post-title 05.–15.11.2015: Ein Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung

05.–15.11.2015: Ein Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung

05.–15.11.2015: Ein Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung

05.–15.11.2015: Ein Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung

1897 gründete sich in Berlin die weltweit erste Organisation, die sich für die Abschaffung von Straftatbeständen einsetzte, die sich gegen Homosexuelle richteten: das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee.

1919 errichtete ihr Initiator Magnus Hirschfeld das Institut für Sexualwissenschaft auf dem Gelände des heutigen Hauses der Kulturen der Welt. Im Jahr 2016 soll dieser ersten Homosexuellenbewegung am Spreeufer ein Denkmal gesetzt werden.

Studierende und Alumni des postgradualen Masterstudiengangs der UdK Berlin, Art in Context, nehmen an dem vom Lesben‐und Schwulenverband Berlin Brandenburg (LSVD) ins Leben gerufenen Projekt teil, in dessen Rahmen das Denkmal für die erste homosexuelle Emanzipationsbewegung in Deutschland entworfen werden soll. Das Denkmal soll voraussichtlich im Sommer 2016 am Magnus‐Hirschfeld‐Ufer, in Sichtweite von Bundeskanzleramt und Haus der Kulturen der Welt, erbaut werden. Die in Kooperation mit der Universität der Künste entwickelten Entwürfe werden im HKW vorgestellt.

Das künstlerisch gestaltete Areal wird Träger einer zentralen Botschaft, die im Stadtbild sichtbar wird.

Sehr unterschiedliche Entwürfe der Studierenden wurden als Gruppenprojekt beim LSVD eingereicht, was eine intensive Auseinandersetzung und Vorarbeit der Studierenden im Interdisziplinären Projektforum, unter Leitung von Wolfgang Knapp (UdK Berlin), voraussetzt. Eine unabhängige Jury kürt am 13. November aus den eingereichten Beiträgen einen Gewinnerentwurf, der zeitnah auf den Webseiten des LSVD sowie der UdK Berlin bekanntgegeben wird.

Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, 5. November 2015, 19 Uhr

Es sprechen Klaus Wowereit, Staatssekretärin Barbara Loth, Bezirksbürgermeister Christian Hanke, UdK-Präsident Prof. Martin Rennert sowie LSVD-Landesvorstand Ulrich Keßler.

Im Anschluss findet ein Konzert der Band Django Lassie statt.

Der LSVD bittet um Anmeldung, per E-Mail an tatjana.meyer@lsvd.de. Bereits um 18.15 Uhr findet eine Führung für Pressevertreterinnen und -vertreter statt.

Ausstellungsdaten: Freitag, 6. bis Sonntag, 15. November 2015.
Ausstellung aller Entwürfe der UdK-Studierenden im Haus der Kulturen der Welt.

Seit Juni 2014 ist die UdK Berlin als erste Berliner Hochschule Mitglied in dem vom LSVD ausgerufenen Bündnisses gegen Homophobie und zeigt damit Flagge im Kampf gegen Homophobie. Das Denkmalprojekt wird u. a. vom Regierenden Bürgermeister und dem Bezirk Mitte unterstützt. Ermöglicht wird das Projekt aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Die Ausstellung ist kostenfrei und täglich von 10-19 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen unter folgendem Link.

Foto: Kampagnenmotiv Bündnis gegen Homophobie 2013

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