post-title Georg Baselitz | Bonjour Monsieur Baselitz! | Jordan/Seydoux | 29.04.-02.07.2016

Georg Baselitz | Bonjour Monsieur Baselitz! | Jordan/Seydoux | 29.04.-02.07.2016

Georg Baselitz | Bonjour Monsieur Baselitz! | Jordan/Seydoux | 29.04.-02.07.2016

Georg Baselitz | Bonjour Monsieur Baselitz! | Jordan/Seydoux | 29.04.-02.07.2016

bis 02.07. | #0526ARTatBerlin | Die Galerie Jordan/Seydoux freut sich sehr, seit dem 29. April 2016 mit der Einzelausstellung „Bonjour Monsieur Baselitz!“ nun zum vierten Mal Papierarbeiten des renommierten Künstlers zu präsentieren.

Die Ausstellung besteht aus ausgewählten Druckarbeiten, die einen Einblick in Baselitz’ Schaffen auf diesem Gebiet vermitteln und zugleich seine Versiertheit als Druckgraphiker unterstreichen. Das Herzstück der Ausstellung ist die 2014 erschienene Serie „Bitte kommen Sie nach vorn!“, die hier exklusiv zum ersten Mal in Deutschland ausgestellt wird. Thema dieser Serie ist das Selbstbildnis, welches seit den 60er Jahren immer wieder in den Gemälden, Skulpturen und Druckgraphiken von Baselitz auftaucht. Daneben werden „Remix“ und „Adler Arbeiten ausgestellt, die ebenfalls eine signifikante Rolle im Schaffen des Künstlers spielen.

Seit 2005 nimmt der Künstler in seinen „Remix“-Werken Bezug auf seine eigenen Arbeiten und Motive, mit denen er Weltruhm erlangte. Jahrzehnte nach deren Entstehung stellt er sie erneut auf den Prüfstand und erschafft sie gemäß seiner gegenwärtigen Kunstanschauung stilistisch neu. Die „Remix“-Werke sind ein Dialog des Künstlers mit sich selbst, aber auch mit einer anderen Zeit. „Ich gehe und drehe mich um mich selbst.“ So basieren „Big Night I (Remix)“ und „Big Night IV (Remix)“, 2008-2010, auf dem berühmten Bild „Die große Nacht im Eimer“ von 1962, welches zu seiner Zeit einen enormen Skandal auslöste. Die Werke „Seeadler“, 2000, und „Adler im Tor“, 2001, repräsentieren den typischen Baselitschen Stil, mit dem er berühmt geworden ist. Der Adler, seit den 70er Jahren Baselitz’ persönliches Maskottchen, das sich als Motiv stetig durch sein Schaffen zieht, wird kopfüber herabstürzend dargestellt. Das Werk „Gute Hoffnung“, 2011, enthält zusätzlich zu dem Adler noch ein weiteres für Baselitz charakteristisches Merkmal: Den schwarze Balken, von dem aus die Farbe über das Bild herunter läuft. Den Abschluss der Ausstellung bildet die Zeichnung „Ohne Titel“ aus dem Jahr 1983.

Georg Baselitz, 1938 in Deutschbaselitz in Sachsen als Georg Kern geboren und heute in Bayern ansässig, zählt zu den wichtigsten deutschen Künstlern der Gegenwart. 1957 siedelte er nach Westberlin über und nahm 1961 den Namen seiner Heimatstadt an. Seine Werke bewegen sich im Spannungsfeld der deutschen Geschichte, der kritischen Rezeption des Deutschen Expressionismus und der amerikanischen abstrakten Malerei (Jackson Pollock, Willem de Kooning). Baselitz wurde international vielfach ausgezeichnet u. a. mit dem Goslarer Kaiserring und dem Niedersächsischen Staatspreis und erhielt eine Ehrenprofessur an der Royal Academy of Art London und der Accademia di Belle Arti Florenz. Sein Werk wurde in vielfältigen Ausstellungen präsentiert und ist in zahlreichen Museen und öffentlichen Sammlungen sowohl in Deutschland, als auch dem Ausland wie dem Stedelijk Museum in Amsterdam, der Albertina in Wien, dem Kunsthaus Zürich und dem Musée d’art moderne de la Ville de Paris vertreten.

Neue Arbeiten können ab dem 27. April in der White Cube Gallery in London besichtigt werden. Ab Ende Juni kommt eine bedeutsame Ausstellung im Städel Museum in Frankfurt. Es wird überdies ab 1. Juni im Schloß Dachau bei München eine Ausstellung mit 230 Grafiken der letzten 20 Jahre geben, zu der ein vollständiger illustrierter Katalog erscheint.

Vernissage: Freitag, 29. April 2016, 18 Uhr

Ausstellungsdaten: Freitag, 29. April – Samstag, 2. Juli 2016

Zu Jordan/Seydoux

 

Bildunterschrift: Baselitz 2016, Maler im Mantel

Ausstellung Georg Baselitz – Jordan-Seydoux – Kunst in Berlin ART at Berlin

 

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