post-title Faces of life | Galerie feinart berlin | 24.03.-05.05.2022

Faces of life | Galerie feinart berlin | 24.03.-05.05.2022

Faces of life | Galerie feinart berlin | 24.03.-05.05.2022

Faces of life | Galerie feinart berlin | 24.03.-05.05.2022

bis 05.05. | #3384ARTatBerlin | Galerie feinart berlin zeigt ab 24. März 2022 die Ausstellung „Faces of life“ mit Arbeiten der Künstler Manfred Carpentier, Michael Dressel und Dieter Matthes. Das Interesse am Menschen, insbesondere an Menschen in den Großstädten dieser Erde, verbindet die Arbeiten der drei Photographen. Was sie unterscheidet, ist, wie sie uns die Welt in ihren Bildern wahrnehmen lassen.

Mit Manfred Carpentier, Michael Dressel und Dieter Matthes treffen in der Ausstellung drei Persönlichkeiten aufeinander, die auch privat im freundschaftlichen Verhältnis zueinander stehen. Ihre Photographien verbindet das Interesse am Menschen, insbesondere an Menschen in den Großstädten dieser Erde. Was sie unterscheidet, ist, wie sie uns die Welt in ihren Bildern wahrnehmen lassen. Ihre photographischen Konzepte umfassen ein breites Spektrum zwischen Innerlichkeit, Street Photography bis hin zu einem Entwurf von Mensch&Stadtraum als ein künstlerisches Gebilde.

ART at Berlin - courtesy of feinart berlin - Manfred Carpentier-Schreien - 2017
Manfred Carpentier, „Schreien“, Selfies 2017 © Manfred Carpentier

Manfred Carpentier, 1954 in Gerolstein (Eifel) geboren und 2010-2018 Leiter der Carpentier Galerie, raum für kunst in Berlin-Charlottenburg, ist selbst Photograph. In seiner Serie „Selfies“ macht er sich zum eigenen Model. Die expressiven Portraits, die per Fernauslöser entstehen, erscheinen wie Stills einer kompromisslosen Selbstbefragung. Sie erscheinen, folgt man ihren Titeln, wie Studien menschlicher Zustände: „Ahnen“, „Schreien“, „Staunen“ — und immer die Frage: wer bin ich? Es ist, als würde sich der Photograph selbst mit seiner Kamera sezieren. In seiner „Expressionismus“-Serie interpretiert er Gedichte der deutschen Expressionisten Jakob von Hoddis und August Stramm. Beide Serien thematisieren die Entgrenzung des Ich und die Überkomplexität des Digitalzeitalters mit seinen unüberschaubar vielen Angeboten an Identitäten und „Images“.

ART at Berlin - courtesy of feinart berlin - Michael Dressel-Hollywood - 2020
Michael Dressel, Hollywood 2020 © Michael Dressel

Michael Dressel, 1958 in Ost-Berlin geboren, Malereistudent, beim Fluchtversuch über die Mauer verhaftet und zwei Jahre in einem Stasi-Gefängnis inhaftiert, fand mit 27 Jahren seinen Weg nach Los Angeles. Über Jahre, in denen er als Sound Editor in zahlreichen renommierten Hollywood-Filmen arbeitete, photographierte er auf den Straßen der Stadt Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Eine schwer einzuordnende Spannung zwischen Verunsicherung, ja, Befremdung und gleichzeitig das Gefühl, diesen irritierenden, verlorenen, gezeichneten Menschen doch nahe zu sein und ihre Würde zu erkennen — dies macht die Faszination von Dressels Arbeiten aus.

ART at Berlin - courtesy of feinart berlin - Dieter Matthes-Streetlife-Buenos Aires - 1994
Dieter Matthes, Streetlife Buenos Aires 1994 © Dieter Matthes

Dieter Matthes, 1952 in West-Berlin geboren, arbeitete 9 Jahre als Facharzt für Innere Medizin und klassische Homöopathie. 1970 begann er, sich intensiv mit dem Photographieren auseinanderzusetzen. Ab 1989 konzentrierte er sich hauptberuflich darauf, zunächst mit Aufträgen u.a. für Stern, ZEIT-Magazin, Focus und Forbes, und begleitete Reportagen überall auf der Welt, z.B. über New York, Montevideo, Eastern Orient Express und Bangkok. Neben anderen Projekten war er zwischen 1995 und 2000 einer der Hauptautoren der Rubrik „Blickwinkel“ im Berliner Tagesspiegel. Seine „Metropolis“-Serie erscheint wie eine Art internationale Charakterstudie von Großstädten: eine Studie über Beton, Stahl und Glas, über zum Himmel fliehende Sichtachsen und einen Lebensraum, der beinahe nur noch aus Architektur besteht. Oft belässt Dieter Matthes seine Protagonist*innen im anonymen Raum, aber es gibt auch Aufnahmen, in denen sie zu ihm eine emotionale Verbindung aufbauen: ein intensiver Blick, eine flüchtige Berührung, ein Kind, das den Photographen beobachtet. Besonders die Serie „Kindheiten“ sucht solche Momente auf.

Zur Ausstellung erscheint ein Artikel im brennpunkt. Magazin für Photographie, Ausgabe no. 02/22 (April-Juni).

Vernissage: Donnerstag, 24. März 2022, 17:00 bis 21:00 Uhr, um 19:00 Uhr Einführungsrede Maria Wirth

Ausstellungsdaten: Donnerstag, 24. März bis Donnerstag, 5. Mai 2022

Finissage: Donnerstag, 5. Mai 2022, 17:00 bis 21:00 Uhr

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