post-title Graffiti und Street Art gehören zur Stadt – demnächst auch zur Berliner Museumslandschaft

Graffiti und Street Art gehören zur Stadt – demnächst auch zur Berliner Museumslandschaft

Graffiti und Street Art gehören zur Stadt – demnächst auch zur Berliner Museumslandschaft

Graffiti und Street Art gehören zur Stadt – demnächst auch zur Berliner Museumslandschaft

Mitten im sozial problematischen und von Sex-Arbeiterinnen stark genutzten Bülow-Kiez engagiert sich die Stiftung „Berliner Leben“ mit dem URBAN NATION MUSEUM FOR URBAN CONTEMPORARY ART.

Schon heute sind dort auf diversen Liegenschaften rund um die Bülowstraße Arbeiten von international renommierten Street-Art-Künstlern wie Shepard Fairey (US), Marina Zum (ARG), D*Face (ENG) zu sehen, die von den Urban Nations um Yasha Young, aber auch Anwohnern und dort tätigen Prostituierten kuratiert wurden.

Seit dem 19. Mai 2016 soll sich diese Aktivität verstetigen: Dann starten die Bauarbeiten für das wahrscheinlich erste Urban-Art-Museum in Deutschland in der Bülowstraße 7. Man wird dort versuchen, die oft flüchtige Kunstform zu konservieren und dauerhaft sichtbar zu machen. Das Land Berlin unterstützt das Entstehen mit Mitteln der LOTTO-Stiftung Berlin.

Kulturstaatssekretär Tim Renner: “Graffiti und Street-Art gehören zu Berlin und umgekehrt. Sie wirken hier wie eine lokale Kunstform: Dem Westen haben sie geholfen, die Mauer bunt zu halten, sie gestalten und kommentieren seit der Wende den Wandel der Stadt. Welcher Ort könnte besser geeignet sein für diese internationale und niedrigschwellige Kunst? Keine Sammlung hat sich bislang dieses Genres in Berlin auf ihre Fahnen geschrieben. Es ist an der Zeit, dies zu ändern. Seit etwa vier Jahren macht die Graffiti-Lobby in Berlin von sich reden, die sich für legale Wände und Akzeptanz dieser Kunstform einsetzt. Mit der East-Side-Gallery oder den großflächigen Kunstwerken an Plattenbauten von Christian Awe sind bereits prominente Beispiele von Urban Art in der Stadt präsent. In der Bülowstraße könnte ein Knotenpunkt entstehen auch für die Lobbyarbeit der Urban-Art-Freunde aus aller Welt und vor allem auch aus Berlin.“

URBAN NATION ist eine internationale Institution für Künstler und Projekte, die Mitte 2017 als Museum eröffnet werden wird. Das mit Mitteln der LOTTO-Stiftung Berlin geförderte Museum in der Bülowstraße 7 in Schöneberg steht unter dem Leitmotiv “Connect. Create. Care.” Im Mittelpunkt steht die Förderung junger Künstler der Urban Contemporary Art. Seit Ende 2013 lädt URBAN NATION unter der Kuration und Direktion von Yasha Young in regelmäßigen Abständen lokale und internationale Künstler sowie Kuratoren nach Berlin ein, um urbane Räume künstlerisch zu gestalten und ihnen positive Impulse zu geben. Dabei kommt es in einem öffentlichen Non-Profit-Raum zu einem inspirierenden Austausch zwischen bekannten und gerade aufstrebenden Kreativen. URBAN NATION ist in der gemeinnützigen Stiftung Berliner Leben der Gewobag verankert.

Mehr dazu hier: http://urban-nation.com/

 

Bildunterschrift: Street Art an der Schönhauser Allee, Berlin-Prenzlauer Berg – Foto: André Remark

NEWS – Berliner Museum für Street Art – ART at Berlin

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