Die Ausstellung „Neue Frau, Neues Sehen. Die Bauhaus-Fotografinnen“, die aktuell im Berliner Museum für Fotografie zu sehen ist, widmet sich den bedeutenden Beiträgen von Fotografinnen zur Entwicklung des Mediums seit dem frühen 20. Jahrhundert. Präsentiert werden rund 300 Werke aus der Sammlung des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin, die das experimentelle und gestalterische Spektrum der Bauhaus-Fotografinnen sichtbar machen. Ergänzt durch ausgewählte zeitgenössische Positionen eröffnet die Ausstellung einen Dialog zwischen historischen und aktuellen fotografischen Praktiken.
Herausragende Fotografinnen gibt es seit der Erfindung der Fotografie im frühen 19. Jahrhundert. Viele von ihnen waren Pionierinnen auf diesem Gebiet. Sie experimentierten mit fotografi- schen und gestalterischen Techniken und loteten die Grenzen des neuen Mediums aus. So auch die Fotografinnen des Bauhauses. Sie beobachteten ihre Umgebung durch die Kameralinse und hielten dabei zahlreiche Motive in zum Teil neuen und ungewohnten Perspektiven fest. Das Spektrum ihres künstlerischen Schaffens reicht dabei von der …
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Abb. oben: Grit Kallin-Fischer, Selbstporträt mit Zigarette, um 1928, Bauhaus-Archiv Berlin
