Das Museum Folkwang in Essen erhält als erste öffentliche Institution in Deutschland den Tiemann-Preis. Es konnte mit seiner Bewerbung für eine Werkgruppe des in Berlin lebenden Malers Armin Boehm (*1972) überzeugen und nimmt den mit 50.000 Euro dotierten Ankaufsetat am 3. November 2023 bei einem Festakt im Beisein des Künstlers und des Stifterpaares Tiemann im Museum Folkwang in Essen entgegen. Die neu ins Leben gerufene Auszeichnung richtet sich direkt an Museen und Kunstinstitutionen und ermöglicht die Erweiterung der jeweiligen Sammlung durch den Ankauf zeitgenössischer Malerei. Kurz nach Bekanntgabe der Juryentscheidung findet am 7. September 2023 ein Künstlergespräch mit Armin Boehm im Rahmen der Ausstellung VERMEER CONTEMPORARY im CSR.ART, Berlin statt, an der Boehm mit einem Werk beteiligt ist. Infos dazu unter dem Beitrag.
Die Jury überzeugte der Wunsch des Museums, vier Werke von Armin Boehm in seine Sammlung aufzunehmen. Mit seinen gemalten Gesellschaftsallegorien greift Boehm jenes Genre auf, das Künstler wie Max Beckmann, George Grosz und Otto Dix maßgeblich geprägt haben. Durch den Ankauf der repräsentativen Werkgruppe von Armin Boehm erweitert das Museum Folkwang seine Sammlung, die u. a. einen Schwerpunkt im …
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Abb oben: Armin Boehm, Monetozän, 2017, Öl und Stoff auf Leinwand, 170 x 180 cm © Lepkowski Studios Berlin