post-title 10 Ausstellungen im APRIL 2016

10 Ausstellungen im APRIL 2016

10 Ausstellungen im APRIL 2016

10 Ausstellungen im APRIL 2016

10 Ausstellungen im APRIL 2016

In dieser Rubrik finden Sie unsere persönlichen 10 Ausstellungen für APRIL 2016, ausgewählt von der ART@Berlin-Redaktion. Wir haben sie entweder gezielt besucht oder ganz zufällig entdeckt. In jedem Fall haben uns die Ausstellungen angesprochen, begeistert oder berührt. Ganz unabhängig von der Größe oder vermeintlichen Relevanz der Galerie. Wir möchten Ihnen damit die Vielfalt von Ausstellungen aus großen und kleinen Galerien in Berlin zeigen. Jede dieser Ausstellungen hat etwas Besonderes: einen aktuellen Zeitbezug, ein bewegendes Thema, berühmte Künstlernamen, besondere Techniken, manche sind skurril, einige vielleicht humorvoll. Ihnen allen ist eines gemein: der Abwechslungsreichtum von Kunst in Berlin und seine Faszination.

Wir wünschen Ihnen eine kunstvolle Zeit in den Berliner Galerien! Alle Ausstellungen auf ART@Berlin finden Sie HIER

Open Walls Gallery
Selfies in the City – Romisa Sakaki
02.04.-23.04.2016

ART at Berlin - Open Walls Gallery - Romisa Sakaki

Abgesehen von der aktuellen Aufbruchstimmung, bedeutet eine Künstlerin aus dem Iran zu sein im Grunde automatisch , dass ihre Arbeit als politisch betrachtet wird, da die Folgen – persönliche und sozioökonomische – der Revolution und die damit verbundenen Theokratie irgendwie immer in ihrer kreativen DNA gegenwärtig sein wird.

OPEN WALLS Gallery zeigt die erste Einzelausstellung der in Teheran lebenden Künstlerin Romisa Sakaki, eine prominente und eindringliche Stimme ihrer Generation und Mitglied des immer wieder beeindruckenden #YPA Kollektivs. Ihre Arbeit überbrückt Gemälde einer Gesellschaft im Wandel mit Schnappschüssen von einer scheinbar unbeschwerten Zeit mit ihren Lieben, die sie mit einer einzigartigen Farbpalette und klaren Linien erfasst.

Zur Ausstellungsbeschreibung bitte HIER entlang.

 (Abb: via Open Walls Gallery – Romisa Sakaki)

janinebeangallery
In Between – Dario Puggioni
23.04.-28.05.2016

ART at Berlin Kunst in Berlin - janinebeangallery - Dario Puggioni

Die Gemälde des italienischen Künstlers Dario Puggioni verfügen eindrucksvoll über Merkmale klassischer Werke, vornehmlich der Tenebristen. Diese Grundlage dient Puggioni um Kontrast zu erzeugen, sein Bildmaterial technisch zu entrealisieren und die Substanz seiner Motive neu zu formieren. Seine Arbeiten sind akribisch konstruiert und mit Öl auf Aluminium, Holz, Papier, Kupfer oder auch Acetat gearbeitet, dabei wirksam in Groß- genauso wie in Kleinformaten.

Zur Ausstellungsbeschreibung bitte HIER entlang.

(Abb: janinebeangallery, Dario_Puggioni, In Between, 25 x 20 x 3 cm, Oel und Acetat auf Kupferoxid, 2016)

DIEHL + DIEHLcube
MONOCHROMIA – ALLIANCE22
27.02.-23.04.2016

ART at Berlin Kunst in Berlin - DIEHL und DIEHLcube - Serge Momot

Abstrakte Positionen können in der Ukraine auf keinerlei Unterstützung oder Interesse des Kunstpublikums zählen. Es ist wohl der politischen Situation und den fehlenden Strukturen der Kunstwelt in Ländern wie der Ukraine, Weißrussland aber auch Russland geschuldet, dass Künstler wie die der Gruppe ALLIANCE 22, seit Jahren und Jahrzehnten ohne jede nennenswerte Aufmerksamkeit von Galerien, Sammlern und Institutionen arbeiten müssen.

Ursprünglich wurde New Artistc Alliance (später geändert in ALIANCE 22) als nicht kommerzielle Plattform von Badri Gubianuri, Constantin Roudeshko, Tiberiy Szilvashi, und Serge Momot gegründet. Im Rahmen der New Artistic Alliance fand am 22. November 2012 die erste Ausstellung von Serge Momot zusammen mit der Komponistin Victoria Poleva statt. Seitdem wird an jedem 22. des Monats im Mikhail Bulgakov Museum in Kiew eine neue Installation mit Gastkünstlern aus der ganzen Welt eröffnet. 2015 wurde Sergey Popov das 5. Mitglied der Gruppe ALLIANCE 22.

Zur Ausstellungsbeschreibung bitte HIER entlang.

(Abb: via Galerie DIEHL + DIEHLcube – Serge Momot)

König Galerie
Annette Kelm
09.04.-29.05.2016

ART at Berlin Kunst in Berlin - Koenig Galerie - Annette Kelm

Alle Dinge, die auf diesen Fotografien zu sehen sind, haben einen geringen Wert. Es sind Gegenstände aus 1-Euro-Shops oder Fundstücke von der Straße, Pizzakartons oder Blumen vor einem an Mondrian erinnernden Hintergrund aus farbigem Papier. Ihre Inszenierung nobilitiert nichts, lässt die Dinge aber auch nicht einfach aus der Realität in kulturelle Bedeutungssphären abgleiten. Die auf dem Prinzip von Wiederholung und Variation basierenden Bilder, in denen diese Objekte im Mittelpunkt stehen, heben vielmehr das Fotografische selbst als Produktion von Zeichen und Bildern hervor. Gerade die Serialität erweist sich als Weg aus einem Bildbegriff, der in Repräsentation gefangen ist. Annette Kelms auf einer komplexen Strategie der Serie basierende Fotografie realisiert sich in diesem Sinne in immer schon differenten Wiederholungen. Balancing Wedge zeigt die gleiche, offenbar selbstgebaute Waage in unterschiedlicher Neigung. Die Aufnahme eines Pizzakartons, auf dem ein expressiv geformtes Stück Borke ruht, kontrastiert industrielles Standardprodukt und natürlich gewachsenes Fundstück, wird aber erst in der jeweils leicht abweichenden Darstellung zum enigmatischen Bild über die Fotografie als Zeichensystem. Und auch das Porträt der Künstlerin Lucie Stahl, das diese hinter einer roten Jalousie zeigt, ist ebenso sehr formale Komposition wie Studie über Nähe und Distanz, Bild und Abbild. (Textauszug: Vanessa Joan Müller)

Zur Ausstellungsbeschreibung bitte HIER entlang.

(Abb: Annette Kelm, Found Object (Balance) (detail), 2016, C-prints, 5 parts, framed, each 113 x 91 cm, Ed. of 6 + 2 AP)

Galerie Arratia Beer
The Minotaur Trilogy – Mary Reid Kelley
12.03.-16.04.2016

ART at Berlin Kunst in Berlin - Arratia Beer - Mary Reid Kelley with Patrick Kelley

Bestehend aus drei Filmen – Priapus Agonistes (2013), Swineburne´s Pasiphae (2014) und The Thong of Dionysus (2015) – zeigt The Minotaur Trilogy den tragischen Stammbaum mythologischer Kreaturen. Die Trilogie vereint Elemente des klassischen Dramas, moderner Literatur und Pop-Kultur und nimmt durch messerscharfe Statements zu Geschlecht, Verlangen und Eitelkeit das zeitgenössische Fortschrittsversprechen aufs Korn. Priapus Agonistes bringt Anleihen griechischer Mythologie mit Szenen kirchlicher Vollyballturniere zusammen, an denen die Künstlerin als Kind selbst teilnahm. Die Figur des Minotaurus, im Video als Frau dargestellt, lebt im Keller einer Sporthalle. Ihre Opfer sind die Spieler des unterlegenen Volleyballteams. Wie bei Jorge Luis Borges Minotaurus, der ihn in Das Haus von Asterion, als verletzlichen Aniti-Helden porträtierte, ist der Minotaurus in Priapus Agonistes hoffnungslos verloren in einer Umgebung sich ewig wiederholender Räume. Die getöteten Opfer benutzt der weibliche Minotaurus hier als Grenzsteine, um sich den Weg zum Waschraum zu leiten.

Zur Ausstellungsbeschreibung bitte HIER entlang.

(Abb: Mary Reid Kelley with Patrick Kelley, Swineburne’s Pasiphae, video still, 2014)

Esther Schipper
Aerocene – Tomás Saraceno
29.04.-28.05.2016

ART at Berlin Kunst in Berlin - Esther Schipper - Tomas Saraceno

Tomás Saracenos Aerocene Projekt besteht aus einer Choreographie um die Welt, aus Spuren in der Luft, aus mit Luft gefüllten Skulpturen, die die längste emissionsfreie Reise um die Welt antreten werden. Auftrieb erhalten sie allein durch Sonnenwärme und die Infrarotstrahlung der Erdoberfläche. Die Aerocene-Skulpturen brauchen zum Schweben weder fossile Brennstoffe noch Solarmodule oder Batterien, weder Helium, Wasserstoff noch ein anderes Edelgas. So übermitteln sie eine Botschaft von Einfachheit, Kreativität und Zusammenwirken für eine Welt turbulenter geopolitischer Beziehungen und erinnern uns an unsere symbiotische Beziehung mit der Erde und all ihren Lebewesen.

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(Abb: © Tomás Saraceno, Aerocene 5,2m, 2015

Contemporary Fine Arts
Big Dipper – Ni Youyu
12.03.–23.04.2016

ART at Berlin Kunst in Berlin - Contemporary Fine Arts - Ni Youyu

„Big Dipper“ umfasst Arbeiten der letzten drei Jahre, von denen ein Großteil erst kürzlich in Ni Youyus erster Einzelpräsentation im MOCA Taipeh gezeigt wurde. „Water Paintings“, Bilder, die unter der Verwendung von Unmengen von Wasser wieder und wieder „abgewaschen“ werden, um die antik und holzschnittartigen schwarzen Konturen zu erzielen, sind ebenso wie die „Coin Paintings“ mittlerweile Klassiker in Ni Youyus Oeuvre. Letztere sind durch stetiges Hämmern von Münzen zu flachen Plättchen mutierte Bildträger, auf denen Ni Youyu vermeintliche Zen-Gärten mit feinstem Pinsel gezeichnet hat. In der Ausstellung ist darüber hinaus die neue Serie der „Shrines“ zu sehen. Für diese hat der Künstler Vintage-Flipperautomaten aus Holz, die er von seinen Reisen aus der ganzen Welt zusammengesammelt hat, in Stillleben-Objekte transformiert, indem er sie übermalt, beklebt oder mit weiteren Readymades versehen hat, so dass sie wie eine Mischung aus Science-Fiction-Spielen und religiösen Devotionalien aussehen.

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(Abb: Ni Youyu, „1/f = 1/u + 1/v“ (Detail), 2015)

Kunstraum F200
Saturated Kaos – Jenny Sandersson
24.03.-24.04.2016

ART at Berlin Kunst in Berlin - via Kunstraum F200 - Jenny Sandersson

Mit der schwedisch-amerikanischen Künstlerin Jenny Sandersson, der Lebensgefährtin von Hollywood-Star Dolph Lundgren, holt Maler, Bildhauer und Kurator Peter Lindenberg einen aufsteigenden Stern der Downtown L.A. Art Scene nach Berlin: ihre energiegeladenen, farbenfrohen Arbeiten mit Collage-, Graffiti- und Street Art-Elementen versetzen den Betrachter regelrecht in einen Farbrausch, die Verwendung unterschiedlichster Maltechniken des Action Paintings machen Sanderssons Werke zu einem fulminanten Mixed Media-Erlebnis. Unterstützt wird sie von den kraftvollen Arbeiten der Berliner Künstlerinnen Evelyn Sommerhoff und Ina Lindemann sowie dem Maler und Bildhauer Volker Nikel, und auch Peter Lindenberg wird ein paar kleine Arbeiten zeigen.

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(Abb: Jenny Sandersson – via Kunstraum F200)

Galerie Thomas Schulte
Bowling Ball Beach II – Jochen Dehn
24.03.-16.04.2016

ART at Berlin Kunst in Berlin - Galerie Thomas Schulte - Jochen Dehn

Grundmaterial der Installation von Jochen Dehn ist eine große Ulme, die u.a. bereits im Brandenburgischen Kunstverein Potsdam e.V. ausgestellt war. Dehn hat den Baum in einer ländlichen Gegend an der polnischen Grenze gefunden, hat ihn gefällt, zergliedert und in seinem Atelier in Paris eingelagert. Für jede neue Installation des Baumes in einer Ausstellung setzt der Künstler ihn in neuer skulpturaler Form zusammen, angepasst an den sie umgebenden Raum.

Zur Ausstellungsbeschreibung bitte HIER entlang.

(Abb: Jochen Dehn: Bowling Ball Beach II, 2013 / elm and Scots elm / dimensions variable / installation view 2013 at BKV Brandenburgischer Kunstverein Potsdam e.V. as part of the exhibition Tepidarium / Courtesy BKV Brandenburgischer Kunstverein Potsdam e.V. und Galerie Thomas Schulte, Berlin)

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