation auslotet. Die Arbeiten markieren Zonen, in denen „Konkretheit“ nicht als greifbare Materialität verstanden wird, sondern als eine Form der Beziehung: ein Modus, der es erlaubt, visuelle, gedankliche und räumliche Elemente ohne Hierarchie nebeneinander bestehen zu lassen. Die zahlreichen Referenzen, die sich auf diskrete oder deutlichere Weise zeigen, dienen dabei nicht der Veranschaulichung, sondern wirken als operative Spuren, die die Wahrnehmung der Besucher:innen subtil verschieben. Zentrales Element der Ausstellung ist ein Plan im Format A2, der als methodische Karte fungiert. Er stellt keine klassische Übersicht dar, sondern eröffnet einen Denkraum, in dem das Konkrete selbst kartographiert wird: als Geflecht von Relationen, Überlagerungen und möglichen Wegen durch die Ausstellung, als Netzwerk von Beziehungen zwischen Werken und Gedanken. Der Plan erlaubt es den Besucher:innen, die konzeptuelle Architektur des Konkreten navigierend nachzuvollziehen. Er dient zugleich als Navigationsinstrument und als visuelle Hypothese — als physische wie metaphorische Landkarte eines gemeinsamen Denkraums, in dem sich Kunst und Denken […]
In the Mood | Gruppenausstellung | Galerie SCHMALFUSS BERLIN | 29.11.2025–10.01.2026
bis 10.01. | #4901ARTatBerlin | Galerie SCHMALFUSS BERLIN zeigt aktuell die Gruppenausstellung In the Mood. Mit Werken von Ariane Boss, Martin Wehmer, Andreas Amrhein, Roland Stratmann, Johannes Schramm, Hans Scheib, Bernd Schwarting, Susanne Auslender, Elvira Bach, Martina Ziegler, Jürgen Paas, Christiane Grimm, Florian Pelka, Georg-Friedrich Wolf, Jürgen Jansen, Carola Schapals, Sonja Weber Ausstellungsdaten: Samstag, 29. November 2025 bis Samstag, 10. Januar 2026 Bildunterschrift Titel: Martina Ziegler, Nature under construction No 04, rechts, 2025, Lack auf Pigment Aludibond, 448 x 448 cm Ausstellung In the Mood – Galerie SCHMALFUSS BERLIN – Zeitgenössische Kunst – Ausstellungen Berlin Galerien – ART at Berlin
Orbital | Gruppenausstellung | Kristin Hjellegjerde Gallery Berlin | 08.01–07.02.2026
bis 07.02. | #4900ARTatBerlin | Kristin Hjellegjerde Gallery Berlin zeigt ab Donnerstag, 08. Januar 2026 (Vernissage: 07.01.) die Ausstellung Orbital der Künstler*innen Alina Birkner, Johan Deckmann, Kyriaki Goni, Alexa Kumiko Hatanaka, Parsa Hosseinpour, Melanie King, Anna Kubelík & Tarik Goetzke, Maryam Lamei Harvani, Hannah Luxton, Roman Manikhin, Eeman Masood, Hormazd Narielwalla und Janet Vollebregt. „Von hier aus gesehen gleicht die Erde dem Himmel. Sie Strömt nur so vor Farbe. Ein hoffnungsvoller Farbenrausch.” Dieser Satz aus Samantha Harveys Roman „Orbital“ fasst die sonderbare Dualität zusammen, die im Mittelpunkt der Ausstellung steht: die Begeisterung, unsere Welt aus der Ferne zu betrachten, und die stille Sehnsucht, die diese Distanz hervorrufen kann. Die Gruppenausstellung Orbital in der Kristin Hjellegjerde Gallery in Berlin vereint Gemälde, Skulpturen, Collagen und Drucke von Künstlern*innen, die den Kosmos nicht als Zufluchtsort betrachten, sondern als Möglichkeit, unsere Beziehung zur Erde und zueinander neu zu definieren. In ihren Werken werden Himmelsbilder zu einer Linse, durch die wir über Verletzlichkeit, ökologischen Wandel und unser Verständnis von unserem Platz in der Welt nachdenken können. Anna Kubelík präsentiert eine Reihe großformatiger Drucke, die mit „Sternenstaub“ und Druckstöcken hergestellt wurden, die die Spuren von Käfern einfangen, die die Rinde von Bäumen befallen haben. Jeder Druck […]
André Thomkins | Lackskins | Galerie Haas | 23.01.–06.03.2026
bis 06.03. | #4897ARTatBerlin | Galerie Haas zeigt ab Freitag, 23. Januar 2026 die Ausstellung Lackskins des Künstlers André Thomkins. Die Galerie Haas freut sich bekannt zu geben, dass sie nun den Nachlass des Schweizer Künstlers André Thomkins (1930 Luzern – 1985 Berlin) vertritt. André Thomkins verbindet surrealistische Impulse, dadaistische Sprachspiele und experimentelle Offenheit zu einer künstlerischen Sprache, die in ihrer Art einzigartig ist. Im Grunde genommen war Thomkins weniger Maler als vielmehr Zeichner, Dichter, Konzept- und Objektkünstler mit einer Vorliebe für poetische Sprachsysteme und absurde Welten. Trotz seines experimentellen Œuvres ist Thomkins vor allem für seine Zeichnungen bekannt. Erst in den letzten fünfzehn Jahren wurde seine Werkgruppe „Lackskins“ wiederentdeckt, eine ungewöhnliche Technik, die der zweimalige documenta-Teilnehmer in den 1950er Jahren zufällig entwickelte: Ausgehend von einem Buchbindeverfahren experimentierte er damit, Lack mit Essstäbchen auf eine Wasseroberfläche zu tropfen. Wie bei der traditionellen Herstellung von Marmorpapier arbeitete er mit dem entstandenen Farbfilm, indem er den Zufall einbezog, und entfernte schließlich das entstandene Bild mit Papier aus dem Wasser. Ort: Niebuhrstraße 5, Berlin-Charlottenburg Vernissage: Freitag, 23. Januar 2026, 18:00–20:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 23. Januar – Freitag, 06. März 2026 Winterpause: Samstag, 20. Dezember bis Sonntag, 4. Januar 2026 Bildunterschrift Titel: André […]
Seasonal Detox | Gruppenausstellung | Laura Mars Gallery | 13.12.2025-07.02.2026
bis 07.02. | #4896ARTatBerlin | Laura Mars Gallery zeigt derzeit die Ausstellung Seasonal Detox der Künstler*innen Martin Eberle, Ernstina Eitner, Robert Gfader, Thomas Rentmeister, Vincent Tavenne, Ina Weber, Marcus Weber und Reinhard Wilhelmi. Ausstellungsdaten: Samstag, 13. Dezember 2025 – Samstag, 07. Februar 2026 Winterpause: Samstag, 20. Dezember 2025 bis Mittwoch, 14. Januar 2026 Bildunterschrift: Marcus Weber, Ente, 2020, Öl auf Leinwand, 60 x 90 cm Gruppenausstellung Seasonal Detox – Laura Mars Gallery | Zeitgenössische Kunst Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
André Butzer | Einzelausstellung | Galerie Max Hetzler | 13.02.-18.04.2026
bis 18.04. | #4895ARTatBerlin | Galerie Max Hetzler (Potsdamer Straße 77–87) präsentiert ab 13. Februar 2026 eine Ausstellung des Künstlers André Butzer. Ort: Potsdamer Straße 77–87, 10785 Berlin Vernissage: Freitag, 13. Februar 2026, 18 – 20 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 13. Februar, bis Samstag, 18. April 2026 Bildunterschrift Titelbild: André Butzer, Frau mit Früchten, 2024, © André Butzer, photo: def image Ausstellung André Butzer – Galerie Max Hetzler | Contemporary Art – Zeitgenössische Kunst in Berlin – Ausstellungen Berlin Galerien – ART at Berlin
Barry Flanagan | On the other hand | Galerie Max Hetzler | 23.01.-28.02.2026
bis 28.02. | #4894ARTatBerlin | Galerie Max Hetzler (Bleibtreustraße 45) präsentiert ab 23. Januar 2026 die Ausstellung On the other hand des Künstlers Barry Flanagan. Über mehr als fünf Jahrzehnte arbeitete der britische Bildhauer Barry Flanagan mit unterschiedlichsten Materialien und Ausdrucksformen. Seine Werke reichen von Stein, Blech und Keramik bis hin zu monumentalen Bronzen und zeigen ein konsequentes Interesse an Materialität, Skalierung und formaler Vielfalt. Die Ausstellung stellt diese Auseinandersetzung in den Mittelpunkt und beleuchtet insbesondere vier häufig verwendete Materialien sowie Flanagans Umgang mit Größe und Gewicht. Zu den frühen Arbeiten zählen Steinbildhauereien aus den 1970er Jahren, die durch Masse, Dreidimensionalität und eine enge Orientierung an den Eigenschaften des Materials geprägt sind. Ergänzt werden sie durch Blecharbeiten der sogenannten „Snoots“, in denen organische Formen, Spiralen und mythologische Anklänge sichtbar werden. Flanagans Interesse an der ’Pataphysik – einer „Wissenschaft der imaginären Lösungen“ – prägt dabei seinen spielerischen und experimentellen Ansatz. Einen weiteren Schwerpunkt bilden keramische „Pinch Pots“ aus den frühen 1990er Jahren. Diese kleinformatigen Arbeiten entstehen aus einer einfachen, handwerklichen Technik und verdeutlichen Serialität und Wiederholung als zentrale Prinzipien in Flanagans Werk. Ab den 1980er Jahren wandte sich Flanagan verstärkt der Figuration zu und wurde insbesondere für seine Bronzeskulpturen bekannt, häufig […]
Jörn Vanhöfen | Solo | Kuckei + Kuckei | 17.12.2025-31.01.2026
bis 17.01. | #4893ARTatBerlin | Kuckei + Kuckei zeigt ab Mittwoch, 17. Dezember 2025 die Ausstellung Solo der Künstlerin Jörn Vanhöfen. „Die Idee war euphorisierend, aber wie so oft erweist sich die Umsetzung von Leidenschaft auch als mühsam. In diesem Fall wollte ich Deutschland in 681 Kilometern von West nach Ost durchwandern, von meiner Geburtsstadt Dinslaken am Rande des Ruhrgebietes nach Berlin.“ (Jörn Vanhöfen) Eine Wanderung als Abschied von der Kindheit und der Zeit danach. Abschied von der Umgebung, die einen prägte. Abschied von Erinnerungen. Sich entfernen, zu Fuß. Langsam verschwinden die Dächer der Kindheit am Horizont. Neue Horizonte öffnen sich. Eine Wanderung mit zwei Aspekten. Die persönliche Trennung von einem Ort. Gedanklich und physisch. Zugleich eine Begegnung mit Deutschland. Auf einem Marsch von Westen in den Osten. Orten begegnen, die beim Wanderer Spuren hinterlassen. Wechselbäder von Schrecken und Schönheit. Deutscher Alltag eben. Jörn Vanhöfens fotografische Mosaiksteine beschreiben den Weg ohne den zynischen Pathos der Arroganz. Es ist, wie es ist. Damit müssen wir klarkommen. Denis Brudna Vernissage und Talk: Mittwoch, 17. Dezember 2025, 18 Uhr Ausstellungsdaten: Mittwoch, 17. Dezember 2025 bis Samstag, 17. Januar 2026 Bildunterschrift Titel: Jörn Vanhöfen, Berlin, 2024, Archival ink on Cotton Rag Paper, je 20 x […]
35 Jahre Galerie Sievi – Ein Fest der Kunst, der Wege und des Wachsens | Galerie Sievi | 12.12.2025-16.01.2026
bis 16.01. | #4899ARTatBerlin | Galerie Sievi zeigt ab 12. Dezember 2025 die Ausstellung 35 Jahre Galerie Sievi – Ein Fest der Kunst, der Wege und des Wachsens mit Werken von 32 Künstler:innen der Galerie. Seit nunmehr 35 Jahren steht die Galerie Sievi für Begegnungen, Inspiration und lebendige Kunst. Drei Jahrzehnte voller mutiger Entscheidungen, bewegender Ausstellungen und unvergesslicher Momente – begleitet von Höhen, die beflügelten, und Tiefen, die stärkten. Was einst als visionäre Idee begann, entwickelte sich zu einem Ort, an dem Künstler:innen Raum finden, Sammler:innen fündig werden und Besucher:innen immer wieder neu berührt werden. Die Galerie hat Stürme überstanden, Wandel gestaltet und sich immer wieder neu erfunden – getragen von Leidenschaft, Beharrlichkeit und einer tiefen Liebe zur Kunst. Zum 35-jährigen Jubiläum lädt Galeristin Brigitte Sievi ein, gemeinsam auf diese besondere Reise zurückzublicken: Auf die Anfänge voller Pioniergeist. Auf Erfolge, die Türen öffneten. Auf Herausforderungen, die uns wachsen ließen. Auf die Menschen, die diesen Ort zu dem gemacht haben, was er heute ist. „Feiern wir die Vergangenheit – und blicken wir mit Neugier und Zuversicht in die Zukunft der Galerie Sievi.“ Teilnehmende Künstler:innen Süheyla Asci, Edith Basseville, Beate Bitterwolf, Adrian Buba, Elio Cassra, J.F. Chaussepied, Chiara Colombo, Noel Dabin, Nathalie Deshairs, G. […]
Alles Was Ihr Wollt | Gruppenausstellung | Galerie Z22 | 11.12.2025-31.01.2026
bis 31.01. | #4859ARTatBerlin | Galerie Z22 präsentiert ab 11. Dezember 2025 die Weihnachtsausstellung Alles Was Ihr Wollt mit Werken von 24 Künstler*innen der Galerie. Teilnehmende Künstler*innen: Ariane Kipp, Axel Bunt, BENKA, Bernadette Arnaud, Conrad Artworx, Danielle Benvenuto, Dietmar Brixy, Evelyn Sommerhoff, Frank Massholder, JOAX, Kerstin Dzewior, Lars J. Fischedick, Lavely Miller, Leah Rudolph, Manzur Kargar, Marina Markovic, Nadia Valeska, Patrick Slepica, Peer Kriesel, Sador Weinsclucker, Sascha Stüven, Silvio Ukat, Sophia Frese, Sorina von Keyserling. Vernissage: Donnerstag, 11. Dezember 2025, 19:00-22:00 Uhr Ausstellungsdaten: Donnerstag, 11. Dezember 2025 – Samstag, 31. Dezember 2026 Bildunterschrift Titel: courtesy of Galerie Z22 Ausstellung Alles Was Ihr Wollt – Galerie Z22 | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Marc Nagtzaam | Sidetracked | Galerie kajetan Berlin | 13.12.2025–31.01.2026
bis 31.01. | #4890AARTatBerlin | Galerie kajetan Berlin präsentiert ab Samstag, 13. Dezember 2025 (Vernissage: 12.12.) die Ausstellung „Sidetracked“ des Künstlers Marc Nagtzaam. Die Galerie kajetan freut sich, unter dem Titel Sidetracked eine Einzelausstellung des niederländischen Künstlers Marc Nagtzaam (*1968) präsentieren zu dürfen. Die Ausstellung vereint aktuelle Graphitzeichnungen und neueste Riso-Drucke, in denen Nagtzaam seine charakteristische, geometrisch anmutende Formensprache erstmals um Farbe erweitert. Bereits seit den späten 1990er Jahren entwickelt Nagtzaam ein zeichnerisches Werk, das von der Spannung zwischen Ordnung und Abweichung getragen ist. Seine Arbeiten entstehen langsam, Schicht für Schicht, als sukzessive Verdichtungen von Flächen und Rhythmen. Dabei ist das Zeichnen selbst Gegenstand seiner Arbeiten — ein Prozess, der Zeit dokumentiert, visuelle Räume erschafft und den Blick auf das grundlegende Element eines Bildes lenkt: die Linie. Marc Nagtzaam, Sidetracked, Exhibition view, Courtesy the artist & Galerie kajetan, Photo: Gunter Lepkowski In A Collection of Pages (2025) schafft Nagtzaam ein System von rechteckigen Feldern, die einem Raster ähneln könnten, würden sie nicht durch bewusste Leerstellen gekennzeichnet sein. Die offenen Partien, die den Blick auf den Bildträger — das Papier — und frühe Zeichenschichten freigeben, bezeugen einen linearen Aufbau des Bildes und lassen kleine Abweichungen innerhalb der bezeichneten Felder zu Tage […]
Seasonal. Digital. | Online-Weihnachtsausstellung 2025 | Galerie Gilla Lörcher (Online) | 01.12.–31.12.2025
bis 31.12. | #4889ARTatBerlin | Galerie Gilla Lörcher präsentiert ab 1. Dezember 2025 die Online-Weihnachtsausstellung des Jahres 2025 Seasonal. Digital. Galerie Gilla Lörcher | Contemporary Art freut sich sehr, die Gruppenausstellung Seasonal. Digital 2025. Die online Weihnachtsausstellung zu präsentieren. Sie zeigt eine feine Auswahl an einzigartigen Original-Kunstwerken. Malerei, Zeichnung, Fotografie und Objekte bzw. bildhauerische Arbeiten. Alle Kunstwerke liegen zwischen 1.000 – 3.500 EUR. Darunter finden sich klein-/mittelformatige Gemälde von Sandrine Mahéo, Simone Strasser, Ab van Hanegem, John Cornu und Ivan Liovik Ebel, eine mit einer alten Schreibmaschine manuell erstellte Zeichnung von Francisco Rozas, Masterprints und Vintagefotos der Fotografin Ute Schendel, deren Ausstellung noch bis 19.12.2025 in der Galerie Gilla Lörcher zu sehen ist, Objekte von Claudia Zweifel, Capucine Vandebrouck und dem Künstler Quentin Lefranc, der vor ein paar Monaten seine zweite Einzelausstellung in der Galerie hatte. Paining by Sandrine Mahéo. Untitled 2025, Acryl on canvas, 50 x 40 cm Mit dieser Ausstellung möchte Galerie Gilla Lörcher den Fokus auf all das richten, was Kunst zu bieten hat. Möge die Kunst Freude, Inspiration und Momente des Innehaltens schenken. Galerie Gilla Lörcher wünscht allen eine schöne Adventszeit. Über den Galerie Shop können alle Kunstwerke bequem bezogen werden, und man kann auch nach anderen Arbeiten […]
Annette Schröter | Rückblick | Galerie Brockstedt | 29.01.–28.03.2026 – verlängert bis 07.04.2026
bis 07.04. | #4888ARTatBerlin | Galerie Brockstedt präsentiert ab Donnerstag, 29. Januar 2026 die Ausstellung „Rückblick“ der Künstlerin Annette Schröter. Die 1956 in Meissen geborene Annette Schröter studierte von 1977-1982 in Leipzig an der „Hochschule für Grafik und Buchkunst“ und war Meisterschülerin bei Bernhard Heisig. 1985 zog sie gemeinsam mit dem Fotografen Erasmus Schröter (1956–2021) nach Hamburg und kehrte 1997 nach Leipzig zurück. Im Mittelpunkt ihrer figurativen, vehement-ausdrucksstarken Malerei steht der Mensch in seiner Vielfalt und Vielschichtigkeit. „Die Künstlerin sucht immer wieder Kontakt mit der Wirklichkeit, lässt sich von Zufallseindrücken des täglichen Lebens anregen, von Darstellungen, die ihr die Massenmedien zuspielen, von fremden und selbstgefertigten Fotografien. Was sie aus alledem macht, ist aber weit mehr als ein Gemenge: Es ist ein faszinierender Ausschnitt aus dem Großen Welttheater, als das sich die Realität für Annette Schröter darstellt“, so der Heidelberger Prof. Dr. Anselm Riedl. Annette Schröter, Kleine Schwester-Große Schwester II, 1996, 190 x 130 cm, Öl auf Leinwand Mit intensiven leuchtenden Farben und expressiven Gesten ziehen die Figuren uns in ihre Welt, erzählen eindringlich von tiefen Emotionen – Erwartungen, Enttäuschungen, Ängsten und Sehnsüchten. In ungewöhnlichen szenischen und räumlichen Situationen werden die Hauptdarsteller oft aus ungewöhnlichen Perspektiven und mit eigenartigen Attributen, dramatisch […]
Fabian Knecht | Frank | alexander levy | 14.11.–19.12.2025
bis 19.12. | #4887ARTatBerlin | Galerie alexander levy zeigt derzeit die Ausstellung Frank des Künstlers Fabian Knecht. Frank (2025) durchzieht den Ausstellungsraum mit einem schwer zu verortenden Knacken und Knistern. Die Tonquelle – hinter einer Wand verborgen – stammt von platzenden Bläschen aus Gelenkflüssigkeit. Die Arbeit macht einen funktionalen Zusammenhang sichtbar, der für alle Exponate relevant ist: die körperlich belastende Tätigkeit des Art Handling, die Voraussetzung dafür ist, dass Kunst überhaupt rezipierbar wird. Für diese Arbeit sucht Fabian Knecht regelmäßig seinen Chiropraktiker Frank auf, der zugleich die Klangbasis für das Werk liefert. Fabian Knecht, “Lachen ist verdächtig (Ist Fabian sich sicher, dass die Stoffe bunt sind?)”, 2025, Transport trolley, textile, 158 x 132,5 x 100 cm, courtesy of the artist and alexander levy, Berlin. Photo Fabian Knecht Zwei weitere Arbeiten – „Lachen ist verdächtig (Ist Fabian sicher, dass die Stoffe bunt sind?)“ (2025) und „Siegfried“ (2025) – wurden von anderen Künstlern geschaffen und von Knecht in den Kunstraum gebracht. Seit 2022 unterstützt er auf diese Weise den zivilen Widerstand in der Ukraine. Die aus Textilien bestehende formlose Masse sind Tarnnetze, die zu Kriegsbeginn von der Zivilbevölkerung geknüpft wurden. Ihre Bedeutung liegt weniger im militärischen Nutzen als in ihrer gemeinschaftsstiftenden Funktion. […]
DIVERSE | Gruppenausstellung | Galerie Schindler | 04.12.2025–24.01.2026
bis 24.01. | #4886RTatBerlin | Galerie Schindler zeigt ab Donnerstag, 4. Dezember 2025 die Ausstellung DIVERSE mit neuesten Werken von 18 Galerie-Künstler*innen und neuen Positionen. Diverse — ein Jahresausklang mit Farbe, Biss und Tiefe. Zum letzten Mal in diesem Jahr versammelt Diverse eine kunterbunte Mischung aus Galerie-Künstlerinnen und -Künstlern plus neuen, jungen Positionen. Karen Simon, innerlich, Tinte auf Leinwand, 70 x 50 cm Kleine bis mittlere Formate, alle Arbeiten in klassischer Malerei auf Leinwand – aber hey, zwei kleine Ausnahmen: Fotografie und Druckgrafik, die ordentlich Extra-Punkte bringen. Inhaltlich reichen die Bilder von pulsierenden Landschaften über ausdrucksstarke Porträts bis hin zu stillen, verwegenen Stillleben. Constantin Schroeder, Dolly, 2025, Öl auf Leinwand, 40x 30 cm Der gemeinsame Nenner? Leidenschaft, Handwerk und ein Blick fürs Detail – doch jede Position erzählt ihre eigene, freche oder ehrliche Geschichte. Eine Ausstellung, die Vielfalt feiert, Grenzen verschiebt und ordentlich Freude macht. Bettina Sellmann, Suffragette, Acryl auf Leinwand, 80 × 70 cm Teilnehmende Künstler*innen Alvar Beyer Andreas Hildebrandt Anja Nürnberg Berit Mücke Bettina Sellmann Birgit Borggrebe Brigitte Yoshiko Pruchnow Constantin Schroeder Janosch Weiss Karen Simon Kathrin Rank Max Grote Nicole Heinzel Richard Drews rrOth Simone Westphal Su Weiss Sue Hayward Vernissage: Donnerstag, 4. Dezember 2025, 19:00 Uhr […]
Michael Jastram + Michael Dressel | Here Today, Gone Tomorrow | Galerie feinart berlin | 04.12.2025-07.02.2026
bis 07.02. | #4885ARTatBerlin | Galerie feinart berlin zeigt ab Donnerstag, 04. Dezember 2025 die Ausstellung Here Today, Gone Tomorrow der Künstler Michael Jastram und Michael Dressel. Die Skulpturen von Michael Jastram und die Wüstenphotographien von Michael Dressel begegnen sich in ihrem Bewusstsein über das Wesen der Zeit. Die Ausstellung ist eine Begegnung zweier enger Freunde in ihrer künstlerischen Arbeit, deren Lebenswege sich vor 47 Jahren das erste Mal in der Kunsthochschule Weißensee kreuzten, sich dann über die Umbrüche der Berliner Wendezeit hinweg in verschiedene Richtungen verstreuten und sich 2016 wieder zusammenfanden. Wie die Macht der äußeren Verhältnisse ihre Biographien prägte, so berühren sich die Skulpturen des Bildhauers Michael Jastram und die in der nordamerikanischen Wüste entstehenden Photographien von Michael Dressel in einem wesentlichen Thema: dem Bewusstsein über das Wesen der Zeit. Man muss nicht erst Hannes Waders Text zu „Heute hier, morgen dort“ (1972) erinnern, um aus dem von den Künstlern ausgesuchten Ausstellungstitel eine leise Melancholie über die Flüchtigkeit des Augenblicks und die Ungewissheit der Zukunft herauszuhören. Dass gerade in der Stille dieses Bewusstseins eine besondere Schönheit liegt, beweisen ihre Werke. Michael Jastram, Die Rückkehr der zehn, 2024, Bronze, 34 x 103 x 14,5cm. ©M.Jastram Michael Jastrams Bronzeskulpturen — […]
Nassim L’Ghoul + Stefanie Schwarzwimmer | Barometer of Self-Optimization | KLEMM’S | 21.11.2025-10.01.2026
bis 10.01. | #4883ARTatBerlin | KLEMM’S zeigt ab 21. November 2025 die Ausstellung Barometer of Self-Optimization des Künstler*innen Nassim L’Ghoul und Stefanie Schwarzwimmer. Klemm’s präsentiert Barometer of Self-Optimization, ein Videoprogramm mit Werken von Nassim L’Ghoul (*1997 in Bad Soden) und Stefanie Schwarzwimmer (*1990 in Linz), das im Untergeschoss von Klemm’s gezeigt wird. Als Ergänzung zu Sven Johnes Ausstellung „Eternal 20th Century“ untersucht das Programm konzeptionelle Verbindungen zwischen den Generationen und behandelt Themen wie Gewalt, Arbeit, Krieg und das Unheimliche. In seinen Werken verwendet Nassim L’Ghoul digitale und konzeptionelle Werkzeuge, um persönliche Erfahrungen zu abstrahieren und sie mit gefundenem Material zu verweben. Durch die Rekontextualisierung dieser Fragmente entstehen hybride Umgebungen, die zwischen Realität und Imagination oszillieren. Stefanie Schwarzwimmer konstruiert virtuelle Räume, in denen sie Erinnerungen, Medien und Popkultur miteinander vermischt und so satirische Reflexionen über gesellschaftliche Trends schafft. Ihre Arbeit untersucht die Erstellung von Inhalten, Selbstoptimierung, Konsumismus und visuelle Macht in einer mediengesättigten Welt. Vernissage: Freitag, 21. November 2025, ab 19 bis 21 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 21. November 2025 bis Samstag, 10. Januar 2026 Filmvorführungen: Samstage, 12–18 Uhr und nach Vereinbarung. Bildunterschrift: Nassim L’Ghoul, ‘Soliloquy’, 2025. Film still. Ausstellung Nassim L’Ghoul + Stefanie Schwarzwimmer – KLEMMS | Zeitgenössische Kunst […]
Ornella Fieres | We measure the Distance | Sexauer Gallery | 21.11.2025-24.01.2026
bis 24.01 | #4878ARTatBerlin | Sexauer Gallery präsentiert ab Freitag, 21. November 2025 die Ausstellung „We measure the Distance“ der Künstlerin Sexauer Gallery. Nukleus der Ausstellung We measure the Distance von Ornella Fieres ist ein Fotoalbum aus dem 19. Jahrhundert. Es zeigt eine französische Familie, die nach Brasilien ausgewandert ist. Die Fotografien öffnen den Blick in die Vergangenheit – schwarz-weiße Momentaufnahmen, festgehalten zur Erinnerung. Das Album ist in braunes Leder gebunden, auf dem Einband goldgeprägte Initialen. Wir blättern darin. Wir vertiefen uns in die Vergangenheit. Wir? – Nein! Eine künstliche Intelligenz. Seit über zehn Jahren arbeitet die Künstlerin mit Maschinen, Rechnern, Algorithmen und künstlicher Intelligenz. Fieres beauftragte eine KI, die Fotografien anzusehen und zu interpretieren. Seit Jahren erforscht sie, wie künstliche Intelligenz Bilder der Vergangenheit wahrnimmt. Dabei vergleicht sie die Wahrnehmung von Mensch und Maschine und untersucht deren Wechselspiel. Manchmal manipuliert Fieres die Wahrnehmung der KI, manchmal lässt sie sich auf deren Sichtweise ein und erweitert damit ihre eigene. Gemeinsam mit der KI taucht Fieres in Momente der Vergangenheit ein: Spurensuche und Erinnerungsarbeit im virtuellen Coworking Space. Die Ausstellung zeigt vier Werkgruppen: The Essence of a Moment / Depth Estimation zeigt jeweils einen kleinen Originalabzug – ein kleines Mädchen mit Plüschtier oder […]
Ingo Gerken | The minimal input | Kuckei + Kuckei | 28.11.2025-31.01.2026
bis 31.01. | #4881ARTatBerlin | Kuckei + Kuckei zeigt ab Freitag, 28. November 2025 die Ausstellung The minimal input der Künstlerin Ingo Gerken. Die Werkserie „Bibliosculptures“ von Ingo Gerken führt visuelle Dialoge mit internationalen Buchveröffentlichungen zur aktuellen Kunstgeschichte. In öffentlichen Kunstbibliotheken entstehen temporäre Objekt-Interventionen, die direkt in den Büchern stattfinden und so Kontakt mit dort abgedruckten Werken aufnehmen. Dabei kommt es zu einer Koexistenz von Ding und Bild, zu einer perspektivischen Verschmelzung, zum assoziativen Austausch oder zum formal-ästhetischen Übersprung. An der Schnittstelle von künstlerischem Alltag und kunstwissenschaftlicher Recherche werden ausgewählte Bücher zum erweiterten Spiel- und Rezeptionsraum: Triviale Gegenstände treffen auf bedeutende Kunstwerke und verschieben so die Maßstäbe zwischen Diskurs und banaler Realität. Kunst und Kunstbuch werden aus neuen Perspektiven zugänglich. Ingo Gerken erzeugt in seinen Fotografien flüchtig-skulpturale Konstellationen im Spannungsfeld von Repräsentation, Referenz und Resistenz, die auch das Verhältnis von Urheberschaft und künstlerischer Aneignung befragen. Er begreift die abgebildeten Kunstwerke dabei immer auch im Kontext ihrer publizistischen Vervielfachung und versteht das aufgeschlagene Buch als gedanklich offenes Gelände für poetische Erweiterung oder systemkritischen Kommentar. Die Arbeiten sind skulpturale Behauptungen und kontextuelle Verknüpfungen zwischen Hommage und Subversion. Sie finden direkt und unmittelbar an und mit ihrer literarischen Quelle statt, wo sie „vor Ort“ bildräumlich komponiert und fotografisch dokumentiert […]
Ensemble | Jac Leirner + Rafa Silvares | Esther Schipper | 14.11.–18.12.2025
bis 18.12. | #4880ARTatBerlin | Galerie Esther Schipper präsentiert ab Freitag, 14. November 2025, die Ausstellung Ensemble der Künstler Jac Leirner und Rafa Silvares. Esther Schipper freut sich, die Ausstellung „Ensemble“ anzukündigen, die Werke von Jac Leirner und Rafa Silvares vereint. Für Silvares ist es die erste, für Leirner die dritte Ausstellung in der Galerie. Im Jahr von Silvares’ Geburt, etwa hundert Kilometer landeinwärts, schloss Leirner ihre künstlerische Ausbildung ab; Jahrzehnte später studierte Silvares am selben Institut in São Paulo. Die Ausstellung, die ihren regen Briefwechsel fortsetzt, ist das Ergebnis des Austauschs der Künstler in ihren jeweiligen Welten. Ausgehend von der Gewohnheit, Alltagsgegenstände aufzuheben, zu skizzieren und aufzubewahren, erinnert der Dialog der Künstler an eine Benjamin’sche Ode an das Sammeln. Eine neue Version von Leirners bahnbrechendem Werk „Hip Hop“ (1998/2025) erstreckt sich über die Wände des Ausstellungsraums. „Hip Hop“, Teil der Solomon R. Guggenheim Collection, wurde bereits in acht Institutionen auf verschiedenen Kontinenten präsentiert. Für diese Präsentation hat Leirner eine neue Version des historischen Werkes geschaffen und das Motiv „Scratch“ hinzugefügt – eine Abfolge von vier parallelen, diagonalen Balken. Die Installation ist eine Hommage an Piet Mondrians vorletztes Gemälde „Broadway Boogie Woogie“ (1942–43) und verdankt ihren Namen den ungestümen Rhythmen, die […]
All together now III: To the end of the year – little artpieces for lovers | Galerie Tammen | 21.11.2025–17.01.2026
bis 17.01. | #4884ARTatBerlin | Galerie Tammen zeigt ab Freitag, 21. November 2025 die Gruppenausstellung All together now III: To the end of the year – little artpieces for lovers der Künstler*innen Joanna Buchowska, Ariane Boss, Dietmar Brixy, Persis Eisenbeis, Achim Freyer, Matthias Garff, Ellen Mäder-Gutz, Katharina Gerold, Harald Gnade, Johannes Hepp, Karsten Kusch, Michael Lauterjung, Volker März, Sabine Ostermann, Stephanie Pech, Rubica von Streng, Lars Theuerkauff, Sador Weinsĉlucker, Trak Wendisch, Uwe Wohlmacher und Bettina Sellmann. Mit dem nahenden Jahresende bietet sich erneut die Gelegenheit, die Kunst und das Schaffen zahlreicher Künstlerinnen und Künstler in einer umfassenden Ausstellung zusammenzuführen. Die Jahresendausstellung All together now III würdigt die Vielfalt künstlerischer Positionen, die das Ausstellungsprogramm des vergangenen Jahres geprägt haben. Vernissage: Freitag, 21. November 2025, 19:00–22:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 21. November 2025 – Samstag, 17. Januar 2026 Bildunterschrift Titelbild: Bettina Sellmann, „Dauphin“, 2024, Acryl auf Leinwand, 70 × 60 cm Ausstellung All together now III: To the end of the year – little artpieces for lovers – Galerie Tammen | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Sibylle Bergemann | Das Denkmal | Loock Galerie | 21.11.–20.12.2025
bis 20.12. | #4879ARTatBerlin | Loock Galerie präsentiert ab Freitag, 21. November 2025 die Ausstellung „Das Denkmal“ der Künstlerin Sibylle Bergemann. Die LOOCK Galerie präsentiert „Das Denkmal“ (1975–1986), eine der zentralen Werkserien der deutschen Fotografin Sibylle Bergemann (1941–2010). In dieser Langzeitdokumentation begleitet die Künstlerin den Entstehungsprozess des Karl-Marx-und-Friedrich-Engels-Denkmals in Ost-Berlin, das 1986 im staatlichen Auftrag der DDR realisiert wurde. Bergemann hält die Entwicklung des Projekts in einer präzisen, zugleich ironisch-dokumentarischen Bildsprache fest, die Mehrdeutigkeit, Distanz und feine Beobachtung vereint. Die Ausstellung in der LOOCK Galerie steht in direktem Dialog mit der kürzlich eröffneten Präsentation Le Monument in der Fondation Henri Cartier-Bresson in Paris. Darüber hinaus wurde ein Teil des Werkkomplexes auf der Paris Photo 2025 gezeigt und damit erneut international kontextualisiert. Begleitend zur Ausstellung ist eine Publikation im Kerber Verlag erschienen (Hg. Frieda von Wild, Lily von Wild & Sonia Voss). Das Buch versammelt ikonische und bislang unveröffentlichte Fotografien sowie eine ausführliche Rezeption der Serie von den 1980er-Jahren bis heute. Essays eröffnen zusätzliche historische, gesellschaftspolitische und fototheoretische Perspektiven, wodurch „Das Denkmal“ als künstlerisches Schlüsselwerk im Spannungsfeld von Bildpolitik, Ideologie und Erinnerungskultur neu verortet wird. Arbeiten aus der Serie befinden sich unter anderem in den Sammlungen des CRP/ Centre régional de […]
Shuji Hijiya | Innige Landschaften | Galerie mutare | 27.11.2025–17.01.2026
bis 17.01. | #4877ARTatBerlin | Galerie mutare zeigt ab Donnerstag, 27. November 2025 (Vernissage: 29.11.) die Ausstellung „Innige Landschaften“ des Künstlers Shuji Hijiya. Shuji Hijiya (1942–2018) war ein japanischer Maler, der den größten Teil seines Lebens in Deutschland verbrachte. Nach ersten Ausstellungen in den 1970er Jahren zog er sich aus dem Kunstbetrieb zurück, um in völliger Zurückgezogenheit weiterzuarbeiten. Viele seiner Werke blieben bis zu seinem Tod ungesehen – Bilder, die erst jetzt, Jahrzehnte nach ihrer Entstehung, ans Licht kommen. Der Maler, 1942 im japanisch besetzten China geboren, studierte zunächst Soziologie in Tokio, bevor er nach Wien und später nach Deutschland kam. In Ostholstein und Berlin fand er über Jahrzehnte hinweg zu einer eigenständigen, westlich geprägten Bildsprache. Zugleich blieb seine Malerei durchdrungen von einem fernöstlichen Empfinden für Leere, Zeit und Vergänglichkeit. Die Ausstellung „Innige Landschaften“ lädt dazu ein, dieses Werk zu entdecken. Hijiya entwickelt in seinen Bildern eine Form von Stillleben der Seele: kein naturalistisches Abbild, sondern eine Verdichtung von Wahrnehmung und Erinnerung. Vernissage: Samstag, 29. November 2025, 14:00 Uhr Ausstellungsdaten: Donnerstag, 27. November 2025 bis Samstag, 17. Januar 2026 Bildunterschrift Titel: Shuji Hijiya, o.T. (confidence) I (Ausschnitt) I Öl/Lw | Künstlerrahmen | 65 x 60 cm | 1975-1985 Ausstellung […]
ROTATION | Gruppenausstellung | Galerie Thomas Schulte | 27.11.2025–07.02.2026
bis 07.02. | #4876ARTatBerlin | Galerie Thomas Schulte (Charlottenstraße) zeigt ab Donnerstag, 27. November 2025 (Vernissage: 28.11.) die Ausstellung „Rotation“ mit Richard Deacon, Lena Henke, Franka Hörnschemeyer, Matt Mullican, Leunora Salihu, Fred Sandback, Dan Walsh und Jonas Weichsel. Galerie Thomas Schulte präsentiert mit „Rotation“ eine Gruppenausstellung, die acht künstlerische Positionen aus dem Galerieprogramm vereint. Die Werke – entstanden zwischen den späten 1960er Jahren und der Gegenwart – verdeutlichen die langfristige Entwicklung formaler und systemischer Ansätze innerhalb der Galerie. Die Ausstellung bringt Arbeiten von Richard Deacon, Lena Henke, Franka Hörnschemeyer, Matt Mullican, Leunora Salihu, Fred Sandback, Dan Walsh und Jonas Weichsel in einen offenen Dialog. Trotz unterschiedlicher Medien und Verfahren verbindet die Künstlerinnen und Künstler eine klare Auseinandersetzung mit Struktur, Raum, Materialität und Ordnungsprinzipien. Die Werke ermöglichen eine vielschichtige Lesart formaler Strategien – von skulpturalen Volumen über architektonische Interventionen bis hin zu konzeptuellen Systembildern. „Rotation“ verdeutlicht die dynamische Interaktion dieser Positionen und reflektiert zugleich die kontinuierliche Weiterentwicklung des Galerieprogramms. Vernissage: Freitag, 28. November 2025, 19:00–21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Donnerstag, 27. November 2025 bis Samstag, 7. Februar 2026 Bildunterschrift Titel: Richard Deacon, „No Black“, 2013, glazed ceramic, 63 x 100 x 67 cm Gruppenausstellung ROTATION – Galerie Thomas Schulte | Zeitgenössische […]
Threads of Gold | Gruppenausstellung | BBA Gallery | 20.11.2025–17.01.2026
bis 17.01. | #4875ARTatBerlin | BBA Gallery präsentiert ab Donnerstag, 20. November 2025 die Gruppenausstellung Threads of Gold. Gold fasziniert als Symbol für Macht, Göttlichkeit und Ewigkeit. Die Ausstellung erforscht die Bedeutung jenseits des materiellen Werts. Präsentiert von der BBA Gallery, nutzen 12 internationale Künstler:innen Gold als bewusste Entscheidung – ein Medium, um hervorzuheben, zu hinterfragen und zu würdigen, was wirklich zählt. Gold wird zur Geste, zum Widerstand, zur Offenbarung. Es lenkt den Blick auf das Wesentliche, vergoldet das Übersehene und stellt konventionelle Werte infrage. Eine Mixed Media Ausstellung. Teilnehmende Künstler*innen: Verena Bachl Anikó Boda Tim Bengel Claudius Clements Giulietta Coates Jahna Dahms Jens Juul Renata Kudlacek Katarina Kudelova Luca Ortis Kostas Papakostas Nicolas Vionnet Vernissage: Donnerstag, 20. November 2025, 18 Uhr, Tanz Performance 19:30 Uhr mit Ampelos Collective Ausstellungsdaten: Donnerstag, 20. November – Samstag, 17. Januar 2026 Bildunterschrift Titel: Renata Kudlacek, Štity, 2025, Screenprint on Hahnemühle Paper, 48 x 40 cm, unique Gruppenausstellung Threads of Gold – BBA Gallery | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Großstadt! Menschen! Technik! Gefahr! | Gruppenausstellung | GALERIE STEFAN RASCHE | 21.11.2025-18.04.2026
bis 18.04. | #4874ARTatBerlin | GALERIE STEFAN RASCHE zeigt ab 21. November 2025 die Ausstellung Großstadt! Menschen! Technik! Gefahr!. Vom 21. November 2025 bis zum 18. April 2026 präsentiert die Galerie eine Gruppenausstellung, in der erstmals Werke der Moderne von 1920 bis 1970 gemeinsam mit zeitgenössischen Positionen gezeigt werden. Unter dem alarmierenden Titel „Großstadt! Menschen! Technik! Gefahr!“ – entnommen einem Kriminalfilm aus dem Jahr 1966 – stehen urbane Räume und Architekturen im Mittelpunkt, ebenso wie Baustellen, Industrie und Verkehr. Dieser thematische Schwerpunkt prägt das Programm der Galerie seit Langem. Entsprechend folgt auch die Auswahl moderner Werke diesem Fokus und wird in dichter Präsentation auf einer großen, farbig gestalteten Wand gezeigt. In Gemälden, Zeichnungen und grafischen Arbeiten lassen sich hier vielfältige Stadt- und Architekturdarstellungen des 20. Jahrhunderts entdecken. Werke der klassischen Moderne sowie des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit führen zu verschiedenen Ausprägungen gegenständlich-realistischer Nachkriegskunst über. Dabei treten ganz unterschiedliche Blickwinkel und Stimmungen zutage – vom pulsierenden Treiben der Großstadt bis hin zu melancholischen Szenen menschenleerer Straßen und Plätze. Häufig erscheinen Berliner Motive, da viele der präsentierten Künstler hier studiert, gelebt und gearbeitet haben. Auch Verkehrsmittel wie Autos, Flugzeuge und Eisenbahnen werden zu Gegenständen künstlerischer Auseinandersetzung. Obwohl sich in der Sammlung […]
Dirk Rathke | New Horizons | Semjon Contemporary | 28.11.2025-24.01.2026
bis 24.01. | #4873ARTatBerlin | Semjon Contemporary präsentiert ab Freitag, 28. November 2025 (Vernissage: 27.11.) die Ausstellung New Horizons des Künstlers Dirk Rathke. Der Ausstellungstitel ist kühn und selbstbewusst – sowie riskant. Dirk Rathkes bisherige Malerei ist längst als ein Signature-Werk bekannt, weil es zugleich Farbe und Form ist. Der Berliner Philosoph Dirk Koppelberg hat diese Werkgruppe in den frühen 2000ern Curved Canvas genannt. Der Begriff Shaped Canvas, der auch zutreffend wäre, ist durch den berühmten Kollegen Frank Stella besetzt. Der Künstler selbst nennt sie Bildobjekte, Malerei, die in den Raum erweitert ist. Die frühen Werke, teilweise auch in beachtlichen Größendimensionen, sind sehr reduziert auf eine einfache Form (Quadrat, Längs- und Hochrechteck), die an den Ecken mitunter tief in den Raum hineinragen und damit zugleich unübersehbar skulptural sind. Ein schönes Exemplar befindet sich in der Sammlung der Nationalgalerie. Über die Jahre sind die Formen komplexer geworden, werden zu Vielecken, und die Bildkanten können auch mal wellig aufwarten. Ebenso hat der Künstler die Farbpalette erweitert. Pastellige Farbtöne und auch Gold- und Silbertöne kamen dazu. Auch konnten und können die Leinwände, die er Verspannungen nennt, aus zwei aneinandergeschraubten Leinwänden bestehen, deren eine Bildkante eine diagonale Linie des Gesamtbildes definiert und schwungvoll je nach […]
Karl Haendel | Blind Faith, Hope, Pandora’s Box, Messiahs | WENTRUP | 08.11.–20.12.2025
bis 20.12. | #4871ARTatBerlin | WENTRUP zeigt derzeit die Ausstellung „Blind Faith, Hope, Pandora’s Box, Messiahs“ des Künstlers Karl Haendel. WENTRUP präsentiert mit „Blind Faith, Hope, Pandora’s Box, Messiahs“ die vierte Einzelausstellung des in Los Angeles lebenden Künstlers Karl Haendel. Der Künstler ist bekannt für seine konsequente Auseinandersetzung mit der Zeichnung und nutzt Maßstab, Installation, Materialität und Fotorealismus, um die Relevanz dieses Mediums in der zeitgenössischen Kunst zu betonen. In dieser neuen Werkreihe erforscht Haendel existenzielle Themen wie Glauben, Hoffnung, Täuschung und Projektion. Seine großformatigen, detailgetreuen Zeichnungen stellen kollektive Mythen und die Fragilität menschlicher Überzeugungen in den Mittelpunkt. Haendels Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle zwischen präziser Technik und emotionaler Intensität. Sie konfrontieren die Betrachtenden mit Fragen nach Sinn, Wahrheit und der menschlichen Sehnsucht nach Erlösung. Vernissage: Samstag, 8. November 2025, 15:00–19:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 8. November 2025 bis Samstag, 20. Dezember 2025 Bildunterschrift Titel: Karl Haendel, „Blind Faith, Hope, Pandora’s Box, Messiahs“, 2025, (© des Künstlers / Courtesy WENTRUP, Berlin) Ausstellung Karl Haendel – WENTRUP | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Adrian Ghenie | Cloud Fever | Galerie Judin (Tankstelle) | 15.11.2025-18.01.2026
bis 18.01. | #4872ARTatBerlin | Galerie Judin (Tankstelle) zeigt ab 15. November 2025 (Vernissage: 14.11.) die Ausstellung „Cloud Fever„ des Künstlers Adrian Ghenie. In seinen neuen Werken untersucht Ghenie eine Gesellschaft, die zunehmend von sozialen Medien und digitalen Routinen vereinnahmt wird. Ausgehend vom vertrauten Bild einer Person, die beim Frühstück auf ihr Smartphone starrt, thematisieren die Arbeiten die Folgen exzessiver Bildschirmzeit: schrumpfende Aufmerksamkeitsspannen, nachlassendes Urteilsvermögen, emotionale Verstärkung durch Algorithmen und den Verlust realer Interaktionen. Der Begriff „Gehirnfäule“, Oxfords Wort des Jahres 2024, dient Ghenie als Ausgangspunkt für seine künstlerische Auseinandersetzung. Ghenie selbst hat sich nie mit sozialen Medien beschäftigt, eine Haltung, die ihm Distanz verschafft – wenngleich er die mühelose digitale Kompetenz jüngerer Generationen mit einem gewissen Neid betrachtet. Wie schon in seinen früheren Serien nähert er sich dem Thema mit quasi-wissenschaftlicher Distanz, diesmal weniger als Historiker, sondern eher als Anthropologe, der einen neuen Menschentypus beobachtet: den Homo digitalis. Diese Spezies verfügt über beispiellosen Zugang zu Informationen, zieht sich aber in algorithmisch kuratierte digitale Welten zurück. Für Ghenie gleicht die Digitalisierung einer neuen Ideologie – einer, die komplexe Realitäten vereinfacht und gleichzeitig Fragmentierung und Echokammern erzeugt. Die Figuren in seinen Gemälden sind verzerrte humanoide Formen, die an Science-Fiction-Wesen erinnern. Sie […]
ARTES Winterausstellung | Gruppenausstellung | ARTES Berlin | 15.11.2025–(folgt)
bis (folgt) | #4882ARTatBerlin | ARTES Berlin zeigt ab Samstag, 15. November 2025, die Ausstellung ARTES Winterausstellung. Die Ausstellung lädt dazu ein, die Begegnung von Kunst und Märchen neu zu entdecken – eine stille Reise durch die winterliche Zeit, geprägt von Licht, Schatten und feinen Erzählungen zwischen Traum und Wirklichkeit. In dieser besonderen Jahreszeit treten vertraute Märchenfiguren und mythische Gestalten hervor. Sie stehen sinnbildlich für das menschliche Sehnen nach Licht, Hoffnung und Verwandlung und eröffnen neue Perspektiven auf die poetische Seite des Winters. Zwischen Realität und Fantasie entsteht ein Raum, in dem Kunst die leisen Geschichten des Winters sichtbar macht – Geschichten von Erinnerung, Sehnsucht und Staunen. Die Werke ausgewählter Künstlerinnen und Künstler – darunter Gerhard Richter, Dagmar Vogt, Albert Hien, Edward B. Gordon und viele mehr – vereinen sich zu einem vielschichtigen Dialog zwischen Licht und Dunkelheit, Vergänglichkeit und Verwandlung. Dagmar Vogt präsentiert Bronzeskulpturen, die von den Märchen der Brüder Grimm beeinflusst sind. Ihre Arbeiten greifen vertraute Motive auf und übersetzen sie in eine zeitgenössische, sinnlich erfahrbare Form. Mit seinen Lichtobjekten verwandelt Albert Hien die Ausstellungsräume in ein fein komponiertes Spiel aus Helligkeit und Reflexion, dass die Grenzen zwischen Kunstwerk und Raum auflöst. Die Gemälde von Edward B. Gordon fangen […]
Gabriella Giroletti | Among Ripples and Folds | Kristin Hjellegjerde Gallery Berlin | 21.11.–20.12.2025
bis 20.12. | #4870ARTatBerlin | Kristin Hjellegjerde Gallery Berlin zeigt ab Freitag, 21. November 2025 (Vernissage: 20.11.) die Ausstellung „Among Ripples and Folds” der Künstlerin Gabriela Giroletti. Schimmernde, flirrende Formen, die sich winden, biegen, pressen, halten und ausdehnen. Die jüngste Gemäldeserie der brasilianischen Künstlerin Gabriela Giroletti besteht aus geformten Oberflächen, die an Kristall- und Steinsplitter, irdische Texturen, körperliche Prozesse und elementare Bewegungen erinnern. „Among Ripples and Folds”, ihre vierte Einzelausstellung in der Kristin Hjellegjerde Gallery, umfasst ausschließlich neue Werke, die aus einer Phase des Spielens und Experimentierens hervorgegangen sind. Für Giroletti war das Schaffen von Kunst schon immer ein Balanceakt zwischen Instinkt und Kontrolle, aber ihr Prozess entwickelt sich weiter. Während sie früher der Interaktion von Farbe und Malerei folgte, beginnt sie nun damit, ihre Oberflächen zu konstruieren – sie schneidet, schleift und klebt Holzstücke, bis sie die gewünschte Form erreicht hat. Diese Form wird zu einem Behälter, auf dem sie schneller und fließender arbeiten kann, sodass Formen organisch entstehen können, bevor sie dunkle Konturen aufträgt, die sowohl als Barrieren als auch als Stützen dienen. Giroletti vergleicht diese Linien mit einer Form des Schreibens: Sie sind Ausdruck dafür, wie die Künstlerin ihr Material in die Hand nimmt und ihre Spuren […]
Archie Rand | Sons | Contemporary Fine Arts (CFA Berlin) | 15.11.-20.12.2025
bis 20.12. | #4869ARTatBerlin | Contemporary Fine Arts präsentiert ab Samstag, 15. November 2025 (Vernissage: 14.11.), die Ausstellung „Sons“ des Künstlers Archie Rand. Contemporary Fine Arts präsentiert in Kooperation mit Max Werner „Sons“ des US-amerikanischen Künstlers Archie Rand – seine erste Einzelausstellung in Deutschland. Rand, 1949 in Brooklyn, New York, geboren, zählt zu den bedeutendsten Stimmen der zeitgenössischen Malerei an der Schnittstelle von Text, Religion und Popkultur. Seit über fünf Jahrzehnten erforscht er in monumentalen Werkserien die Beziehung zwischen Wort und Bild – häufig inspiriert von jüdischer Schrift und Kommentarliteratur, aber stets jenseits klassischer Illustration. Seine Bildsprache ist expressiv, laut, und voller erzählerischer Energie: leuchtende Farben, groteske Figuren, visuelle Überlagerungen. In der neuen Serie Sons (2018–2024) bezieht sich Rand auf Francisco de Zurbaráns barocke Gemälde Jakob und seine zwölf Söhne, die er auf radikale Weise neu interpretiert. Statt die biblischen Stammväter selbst darzustellen, malt Rand ihre Träume – surreale Szenen voller Ritter, Dinosaurier, Cowgirls und urbaner Helden, die aus den Bildwelten amerikanischer Nachkriegscomics zu stammen scheinen. Diese Werke sind zugleich mythologisch und zutiefst autobiografisch: Fragmente eines visuellen Gedächtnisses, gespeist aus Kindheit, Religion und Kunstgeschichte. Rands Malerei oszilliert zwischen Ernst und Spiel, zwischen religiöser Symbolik und comicartiger Ironie. Sie ist frei von Nostalgie, doch durchdrungen […]
Colorful Abstraction | Gruppenausstellung | Galerie Martin Mertens | 21.11.2025–07.02.2026
bis 07.02. | #4865ARTatBerlin | Galerie Martin Mertens zeigt ab Freitag, 21. November 2025 die Gruppenausstellung „Colorful Abstraction“ der Künstler*innen Thorbjørn Bechmann, Antje Blumenstein, Katrin Bremermann, Joanna Buchowska, Martin Bünger und Matthias Kanter. Der dänische Maler Thorbjørn Bechmann untersucht in seinen Werken die Spannung zwischen Zufall und Kontrolle. Seine Bilder entstehen durch das Zusammenspiel von frei fließender Farbe, die sich über die Leinwand bewegt, und den ständigen intuitiven Eingriffen des Künstlers. Bechmann schafft sanfte Farbverläufe, die an zarte Farbschleier erinnern. Durch das Auftragen vieler Farbschichten entstehen Oberflächen voller Spannung. Die großformatigen Werke haben eine beeindruckende Leuchtkraft und erinnern an schillernde, harmonische Lichtspiele. In den letzten Jahren sind Farbe, Licht und Räumlichkeit zu zentralen Aspekten in Antje Blumensteins Werk geworden. Die in Berlin lebende Künstlerin verwendet häufig spezielle Materialien wie Neonröhren oder fluoreszierende Acrylglasplatten, die sie übereinanderlegt und/oder mit Linien versehen, um faszinierende geometrische Farbräume zu schaffen, die durch Transparenz und Verdichtung ein intensives Farbenspiel zwischen Oberfläche und Raum erzeugen. Die Farbe selbst wird in eine dreidimensionale Form verwandelt. Sie regen den Betrachter dazu an, sich ständig zu bewegen und seine Perspektive zu ändern. Für die Berliner Künstlerin Katrin Bremermann steht das freie Spiel mit geometrischen Formen und die Erforschung positiver […]
Colourful Abstraction | Gruppenausstellung | Galerie Martin Mertens | 21.11.2025-07.02.2026
bis 07.02. | #4868ARTatBerlin | Galerie Martin Mertens zeigt ab Freitag, 21. November 2025 die Ausstellung „Colourful Abstraction“ der Künstler*innen Thorbjørn Bechmann, Antje Blumenstein, Katrin Bremermann, Joanna Buchowska, Martin Bünger und Matthias Kanter. Zum Ende des Jahres zeigt Galerie Martin Mertens eine Gruppenausstellung, die Künstler und Künster*innen zum Thema Farbe und Abstraktion vereint. Die künstlerischen Materialien und Ausdrucksformen sind dabei sehr vielfältig. Der dänische Maler Thorbjørn Bechmann beschäftigt sich in seiner Arbeit mit dem Spannungsverhältnis von Zufall und Kontrolle. Seine Werke entstehen im Wechselspiel von sich frei bewegender Farbe, die sich ihren Weg über die Leinwand bahnt, und den stetigen intuitiven Eingriffen des Künstlers. Bechmann schafft weiche Verläufe, die wie zarte Farbschleier anmuten. Durch den Prozess der Schichtung von vielen Farben entstehen spannungsreiche Oberflächen. Die großformatigen Arbeiten besitzen eine eindrucksvolle Leuchtkraft und erinnern an schillernde, harmonische Lichtspiele. In den letzten Jahren sind Farbe, Licht und Räumlichkeit zentrale Aspekte im Werk von Antje Blumenstein geworden. Dabei verwendet die Berlinerin häufig besondere Materialien wie Neonröhren oder fluoreszierende Acrylglasplatten, aus denen sie durch Schichtung und/oder das Einfräsen von Linien faszinierende geometrische Farbräume erschafft, die durch Transparenz und Verdichtung ein intensiv farbiges Wechselspiel von Fläche und Raum erzeugen. Die Farbe selbst wird in eine […]
Gerhard Hoehme + Delia Jürgens | Like wolves on the Fold | Galerie Georg Nothelfer | 15.11.2025-24.01.2026
bis 24.01. | #4867ARTatBerlin | Galerie Georg Nothelfer zeigt ab 15. November 2025 (Vernissage: 14.11.) die Ausstellung Like wolves on the Fold der Künstler*innen Gerhard Hoehme und Delia Jürgens. An der Schnittstelle zweier Generationen präsentiert die Ausstellung „Like Wolves on the Fold“ Werke von Gerhard Hoehme (1920 – 1989), einer zentralen Figur des Deutschen Informel der Nachkriegszeit, und Delia Jürgens *1986), einer jungen Künstlerin, die sich mit Fragen zeitgenössischer Malerei im Informationszeitalter auseinandersetzt. „Fold“ steht dabei für das Unsichtbare im Dazwischen, was sich wie eine immaterielle Welt zeigt: Einerseits als invertierte, seismographische Gebirgsfalte, die eine neue Bedeutung zwischen den beiden künstlerischen Positionen eröffnet. Andererseits verweist „Fold“ auf Jürgens Serie „Facades – A Morning Full of Dust, You’re Half Inside and Half Way Out“, in der sie Eindrücke des Straßenlebens vor ihrem Atelier in Los Angeles verarbeitet und somit zugleich auf Ungleichheiten in westlichen Gesellschaften verweist. Die Ausstellung vereint beide künstlerischen Perspektiven im Tag- und Nachtrhythmus des Lichts und lädt das Publikum ein, die spannungsreichen Zwischenräume zwischen Geschichte, Gegenwart und urbanem Leben zu entdecken. Die Arbeiten von Hoehme und Jürgens treten dabei in einen Dialog, der neue Wege im Lichtspiel des Tages auf weißem, unbeschriebenem Raum eröffnet. Am 15. November um […]
Joax | Darling, you are so sexy… | Galerie Z22 | 13.11.-23.11.2025
bis 23.11. | #4891ARTatBerlin | Galerie Z22 präsentiert ab 13. November 2025 die Ausstellung „Darling, you are so sexy“ des Künstlers Joax. Nach Kant ist das Böse radikal und die Neigung oder „Hang zum Bösen“ genauso wie die „Anlage zum Guten“ in der menschlichen Natur verwurzelt. Geil, sexy, Porno wird heutzutage umgangssprachlich genutzt um beide Positionen zu beschreiben. Den individuellen Gebrauch bestimmt der Mensch und trotz enzyklopädischem Wissen und Zivilisation ist wohl auch deshalb der „Hang zum Guten“ nicht zwingend damit verbunden. Eine unübersichtliche Welt mit ungewisser Zukunft radikalisiert sich. Die Hasser wissen dank ihrer neuen Weltanschauung wieder, wer Freund und wer Feind ist. Autokraten sind im Vormarsch und die willigen Erfüllungsgehilfen finden die Bauanleitungen für ihren Hass im Online-shop. Vernissage: Donnerstag, 13. November 2025, ab 19:00 Uhr Ausstellungsdaten: Donnerstag, 13. November – Sonntag, 23. November 2025 Bildunterschrift Titel: courtesy of Galerie Z22 Ausstellung Joax – Galerie Z22 | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Seth Price | „Portals“ | Galerie Isabella Bortolozzi | 15.11.2025–17.01.2026
bis 17.01. | #4866ARTatBerlin | Galerie Isabella Bortolozzi zeigt ab Samstag, 15. November 2025 die Ausstellung „Portals“ des Künstlers Seth Price. Galerie Isabella Bortolozzi präsentiert mit „Portals“ die fünfte Einzelausstellung des Künstlers Seth Price in der Galerie. Die Schau vereint eine neue Werkgruppe aus Gemälden mit einer kompakten Präsentation von Tonträgern, Büchern und Kleidungsstücken des Künstlers. Prices neue Arbeiten verknüpfen digitale Bildproduktion mit materieller Präzision. Durch die Kombination von generativen Bildern, Acrylfarbe und UV-Druck auf Aluminiumverbund schafft der Künstler visuelle Oberflächen, die zwischen physischer Präsenz und algorithmischer Immaterialität oszillieren. Seth Price, Haruspex, 2025, Acrylic paint, generative image reverse-transferred into acrylic polymer, and UV-print on aluminum composite, 151.8 x 134.9 x 2.9 cm In Werken wie Nox Anima Lens (2025) und Haruspex (2025) reflektiert Price die Schnittstellen von Körper, Technologie und Wahrnehmung. Seine „Portale“ wirken wie Übergänge zwischen Welten – zwischen Mensch und Maschine, Oberfläche und Bedeutung, Gegenwart und digitaler Nachwirkung. Die Ausstellung lädt dazu ein, die Spannung zwischen dem Analogen und dem Generativen zu erforschen – eine wiederkehrende Thematik im Werk des Künstlers, der seit den frühen 2000er Jahren entscheidende Impulse für die postdigitale Ästhetik gesetzt hat. Vernissage: Samstag, 15. November 2025, 18:00–21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 15. November 2025 bis […]
Reinhard Pods | Neue Bilder 2023-2025 | Galerie Michael Haas | 15.11.–19.12.2025
bis 19.12. | #4864ARTatBerlin | Galerie Michael Haas zeigt ab Freitag, 15. November 2025 (Vernissage: 14.11.) die Ausstellung „Neue Bilder 2023-2025“ des Künstlers Reinhard Pods. Reinhard Pods, Ohne Titel (Pauline Schaum Meer Muschel), 2025, 170,5 x 180 cm. Foto: Jörg von Bruchhausen Ort: Niebuhrstraße 5, Berlin-Charlottenburg Vernissage: Freitag, 14. November 2025, 18:00–20:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 15. November – Freitag, 19. Dezember 2025 Bildunterschrift Titel: Reinhard Pods, Malen nach Zahlen, 2025, Öl und Aquarell auf Leinwand, 170 x 260 cm. Foto: Jörg von Bruchhausen Ausstellung Reinhard Pods – Galerie Michael Haas | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Björn Dahlem | Great Cosmic Wall | Galerie Guido W. Baudach | 15.11.2025-17.01.2026 – verlängert bis 31.01.2026
bis 31.01. | #4863ARTatBerlin | Galerie Guido W. Baudach präsentiert ab 15. November 2025 (Vernissage 14.11.) die Ausstellung „Great Cosmic Wall“ des Künstlers Björn Dahlem. Björn Dahlem nimmt dabei Bezug auf ein Phänomen aus dem Bereich der Astronomie, genau gesagt auf die Hercules–Corona Borealis Great Wall, eine bislang nur in der wissenschaftlichen Theorie existierende kosmische Superstruktur, die aus einer enormen Ansammlung von gravitätisch miteinander verbundenen Sternenhaufen bestehen soll, deren Ausdehnung auf 10 Milliarden Lichtjahre geschätzt wird. Damit wäre die Hercules–Corona Borealis Great Wall – sofern es sie denn tatsächlich gibt – die größte und massereichste Struktur im beobachtbaren Universum. Great Cosmic Wall fügt Dahlems Oeuvre ein neues Kapitel hinzu, welches sich formal wie inhaltlich mit spezifischen Grenzbereichen beschäftigt, sei es jenen zwischen Mikro- und Makrokosmos, profanem Alltag und transzendenter Erfahrung oder auch zwischen Ordnung und Chaos. Dementsprechend kann Great Cosmic Wall auch als anspielungsreiche Metapher für die unsichtbaren Barrieren gelesen werden, welche unsere gewöhnliche Wirklichkeitserfahrung vom Unendlichen trennen: den Nebel zwischen uns und dem All, den Vorhang aus Licht- und Schatten, der Raumzeit und Materie scheidet. Dahlem unternimmt mit Great Cosmic Wall den Versuch, diese Grenzbereiche nicht nur anschaulich zu machen, sondern sie in seinen Skulpturen gleichsam zu durchdringen. Vernissage: Freitag, 14. November 2025, von 18:00 […]
Miriam Cahn | TRAUMBEFEHL | Meyer Riegger | 15.11.2025–17.01.2026
bis 17.01. | #4862ARTatBerlin | Meyer Riegger Berlin präsentiert ab Samstag, 15. November 2025 die Ausstellung „TRAUMBEFEHL“ der Künstlerin Miriam Cahn. Miriam Cahns neue Ausstellung in der Galerie Meyer Riegger, Berlin, markiert eine kraftvolle und radikale Weiterentwicklung ihres jahrzehntelangen Schaffens. TRAUMBEFEHL ist eine monumentale Rauminstallation, die sich über beide Etagen der Galerie erstreckt. Sie umfasst Gemälde und Zeichnungen auf verschiedenen Materialien, die ihren bisher charakteristischen figurativen Stil mit abstrakteren und textbasierten Arbeiten sowie skulpturalen Elementen verbinden. Die Installation besteht aus 174 Einzelteilen, die als ein zusammenhängendes Kunstwerk konzipiert sind. TRAUMBEFEHL setzt sich mit den Themen Sterblichkeit und Träume auseinander und fungiert als Tagebuch. Besucher sind eingeladen, Cahns Gedanken zu folgen und die Einträge auf einem von der Künstlerin vorgegebenen Pfad zu „lesen“. Begleitend zur Ausstellung ist ein Künstlerheft mit einem Text von Miriam Cahn erschienen. Vernissage: Samstag, 15. November 2025, 11:00–14:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 15. November 2025 – Samstag, 17. Januar 2026 Bildunterschrift: Miriam Cahn. Alles neu. Öl auf Holz, 20×36 cm. Ausstellung Miriam Cahn – Meyer Riegger | Contemporary Art – Zeitgenössische Kunst in Berlin – Ausstellungen Berlin Galerien – ART at Berlin
Kara Walker | Kara Elizabeth Walker presents Dispatches from A— and the Museum of Half-remembered Histories | Sprüth Magers Berlin | 14.11.2025-04.04.2026
bis 04.04. | #4861ARTatBerlin | Sprüth Magers Berlin präsentiert ab 14. November 2025 (Vernissage: 13.11.) die Ausstellung „Kara Elizabeth Walker presents Dispatches from A— and the Museum of Half-remembered Histories“ der Künstlerin Kara Walker. Kara Walkers Werk untersucht Themen wie Rasse, Geschlecht, Sexualität und Gewalt und zeugt von einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Komplexitäten. Damit etabliert sie sich als eine der herausragendsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen amerikanischen Kunst. In der Galerie Sprüth Magers in Berlin präsentiert Walker erstmals brandneue Collagen aus Scherenschnitten in leuchtenden Tusche- und Aquarellfarben. Die großformatigen, an historische Gemälde erinnernden Arbeiten bauen auf ihren ikonischen monochromen Silhouetten auf und nutzen die Kraft formaler Komposition, Textur und Farbe. Ergänzt wird die Ausstellung durch neue Pastellzeichnungen, die traditionelle Genres neu interpretieren, sowie durch einige eindrucksvolle Aquarelle. Für ihre neue Werkreihe lässt sich Walker von einer illustrierten populären Geschichte der Vereinigten Staaten aus den 1870er Jahren inspirieren, um zu untersuchen, wie die Entstehung von Geschichte verhandelt wird – eine Verhandlung, die bis heute andauert. Unter der Oberfläche der schwierigen Realitäten ihres Heimatlandes. Indem sie diese Quelle aus der Zeit nach dem Bürgerkrieg untersucht, hinterfragt sie die Mechanismen, durch die die amerikanische Identität konstruiert und mythologisiert wurde. Sie verwendet farbenfrohe Scherenschnitte und […]
Mattias Selldén | „Träskalle“ + Gruppenausstellung: „Mark Makers“ | Galerie Nordenhake | 08.11.–20.12.2025
bis 20.12. | #4846ARTatBerlin | Galerie Nordenhake präsentiert ab Samstag, 8. November 2025 (Vernissge: 07.11.) die Einzelausstellung „Träskalle“ des Künstlers Mattias Selldén sowie die Gruppenausstellung „Mark Makers“ mit Ana Cláudia Almeida, ektor garcia und Thea Ekström. Galerie Nordenhake präsentiert zwei Ausstellungen, die sich auf unterschiedliche Weise mit Materialität und künstlerischem Prozess befassen. In seiner Einzelausstellung „Träskalle“ schafft Mattias Selldén Objekte, die zwischen Skulptur und funktionalem Design oszillieren. Der Künstler beschreibt seine Arbeiten selbst als „dysfunktionale Möbel, die leicht mit Skulpturen verwechselt werden könnten“. Diese ironische Distanz öffnet einen Raum, in dem das Gewöhnliche in das Poetische übergeht. Selldéns Werke, geprägt von präziser handwerklicher Ausführung und spielerischer Ambivalenz, laden dazu ein, den Begriff von Funktion und Form neu zu denken. Installation view, TRÄSKALLE, Mattias Selldén, Galerie Nordenhake Stockholm, 2025 Parallel dazu vereint die Gruppenausstellung „Mark Makers“ Arbeiten von Ana Cláudia Almeida, ektor garcia und Thea Ekström, die jeweils eigene Wege der Spurensetzung und Materialerforschung aufzeigen. Almeidas Arbeiten entstehen aus intensiven Schichtungen von Farbe, Stoff und Bildfragmenten und spiegeln Erinnerung und Ritual wider. Garcias skulpturale Gebilde verbinden Textilkunst mit queer-feministischen und handwerklichen Traditionen. Ekströms expressive Linienführung und symbolische Bildsprache schlagen Brücken zwischen Innerlichkeit und Mythos. Ana Cláudia Almeida, photo by Terry Cole […]
Ernesto Tatafiore | Einzelausstellung | Galerie Dittmar | 08.11.2025-10.01.2026
bis 10.01. | #4898ARTatBerlin | Galerie Dittmar präsentiert ab Samstag, 08. November 2025 eine Einzelausstellung des Künstlers Ernesto Tatafiore. Ernesto Tatafiore wurde 1943 in Neapel geboren. 1970 Teilnahme an der Biennale in Venedig, ebenso 1980 und 1990. Seit 1971 enger Austausch mit Jannis Kounellis. 1969 erste Ausstellung bei Lucio Amelio, eine der führenden internationalen Avantgardegalerien der Zeit. Im folgenden unter anderem 1981 Ausstellung dort mit Joseph Beuys, Tony Cragg, Mimmo Paladino, David Salle; 1984, in der Villa Campolieto, mit Richard Long, Robert Rauschenberg, Andy Warhol. Daneben weitere frühe wegweisende Galerieausstellungen, so bei Isy Brachot Paris, André Emmerich New York, Lisson Gallery London, Paul Maenz Köln. Ausstellungen in zahlreichen international führenden Museen mit begleitenden Publikationen. Circe, 2008, Gouache und Aquarell auf Papier, 24,8 x 20,5 cm Tatafiore entwickelte früh seine Ausdrucksformen, das Arbeiten mit unterschiedlichen Techniken und Materialien, die Verbindung von Malerei und Zeichnung, Collage und objektartigen Skulpturen, den subversiven Ansatz. Zentral ist das Thema der Französischen Revolution, die für den Künstler „eine Art ‚Große Metapher‘ darstellt“ (Jean-Christophe Ammann), wesentlich sind die ihr innewohnenden Ambivalenzen, der Tugendterror (“la vertu“), der mythologische Hintergrund, die Geschichte als Allegorie. Das geschieht in mehr spielerischer oder hintergründiger, die Sprache mit einbeziehender Form. Leitmotivisch begleitet diese universale Sicht der […]
David Horvitz + Ali Eyal | „At the limits of the city“ + „Let Them Say Something“ | ChertLüdde | 22.11.2025–07.02.2026
bis 07.02. | #4857ARTatBerlin | ChertLüdde (Ritterstr. 2A) zeigt ab 22. November 2025 die Ausstellungen „At the limits of the city“ des Künstlers David Horvitz und „Let Them Say Something“ des Künstlers Ali Eyal. ChertLüdde präsentiert zwei parallele Einzelausstellungen der in Los Angeles lebenden Künstler David Horvitz und Ali Eyal, die jeweils auf poetische und gesellschaftlich reflektierte Weise Fragen von Ort, Erinnerung und kollektiver Erfahrung untersuchen. Die Eröffnung findet am Samstag, den 22. November 2025, von 18 bis 21 Uhr in der Galerie statt. David Horvitz – At the limits of the city David Horvitz erweitert in seiner Ausstellung At the limits of the city das Erbe der kalifornischen Konzeptkunst der späten 1960er- und frühen 1970er-Jahre. Der Künstler untersucht geographische Grenzen, indem er Elemente seines Los-Angeles-Gartenprojekts nach Berlin überträgt und dadurch den Dialog zwischen zwei urbanen Räumen neu interpretiert. David Horvitz, At the limits of the city, 2025, Four photographs printed Hahnemühle Photorag Baryta 315gsm paper, each, unframed: 35 × 44 cm Im Zentrum der Ausstellung steht eine rekonstruierte Holzplattform, die auf einer Struktur aus Horvitz’ eigenem Garten basiert. Aufnahmen von Dichter*innen, die dort aufgetreten sind, ertönen im Galerieraum und tragen die Atmosphäre einer Gemeinschaft über Kontinente hinweg. Während der […]
Jens Risch | Knotted Time | Taubert Contemporary | 07.11.2025-31.01.2026
bis 31.01. | #4858ARTatBerlin | Taubert Contemporary zeigt ab Freitag, 7. November 2025 die Ausstellung „Knotted Time“ des Künstlers Jens Risch. Mit Knotted Time präsentiert Jens Risch seine erste Einzelausstellung bei Taubert Contemporary – ein konzentrierter Einblick in ein Werk, das sich seit über zwei Jahrzehnten radikal der Verknüpfung von Zeit, Material und Handlung verschreibt. In der Tradition konzeptueller und prozessbasierter Kunst, wie sie etwa bei Hanne Darboven, On Kawara oder Tehching Hsieh begegnet, transformiert Risch eine scheinbar einfache, wiederholte Geste – das Knoten eines Fadens – in eine poetische Auseinandersetzung mit Dauer, Präsenz und existenzieller Beharrlichkeit. In vier Räumen entfaltet sich ein vielschichtiges künstlerisches Universum, das ebenso still wie eindringlich das Verhältnis von Präsenz und Abwesenheit, von Prozess und Dokumentation befragt. Dabei steht weniger das sichtbare Resultat im Zentrum, als vielmehr das unsichtbare Gerüst von Zeit, Disziplin und Wiederholung, das diese Werke trägt – eine Haltung, die sich in der Nähe zur meditativen Strenge östlicher Praktiken ebenso verorten lässt wie in der westlichen Tradition performativer Selbstvermessung. Im ersten Raum begegnet das Publikum drei zentralen Arbeiten der vergangenen Dekade: Seidenstück6 (2015 – 2017, 1269 Arbeitsstunden), Seidenstück7 (2017 – 2018, 1679 Arbeitsstunden) und Seidenstück8 (2018 – 2020, 1858 Arbeitsstunden). Jedes dieser Stücke besteht aus einem einzigen […]
Anna Witt | Radical Optimism | Galerie Tanja Wagner | 14.11.2025-17.01.2026
bis 17.01. | #4856ARTatBerlin | Galerie Tanja Wagner präsentiert ab Freitag, 14. November 2025 die Ausstellung „Radical Optimism“ der Künstlerin Anna Witt. Die Ausstellung präsentiert neue Werke, die radikale Hoffnung sowohl als emanzipatorische Kraft als auch als Strategie zur Bewältigung von Krisen und sozialem Wandel erforschen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Zweikanal-Videoinstallation „Nächte der Arbeit“. Das Werk positioniert das Träumen als eine zutiefst persönliche, visionäre Form der Vorstellungskraft, die eine entscheidende Voraussetzung für gesellschaftlichen Wandel darstellt. Für das Projekt lud Witt eine Gruppe von Menschen ein, sich in der ehemaligen Industriehalle der Hydra Werke in Berlin zu versammeln und zu träumen – einem Ort im Spannungsfeld zwischen seiner industriellen Vergangenheit und dem Druck der Gentrifizierung. Die Kamera gleitet sanft über die bühnenartige Kulisse aus Teppichen und Möbeln und fängt die Gesichter der Teilnehmer ein, die in stiller Konzentration daliegen und über ihre Zukunftshoffnungen nachdenken. Tagträumen erscheint hier als gleichermaßen intimes wie kollektives Erlebnis. Im zweiten Videokanal kehren die von der Gruppe geäußerten Träume und Ideen als Voiceover zurück. Wir sehen denselben Raum; doch er wirkt nun verlassen und zerfällt allmählich. Das Werk ist inspiriert von Jacques Rancières Sachbuch „Nächte der Arbeit“, das die Geschichte von Arbeitern des 19. Jahrhunderts […]
Alexander Basil | Error 404 | Galerie Judin | 15.11.2025-24.01.2026
bis 24.01. | #4855ARTatBerlin | Galerie Judin zeigt ab 15. November 2025 (Vernissage: 14.11.) die Ausstellung „Error 404„ des Künstlers Alexander Basil. Selbstreflexion, Kontemplation, Suche – das sind die Begriffe, die einem zuerst in den Sinn kommen, wenn man versucht, Alexander Basils jüngste Gemälde zu beschreiben. Bei einem Künstler wie Basil, dessen unverwechselbare Bildsprache so unmittelbar erkennbar ist, fallen selbst die subtilsten Veränderungen im Ton oder in den Nuancen seines visuellen Vokabulars auf. In den letzten Jahren hat der Künstler seine eigene einzigartige Form der Selbstdarstellung intensiv erforscht, indem er buchstäblich fast allen in seinen Werken dargestellten Figuren sein eigenes Gesicht verlieh – nicht nur menschlichen Motiven, sondern auch anderen Lebewesen und sogar leblosen Objekten –, was zu traumhaften, surrealen Kompositionen führte. Nun präsentiert er sich mit einem leicht veränderten Blick: analytischer, methodischer – aber keineswegs weniger aufmerksam. Ganz im Gegenteil. Sein aktuelles Werk umfasst einen bestimmten Zeitraum, der mit der Geburt des Künstlers beginnt und bis zum heutigen Tag reicht. Es handelt sich also um eine biografische Retrospektive, in der mehrere Entwicklungen parallel verlaufen – vor allem Alexander Basils Werdegang als Künstler sowie sein sozialer und körperlicher Übergang zum Mann. Zu diesem Zweck greift Basil wiederholt auf Bildwelten zurück, […]
Eleanor Swordy | Say Less | Galerie Max Hetzler | 14.11.2025-17.01.2026
bis 17.01. | #4854ARTatBerlin | Galerie Max Hetzler (Bleibtreustraße 45) präsentiert ab 14. November 2025 die Ausstellung „Say Less“ der Künstlerin Eleanor Swordy. In zwei Bildern aus Eleanor Swordys neuer Ausstellung in der Galerie Max Hetzler in Berlin blickt jeweils eine Figur aus der Mitte der Leinwand den Betrachter an. Die Augen dieser Figuren wirken verhangen, da jede von ihnen auf eine Aufgabe schaut (oder vielleicht besser gesagt: durch sie hindurchschaut) – Korbflechten und Papierblumen schneiden –, die ihre Hände mit somnambuler Aufmerksamkeit ausführen. Obwohl nach außen gerichtet, haben beide Figuren nichts Konfrontatives an sich, sondern sind ganz in ihre jeweilige Tätigkeit vertieft, wirken vielleicht sogar etwas perplex. Beide haben, wie Swordy, langes blondes Haar – ein Hinweis darauf, dass sie Stellvertreterinnen der Malerin selbst sind. Swordys Werke enthalten oft Elemente, die ihre inhärente Künstlichkeit allegorisch darstellen. In For You wird der untere Bildrand zu einer Fläche, auf der sich verstreute Fragmente von farbigem Papier gesammelt werden, die von der Blumenschneiderin fallen gelassen wurden. Auf diese typische spielerische Weise spielt Swordy auf die Objektivität des Gemäldes an, wobei Selbstreflexivität ein wichtiger Aspekt ihrer Arbeit ist. Hier, wie noch deutlicher in Set Apart, vermitteln die dargestellte Handlung und die technische Umsetzung gemeinsam den Eindruck, […]
NACKT – 30 Jahre Galerie Deschler Berlin | Gruppenausstellung | Galerie Deschler | 21.11.2025.-14.02.2026 – verlängert bis 18.04.2026
bis 18.04. | #4853ARTatBerlin | Galerie Deschler zeigt ab 21. November 2025 die Ausstellung NACKT – 30 Jahre Galerie Deschler Berlin der Künstler*innen Elvira Bach, Luciano Castelli, Rainer Fetting, Gerhard Kehl und Salomé. Zum 30-jährigen Bestehen zeigt die Galerie Deschler Berlin ab dem 21. November 2025 die Ausstellung „NACKT“, in der Werke von Rainer Fetting, Elvira Bach, Luciano Castelli und Salomé präsentiert werden – bedeutende Vertreter*innen der „Jungen Wilden“ und ihres künstlerischen Umfelds. Im Zentrum der Schau stehen frühe erotische Akte aus den 1970er- und 1980er-Jahren, die als Sinnbilder für sexuelle Selbstbestimmung und künstlerische Freiheit gelten. Ein besonderes Augenmerk gilt der Gegenüberstellung von Fettings „Figur an der Mauer“ (1987) mit seiner Skulptur „Die Drehung“, welche die Pose der Figur aus dem Gemälde aufgreift und weiterführt. Begleitend dazu erinnert im Basement die „Blaue Serie“ des 2024 verstorbenen Gerhard Kehl an die Eröffnung der Galerie am 16. Dezember 1995 – als Hommage an drei Jahrzehnte engagierter, mutiger und innovativer Galeriearbeit. Vernissage: Freitag, 21. November 2025, 19:00-21:00 Uhr Ausstellungdaten: Freitag, 21. November 2025 – Samstag, 14. Februar 2026 – ACHTUNG: verlängert bis Samstag, 18. April 2026 Bildunterschrift Titel: Rainer Fetting, The Wall, 1987. Öl auf Leinwand, 230 x 160 cm, courtesy […]
SALON: MAU R | AOA;87 X DŸSE | AOA;87 contemporary | 21.11.-20.12.2025
bis 20.12. | #4852ARTatBerlin | AOA;87 contemporary präsentiert ab Freitag, 21. November 2025 (Vernissage: 20.11.) die Gruppenausstellung „SALON: MAU R | AOA;87 X DŸSE“, eine Jubiläumsausstellung über Brüche, Haltung und das Ende der Illusion vom Zuckerland. „Unvorbereitet. Unreflektiert. Naiv. Und dumm.“ So endet der Song Keine Mauern mehr von DŸSE – und damit auch eine ganze Erzählung: das deutsche Einheitsmärchen, das in seiner Euphorie die Risse überpinselte. Zucker an jeder Ecke – und die Zähne längst im Beton. Die Worte sitzen. Kein Pathos, kein Pop – eine Abrechnung. Eine Erinnerung daran, dass Freiheit nicht vom Himmel fällt, sondern Haltung braucht. SALON: MAU R ist AOA;87s Antwort darauf – und gleichzeitig ein Manifest zum fünfjährigen Bestehen der Galerie. Fünf Jahre Dialog, Reibung, Mut. Aus einer Idee, aus einer Haltung. Die Ausstellung versteht sich als Salon des Refusés unserer Zeit – ein Ort für Diskussion statt Dekoration, für künstlerische Haltung statt Konformität. Inspiriert von der französischen Salonkultur, öffnet sie sich als hybrider Raum zwischen Kunst, Musik, Politik und Gesellschaft – ein Hub der Vielfalt. DYSE © Maren Michaelis Im Zentrum steht das Projekt MAU R von DŸSE – ein künstlerisch-politisches Statement gegen Rechts, für Demokratie und den Mut zur Widersprüchlichkeit. Die Songs […]
Ute Schendel | Einzelausstellung | Galerie Gilla Lörcher | 08.11.–19.12.2025
bis 19.12. | #4851ARTatBerlin | Galerie Gilla Lörcher zeigt ab Samstag, 08. November 2025 (Vernissage: 07.11.) eine Einzelausstellung der Künstlerin Ute Schendel. Die Künstlerin hat für diese Ausstellung eine große Anzahl an analogen Fotografien (Vintage- und Masterprints) aus dem Zeitraum 1968-2000 aus ihrem Archiv ausgewählt. Motive sind Architektur, Portrait, Landschaft, Theater, Reportage und Stilleben. Seit fünfzig Jahren arbeitet Ute Schendel vorzugsweise mit den Mitteln der Schwarz-Weiß-Fotografie. Als Theater- und Portraitfotografin begann sie in den 70er Jahren am Schiller-Theater in Berlin und begleitete unter anderem Inszenierungen von Theaterregisseuren wie Einar Schleef, Heiner Müller, Patrice Chéreau und Jan Fabre. Ihr umfangreiches Bildarchiv enthält Portraits von Schauspielern, Regisseuren, Fotografen, Malern, Schriftstellern und anderen Kulturschaffenden. Auch im Bereich der Landschafts-Fotografie hat Ute Schendel über die vergangenen Jahrzehnte ein großes Oeuvre geschaffen. Über Ute Schendel Ute Schendel, geboren 1948 in Berlin, lebt und arbeitet in Basel. Ihre fotografischen Arbeiten wurden in zahlreichen Institutionen und Galerien ausgestellt: Nietzsche-Haus, Sils Maria (Schweiz), Deutsche Nationalbibliothek, Frankfurt (Deutschland), Kunstmuseum Olten (Schweiz), Landesmuseum Mainz (Deutschland), Kunstverein Hattingen (Deutschland), Kunstverein Schallstadt (Deutschland), Kunsthaus Potsdam (Deutschland), Galerie Karin Sutter, Basel (Schweiz), Galerie Hutter und Wirth, Basel (Schweiz), Galerie Mesmer, Basel (Schweiz), Galerie Lévy Gorvy Rumbler, Zürich (CH), Galerie Gilla Lörcher I Contemporary […]
James Gregory | Atkinson | Galerie Thomas Schulte | 21.11.2025-07.02.2026
bis 07.02. | #4850ARTatBerlin | Galerie Thomas Schulte (Potsdamer Straße) zeigt ab Freitag, 21. November 2025 die Ausstellung „Atkinson“ des Künstlers James Gregory. Vernissage: Freitag, 21. November 2025, ab 18 bis 21 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 21. November bis Samstag, 07. Februar 2026 Bildunterschrift Titel: „Juke-Joint“, 2023, Jukebox, vinyls (Leila Negra discography), Installation view, Portikus, Frankfurt am Main, Courtesy of the artist, Portikus, Photo: Eike Walkenhorst Ausstellung James Gregory – Galerie Thomas Schulte | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Marco Maria Zanin | Between Fields and Spirits | Robert Morat Galerie | 01.11.-20.12.2025
bis 20.12. | #4849ARTatBerlin | Robert Morat Galerie präsentiert ab Samstag, 1. November 2025 (Vernissage: 31.10.) die Ausstellung „Between Fields and Spirits“ des Künstlers Marco Maria Zanin. Die Robert Morat Galerie präsentiert die erste Ausstellung des italienischen bildenden Künstlers und Forschers Marco Maria Zanin in Deutschland. Das Ausstellungsprojekt „Between Fields and Spirits“ entfaltet sich in drei Kapiteln, die dem Fluss der drei Räume der Galerie folgen. In den Worten des Künstlers handelt es sich bei „Between Fields and Spirits“ um „ein Ausstellungsprojekt, das sich zwischen künstlerischer Praxis, Anthropologie und Beziehungsphilosophie bewegt. Durch Keramiken, Fotografien, Installationen und visuelle Ethnografie erforscht die Ausstellung die Erde als symbolische, affektive und spirituelle Kraft – ein Raum der Erinnerung, Geste und Transformation.“ Marco Maria Zanin, Transcategorical Objects, 2021, Courtesy Robert Morat Galerie Marco Maria Zanin (*1983, Padua, Italien), ist ein Künstler und akademischer Forscher, dessen Praxis sich an der Schnittstelle von Fotografie, zeitgenössischer Kunst, Anthropologie und gesellschaftlichem Engagement entfaltet. Seine Karriere umfasst Einzelausstellungen in Institutionen wie dem Palazzo dei Musei in Reggio Emilia, der Fondazione Modena Arti Visive, der Casa dei Tre Oci (Venedig), Pivô – Arte e Pesquisa (São Paulo) sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Plattformen wie der Fondazione Cologni und dem National Museum […]
Trisha Baga | MORE | Galerie Société | 07.11.2025-17.01.2026
bis 17.01. | #4848ARTatBerlin | Galerie Société präsentiert ab Freitag, 7. November 2025 (Vernissage: 06.11.) die Ausstellung „MORE“ der Künstlerin Trisha Baga. Ein roter Faden in Trisha Bagas umfangreichem Schaffen ist die fortwährende Erforschung von Maschinen als narrative Wesen. Baga empfindet Empathie für die Werkzeuge und Systeme, mit denen sie arbeitet, und verwendet sie oft als Metaphern für Reflexion, Verbindung und Zerstörung. MORE, ihre sechste Einzelausstellung bei SOCIÉTÉ, hat ihren Titel von einem der ersten Wörter, die ein Kind spricht, sowie vom treibenden Wunsch hinter der technologischen Entwicklung: ständiger „Fortschritt“, mehr Daten, mehr Geschwindigkeit. Immersive 3D-Videos und Konstellationen aus Keramikarbeiten verwandeln den Galerieraum in einen ungewöhnlichen Computer-Desktop, durch den dessen tägliche Abläufe sichtbar bleiben. Diese Schwebe zwischen Alltäglichem und Bizarrem spiegelt sich in der zentralen Videoarbeit der Ausstellung wider, die Originalaufnahmen, Hollywood-Filme, gefundene Medien und Tonmaterial verarbeitet. Diese transparenten Schichten summieren sich zu einer fragmentarischen Geschichte einer heimischen Begegnung mit Außerirdischen, die sich inmitten umfassenderer Reflexionen über die seltsamen Ökosysteme und sich wandelnden Machtverhältnisse zwischen Mensch und Technologie entfaltet. Diese Spannung zwischen dem Alltäglichen und dem Bizarren spiegelt sich im Titelvideo der Ausstellung wider, einer assoziativen und rekursiven Komposition, die Originalaufnahmen, Hollywood-Science-Fiction und gefundene Geräusche zu etwas verarbeitet, das Baga […]
Tomás Saraceno | Einzelausstellung | neugerriemschneider | 01.11.–20.12.2025
bis 20.12. | #4847ARTatBerlin | neugerriemschneider (Linienstrasse) zeigt ab 1. November 2025 (Vernissage: 31.10.) eine Einzelausstellung des Künstlers Tomás Saraceno. Die zweite Einzelausstellung des Künstlers Tomás Saraceno bei neugerriemschneider, tomás saracenoi, widmet sich im Vorfeld seiner 2026 im Haus der Kunst in München geplanten Präsentation den Wasserkreisläufen als Material und Metapher. Der Ausstellungstitel bezieht sich auf Heteropoda saracenoi, eine nach dem Künstler benannte Spinnenart, deren Name kürzlich vom Arachnologen Peter Jäger vergeben wurde. Die Ausstellung knüpft an Saracenos langjährige Zusammenarbeit mit indigenen Gemeinschaften der Salinas Grandes und der Laguna de Guayatayoc im Norden Argentiniens an. Das Wasser dieser Salztonebenen ist dort sowohl spirituelle Quelle als auch umkämpfte Ressource – geprägt von ausbeuterischen Praktiken vermeintlich umweltfreundlicher Energieunternehmen, die nicht nur das Wasser selbst, sondern auch das damit verbundene Wissen und die lebendige Erinnerung bedrohen. Diese Kontexte prägen die in der Ausstellung gezeigten Werke. Bereits beim Betreten der Galerie werden die Besuchenden von einer freistehenden Toilette empfangen: auf den ersten Blick ein vertrautes Objekt, doch so modifiziert, dass das Handwaschwasser zur Spülung wiederverwendet wird. Diese Intervention steht sinnbildlich für Saracenos Suche nach neuen Zugängen zu Wasserkreisläufen – zugleich Skulptur und Konzeptnachweis eines Systems, das bereits in seinem Atelier zum Einsatz kommt und, […]
Evelyn Sommerhoff | Bondage | Galerie Z22 | 30.10.-08.11.2025
bis 08.11. | #4859ARTatBerlin | Galerie Z22 zeigt ab 30. Oktober 2025 die Ausstellung „Bondage“ der Künstlerin Evelyn Sommerhoff. Bondage bezeichnet Praktiken zur Fesselung oder Einschränkung der Bewegungsfreiheit des Körpers beim BDSM. Die Bezeichnung stammt aus dem Englischen und steht dort unter anderem für „Unfreiheit“ oder „Knechtschaft“. Das Ziel ist die sexuelle Stimulation; es gibt allerdings Sonderformen, bei denen Bondage aus ästhetischen oder anderen Gründen eingesetzt wird. (WIKIPEDIA) Bondage – Figurinen – als künstlerische Auseinandersetzung mit der Grenze zwischen Kontrolle und Hingabe. Die Ausstellung erforscht nicht die technische Praxis des Fesselns, sondern die komplexe Erfahrung des Körpers im Spannungsfeld von Sicherheit, Schmerz und Befreiung. Es geht um die Wahrnehmung des eigenen Körpers in wechselnden Lebenssituationen: Erhoben durch Adrenalin und Risiko, beruhigt durch Vertrauen, gefordert durch Grenzen und klaren Nein-Sagen. Die Werke laden dazu ein, die feinen Kohärenten von Macht, Einvernehmen und Selbstbestimmung zu betrachten – jenseits von Klischees und Schubladen. Wie verändert sich das Körpererleben, wenn Grenzen verschoben oder getestet werden? Welche Rolle spielt Einvernehmen, Kommunikation und Sicherheit im Prozess des Aufbaus und des Lösens von Spannung? Welche Formen von Hingabe, Vertrauen und Autonomie lassen sich sichtbar machen, ohne voyeuristisch zu werden? Wie lässt sich der Adrenalinkick als beschleunigte Wahrnehmung […]
Ann Edholm | Stimmen / Röster | Galerie Nordenhake | 01.11.2025–17.01.2026
bis 17.01. | #4846ARTatBerlin | Galerie Nordenhake präsentiert ab 01. November 2025 (Vernissge: 31.10.) die Ausstellung „Stimmen / Röster“ der Künstlerin Ann Edholm. Ann Edholm vereint in Stimmen / Röster bedeutende Arbeiten aus den frühen 1990er-Jahren mit in diesem Jahr entstandenen Bildern, die eine neue Phase in ihrem Schaffen bedeuten. Gemeinsam zeigen sie die Fülle und Kraft ihres unverwechselbaren Zugangs zur Abstraktion und unterstreichen zugleich ihre zentrale Position innerhalb der schwedischen wie europäischen Malerei. Image as Act (Bild als Handlung), der Titel der beiden großformatigen Leinwände, kann symptomatisch für die neuen Arbeiten stehen: Edholm entwickelte die Bilder individuell aus dem Prozess heraus und orientierte sich am menschlichen Körper und seiner Bewegung. Sie erfordern eine aktive, persönliche Betrachtung – „von Nabel zu Nabel“, wie Edholm erklärt – um sie in ihrer subtilen Vielschichtigkeit und den konträren visuellen Effekten erfassen zu können. In Image as Act ziehen sich leuchtend rote, horizontale „Zips“ gleichmäßig wie auf einer Buchseite über die beiden Leinwände, während dahinterliegende rauchige Farbbewegungen in Schwarz aus diesem Raster zu drängen scheinen. Je nach Perspektive und Lichteinfall verändert sich das Schwarz in seiner Tiefe und Tonalität und eröffnet ein nuancenreiches Geflecht aus Spuren und Andeutungen. Ann Edholm, Image as Act / Part Two Nr. 1, 2025, […]
Toby Ursell | Park Bench Paintings | Verena Kerfin Gallery | 07.11.–05.12.2025
bis 05.12. | #4845ARTatBerlin | Verena Kerfin Gallery zeigt ab Freitag, 7. November 2025 die Solo-Ausstellung „Park Bench Paintings“ des Künstlers Toby Ursell. Der britische Maler Toby Ursell (geb. 1981, Cheltenham) verwandelt die Parkbank in ein malerisches Display und eine Bühne für Bilder. Eine umlaufende Wandzeichnung zeigt Olive Oyl an beiden Enden einer endlosen Bank; auf der Sitzfläche „stehen“ kleine Ölbilder: Spinatdosen als Vasen, Kaffeekannen, Popeye & Olivia – Motive zwischen Alltagsobjekt, Markenbild und Cartoon. Ursell verschränkt Comic und Malerei, Ware und Stillleben, Witz und Form. Die Bank wird zum hierarchiefreien Fries: Sie ersetzt das Podest, bringt die Werke einem nah und rückt sie in eine soziale Topografie von Picknick, Warten, Gespräch. Im seriellen Nebeneinander werden tonale Verschiebungen, Schriftzüge und malerische Haut sichtbar. Nach Ausstellungen in London und in Berlin (Oyl Paintings, Verena Kerfin Gallery Berlin, 2021) zeigt Ursell seinen „sanften Anarchismus“: Malerei als offenes System, das Museumskonventionen befragt und die Bilder zugleich präzise, sinnlich und gegenwärtig sein lässt. Vernissage: Freitag, 7. November 2025, 17:00–21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 7. November bis Freitag, 5. Dezember 2025 Bildunterschrift Titelbild: Toby Ursell, Bather, 2022, Öl auf Platte, 65 x 55 cm © der Künstler / Courtesy Verena Kerfin Gallery Ausstellung Toby […]
Moritz Schleime & Corinne von Lebusa | Nicht an jeder Palme hängt ‘ne Kokosnuss | Jarmuschek + Partner | 01.11.-06.12.2025 – verlängert bis 13.02.2026
bis 13.02. | #4844 ARTatBerlin | Jarmuschek + Partner präsentiert ab 01. November 2025 (Vernissage: 31.10.) die Ausstellung „Nicht an jeder Palme hängt ‘ne Kokosnuss“ der Künstler*innen Moritz Schleime und Corinne von Lebusa. In Moritz Schleimes Ölgemälden vermischen sich Piratenabenteuer, Karibikträume und Road Trips mit der unterschwelligen Düsternis von Friedhofsgeschichten und Geisterbahnen. In seinen rauschhaften Bildern voller Verweise auf unsere Popkultur und die Sehnsuchtsorte unserer Zeit sind menschliche Untiefen, Exzesshaftes und großer Spaß abwechselnd am Ruder. Moritz Schleime + Corinne von Lebusa, Oceania, 2025, fineliner, colored pencil, watercolor, lacquer on fine cardboard, 50 x 40 cm Im vermeintlichen Idyll perfekter Körperlichkeit, stylischer Interieurs und sonniger Oasen unterwandert Corinne von Lebusa Erwartungshaltungen und Rollenbilder mit Schalk und Augenzwinkern. Mit großer inhaltlicher Leichtigkeit und Offenheit zeigt die Künstlerin in Bildräumen voll leuchtender, präsise gesetzer Farbverwehungen erotisch aufgeladene Begegnungen, bei denen die Frauen im Mittelpunkt stehen. Moritz Schleime + Corinne von Lebusa, Egypt study, 2014, fineliner, colored pencil, watercolor, lacquer on fine cardboard, 30 x 21 cm Wenn Moritz Schleime und Corinne von Lebusa zusammen zeichnen und malen, ist es, als höre man einem unkonventionellen Duett zu. Kontraste und Unterschiede finden auf kreative Weise ihren Platz, werden mitsamt zahlreicher frivoler Schlüpfrigkeiten in einer gemeinsamen Bildwelt fröhlich […]
Wolfgang Laib | that which is beyond the beyond, that to which all things return | Buchmann Galerie | 31.10.2025-17.01.2026
bis 17.01. | #4843ARTatBerlin | Buchmann Galerie zeigt ab 31. Oktober 2025 die Ausstellung „that which is beyond the beyond, that to which all things return“ des Künstlers Wolfgang Laib. Vernissage: Freitag, 31. Oktober 2025, von 18:00 bis 20:00 Uhr. Ausstellungsdaten: Freitag, 31. Oktober 2025 – Samstag, 17. Januar 2026 Bildunterschrift Titel: Wolfgang Laib, Schiff, 2024, Indian granite, 41 (h) x 42 x 155 cm, / 16¼ (h) x 16½ x 61 in Ausstellung Wolfgang Laib – Buchmann Galerie | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Uwe Kowski | news, Pinsel und eine Lilie | Galerie EIGEN + ART Berlin | 30.10.–20.12.2025
bis 20.12. | #4842ARTatBerlin | Galerie EIGEN + ART Berlin zeigt ab Donnerstag, 30. Oktober 2025 die Ausstellung „news, Pinsel und eine Lilie“ des Künstlers Uwe Kowski. Die Galerie EIGEN + ART Berlin freut sich, die Ausstellung news, Pinsel und eine Lilie des Künstlers Uwe Kowski anzukündigen, die am Donnerstag, den 30. Oktober 2025, ab 17 Uhr eröffnet wird.In seinen Leinwänden und Aquarellen verbindet der Künstler Gegenstand und Auflösung, lineare Struktur und Flächigkeit. Seine Werke entstehen in einem malerischen Prozess, der Intuition und Kontrolle, Emotion und Komposition auf eindrucksvolle Weise vereint und dabei stets neue Bildräume eröffnet. In einem Gespräch über seine Arbeitsweise beschreibt Kowski seine Haltung zur Malerei wie folgt: „Es soll etwas passieren, was nicht verbal funktioniert. Ich begebe mich meist in unwägbares Gelände, weil ich zwar ungefähr eine Idee habe, aber eigentlich nicht weiß, wo sie mich hinführt. Das kann auch misslingen, weil ich diese pure Malerei will, aber das kleine Stückchen Story, einen Anfang, das Thema brauche. (…) Das ist auch der Grund, warum ich oft sage, das Bild ist nicht abstrakt, es kommt immer irgendwoher. Abstrakt ist für mich rot, grün, gelb. Einfach so. Ich finde die Bezeichnung ‚abstrakte Malerei‘ gibt nicht viel her. Die […]
Ross Taylor | Divine Cargo | Russi Klenner | 01.11.–13.12.2025
bis 13.12. | #4840ARTatBerlin | Russi Klenner präsentiert ab Samstag, 1. November (Vernissage: 31.10.) die Ausstellung „Divine Cargo“ des Künstlers Ross Taylor. Ross Taylors Arbeit bewegt sich in einem Zwischenraum, in dem das Erschaffen und das Konsumieren ineinander übergehen. Durch Malerei, Performance und Buchgestaltung erforscht der Künstler die Ambiguität des kreativen Prozesses – ein Bereich, der von Gewohnheiten und Unentschlossenheit geprägt ist, in dem konventionelle Methoden dem Instinktiven und Unfassbaren weichen. Die Ausstellung „Divine Cargo“ kreist um die Vorstellung einer „göttlichen Fracht“ – etwas Besonderes und Wertvolles, das sicher an einen Ort oder zu jemandem gebracht werden muss. Angetrieben von einer visionären Mission und von Verhaltensweisen, die an den Rand des Alltäglichen rücken – abziehen, wegkratzen, warten, starren –, führt Taylor die Betrachtenden hinaus an den Stadtrand. Für ihn ist dieses „besondere Material“, das getragen wird, die Gewohnheit selbst. Aufgewachsen am Stadtrand von Nordwest-London, wurde Taylor das nächtliche Wandern zur Gewohnheit. Diese Gewohnheit verwandelte sich in prägende psychogeografische Streifzüge, die sich in dieser Werkreihe niederschlagen, in der Figuren und Landschaften miteinander verschmelzen. Inspiriert von irischer und britischer Folklore, insbesondere dem Púca – einem einsamen Geist, der zwischen den Welten wandert –, untersucht Taylor, wie Kostüme Wesen ermöglichen, in verschiedenen Realitäten […]
Auf den Punkt gebracht | 45 Jahre Galeriearbeit | Galerie Inga Kondeyne | 25.10.–06.12.2025
bis 06.12. | #4839ARTatBerlin | Galerie Inga Kondeyne zeigt ab Samstag, 25. Oktober 2025 die Jubiläumsausstellung „Auf den Punkt gebracht“ anlässlich 45 Jahren Galeriearbeit. Mit Werken von Marlies Appel, Eve Aschheim, Curt Asker, James Bockelman, Claudia Busching, Nadine Fecht, Thomas Gosebruch, Hanna Hennenkemper, Alexander Klenz, Astrid Köppe, Bettina Munk, Kazuki Nahkahara, Johannes Regin, Dorothee Rocke, Christian Schiebe, Hanns Schimansky, Carsten Sievers, Christiane Schlosser, Malte Spohr, Sam Szembek, H. Frank Taffelt, Beate Terfloth, Jana Troschke und Konrad Wohlhage. „45 Jahre Galeriearbeit – ein langer Weg mit ungezählten Ausstellungen bis zur heutigen Zeichnungsgalerie in der Carmerstraße am Savignyplatz in Berlin. Jede war und ist ein eine neue Herausforderung. Auch diese. Von 24 Künstlern gibt es vorwiegend aktuelle Zeichnungen zu sehen. Einige Werke stammen auch aus dem Depot. Lassen Sie sich überraschen. Mitte der 80er Jahre, in der Zeit der Galerie Rotunde im Alten Museum, geriet ich in den Bann des Mediums Zeichnung durch die Kunst meiner Generation. Diese reagierte auf die traditionellen Haltungen der sogenannten Ostberliner Malerschule zunehmend experimentell mit abstrakten Formulierungen auf Papier. Mit Werken von Joachim Böttcher, Volker Henze, Hanns Schimansky, Harald Toppl wurde ich nur drei Monate nach dem 9. November 1989 als Kunsthistorikerin Teil der großartigen Ausstellung in Paris in der Grand Halle de la […]
David Yarrow | CAMERA WORK | 22.11.2025-24.01.2026
bis 24.01. | #4838ARTatBerlin | CAMERA WORK präsentiert ab 22. November 2025 eine Ausstellung des Künstlers David Yarrow. Die Ausstellung zeigt Werke aus David Yarrows fortlaufenden Themenspektren The Natural World und Storytelling, die sich durch filmische Kompositionsweise auszeichnen. Der gezielte Einsatz von Licht und Scha’en erzeugt dabei eine Spannung, die an die visuelle Kompositionen klassischer Hollywood-Produktionen anknüpo. Diese Bildsprache verleiht den Arbeiten eine starke narrative Ebene und hebt insbesondere Yarrows Tierporträts über einen rein dokumentarischen Charakter hinaus. Bezüge zu Sehnsuchtsorten, Sportereignissen oder filmischen Szenerien aus dem kolletiven Gedächtnis sind Elemente im Werk des Künstlers, die emotionale Räume schaffen, in denen Natur, Kultur und Ästhetik miteinander verschmelzen und ikonische Bildwelten entstehen. David Yarrow verwirklicht seine fotografischen Projekte an verschiedenen internationalen Schauplätzen, darunter die USA, Südafrika, China, Großbritannien, Scho’land und Italien. Über David Yarrow David Yarrow wurde 1966 in Glasgow geboren. Seine Leidenschao für das Fotografieren begann früh. Bereits als 20-Jähriger gelang ihm im Auorag der The London Times zum Finale der Fußballweltmeisterschao in Mexiko-Stadt das legendäre Porträt des jubelnden Pokalträgers Diego Maradona. Der künstlerischen Fotografie wendete sich Yarrow erst viel später zu und widmete sich der Natur und ihrer Tierwelt. Diese Entscheidung prägt seine Karriere nachhaltig, und Yarrows Leidenschao für das […]
Olena Klochko | Inside the Schrödinger Box | Galerie Z22 | 16.10.-25.10.2025
bis 25.10. | #4837ARTatBerlin | Galerie Z22 präsentiert ab 16. Oktober 2025 die Ausstellung „Inside the Schrödinger Box“ der Künstlerin Olena Klochko. „Inside the Schrödinger Box“ ist ein Kunstprojekt, das die fragile und paradoxe Natur der menschlichen Existenz in einer zunehmend chaotischen Welt untersucht. Wie Schrödingers Katze, die in einer Kiste gefangen ist und gleichzeitig lebendig und tot ist, befindet sich die Menschheit in einem Zustand existenzieller Ungewissheit. Die Gesellschaft ist geprägt von der Vulgarität der Politik, endlosen Machtkämpfen und unterdrückenden Kräften, die die Menschen zu Konsumdenken und aufgezwungenen politischen Doktrinen drängen. Angesichts des Leids und der Verluste, die durch anhaltende militärische Konflikte – wie den Krieg in der Ukraine – verursacht werden, haben sich die Menschen von ihrem wahren Bewusstsein entfernt und versinken in den oberflächlichen Ablenkungen des modernen Lebens. Das Streben nach Autorität und digitaler Dominanz zielt darauf ab, die kollektive Weisheit zu untergraben. Mit dem Schwinden des Bewusstseins laufen die Menschen Gefahr, ins Nichts zu verschwinden, gefangen in dem Paradoxon von Existenz und Nicht-Existenz, in dem das Wesen unseres Seins einfach verschwinden könnte. Dieses Projekt befasst sich mit realen Menschen und ihrer Psychologie – als eine Art quantum oddity. Die Künstlerin lädt die Betrachter ein, über die […]
Fahar Al-Salih + Myriam Schahabian | Malerei Objekte Fotografie + Keramische Skulpturen | Galerie Tammen | 17.10.–15.11.2025
bis 15.11. | #4836ARTatBerlin | Galerie Tammen präsentiert ab Freitag, 17. Oktober 2025 eine Ausstellung der Künstler*innen Fahar Al-Salih und Myriam Schahabian. Die Kraft der Sanftheit – Eine verborgene Kraft In einer Welt, die von Brüchen und Beschleunigung geprägt ist, erscheint Sanftheit als radikale Geste – als Akt stillen Widerstands und poetischer Stärke. Diese Ausstellung versteht Sanftheit nicht als Zerbrechlichkeit, sondern als eine Form der Widerstandsfähigkeit: eine nuancierte, oft unsichtbare Kraft, die durch Fürsorge, Präsenz und innige Aufmerksamkeit Widerstand leistet. In der Ausstellung nimmt dieses Konzept durch die Werke von Fahar Al-Salih und Myriam Schahabian Gestalt an – Künstler, deren Praxis fragmentierte Geschichten, kulturelle Überschneidungen und emotionale Terrains widerspiegelt. Ihre Werke entfaten sich wie geflüsterte Erinnerungen in vielschichtigen Erzählungen, die langsam und aufmerksam betrachtet werden wollen. Fahar Al-Salihs fotografische und skulpturale Serien „Baghdad Blues“ und „Mosaics“ zeigen Wohnräume und Stadtlandschaften und zeichnen die Konturen einer Stadt nach, die in Erinnerung geblieben ist und imaginiert wird. Anstatt sich ausschließlich mit Verlust zu beschäftigen, suggeriert sein Werk, dass sanftes Erinnern auch eine Form der Rückeroberung ist. Myriam Schahabian, „o.T.“, 2024, Stoneware, engobe, hand-printed, glazed, 42 x 28 cm Myriam Schahabians keramische Skulpturen, Vasen und Installationen verbinden Malerei, Architektur und Schrift zu hybriden Formen. In ihren Händen […]
Manuela Benaim, Makiko Harris & Emily Pope | Body Archive | Kristin Hjellegjerde Gallery Berlin | 16.10.–15.11.2025
bis 15.11. | #4835ARTatBerlin | Kristin Hjellegjerde Gallery Berlin präsentiert ab Donnerstag, 16. Oktober 2025 (Vernissage: 15.10.) die Ausstellung „Body Archive“ der Künstlerinnen Manuela Benaim, Makiko Harris und Emily Pope. Fragmentierte Körperteile, verdrehte Torsi, maskierte und schwebende Gesichter. Body Archive vereint drei Künstlerinnen, deren Arbeiten sich auf unterschiedliche Weise mit dem weiblichen Körper als Ort, Oberfläche und Symbol auseinandersetzen. Ausgehend von Kunstgeschichte, Mythologie und zeitgenössischen Darstellungen von Weiblichkeit untersuchen die Werke dieser Ausstellung die Komplexität von Persönlichkeit, Begehren, Erinnerung und Identitätsdarstellung. Emily Popes knapp angeschnittene Gemälde versetzen uns in die beunruhigende Rolle des Voyeurs, als würden wir durch einen Briefschlitz spähen oder eine Peepshow beobachten und dabei einen Blick auf einen Körper erhaschen, der uns gleichzeitig vertraut und fremd erscheint. Dies gilt insbesondere für das Werk, das einen üppigen, milchigen Oberkörper und entblößte Brüste zeigt. Der Körper ist hier ein Archetyp, abgeleitet aus einer Zusammenstellung kunsthistorischer Referenzen und den persönlichen Archiven der Künstlerin – eine Form, die wir schon einmal gesehen zu haben glauben, aber nicht ganz zuordnen können. In ähnlicher Weise rufen Gemälde von den hervorstehenden Schlüsselbeinen und dem eng geschnürten Körper einer Frau ein eindringliches Gefühl der Wiedererkennung hervor, auch wenn der Kontext dieser Figuren bewusst weggelassen wurde […]
Andreas Amrhein und Georg-Friedrich Wolf | True Companions | Galerie SCHMALFUSS BERLIN | 18.10.–22.11.2025
bis 22.11. | #4834ARTatBerlin | Galerie SCHMALFUSS BERLIN präsentiert ab 18. Oktober 2025 (Vernissage: 18.10.) die Ausstellung „True Companions“ mit Werken von Andreas Amrhein und Georg-Friedrich Wolf. Die Ausstellung „True Companions“ vereint die humorvollen, erzählerischen Bildwelten von Andreas Amrhein mit den dynamischen Stahlskulpturen von Georg-Friedrich Wolf und eröffnet spannende Perspektiven auf gemeinsame Haltung und künstlerischen Ausdruck. GEORG-FRIEDRICH WOLF, Shipwreck VIII, Venus-III, 2003, Starkes Blech, Baustahl, 45 x 65 x 15 cm ANDREAS AMRHEIN, Wide Horizon II, 2021, Acryl auf Radierung, 70 x 100 cm GEORG-FRIEDRICH WOLF, Shipwreck VII, Falte Horizontal, 2003, Starkes Blech, Baustahl, 30 x 50 x 15 cm Vernissage: Samstag, 18. Oktober 2025, 16:00–20:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 18. Oktober bis Samstag, 22. November 2025 Bildunterschrift Titel: ANDREAS AMRHEIN, This is not America, 2019, Acryl und Farbstift auf Radierung, 70 x 100 cm Ausstellung Andreas Amrhein und Georg-Friedrich Wolf – Galerie SCHMALFUSS BERLIN – Zeitgenössische Kunst – Ausstellungen Berlin Galerien – ART at Berlin
Martin Borowski | Straight Splash | DIEHL | 25.10.2025–09.01.2026
bis 09.01. | #4833ARTatBerlin | DIEHL zeigt ab 25. Oktober 2025 (Vernissage: 24.10.) die Ausstellung „Straight Splash“ des Künstlers Martin Borowski. Vernissage: Freitag, 24. Oktober 2025, 19:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 25. Oktober 2025 bis Freitag, 09. Januar 2026 Bildunterschrift: Martin Borowski, Straight Splash, 2025, oil on canvas, 237 x 158 cm, © der Künstler, Courtesy DIEHL, Berlin. Ausstellung Martin Borowski – DIEHL | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Sven Johne | Eternal 20th Century | KLEMM’S | 31.10.2025-17.01.2026
bis 17.01. | #4831ARTatBerlin | KLEMM’S zeigt ab 31. Oktober 2025 die Ausstellung „Eternal 20th Century„ des Künstlers Sven Johne. In Eternal 20th Century zeichnet Johne die Landschaften der Geschichte anhand des Körpers nach und verweist dabei auf die Schwelle zwischen Präsenz und Auslöschung. In Zeiten des Krieges spekuliert die Ausstellung über ein Jahrhundert des Konflikts, das kein Ende nehmen will, und betont, dass die Geschichte unter der erdrückenden Last ihrer Wiederholung wie ein Nachbild im Körper und in der Psyche eingeschrieben bleibt – zerbrechlich, exponiert und doch beständig. In der Ausstellung schafft Johne Raum für Assoziationen, die für die Verwirklichung seines Anspruchs entscheidend sind: Metaphern des Seins zu schaffen und alternative Mythen zu konzipieren in Zeiten, in denen Gewalt und ihre Auswirkungen jeden Aspekt des öffentlichen und privaten Lebens durchdringen. „Das von Kriegen zerrüttete, grausame 20. Jahrhundert begann am 28. Juni 1914 auf der Lateinerbrücke in Sarajevo, und wir dachten, es sei am 9. November 1989 auf der Böse Brücke in Prenzlauer Berg, Berlin, zu Ende gegangen. Wir dachten, das Ende der Geschichte sei erreicht, aber jetzt sehen wir, dass das 20. Jahrhundert nie zu Ende gegangen ist. Ich verbrachte einen Sommer damit, entlang der Oder und der Neiße durch […]
Klaus Steinmann | Freiheit im Malen | Semjon Contemporary | 16.10.-20.11.2025
bis 20.11. | #4831ARTatBerlin | Semjon Contemporary präsentiert ab Donnerstag, 16. Oktober 2025 die Ausstellung „Freiheit im Malen“ des Künstlers Klaus Steinmann. Klaus Steinmann, geb. 1939 in Darmstadt, schaut auf ein langes künstlerisches Leben zurück. Die legendäre, durch Europa tourende Ausstellung The New American Painting 1959, auch in der Hochschule für Bildende Künste zu Berlin am Steinplatz gezeigt, hat er als junger Mann erleben können – und sie hat ihn tief beeindruckt. So sehr, dass er sich nie ganz in die Richtungsstreitereien und Flügelkämpfe in und um die Konkrete Kunst hat vereinnahmen lassen. Klaus Steinmann ging seinen eigenen Weg. Konstruktive Kunst als Rüstzeug ja, aber bereichert durch die (Seh-)Erfahrung der amerikanischen Minimal Art und Farbfeldmalerei. Die Grundformen des Rechteckes, Kreises und Dreiecks haben ihn sein künstlerisches Leben lang begleitet und tun es noch heute. Diese Formen in ein Spannungsverhältnis zum vielgestaltigen Bildgrund zu setzen, hat ihn ein sehr differenziertes und reiches Œuvre schaffen lassen. Klaus Steinmann, O.T. (SC-096), 2024, 30,5 x 33,6 cm, dispersion paint and graphite on fabric on wood, Photo: Eric Tschernow Einen malerisch-bildhauerischen Verbündeten gesellt er ab den späten 1980er Jahren dazu: Den Schatten. Durch das partielle Aufsägen der mit Stoff als Malgrund bezogenen, zumeist kleinformatigen Sperrholztafeln, […]
Amélie von Heydebreck | Something magic | Semjon Contemporary | 16.10.-20.11.2025
bis 20.11. | #4830ARTatBerlin | Semjon Contemporary präsentiert ab Donnerstag, 16. Oktober 2025 die Ausstellung „Something magic“ der Künstlerin Amélie von Heydebreck. Die zweite Einzelausstellung von Amélie von Heydebreck bei Semjon Contemporary zeigt Werke ihrer jüngsten Atelierproduktion. Es schwirrt etwas im Ausstellungsraum, das nicht zu fassen ist und eine große Faszination ausübt: Die physische Präsenz der Werke einerseits als materialisiertes, als physisches Artefakt einer künstlerischen bildgewordenen Idee und Haltung – für sich selbst, aber auch im Dialog untereinander – und die Strahlkraft eines jeden Light Paintings. Und die Strahlkraft hat es in sich! Bei einer Gruppe von Werken gibt es ein Lichtzentrum, das höchst eruptiv in den umliegenden dunkelfarbigen Bildraum ausstrahlt und seine (Strahl-)Grenze in dem anderen Farbraum findet, und irgendwann erlischt, die Bühne für die sie umgebende Farbdunkelheit bereitet (vgl. AUTUMN VIBES und DAYDREAM). Man könnte meinen, Zeuge der Geburt eines Sterns oder eines Planeten zu sein. So hoch ist die Licht- bzw. Energieballung, dass als nächstes eine kosmisch gewordene, als Feststoff materialisierte Formation aus dem Bild springen könnte. Zugleich verkörpern diese Werke eine Dynamik, die die nicht zu definierenden Lichtgestalten in der Form von Lichtbündeln sich von einer andersfarbigen Lichtaura umgibt, die teilweise sogar ein rotierendes Moment verkörpert, […]
Karl Menzen | Stimmen von Stahl. Tellurische Gesichter | Galerie feinart berlin | 12.10.-22.11.2025
bis 22.11. | #4828ARTatBerlin | Galerie feinart berlin präsentiert ab Samstag, 11. Oktober 2025 die Ausstellung „Stimmen von Stahl. Tellurische Gesichter“ des Künstlers Karl Menzen. Die Galerie feinart berlin würdigt Karl Menzen (*11.04.1950 †19.11.2020), dessen poetische Skulpturen vielerorts den öffentlichen Raum von Berlin schmücken. Karl Menzen wäre in diesem Jahr 75 Jahre alt geworden. Gemeinsam mit prominenten Institutionen wie dem Gerhard-Marcks-Haus Bremen, dem Haus am Lützowplatz Berlin und der Kunsthalle Lehnin würdigt die Galerie feinart berlin in diesem Jahr das Werk des Metallbildhauers, dessen poetische Stahlskulpturen vielerorts im öffentlichen Raum Berlins und anderer Bundesländer zu sehen sind. Unverkennbar für Karl Menzen ist das Prinzip der Reduktion auf elementare geometrische Formen. Seine „Transformationen“ entstehen zum Beispiel aus rechteckigen, quadratischen oder runden Grundflächen, die er durch einfache Einschnitte und Beugungen für die Entfaltung in den Raum befreit. Es ist sein leitendes Motiv, dem harten, schweren Material ein Wesen von Bewegung zu verleihen. Der Aufbruch der ursprünglich flachen Grundform in die Dreidimensionalität ist ein dynamisches Ereignis: die Skulpturen stehen auf, balancieren, heben ab, fliegen. Karl Menzen, O.T., Stahl, Wandskulptur, 68 x 50 x 18 cm © Photo Credits: Axel Sommer Die Ausstellung zeigt einige Arbeiten, die aus dem typischen Kanon des Bildhauers herauszufallen […]
Lidó Rico | De Rerum Naturae | Luisa Catucci Gallery | 17.10.–20.12.2025
bis 20.12. | #4829ARTatBerlin | Luisa Catucci Gallery präsentiert ab Donnerstag, 16. Oktober 2025, die Ausstellung „De Rerum Naturae“ des Künstlers Lidó Rico. Die Luisa Catucci Gallery präsentiert mit De Rerum Naturae eine neue Ausstellung des spanischen Künstlers Lidó Rico, die sich mit der Beziehung zwischen Mensch, Materie und Natur auseinandersetzt. Inspiriert von Lukrez’ philosophischem Werk gleichen Namens erforscht Rico die physische und existenzielle Dimension der menschlichen Erfahrung und stellt dabei die Grenzen zwischen Natur und Technik, Körper und Geist, Leben und Materie infrage. In seinen Arbeiten gießt Rico Formen aus flüssigem Harz in Silikonformen – häufig nach Abdrücken seines eigenen Körpers oder von Gehirnen, die von der Universität Murcia zur Verfügung gestellt wurden. Diese eindringlichen Skulpturen thematisieren die Fragilität des Menschen in einer Zeit technologischer Abhängigkeit und permanenter Selbstoptimierung. Lidó Rico, De Rerum Naturae, Portrait. © Courtesy Luisa Catucci Gallery & the artist De Rerum Naturae zeigt den Menschen als ein Wesen, das sich zunehmend von seinen biologischen Ursprüngen entfremdet hat. Die Werke Ricos verweisen auf eine Gesellschaft, die durch Leistungsdruck, Erschöpfung und psychische Belastung geprägt ist. Seine Körperfragmente – Köpfe, Gehirne, verzerrte Gesichter – erscheinen wie Zeugnisse einer kollektiven Müdigkeit und verweisen auf das Spannungsverhältnis zwischen Produktivität, Identität […]
Wojtek Hoeft | the visitors | Galerie mutare | 09.10.–22.11.2025
bis 22.11. | #4827ARTatBerlin | Galerie mutare zeigt ab Donnerstag, 9. Oktober 2025, die Ausstellung „the visitors“ des Künstlers Wojtek Hoeft. Die Galerie mutare präsentiert unter dem Titel the visitors neue Skulpturen von Wojtek Hoeft, einem Künstler, dessen Werk sich durch eine kraftvolle Verbindung von Form, Material und Emotion auszeichnet. Hoeft wurde 1967 im polnischen Gdynia geboren und kam 1990 nach Deutschland. Zwischen 1992 und 2000 studierte er Bildhauerei an der Fachhochschule für Gestaltung in Bielefeld bei Richard Heß. Bereits während seines Studiums gewann er 1994 den Wettbewerb für das Denkmal der Städtepartnerschaft zwischen Bad Oeynhausen und Fismes (Frankreich). Ein DAAD-Stipendium führte ihn 1996 nach Florenz, wo er seine Auseinandersetzung mit Form und Raum vertiefte. Seit 2000 arbeitet Hoeft als freischaffender Künstler. Nach der Einweihung seines für die Stadt Halle Westfalen geschaffenen Haller Willem Denkmals im Jahr 2002 zog er nach Berlin, wo er 2008 die Bildhauergruppe KernForm gründete. Sein Werk wurde unter anderem für den Sächsischen Skulpturenpreis (2007) und den Gustav Seitz-Preis (2014) nominiert. Arbeiten von Wojtek Hoeft sind in privaten und öffentlichen Sammlungen in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Polen vertreten. Wojtek Hoeft, the visitors, 2025, Skulptur. © Courtesy Galerie mutare & the artist Die Ausstellung the visitors […]
Treibende Kräfte | Gruppenausstellung | Laura Mars Gallery | 02.10.-25.10.2025
bis 25.10. | #4826ARTatBerlin | Laura Mars Gallery zeigt ab Donnerstag, 02. Oktober 2025 die Ausstellung „Treibende Kräfte„ der Künstler*innen Lada Nakonechna, Mykola Ridnyi, Dana Kavelina, Olha Marusyn, Olga Gaidash and Eugene Shimalsky. Der Titel Treibende Kräfte impliziert gleichzeitig eine selbstbestimmte, dynamische Vorwärtsbewegung, wie auch das Getriebensein von Kräften, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen. Der Konflikt zwischen diesen Zuständen prägt eine derzeit vorherrschende Stimmung, die sich auch in vielen künstlerischen Arbeiten der letzten Jahre manifestiert. In der Ausstellung sind Skulpturen, Fotografien, Videos und Malerei aus den Jahren 2011–2025 vertreten, die größtenteils erstmals in Berlin gezeigt werden. Zwei der Künstlerinnen leben in der Ukraine, alle anderen seit 2022 im Exil in Deutschland. Während einige Werke sich konkret auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine beziehen, nehmen andere bereits länger andauernde, teils internationale gesellschaftliche und politische Entwicklungen in den Fokus. Die Ausstellung wurde begleitend zur internationalen Konferenz (Un)Safe Plurality: Ukraine and Beyond am Osteuropa Institut der Freien Universität Berlin in Zusammenarbeit mit dem Leibniz Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) konzipiert. Beide Veranstaltungen bilden den Abschluss des Projekts (Un)Disciplined: Pluralising Ukrainian Studies – Understanding the War in Ukraine (UNDIPUS, 2022–2026), das an den Universitäten Greifswald, Gießen und Regensburg durchgeführt wurde. Vernissage: Donnerstag, 02. Oktober 2025, von 19:00 […]
Frank Rödel | VOM DENKEN IN ZEITLOSIGKEIT | Galerie Schindler LAB | 11.10.–22.11.2025
bis 22.11. | #4825ARTatBerlin | Schindler LAB in Potsdam, präsentiert ab Samstag, 11. Oktober 2025 die Ausstellung VOM DENKEN IN ZEITLOSIGKEIT des Künstlers Frank Rödel. WAS FÜR EIN STAUNEN! Welch sinnliches Feuerwerk ungewöhnlichster und zugleich subtilster Farbigkeit, Formzusammenhänge und Strukturen, die sich dem Auge des Betrachters bei Wanderungen und vor allem beim Blick aus der Vogelperspektive auf die von Feuer und Eis gestalteten Landschaften Islands offenbaren! Frank Rödel, Aus luftiger Höhe gesehen, 100 x 130 cm, Mischtechnik auf Leinwand, 2025 Wie eine Sprache finden, um dem Gesehenen eine Form, einen bildnerischen Ausdruck zu verleihen? Schicht um Schicht, durch Hinzufügen, Abtragen und erneutem Hinzufügen in langatmigen Prozessen entwickeln und verdichten sich gemalte Bilder zu einer eigenen, unabhängigen, sinnlichen Welt meiner erinnerten Träume und Seelenlandschaften. Gletscherland II, 50 x 50 cm, Mischtechnik auf Leinwand, 2025 In besonderen Momenten des Beschenktseins stellt sich, gleichsam als Lohn für die gestalterischen Mühen, Versöhntheit und die wärmende Ahnung des Aufgehobenseins meines fragilen Menschseins in dem höheren Großen und Ganzen ein. FAZ vom Februar 2023 Frank Rödel, Ein kalter Tag, 125 x 94 cm, Mischtechnik auf Leinwand, 2022 Für die Ewigkeit gemacht ist am Ende – wer wüsste das besser als einer, der so eng wie er […]
Brigitte Yoshiko Pruchnow | Traces of Solitude | Galerie Schindler | 16.10.–29.11.2025
bis 29.11. | #4824ARTatBerlin | Galerie Schindler präsentiert ab Donnerstag, 16. Oktober 2025 die Ausstellung „Traces of Solitude“ der Künstlerin Brigitte Yoshiko Pruchnow. In ihren neuen Arbeiten folgt Brigitte Yoshiko Pruchnow den feinen Spuren des Alleinseins. Ihre Malerei hält jene Momente fest, in denen die Zeit langsamer wird und sich ein innerer Raum öffnet. Zwischen Licht und Schatten entstehen Bilder von stiller Intensität, die den Betrachter einladen, den leisen Bewegungen des Rückzugs zu folgen. Jede Leinwand wird zu einer Spurensuche – nach innerer Weite, nach Ruhe, nach dem zarten Aufscheinen eines anderen Blicks auf die Welt. Brigitte Yoshiko Pruchnow, Focussing, 100 x 100 cm, Mischtechnik auf Rohleinen, 2024 Die Werkreihen von B. Yoshiko Pruchnow mögen auf den ersten Blick unterschiedlich erscheinen: Erdig-gedämpfte Stillleben und Rückenporträts, vibrierende, neonfarbige Blautöne in den Unterwasserbildern und farbintensive Tokio-Motive in der leuchtenden Metropole. Doch allen Serien gemein ist ein Moment des Innehaltens und Sammelns – der rote Faden in Pruchnows Werk. Brigitte Yoshiko Pruchnow, Burnout Banana, Mischtechnik auf Rohleinen, 30 x 30 cm, 2025 In den Stillleben zum Beispiel oder in den Rückenportraits der jungen Protagonistinnen verschmelzen Ruhe und Zurückgezogenheit zu konzentrierten Seinszuständen. Die Unterwasser-Szenen ziehen den Atem zurück, die Augen der Schwimmerinnen schließen sich, […]
Multiverse | Gruppenausstellung | Galerie oqbo | 19.09.-17.10.2025
bis 17.10. | #4821ARTatBerlin | Galerie oqbo zeigt ab Freitag, 19. September 2025 die Gruppenausstellung „Multiverse“ mit Arbeiten von Natalie Czech, Katia Sophia Ditzler, Gerhild Ebel, Stefan Heuer, Bettina Hutschek , Thorsten Krämer, Frank Milautzcki, Erec Schumacher und Christine Zureich. Die Ausstellung „Multiverse“ bringt zeitgenössische Positionen der Visuellen Poesie nach Berlin. In der Galerie oqbo zeigen die Künstler:innen Natalie Czech, Katia Sophia Ditzler, Gerhild Ebel, Stefan Heuer, Bettina Hutschek , Thorsten Krämer, Frank Milautzcki, Erec Schumacher, Christine Zureich ihre Arbeiten der Visuellen Poesie. Visuelle Poesie boomt und gehört zu den spannendsten und vielfältigsten Ausdrucksformen zeitgenössischer Literatur. Sie versteht sich als experimentierfreudiges Feld kooperativen und kollektiven Arbeitens, das sein Publikum schwerpunktmäßig im Internet findet – auf Social Media, in Blogs, auf Kunst-Portalen. Die Künstler:innen arbeiten in dynamischen und wechselnden Kooperationen, organisieren sich in Netzwerken, veranstalten Popup-Ausstellungen und schaffen eigene Publikationsstrukturen, wie Indie-Verlage, Art-Book-Publikationen, Zines und Chapbooks. So hat sich eine dynamische, internationale künstlerische Szene entwickelt, die interdisziplinär und kooperativ arbeitet. Vernissage: Freitag, 19. September 2025, ab 19 Uhr Lesung & Gespräch: Donnerstag, 25. September 2025, ab 19:30 Uhr neue Texte von etcetera press berlin mit Elke Heinemann, Susan Madsen, Christiane Quandt im Gespräch mit Erec Schumacher Lesung, Performance & Gespräch: Dienstag, 30. September 2025, ab 19:30 Uhr Visuelle Poesie als […]
Timm Rautert | die welt und die spiegel | Galerie Nordenhake | 06.09.–25.10.2025
bis 25.10. | #4820ARTatBerlin | Galerie Nordenhake zeigt derzeit die Ausstellung „die welt und die spiegel“ des Künstlers Timm Rautert. Seit fünf Jahrzehnten prägt Timm Rautert den Blick auf Fotografie und ihre Möglichkeiten und Grenzen. Seine 1968 begonnene und längst als wegweisend verstandene Serie Bildanalytische Photographie gilt als radikale Auseinandersetzung mit der grundlegenden Grammatik des Mediums. Rautert löste sich früh von der Vorstellung der Fotografie als rein realitätsabbildende Praxis und eröffnete eine Sichtbarmachung von Inszenierungen. Die Ausstellung bei Galerie Nordenhake – seine erste Einzelausstellung in Berlin – vereint zwei aktuelle Serien, eine Rauminstallation und zentrale Arbeiten aus den 1970er-Jahren. In der Serie Weltraum (2014/15) macht Rautert den Raum selbst zum Protagonisten. Seine Fotografien führen durch die Architektur des heutigen FAO-Sitzes in Rom – ein Gebäude, das ursprünglich als Kolonialverwaltung geplant, im Zweiten Weltkrieg unterbrochen und in den 1950er-Jahren vollendet wurde. Die Dokumentation der von den Mitgliedsstaaten gestalteten Räume offenbart nicht nur die widersprüchliche Geschichte des Baus, sondern reflektiert zugleich die Strategien der Selbstdarstellung und die formende Kraft fotografischer Mittel. Mit Manhattan Mirror (2012) richtet sich der Blick auf New York: Die Wolkenkratzer erscheinen als collagierte Reflexionen, die urbane Geschäftigkeit symbolisieren, jedoch zugleich Entfremdung und kritische Distanz transportieren. Die Installation Vier […]
Bettina Pousttchi | Horizons | Buchmann Galerie | 12.09.-25.10.2025
bis 25.10. | #4819ARTatBerlin | Buchmann Galerie zeigt ab 12. September 2025 die Ausstellung „Horizons“ der Künstlerin Bettina Pousttchi. Die Ausstellung vereint neue fotografische Arbeiten auf Leinwand aus der gleichnamigen Serie „Horizons“ sowie neue polychrome Skulpturen aus Keramik und Stahl. Ausgangspunkt für alle drei Werkgruppen ist auf unterschiedliche Weise die urbane Erfahrung Berlins. Zeitgleich mit der Ausstellung in der Galerie wird die sechs Meter hohe Skulptur „Vertical Highways V02“ von Bettina Pousttchi vor dem Istanbul Modern als Teil der Museumssammlung eingeweiht. Mit ihrer neuen Serie „Horizons“ setzt Bettina Pousttchi ihren konzeptuellen Ansatz einer erweiterten Auffassung von Fotografie fort und verbindet fotografische Methoden mit malerischen Mitteln. Die Serie „Horizons“ knüpft an die vielbeachtete Fotoinstallation „Echo“ der Künstlerin an, die 2009/2010 sechs Monate lang die gesamte Fassade der Temporären Kunsthalle Berlin mit 970 Fotodrucken auf Papier bedeckte. Die Künstlerin fotografierte Ausschnitte dieser Papierabzüge, die die reflektierenden Fensteroberflächen des Palasts zeigen. In diesen Motiven sind Details des ursprünglichen Fotodrucks festgehalten, die nun die Spuren der natürlichen Verwitterung über einen Zeitraum von sechs Monaten tragen. Die Werke bilden somit eine vielschichtige Darstellung der vergangenen Zeit und der physischen Spuren, die sie in unserer Umgebung hinterlässt. Sie fungieren sowohl als Spuren des Realen als auch […]
SLUR | Gruppenaustellung | Aurel Scheibler | 11.09.-01.11.2025
bis 01.11. | #4817ARTatBerlin | Aurel Scheibler präsentiert ab 11. September 2025 die Grupenausstellung SLUR der Künstler*innen David Schutter, Tom Chamberlain, Jack Pierson, Andy Warhol, Alice Neel und Öyvind Fahlström. Das englischeWort „Slur“ ist einer jener Begriffe, die je nach Kontext, ganz unterschiedlich verstanden werden können.In der Musik etwa ist damit ein Bindebogen über den Noten und mit ihm verbunden der Hinweis gemeint, das sie reibungslos, ineinanderfliessend gespielt werden sollen.Slur ist zudem ein äußerst beleidigender und sozial inakzeptabler Begriff, der auf Verunglimpfung und Beleidigung abzielt. Auch ist mit dem Begriff die unartikulierte, undeutliche oder falsche Aussprache gemeint. Tom Chamberlain Slur, 2019 Acryl auf Leinwand 90 x 100 cm © Tom Chamberlain Slur ist auch der Titel des Bildes von Tom Chamberlain in dieser Ausstellung. Slur ist ein Werk von ephemerer Gestalt: das Sehvermögen wir gefordert, denn in ihrer Erscheinung markiert das Werk Chamberlains die Grenze zwischen dem Nichts und dem Sein.Die Leinwand offenbart keinerlei Struktur und der Farbauftrag in unzähligen dünnen Schichten zeigt keine Pinselspuren. Das soeben vermeintlich Gesehene löst sich wieder auf und das Auge irrt auf der Suche nach Halt auf der glatten Fläche umher. Die Werke von David Schutter, so wie das hier gezeigte Gemälde AIC G […]
Dudu Quintanilha | Sun of Tomorrow | PSM Gallery | 12.09.–25.10.2025
bis 25.10. | #4818ARTatBerlin | PSM Gallery präsentiert ab Freitag, 12. September 2025 (Vernissage: 11.09.) die Ausstellung „Sun of Tomorrow“ des Künstlers Dudu Quintanilha. Anlässlich der Berlin Art Week 2025 präsentiert PSM neue Arbeiten des in Berlin lebenden Künstlers Dudu Quintanilha (São Paulo, 1987). Quintanilha arbeitet mit Performance, Video, Fotografie und kollaborativen Prozessen und untersucht die Schnittstellen zwischen Intimität, Kollektivität und der politischen Dimension des Körpers. Seine Praxis nähert sich der Kunst als einer Form der Dokumentation – sucht dabei jedoch stets nach experimentellen Wegen, um den Akt der Aufzeichnung in ein offenes Erfahrungsfeld zu verwandeln. Die Ausstellung vereint zwei große aktuelle Projekte: Erotics in Participation (2024) ist eine dreikanalige Videoinstallation, die aus einem Workshop hervorgegangen ist, der für Stadt:Kollektiv im Düsseldorfer Schauspielhaus konzipiert wurde, mit Unterstützung des Inter Media Art Institute IMAI in Düsseldorf und choreografischer Beratung durch Katja Cheraneva. Ausgehend von den aufgeladenen Begriffen Erotik und Partizipation stellte das Projekt die Frage: Können wir heute noch experimentell mit Erotik umgehen? Wie verändern digitale Intimität, Polyamorie, sichere Räume und zunehmende konservative Gewalt unsere Wünsche und Gesten der Verbindung? Die Teilnehmer*innen erforschten neue körperliche Ausdrucksformen von Begehren, Zuneigung, Angst und Ablehnung, während sie ihre Bewegungen in Silhouetten hinter einem Bildschirm […]
Anh Trần | Every water has the right place to be in | Galerie Société | 11.09.-11.10.2025
bis 11.10. | #4816ARTatBerlin | Galerie Société präsentiert ab Donnerstag, 11. September 2025 die Ausstellung „Every water has the right place to be in“ der Künstlerin Anh Trần. „Was habt ihr mit meinem Wasser gemacht?“, fragte der Herr in einer Kurzgeschichte von Joy Williams aus dem Jahr 2013. „Mein lebendiges Wasser …“ „Oh“, sagten die Ingenieure, „wir dachten, das wäre nur eine Metapher“, während ihre Rohre die Flüssigkeit verunreinigten, die der Herr aus seinem Glas trank. Wörtliches Reden ist selten klug. Haben sprachliche Bilder nicht eine andere Bedeutung, dienen sie nicht gleichzeitig als Gefäße, als eine in den Worten enthaltene Realität? Symbole sind, wie sich herausstellt, keine bloßen Abstraktionen, sondern strukturell, wenn nicht sogar sakral, materielle Körper, die Beachtung verdienen. In Übereinstimmung mit einem bestimmten Erbe ihres Malereigenres ist dies in Anh Trầns Abstraktionen nicht der Fall. Ihre Zeichen sind sprunghaft, grafisch, nervös, großzügig und weisen auf etwas hin, das über sie selbst hinausgeht, und doch schwelgen sie in einer Körperlichkeit, die sich nur schwer in eine uns bekannte Sprache übersetzen lässt. Sie sind gleichzeitig geerdet und unbegründet. Es bleibt uns überlassen, uns einen unterirdischen Drachenghost auf der Leinwand vorzustellen (Sind die Wolken im Oculo wie Vergessenheit?), eine sehr wolkige […]
Arhun Aksakal | Land Before Time | EBENSPERGER KAPELLE | 11.09.–04.10.2025
bis 04.10. | #4815ARTatBerlin | EBENSPERGER in der Kapelle bei Luxoom Lab präsentiert ab Donnerstag, 11. September 2025 die erste Einzelausstellung „Land Before Time“ des jungen Künstlers Arhun Aksakal. Im Zentrum der Ausstellung steht Aksakals neues Video Land Before Time. Der 19-minütige Film verwebt dokumentarische und poetische Bilder zu einem visuellen Essay über vergangene und gegenwärtige Zivilisationen und deren Einfluss auf Landschaften, Architektur und Erinnerung. Der Film zeichnet einen Weg nach von den strahlend weißen Kalibjergen – einst Industrieabfälle, heute zu touristischen Monumenten erhoben – bis zu den versunkenen Ruinen der antiken Stadt Hasankeyf in der Türkei, einer Wiege der Zivilisation, die durch massive Staudammprojekte ausgelöscht wurde. Weitere Schauplätze sind Ferropolis, die „Stadt aus Eisen“, wo monumentale Bagger heute als Kulisse für Festivals dienen, der Berg Nemrut, der Ilısu-Staudamm, die Gärten von Diyarbakır und die Zeche Zollverein in Essen, wo junge Parkour-Athleten die Skulpturen von Ulrich Rückriem in einen Hindernisparcours verwandeln. Ergänzend zum Film präsentiert die Ausstellung auch eine Auswahl neuer Installationen, die eine dichte, immersive Umgebung bilden, in der die Besucher Aksakals künstlerische Sprache als Ganzes erleben und sich mit ihr auseinandersetzen können. Arhun Aksakal (*1995, Offenbach am Main) arbeitet mit Video, Film, Fotografie, Skulptur und Performance. Er studierte […]
Why We Do What We Do | Gruppenausstellung | Galerie Tanja Wagner | 11.09.-01.11.2025
bis 01.11. | #4814ARTatBerlin | Galerie Tanja Wagner präsentiert ab Donnerstag, 11. September 2025 die Gruppenausstellung Why We Do What We Do mit Werken von Ulf Aminde, Annabel Daou, Elisa Giardina Papa, Šejla Kamerić, Kapwani Kiwanga, Laurel Nakadate, Grit Richter, Anna Steinert, Angelika J. Trojnarski und Anna Witt. Die Tanja Wagner Gallery präsentiert frühere und neue Werke ihrer Künstler Ulf Aminde, Annabel Daou, Elisa Giardina Papa, Šejla Kamerić, Kapwani Kiwanga, Laurel Nakadate, Grit Richter, Anna Steinert, Angelika J. Trojnarski & Anna Witt, jeweils begleitet von einer Erklärung in ihren eigenen Worten – darüber, was sie antreibt, warum sie schaffen und was sie immer wieder in ihr Atelier zurückkehren lässt. „Why We Do What We Do“ ist sowohl ein Liebesbrief als auch ein Augenzwinkern. Ein Liebesbrief an die Künstler, deren Vision, Strenge und unermüdliche Neugier mich täglich inspirieren – und ein Augenzwinkern an Sie alle, die uns angefeuert, herausgefordert, mit Herzblut gesammelt und diese Reise reicher gemacht haben, als ich es mir jemals hätte vorstellen können. Während der Eröffnung von „Why We Do What We Do“ wird die Künstlerin Annabel Daou aus New York zu einer besonderen Signierstunde ihrer neuen Monografie „Possibilities of Repair“ (Möglichkeiten der Reparatur) erscheinen, die bei DISTANZ […]
Marc Kokopeli | Now we are on Easy Street | Galerie Isabella Bortolozzi | 11.09.-25.10.2025
bis 25.10. | #4809 ARTatBerlin | Galerie Isabella Bortolozzi zeigt ab 11. September 2025 die Ausstellung „Now we are on Easy Street“ des Künsters Marc Kokopeli. Vernissage: Donnerstag, 11. September 2025, 18:00 – 22:00 Uhr Ausstellungsdaten: Donnerstag, 11. September bis Samstag, 25. Oktober 2025 Bildunterschrift: Marc Kokopeli © courtesy of Galerie Isabella Bortolozzi Ausstellung Marc Kokopeli – Galerie Isabella Bortolozzi | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Elizabeth Jaeger + Phillip Gabriel | Resent the Sky + Chroma Trigger | KLEMM’S | 10.09.-18.10.2025
bis 18.10. | #4813ARTatBerlin | KLEMM’S zeigt ab 10. September 2025 die Ausstellung „Resent the Sky„ der Künstlerin Elizabeth Jaeger und die Ausstellung „Chroma Trigger“ des Künstlers Phillip Gabriel. Elizabeth Jaeger – Resent the Sky Resent the Sky, Elizabeth Jaegers dritte Einzelausstellung bei Klemm, präsentiert eine visuelle Choreografie, die sich mit Trauer und Macht auseinandersetzt. Ein Chor aus sarggroßen Stahlrahmen ist streng geordnet in der Galerie aufgestellt, jeder mit schwarz lackierten Rohren, die in den Himmel ragen. In diesen aufrecht stehenden Fässern sind handgeformte Keramikblumen gepflanzt – zerbrechlich, feuergehärtet und mühsam hergestellt. Sie präsentieren sich als Opfergabe, Protest und Nachwirkung. Zusammen erheben sie sich in einem strengen, aber wellenförmigen Farbverlauf hinter einer liegenden Skulptur zweier Spezies. Die beiden Figuren liegen in einer bewusst albtraumhaften Zweideutigkeit: Zärtlichkeit gepaart mit Gewalt, Schutz verflochten mit Kontrolle. Als Installation ringt Resent the Sky mit Weltschmerz, Herzschmerz und Maßstabs-Schock – damit, wie Trauer schmerzhaft zwischen der intensiven Intimität des persönlichen Verlusts und der überwältigenden Abstraktion einer Massentragödie schwebt. Phillip Gabriel – Chroma Trigger Phillip Gabriel, Hand of Regret, 2022, detail Chroma Trigger präsentiert eine Gruppe von Gemälden, die sich um das Motiv der Hände drehen, darunter eine Auswahl aus der Serie Spoleto. Gabriels Werke stehlen flüchtige […]
Nikola Röthemeyer | flower:trail | Kuckei + Kuckei | 11.09.-24.10.2025
bis 24.10. | #4812ARTatBerlin | Kuckei + Kuckei präsentiert ab Donnerstag, 11. September 2025 die Ausstellung flower:trail der Künstlerin Nikola Röthemeyer. Nikola Röthemeyers zeichnerische Arbeiten spannen eigene Welten auf, die von akkurater Zartheit, von der Schönheit des Organischen und von einer phantasievoll leidenschaftlichen Beobachtung der Natur erzählen. Die Ausstellung flower:trail versammelt großformatige Zeichnungen, die wie ein Wandfries gelesen werden können und einen fortlaufenden Pfad durch den Röthemeyerschen Kosmos aus Mensch und Tier, Flora und Fauna markieren. Ihre höchst präzisen Pinselzeichnungen kombiniert sie mit Flächen aus farbiger Tusche, deren zarte Verläufe meisterhaft das bewusst Gesetzte mit dem zufällig Verlaufenden verbinden. In der Ausstellung werden sie durch eine Wandarbeit ergänzt, welche die Zeichnung in den Raum erweitert. Die Motive der Künstlerin sind fortlaufend, jede Arbeit schließt direkt an die Nächste an. Als Gesamtheit bahnen sie einen Weg durch das Unbekannte: eine ebenso geheimnisvoll wie abenteuerlich erscheinende Szenerie, in der die Natur – allein schon in der Wahl der Proportionen – dem Menschen weit überlegen ist. Was in vielerlei Hinsicht als ‚traumhafte Landschaft‘ gedeutet werden könnte, verkörpert einen Naturbegriff, der symbolhaft für eine behütende und harmonische Kraft steht. Vorbilder für diese Auffassung findet Röthemeyer bei den ‚songlines‘ der Aborigines oder in der japanischen Kultur des Kadō […]
Magnus Plessen | Dein Gesicht in meinen Händen | WENTRUP | 12.09.-01.11.2025
bis 01.11. | #4811ARTatBerlin |WENTRUP präsentiert ab Freitag, 12. September 2025 (Vernissage: 11.09.) die Ausstellung „Dein Gesicht in meinen Händen“ des Künstlers Magnus Plessen. Wentrup präsentiert „Dein Gesicht in meinen Händen“, Magnus Plessens erste Einzelausstellung in der Galerie. Magnus Plessens neuestes Werk entstand aus einem Moment persönlicher Auseinandersetzung heraus: dem Tod seines Vaters und der Rückkehr zu Kindheitserinnerungen an Porträts seiner Vorfahren. Aus dieser intimen Landschaft entstehen Gemälde, die Erinnerung und Wahrnehmung in taktile, vielschichtige Bilder verwandeln, die zwischen Abstraktion und Figuration oszillieren. Vernissage: Donnerstag, 11. September 2025, 18 – 22 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 12. September – Samstag, 01. November 2025 Bildunterschrift Titel: Magnus Plessen, Untitled, 2025, Oil and charcoal on canvas, 60 x 50 cm | 23 1/2 x 19 3/4 in, WENTRUP Berlin Ausstellung Magnus Plessen – WENTRUP | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Julian Irlinger | Sleepwalkers | Galerie Thomas Schulte | 12.09.-08.11.2025
bis 08.11. | #4810ARTatBerlin | Galerie Thomas Schulte (Potsdamer Straße) zeigt ab Freitag, 12. September 2025 (Vernissage: 11.09.) die Ausstellung „Sleepwalkers“ des Künstlers Julian Irlinger. In seiner dritten Einzelausstellung in der Galerie Thomas Schulte zeigt Julian Irlinger Zeichnungen, Objekte und eine Videoarbeit mit dem Titel „The Curtain of Time“, die vom Portikus in Frankfurt am Main in Auftrag gegeben wurde. Diese Werke beschäftigen sich gemeinsam mit der Geschichte und Technik der handgezeichneten Cel-Animation und reflektieren die Vermittlung historischer Narrative. In seiner künstlerischen Praxis nähert sich Irlinger vergangenen Ereignissen mit Blick auf zukünftige Konflikte. Durch die Ausgrabung und Rekontextualisierung historischer Fragmente hinterfragt er die Mechanismen des Gedächtnisses und die Weitergabe von Geschichte. Ausgehend von Archiven und historischer Ästhetik hinterfragt sein Werk, das Zeichnungen, Filme, Fotografien und Skulpturen umfasst, dominante historische Narrative und ihre kulturellen Darstellungen sowie die ideologischen Strömungen, die sie prägen. Vernissage: Donnerstag, 11. September 2025, ab 18 bis 22 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 12. September bis Samstag, 08. November 2025 Sonderöffnungszeiten für die Berlin Art Week 2025: Sonntag, 14. September, 12 bis 18 Uhr Bildunterschrift Titel: Julian Irlinger, „The Curtain of Time“ (Film Still), 2025, 16 mm film transfer to digital, color, sound, 10’50“, loop Ausstellung Julian Irlinger […]
Winston Branch | All rivers flow too, the sea, you must not look back | DIEHL | 11.09.-21.10.2025
bis 21.10. | #4806ARTatBerlin | DIEHL präsentiert ab 11. September 2025 (Vernissage: 10.09.) die Ausstellung „All rivers flow too, the sea, you must not look back“ des Künstlers Winston Branch. Vernissage: Mittwoch, 10. September 2025, 19:00 Uhr Ausstellungsdaten: Donnerstag, 11. September bis Dienstag, 21. Oktober 2024 Bildunterschrift: Winston Branch, Madame George, 1973, oil on canvas, 120 x 120 cm, photo by Marcus Schneider Ausstellung Winston Branch – DIEHL | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Márcia Falcão | Corpo de Cor | Contemporary Fine Arts (CFA Berlin) | 12.09.-01.11.2025
bis 01.11. | #4807ARTatBerlin | Contemporary Fine Arts präsentiert ab Freitag, 12. September 2025 (Vernissage: 11.09.), die Ausstellung „Corpo de Cor“ der Künstlerin Márcia Falcão. Corpo de Cor – auf Englisch Body of Colour – fungiert zugleich als Titel und programmatische Klammer der Ausstellung. In Falcãos Malerei verschränken sich eine tiefgehende Auseinandersetzung mit den formalen Bedingungen des Mediums und eine intensive Erforschung des Körpers, der hier nicht nur als physische Gestalt, sondern auch als Träger von Geschichte, Identität und politischer Bedeutung erscheint. In kraftvollen, pastosen Schichten von Ölfarbe und dynamischem Pinselstrich erschafft Falcão monumentale Akte, deren malerische und physische Präsenz an die fleischige Materialität eines Lucian Freud oder die imposanten Körperdarstellungen einer Jenny Saville erinnert. Zugleich verortet Falcão den Körper explizit als Schwarzen Frauenkörper – ihren eigenen, von persönlicher Erfahrung geprägten Körper. Ihr malerischer Ansatz ist metalinguistisch: Ausgehend von der Reflexion über die Grundlagen der Malerei entwickelt Falcão Werke, die komplexe Bezugssysteme zu Weiblichkeit, Mutterschaft, Kunstgeschichte, Marginalisierung und Gewalt eröffnen. Die Ausstellung versammelt, so die Künstlerin, „über zwanzig Jahre Forschung zur Malerei ausgehend vom Körper, verdichtet in fünf kontinuierlich weiterentwickelten Serien“: Ioga Psicológica, Monumentais, Capoeira em Paleta Alta, Passinho und Malandra não para. Jede dieser Serien markiert eine selbstauferlegte Herausforderung […]
Dörte Eißfeldt | Einzelausstellung | Galerie Thomas Fischer | 11.09.-01.11.2025
bis 01.11. | #4805ARTatBerlin | Galerie Thomas Fischer zeigt ab Donnerstag, 11. September eine Einzelausstellung der Künstlerin Dörte Eißfeldt. Seit Ende der 1970er Jahre erforscht Dörte Eißfeldt das kreative und konzeptuelle Potenzial der Fotografie als Kunstform. Eißfeldt präsentiert Ausschnitte der sichtbaren Welt, wie wir sie vielleicht noch nie zuvor betrachtet haben: sei es das menschliche Gesicht oder der Körper oder die Auswirkungen von Licht, Schatten und Zeit auf die physischen Bedingungen der Dinge. Gleichzeitig spielen die Materialität verschiedener Papiere, Texturen und Drucktechniken sowie die Präsentation der Abzüge an der Wand oder in einem Raum eine entscheidende Rolle. Vernissage: Mittwoch, 10. September 2025, 18:00 – 21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Donnerstag, 11. September – Samstag, 01. November 2025 Bildunterschrift Titel: Dörte Eißfeldt, courtesy of Galerie Thomas Fischer. Ausstellung Dörte Eißfeldt – Galerie Thomas Fischer | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellung Berlin Galerien | ART at Berlin
I sing the body electric | Gruppenausstellung | Contemporary Fine Arts (CFA Berlin) | 10.09.-01.11.2025
bis 01.11. | #4804ARTatBerlin | Contemporary Fine Arts präsentiert ab Mittwoch, 10. September 2025, die Gruppenausstellung „I sing the body electric“ der Künstler*innen Cecily Brown, Ella Kruglyanskaya, Sarah Lucas, Maja Ruznic und Tobias Spichtig. I Sing the Body Electric zeigt Werke zeitgenössischer MalerInnen, in denen der menschliche Körper verhandelt wird. Walt Whitmans Gedicht, eine Ode an die humane Physis, dem der Ausstellungstitel entlehnt ist, mag aus heutiger Lesart ungewöhnlich emphatisch klingen. Als es 1855 in Leaves of Grass erschien, polarisierte es aber das Publikum. Seine Sprache wurde als sexualisiert wahrgenommen und seine versteckte Kritik an der Sklaverei wurde von manchen als genau das verstanden. Elektrisch waren seinerzeit noch nicht einmal die Straßenbahnen, sie wurden noch von Pferden gezogen. Der Begriff hatte sich Mitte des 19. Jahrhunderts, als der Elektromagnetismus gerade erst entdeckt wurde, noch nicht in der Alltagssprache manifestiert, war lediglich einer intellektuellen und wissenschaftlichen Avantgarde vertraut. Der menschliche Körper beschäftigt Kunstschaffende seit Jahrtausenden. An seiner Darstellung in Schrift, Sprache und bildender Kunst lassen sich gesellschaftliche und kulturelle Diskurse ablesen. Wie unterschiedlich die künstlerischen Annäherungen an diesen uralten Topos ausfallen können, zeigt diese Ausstellung auch. Sie kann, wie in Cecily Browns The Call of the Flesh, auf kryptische Art und lediglich durch den Titel suggeriert oder durch diesen […]
Dan Walsh | Assembly | Galerie Thomas Schulte | 11.09.-08.11.2025 – verlängert bis 22.11.2025
bis 22.11. | #4808ARTatBerlin | Galerie Thomas Schulte (Charlottenstraße) zeigt ab Donnerstag, 11. September 2025 (Vernissage: 10.09.) die Ausstellung „Assembly “ des Künstlers Dan Walsh. Die Galerie Thomas Schulte präsentiert „Assembly“, eine Einzelausstellung mit aktuellen Gemälden von Dan Walsh. Walsh setzt hier seinen prozessorientierten Ansatz fort, Bilder zu schaffen, die sich auf ein reduziertes Vokabular beschränken, aber dennoch vielschichtige Systeme bilden. Zunächst erscheinen sie als glatte, minimalistische Muster aus einzelnen Einheiten, doch nach und nach offenbaren sie Störungen, Unregelmäßigkeiten und sanfte Spuren. Diese Kompositionen sind um geometrische, gitterartige Reihen und Spalten herum strukturiert, wobei die Zellen der Bilder an den Rändern weicher werden, fließend werden und manchmal die Form von Hülsen oder Kapseln annehmen. Die Anhäufung von Zeit, Farbe und Form führt zu kontinuierlichen Veränderungen: von lebhaften Farbkontrasten und Wechseln zwischen Schwarz und Weiß, die an klassische optische Täuschungen erinnern, bis hin zu subtilen Kontrastveränderungen und nuancierten Farbverläufen. Auf den quadratischen, mittelgroßen Leinwänden entfalten sich Serialität und ihre subtilen Variationen auf spielerische Weise, während die Bilder uns in ihre visuelle Welt einhüllen – scheinbar konstruieren sie ihre eigene interne Logik, nur um sie dann zu unterlaufen. Vernissage: Mittwoch, 10. September 2025, ab 18 bis 21 Uhr Ausstellungsdaten: Donnerstag, 11. September […]
Carrie Mae Weems | Painting the town | Galerie Barbara Thumm | 12.09.–25.10.2025
bis 25.10. | #4802ARTatBerlin | Galerie Barbara Thumm zeigt ab Freitag, 12. September 2025 (Vernissage: 11.09.) die Ausstellung „Painting the Town“ der Künstlerin Carrie Mae Weems. Weems entwickelte die Serie im Jahr 2021 im unmittelbaren Nachhall des Mordes an George Floyd und der Black-Lives-Matter-Proteste in den Vereinigten Staaten. Die daraus entstandenen Fotografien verwandeln die Spuren gesellschaftlicher Unruhen in kraftvolle visuelle und politische Aussagen. Zu Beginn der Proteste verbarrikadierten Ladenbesitzer in Weems’ Heimatstadt Portland, Oregon, ihre Schaufenster mit Pressholzplatten, um ihre Geschäfte zu schützen. Diese provisorischen Barrieren wurden schnell zu Leinwänden für Protestparolen und Graffiti. Bald darauf versuchten die Behörden, die Botschaften zu tilgen, indem sie sie mit breiten, dunklen Farbschichten überstrichen. Was als Schutzmaßnahme von Geschäftsleuten begann, entwickelte sich zu Plattformen kollektiven Ausdrucks, nur um schließlich durch die Hand der Behörden wieder zum Schweigen gebracht zu werden. Bei einem Besuch kurz nach den Ereignissen stieß Weems auf diese übermalten Oberflächen. Zurück blieben schwarze, graue und gedämpfte Farbflächen, die unerwartet an Malereien des Abstrakten Expressionismus der Mitte des 20. Jahrhunderts erinnerten. Weems erkannte ihre ästhetische Kraft und politische Brisanz und hielt sie mit der für ihr Werk charakteristischen Präzision in Licht, Rahmung und Perspektive fotografisch fest. Die entstandenen Bilder sind zugleich […]
Philipp Modersohn | Unclosure | Galerie Guido W. Baudach | 12.09.2025-01.11.2025
bis 01.11. | #4801ARTatBerlin | Galerie Guido W. Baudach präsentiert ab 12. September 2025 (Vernissage 11.09.) die Ausstellung „Unclosure“ des Künstlers Philipp Modersohn. „Wirklich gute und sogar göttliche Dinge sind außerhalb von Dir lebendig und aktiv und sollten hereingelassen werden, damit sie ihre Veränderungen bewirken können. Solche Einflüsse lehren und bereichern unser Leben in der Gesellschaft (…).“ –Anne Carson, Der bittersüße Eros In seiner fünften Einzelausstellung mit der Galerie Guido W. Baudach zeigt Philipp Modersohn unter dem Titel Unclosure eine neue vielgestaltige Installation in situ. Ausgangspunkt ist die Auseinandersetzung mit Strukturen der Abgrenzung und Einteilung, die zu Vereinzelung führen können. Dabei werden anhand verschiedener Alltagsgegenstände Möglichkeiten zur Emanzipation von diesen Strukturen untersucht: Wir begegnen einem Stein, der sich nicht kategorisieren lässt, einem Monitor, der nichts mehr ausstrahlt und stattdessen seine durch Erhitzung sichtbar gewordene Materialität offenbart, einem Raum, der sich zu einem nicht näher definierten Wetterereignis hin öffnet, … Parallel zur Ausstellung erscheint unter dem Titel Attitudes of Stone die erste umfassende Publikation zu Modersohns künstlerischen Praxis im Verlag Bom Dia Boa Tarde Boa Noite, Berlin, herausgegeben von Wilma Lukatsch und dem Oldenburger Kunstverein. Das Buch enthält kurze poetische und theoretische Beiträge von AutorInnen verschiedener Professionen, pseudowissenschaftliche Diagramme sowie eine Übersicht bisheriger ortspezifischer Installationen und anderer […]
Lucas Foglia | Constant Bloom | Robert Morat Galerie | 12.09.-25.10.2025
bis 25.10. | #4799ARTatBerlin | Robert Morat Galerie präsentiert ab Freitag, 12. September 2025 (Vernissage: 11.09.) die Ausstellung „Constant Bloom“ des Künstlers Lucas Foglia. Die neueste Arbeit des Fotografen Lucas Foglia trägt den Titel „Constant Bloom“. Sie zeichnet die längste Schmetterlingswanderung der Welt nach. Jedes Jahr wandern Distelfalter auf der Suche nach blühenden Blumen zwischen Afrika, dem Nahen Osten und Europa. Sie folgen dieser Route seit Millionen von Jahren. Lucas Foglia, Wings from Two Painted Lady Butterflies, One Young and One Old, Institut Botànic de Barcelona, Spain, 2021 Heute, da der Klimawandel die Blütezeit der Wildblumen verändert, sind Distelfalter auf die Blüten in unseren Parks, auf Bauernhöfen und in Gärten angewiesen. Als Foglia den Schmetterlingen von Kenia nach Norwegen folgte, begegnete er auch Menschen, die ungewöhnliche Dürren, Überschwemmungen oder Frost erlebten. Viele waren Flüchtlinge, die auf derselben Route wie die Distelfalter nach Europa reisten. In „Constant Bloom“ wird die längste Schmetterlingswanderung zur Metapher für menschliche Verbindungen über internationale Grenzen hinweg. Vernissage: Donnerstag, 11. September 2025 um 18:00 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 12. September bis Samstag, 25. Oktober 2025 Bildunterschrift: Lucas Foglia, Painted Lady Butterfly Wing with a Caterpillar, Morocco, 2022 Ausstellung Lucas Foglia – Robert Morat Galerie | Zeitgenössische Kunst in Berlin […]
Thomas Zipp | Profondeville | Galerie Barbara Thumm | 12.09.–25.10.2025
bis 25.10. | #4800ARTatBerlin | Galerie Barbara Thumm zeigt ab Freitag, 12. September 2025 (Vernissage: 11.09.) die Ausstellung „Profondeville“ des Künstlers Thomas Zipp. Diese Ausstellung markiert einen Meilenstein in unserer fortlaufenden Zusammenarbeit mit dem Künstler und folgt auf seine Teilnahme an der von uns mitkuratierten Gruppenausstellung „Anti-Pop II“, mit der wir Zipps Werk erstmals in unserem Programm vorgestellt haben. Thomas Zipp, weithin bekannt für seinen intellektuell anspruchsvollen, multidisziplinären Ansatz, ist seit den späten 1990er Jahren eine zentrale Figur der zeitgenössischen Kunst in Deutschland und darüber hinaus. Seine Oeuvre (Praxis) umfasst Zeichnung, Malerei, Skulptur, Installation und Performance und setzt sich konsequent mit komplexen historischen Narrativen, spekulativen Wissenssystemen und psychologischen Architekturen auseinander. In „Profondeville“ enthüllt Zipp ein eindrucksvolles Werkensemble, das seine Auseindersetzung mit den verflochtenen Felder von Erinnerung, Identität und Wahrnehmung vertieft. Das Haus – sowohl als architektnische Struktur wie als auch als Metapher – zieht sich leitmotivisch durch die Ausstellung: nicht nur als psychologischer Innenleben, sondern als durchlässiger Raum, in demm die Grenzen von Selbst, Geschichte und Bewusstseins fließend werden. In Anlehnung an Freuds Feststellung, man sein nicht länger Herr im eigenen Haus, agieren Zipps Rauminszenierungen wie kognitive Karten: fragmentiert, instabil und durchzogen von verborgen Kräften. Der Ausstellungstitel „Profondeville“ verweist auf […]
Matti Braun | Rion | BQ Berlin | 12.09.-15.11.2025
bis 15.11. | #4798ARTatBerlin | BQ Berlin präsentiert ab Freitag, 12. September 2025 (Vernissage: 11.09.) die Ausstellung „Rion“ des Künstlers Matti Braun. Vernissage: Donnerstag, 11. September 2025, 18-21 Uhr Ausstellungsdaten: Freitag, 12. September bis Samstag, 15. November 2025 Sonderöffnungszeiten im Rahmen der Berlin Art Week: Sonntag, 14. September von 12 bis 18 Uhr Bildunterschrift: Matti Braun (detail), courtesy of BQ Galerie Ausstellung Matti Braun – BQ Berlin | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
Meg Stuart | What Holds Us | EBENSPERGER BERLIN | 08.09.–25.10.2025
bis 25.10. | #4797ARTatBerlin | EBENSPERGER BERLIN zeigt ab Sonntag, 7. September 2025 die Ausstellung „What Holds Us“ der Künstlerin Meg Stuart. In What Holds Us begrüßt die Galerie Ebensperger die Künstlerin Meg Stuart mit einer Serie von Videos, in denen ihre choreografische Praxis und ihr Wissen ins Licht treten. Die Ausstellung entfaltet sich als eine „Reise der Anwesenden“, die wie eine sich entwickelnde Landschaft nachhallt. In den Videos richtet Meg Stuart ihre poetische und imaginative Sensibilität auf den Körper, der in öden Landschaften unbestimmter Räume, verfallener brutalistischer Architekturen oder seltsam vertrauter Umgebungen verortet ist. Durch einen fortwährenden Dialog zwischen Körper und Raum offenbaren diese performten Anwesenden die weltlichen Bedingungen – und die still übersehenen Potenziale – der Verkörperung. Ihre Arbeit sucht unheimliche Räume – nicht als Thema, sondern als Anker. Die Person wird gezeigt als jemand, der sich mit einer Welt überschneidet und innerlich verhandelt, die sie trägt und geformt hat und die wiederum fortwährend von ihr geformt wird. Der Ort – das Gebäude von Ebensperger, ein Bunker voller politischer Geschichte – lädt uns ein, an einer kollektiven Aktivierung eines labyrinthischen Raumes teilzunehmen, dessen visuelle Bedingungen die Geheimnisse für uns bergen, um wahrgenommen und entdeckt zu werden. Choreografien hallen […]
Ulrike Theusner | Passagiere der Nacht | Galerie EIGEN + ART Berlin | 11.09.–25.10.2025
bis 25.10. | #4796ARTatBerlin | Galerie EIGEN + ART Berlin zeigt ab Donnerstag, 11. September 2025 die Ausstellung „Passagiere der Nacht „ der Künstlerin Ulrike Theusner. Es hatte etwas Warmes, Ewiges an sich. Es wird bleiben, was wir für andere waren, Bruchstücke, Fragmente von uns, die sie zu sehen glaubten. Es bleiben die Träume von uns, die sie genährt haben und wir waren nie dieselben, sondern immer wieder jene schönen Fremden, jene Passagiere der Nacht, die sie erfunden haben und die flüchtigen Schatten in alten vergessenen Spiegeln gleichen. Mikhaël Hers: Passagiere der Nacht (Originaltitel: Les passagers de la nuit), Nord-Ouest Films, Frankreich 2022 Dieses Undefinierbare, kaum zu Beschreibende, die tastende Sehnsucht nach Lebendigkeit und das unausweichlich Vergängliche eines sich im ständigen Übergang befindenden Seins schwingt auch in den neuen Arbeiten der Künstlerin mit, genau wie die Frage, was es eigentlich bedeutet, ein Mensch zu sein – jemand, der fühlt, träumt, Beziehungen zu den anderen braucht, um existieren zu können. Der Illusionen und Wünsche hat, Verliebtheit, Schmerz und Genuss empfindet, und das in einer immer mehr aus der Kontrolle geratenden und hochgradig technisierten Welt, in der sich das gereizte Gefühl zunehmender Machtlosigkeit gegenüber allen sich anbahnenden Katastrophen ausbreitet. […] Vernissage: Donnerstag, 11. […]
Sascha Weidner | MEHR LICHT | Dorothée Nilsson Gallery | 06.09.–14.09.2025
bis 14.09. | #4795ARTatBerlin | Dorothée Nilsson Gallery zeigt ab Samstag, 6. September 2025 die Solo-Ausstellung „MEHR LICHT“ des Künstlers Sascha Weidner zum zehnten Todestag. „MEHR LICHT“ präsentiert poetische und emotional aufgeladene Bildwelten von Sascha Weidner. Seine Arbeiten erschaffen eine subjektive, radikale visuelle Realität, geprägt von Wahrnehmung, Sehnsucht und verschlüsseltem Symbolismus. Gesichter unter Kapuzen, androgyne Körper und dynamische Hände bilden in seinen Bildern Brücken zwischen Himmel, Wasser, Erde, Wald und Stein. Weidner kombinierte Werke verschiedener Serien und Formate in nicht-linearen, asymmetrischen Konfigurationen, die ganze Wände füllten. Sascha Weidner, Mehr Licht II, 2009, 120 x 120 cm Einzelne, scheinbar unabhängige Bilder verschmolzen zu einem größeren narrativen Ganzen, das Betrachter*innen zu eigenen Assoziationen einlädt. Die Ausstellung begleitet die Veröffentlichung „Estate und Künstlernachlass“ von Ole Truderung, dem Sascha-Weidner-Nachlass und Inka Schube, Kuratorin für Fotografie am Sprengel Museum Hannover. Vernissage: Samstag, 6. September 2025, 18:00–21:00 Uhr Ausstellungsdaten: Samstag, 6 September – Sonntag, 14 September 2025 Bildunterschrift Titel: Sascha Weidner, Hand II, 2009, 30 x 30 cm Ausstellung Sascha Weidner – Dorothée Nilsson Gallery | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin
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Reviews
Ich freue mich riesig über diese neue Plattform. Alles um die Kunst in Berlin auf einen Blick. Ab sofort entgeht mir keine Ausstellung mehr. :-)
I ♥ Kunst = I ♥ ART@Berlin
Eine Seite, die Berlin schon früher gut zu Gesicht gestanden hätte. Bravo. Das war überfällig. Ich wünsche viel Erfolg, den Sie mit Sicherheit haben werden.
Diese Meisterwerke finde ich alle in Berliner Museen? Beeindruckend! Habt Ihr alle toll ausgesucht und sehr gut erklärt. Ich kann mich gar nicht satt sehen … Der nächste Museumsbesuch steht schon in meinem Kalender.
Muy buena la pagina. Saludos desde Argentina!
Danke ART at Berlin!
Auf dieser jungen Internetplattform findet ihr einen guten Überblick über die zahlreichen Ausstellungen in Berlin.
Daumen hoch für die tolle Seite. Das große Angebot an Kunst, das die Mutterstadt uns bietet, kompakt auf einer übersichtlichen Seite zu finden, ist sehr hilfreich :) Danke dafür!
