post-title The Female Side of the Moon | Gruppenausstellung | Galerie Z22 | 23.01.-27.03.2021

The Female Side of the Moon | Gruppenausstellung | Galerie Z22 | 23.01.-27.03.2021

The Female Side of the Moon | Gruppenausstellung | Galerie Z22 | 23.01.-27.03.2021

The Female Side of the Moon | Gruppenausstellung | Galerie Z22 | 23.01.-27.03.2021

bis 27.03. | #2952ARTatBerlin | Galerie Z22 präsentiert ab 23. Januar 2021 die Gruppenausstellung THE FEMALE SIDE OF THE MOON. Die Ausstellung zeigt Fotografien von vierzig Fotografinnen aus achtundzwanzig Ländern, bei denen die Gestalter und die Gestalteten Frauen sind.

THE FEMALE SIDE OF THE MOON geht dem weiblichen Blick nach. Doch anstatt zu untersuchen, was er ist und ob es so etwas überhaupt gibt, will sie die Vielfalt der Blicke von Frauen auf Frauen darstellen und fördern. Die fotografierten Körper verwandeln sich in die Risse der Erde, sie zeugen von den rastlosen Örtlichkeiten, denen sie entspringen.

ART at Berlin - Courtesy of Galerie Z22 - Ira Rokka-min
IRA ROKKA | ENDROPY OF DUALITY #3 | 2013

Diese Arbeit ist Teil der „Entropy-Duality-Serie.“ Jede zeitgenössische Kraft ist miteinander verbunden und veranlasst
uns in jeglicher Hinsicht ambivalente Schlussfolgerungen zu ziehen. Als gleichzeitig handelnde und urteilende Person
ist unser Verstand verdammt in dieses unaufhaltsame Spiel verwickelt zu sein. Der Mensch sehnt sich in dieser Dualität des
Geistes im Kontext des Vertrauens auf objektive Standpunkte und fühlt sich trotzdem einsam.

Die Gesichter wechseln, die Atmosphären verändern sich, und die Ausstellung wird zu einem kleinen Archiv von Emotionen verschiedener Geografien und Generationen, die in unterschiedlichen Genres dargestellt werden.

ART at Berlin - Courtesy of Galerie Z22 - Eleonor Deblas-min
LEONOR DEBLAS | BODY MEMORIES | 2018

Der Ansatz von De Blas folgt dem Subversivem im Körper – als Ort von Dynamik und Entwicklung in ständiger Bewegung.

THE FEMALE SIDE OF THE MOON beschreibt sich nicht mit einem äußeren Blick, leitet sich nicht von ihm ab. Alle Blicke im Bilderverkehr gehören hier Frauen mit echten Wünschen, mit echten Gesichtern. Sie genießen, erfreuen sich, wagen den Blick und teilen ihren Schmerz.

ART at Berlin - Courtesy of Galerie Z22 - Sarah Maple-min
SARAH MAPLE | I DISAGREE WITH WHAT YOU SAY | 2014

Den Grossteil von Maples Arbeit prägt Feminismus und Geschlechterpolitik. Sie interessiert die Rolle die Scham
im Leben von Frauen spielt – in der Art und Weise wie wir unseren Platz in der Welt einnehmen, unsere
physische Erscheinung, unsere Körperfunktionen oder die Kultur der Schuldzuweisungen. Die Veränderung
der visuellen Erzählweise ermöglicht Frauen mehr Handlungsfähigkeit. Um
die Botschaft zu vermitteln nutzt sie oft
Humor als trojanisches Pferd. Ihr Werk umfasst verschiedene Medien wie Malerei, Fotografie und Performances.
An erster Stelle steht die Idee, dann die Wahl des Mediums, um die Idee auf die wirkungsvollste
Weise zu vermitteln, daher ist es eine konstante Entwicklung.

Sowohl in den Fotografen als auch in den Fotografierten sehen wir Frauen, die ihre Sehnsüchte mit ihren Wellen von Wut und Gelassenheit und vor allem mit ihren Handlungen einfordern: dem Akt des Schauens …

ART at Berlin - Courtesy of Galerie Z22 - Toya Sarno Jordan-min
TOYA SARNO JORDAN | HAZEL | 2015

Hazel Hull zieht sich für die Sonntagsmesse an. Es ist ein kühler Morgen im Oktober 2015 in Jeffersonville, NY, Vereinigte Staaten.
Dieses Foto ist Teil einer Serie über Hazel und Helen, 96-jährige Zwillinge, die nie weiter als ein paar Kilometer voneinander entfernt gelebt haben.

Die Künstlerinnen wagen viele Gesten, um den Körper aus dem erstickenden Blick zu befreien, dem Ersticken, das der Körper aufnimmt. Sie brechen die Konventionen, trotzen den Etiketten, unterwandern die heteronormativen Stereotypen und die Repräsentationen. Sie fordern die patriarchalen Normen, die Vorstellungen von Geschlecht und sozialen Rollen heraus. Sie wollen, dass wir noch einmal hinsehen und noch einmal hinschauen. Ihre Blicke erweitern und öffnen den Körper für die Welt. Sie evozieren Freude, und ihre Augen ermächtigen das Leben.

ART at Berlin - Courtesy of Galerie Z22 -Janine Machiedo-min
JANINE MACHIEDO | HARRY & ME | 2016

„Nur der Vogel, der in einem Käfig gelebt hat, kann die existentielle Bedeutung von Freiheit verstehen“
Machiedos Arbeit ist intuitiv, beobachtend und ehrlich. Sie erzählt mit ihren Fotografien Geschichten,
flicht surreale Elemente in einen dezidierten Bildaufbau und erzielt so eine gemäldeske Wirkung.
Die sichtbare Realität ist ihr nicht genug – sie möchte das tägliche Leben mit magischen Akzenten
bereichern. Machiedo will dem Betrachter ihre Gefühle, Geschichten, Wünsche und jede Veränderung ihres
Seelenzustandes nahebringen… in der Hoffnung, dass sich dieser mit ihren Kreationen identifizieren kann.

 


Ausstellungsbeginn: Samstag 23. Januar 2021

Ausstellungsdaten: Samstag, 23. Januar – Samstag, 27. März 2021

Zur Galerie

Ausstellung The Female Side of the Moon – Galerie Z22 | Contemporary Art – Zeitgenössische Kunst in Berlin – ART at Berlin

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