post-title Ashley Scott | Invisible Ways / Unsichtbare Wege | White Square Gallery | 10.06.-22.07.2017

Ashley Scott | Invisible Ways / Unsichtbare Wege | White Square Gallery | 10.06.-22.07.2017

Ashley Scott | Invisible Ways / Unsichtbare Wege | White Square Gallery | 10.06.-22.07.2017

Ashley Scott | Invisible Ways / Unsichtbare Wege | White Square Gallery | 10.06.-22.07.2017

bis 22.07. | #1407ARTatBerlin | White Square Gallery zeigt ab dem 10. Juni 2017 die Ausstellung „Invisible Ways / Unsichtbare Wege“ der Künstlerin Ashley Scott (*1986 in Chicago).

Die junge US-Amerikanerin, die seit drei Jahren in Europa arbeitet und lebt, gehört zu der neuen Generation der Kreativen, die die ganze Welt als ihre grenzenlose Heimat wahrnehmen. Und genauso wenig wie auf der Landkarte akzeptieren sie Grenzen in ihrer Kunst: Die Gattungen fließen in einander über und die Inspiration für die Arbeit wird gleichermaßen aus dem Erhabenen wie aus dem Trivialen geschöpft. Ein Fresko von Giotto, eine Giacometti Plastik oder ein barocker Prachtbau können sie in derselben Weise betören wie ein Popkonzert, ein Sportevent oder eine Modeschau. Alles ist erlaubt, vieles ist möglich. Kunstobjekte dürfen nicht nur betrachtet werden, sondern unmittelbar am Leben der Betrachtenden teilnehmen, dieses ja sogar verändern.

ART at Berlin - White Square Gallery - Ashley Scott - Foto Dirk Dunkelberg

Bildunterschrift: Ashley Scott , Three , 2017 , Acrylic Glass , 102 x 22 x 25 cm , Foto: Dirk Dunkelberg

Für Ashley Scott war die ästhetische Umgestaltung der Umwelt immer eine natürliche Notwendigkeit. Schon als kleines Mädchen beobachtete sie mit angehaltenem Atem die Arbeit ihrer Mutter, einer begnadeten Näherin, von der sie ihre lebhafte Fantasie, unerschöpfliche Kreativität, aber auch ihr zeichnerisches Talent und ihr handwerkliches Geschick geerbt hat.

Als begabte Malerin und Zeichnerin begann sie 2004 ihr Studium der bildenden Kunst und Design am Illinois Institute of Art in Chicago. Nach ihrem Abschluss 2008 arbeitete sie als Designerin und beteiligte sich an zahlreichen künstlerischen Projekten bis ihre Arbeiten eines Tages der Juri von Toyota Creativ Lounge in Chicago aufgefallen sind. Und 2011 gewann sie die begehrte Artist Residency. Die nächsten drei Jahre wurden der intensivsten kreativen Arbeit in Tokio, Bangkok und Europa gewidmet. Die daraus gewonnene Erfahrung brachte neue Aufträge und ein wachsendes Vertrauen an die eigene Zukunft als Künstlerin. Seit 2015 lebt sie in Berlin und ist verzaubert von der sprudelnden Energie dieser Stadt, die ihre Begeisterung für Experimente nährt.

Denn für Ashley Scott ist die Kunst ein permanentes Abenteuer. Um ihre Visionen zu verwirklichen ist sie immer auf der Suche nach perfekten Mitteln: Neue Formen, extravaganten Farben, ungewöhnliche Materialien. Sie probiert alles durch, arbeitet hart und ist selten zufrieden. Dabei sie ist jedoch immer begeisterungsfähig und voller Schöpfungskraft. Ihre Skulpturen spiegeln ihre Persönlichkeit wieder. Sie sind strahlend, humorvoll, extravagant. Aber auch filigran und schwebend. Sie können Geschichten erzählen, aber genauso zur Kontemplation verleiten. Ob bunt oder transparent, glühend oder matt, groß oder klein, immer wissen sich ihre Objekte, im Raum zu behaupten. Sie sind nie passiv oder marginal, sondern eher apart und stillvoll. Es dauert nie lange, bis sie entdeckt werden. Und dann beginnt der aufregendste Teil: die Betrachtung, das Kennenlernen, die Kommunikation! Denn genau das ist das Ziel der Künstlerin. Ihre Kunstwerke geben ihre Gedanken, ihre Welt wieder und diese möchte sie teilen. Und wenn sich dabei ein paar kritische Fragen einschleichen, ist es auch gut, denn Kritik fordert Erkenntnis und setzt Läuterungsprozesse in Gang.

Die Läuterung ist obendrein das Thema der Ausstellung. Es geht  dabei hauptsächlich um die Entstehung der Form. Die Objekte der Ausstellung erzählen und zeugen zugleich. Sie illustrieren den Prozess, der mit dem Zusammenspiel der Farben und Materialien zwar angestoßen wird, dessen Weg aber unsichtbar und dessen Ausgang völlig ungewiss ist. Die Skulpturen aus Acrylglas und Farben zeigen verschiedene Stufen bzw. Gratwanderungen dieses Kampfes um Licht und Form, wo mal das Material sich behauptet,  mal aber die Farbe den entscheidenden Punkt setzt. Und es ist ein erlesenes Vergnügen, die Vielfalt der Chancen und Spielen, die das Innenleben jeder Skulptur ausmacht und zum Leuchten bringt, zu entdecken … und die unsichtbaren Wege zur Harmonie selbst zu erkunden.

Vernissage: Freitag, 09. Juni 2017, 18:00 bis 21:00 Uhr

Ausstellungsdaten: Samstag, 10. Juni bis Samstag, 22. Juli 2017

Zur White Square Gallery

 

Bildunterschrift (cover): via White Square Gallery, Ashley Scott

Bildunterschrift 1: Ashley Scott,  Gone and Away,  2017, Acrylic Glass, 80 x 75 x 11 cm, Foto: Dirk Dunkelberg

Bildunterschrift 2: Ashley Scott, Feelings, 2016, Acrylic Glass Glass Paint,  40 x 33 x 22 cm, Foto: Dirk Dunkelberg

Bildunterschrift 3: Ashley Scott, Childhood, 2016, Acrylic Glass, 86 x 30 x 9 cm, Foto: Dirk Dunkelberg

Ausstellungen Berliner Galerien: Ashley Scott – Invisible Ways / Unsichtbare Wege – White Square Gallery | ART at Berlin 

 

 

 

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