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Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci – Adolph Menzel

Künstler

Adolph Friedrich Erdmann von Menzel, geboren am 08.12.1815 in Breslau, gestorben am 09.02.1905 in Berlin, geadelt im Jahr 1898. Von Menzel gilt als der bedeutendste deutsche Realist des 19. Jahrhunderts. Er war Maler, Zeichner und Illustrator und schon zu Lebzeiten sehr bekannt. Man schätzte ihn besonders wegen seiner historisierenden Darstellungen, speziell aus dem Leben Friedrichs des Großen. Aber auch seine Werke aus dem modernen Leben der damaligen Zeit sind beeindruckend und machen ihn zu einem Maler, der in der Vielfalt seiner Arbeit das preußische Leben abbildete.

Kunstwerk

Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci entstand 1850 - 1852. Es misst 205 x 142 cm (Breite x Höhe).

Kurzbeschreibung

Es wird musiziert. Der König selbst spielt die Flöte. Er steht im Bildzentrum. Ihm zur Rechten sein Kammerensemble, zu seiner Linken das Publikum aus Honoratioren und edlen Damen. Nicht die Instrumente sind es, die Adolph Menzel betont, sondern die stimmungsvolle Atmosphäre, in der sich Lauschende und Musizierende befinden. Die kostbaren Kleider und Möbel, das Interieur, der Kristallleuchter, das Kerzenlicht ist es, das Menzel uns zeigen möchte. Den König separiert er optisch von den übrigen Musikern und gibt ihm dadurch eine Sonderstellung. Der Notenständer ist so hoch, dass ein Blickkontakt zwischen ihm und den anderen Musikern im Grunde nicht möglich ist.

Gattung & Material

Malerei des Realismus, gemalt in Öl auf Leinwand.

Wo finde ich das Kunstwerk in Berlin?

In der Alten Nationalgalerie auf der Museuminsel, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin-Mitte. Um zu erfahren, wie sie dorthin gelangen, klicken Sie bitte auf den Link unterhalb des beschreibenden Textes.

Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci – Adolph Menzel

Detailreich gewährt uns Adolph Menzel Einblick in einen kulturellen Abend am Hofe von Friedrich dem Großen auf Schloss Sanssouci. Es wird musiziert. Der König selbst spielt die Flöte.

Friedrich der Große steht im Bildzentrum. Ihm zur Rechten sein Kammerensemble, zu seiner Linken das Publikum aus Honoratioren und edlen Damen. Nicht die Instrumente sind es, die Adolph Menzel betont, sondern die stimmungsvolle Atmosphäre, in der sich Lauschende und Musizierende befinden. Die Personen, ihre kostbaren Kleider und Möbel, das Interieur, der Kristallleuchter, das Kerzenlicht ist es, was Menzel uns zeigen möchte. Den König separiert er optisch von den übrigen Musikern und gibt ihm dadurch eine Sonderstellung. Der Notenständer ist so hoch, dass ein Blickkontakt zwischen ihm und den anderen Musikern im Grunde nicht möglich ist.

Die Namen der Dargestellten sind auch bekannt. In der Mitte Friedrich der Große, ganz rechts Johann Joachim Quantz, der Flötenlehrer des Königs. Links von ihm mit Violine im dunklen Rock Franz Benda, ganz links im Vordergrund Gustav Adolf von Gotter. Hinter ihm Jakob Friedrich Freiherr von Bielfeld, hinter diesem an die Decke schauend Pierre-Louis Moreau de Maupertuis. Im Hintergrund auf dem Rosa farbenen Sofa sitzend Wilhelmine von Bayreuth, zu ihrer rechten Amalie von Preußen mit einer Hofdame, hinter ihnen Carl Heinrich Graun. Die alte Dame hinter dem Notenständer ist Gräfin Camas, hinter ihr Egmont von Chasôt. Am Cembalo sitzt Carl Philipp Emanuel Bach.

Hier geht es zu dem Museum in Berlin, in dem Sie dieses Meisterwerk finden

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