post-title Liu Di | A Stubbornly Persistent Illusion | Migrant Bird Space 26.03.-21.05.2021

Liu Di | A Stubbornly Persistent Illusion | Migrant Bird Space 26.03.-21.05.2021

Liu Di | A Stubbornly Persistent Illusion | Migrant Bird Space 26.03.-21.05.2021

Liu Di | A Stubbornly Persistent Illusion | Migrant Bird Space 26.03.-21.05.2021

bis 21.05. | #3057ARTatBerlin | Migrant Bird Space zeigt ab 26. März 2021 die Ausstellung A Stubbornly Persistent Illusion mit Videoarbeiten von Liu Di. Die Ausstellung ist nur nach Voranmeldung zu sehen.

In den beiden Teilen der neuen Videos von Liu Di — „The Weight of Oneself“ und „A Stubbornly Persistent illusion“, können wir den direkten Bezug zu bestimmten Räumen und Zeiten nicht erkennen. Das letztgenannte Wandgemälde imitiert dasjenige aus der Zeit des sowjetischen Sozialismus, das oft als Zeichen der alten Zeiten gelesen wird, die verloren gegangen sind. Die damals versprochene blühende Zukunft ist nie eingetreten und hat sich in die Wände der baulichen Struktur des arabischen Bades eingeprägt. Wenn man es genau betrachtet, haben die Wandmalereien den Raumanzug, den die NASA nie benutzt hat, das Animationsbild von Superman in den Marvel-Filmen und die Szenerie in dem Gemälde von Grant Wood versteckt. Auf diese Weise ist die Tiefe der Geschichte evakuiert worden, was die stilisierte Interpretation zur Bedeutung der Wandmalerei bedeutet. Die Formen, die verdreht worden sind, haben das Bedeutungssystem gegenseitig aufgehoben, sie haben aufeinander gezeigt und sind flach geworden.

Wie bei der Fotografie in den Städten, in denen es viele große Tiere gibt, wird Liu Di die Bildinformationen, die sich durch allerlei Verrenkungen in den Köpfen festgesetzt haben, überraschend zu einer sauberen, langsamen und einsamen Szenerie ordnen. Die Sequenz „die Kameralinse geht auf und ab, ist immer wieder weiter und näher“ und der Rhythmus“ die bergige Männerfigur im tropischen Dschungel und die Wandmalereien hinter dem alten Mann, der die Augen in den kaputten Swimmingpool geworfen hat, sind manchmal klar und versteckt.“ Dadurch kann verhindert werden, dass die Bedeutungen des Bildes, das dem Realen nahe ist, die Grenze überschreiten, so dass die Situation des Kontrollverlustes entsteht. Zunächst ist Liu Di’s kreatives Bild dem Arbeitsansatz von Dalis induzierter paranoischer Kritik nahe, die sogenannte „höhere Realität“ freizusetzen und einzufangen. Und nachdem er die in der Ideologie gespeicherten Bilder gesichtet hat, kann er sich von dem irrationalen Gefühl lösen und seine Arbeit im Detail anschaulich verbessern. In der Haltung des Arbeitens sammelt er die dialektische Gegenüberstellung des Gefühls der Absurdität und der Realität.

ART at Berlin - Courtesy Migrant Bird Space - Liu Di - A Stubbornly Persistent Illusion

Der Sinn des Gleichgewichts, der in der Gegenüberstellung enthalten ist, hat sich auch in der Behandlung des biologischen Bildes in Lius Werken gezeigt. Dies ist auch einer der Gründe, warum er das 3D-Datenmodal als Gestaltungsmedium gewählt hat. Aufgrund der Besonderheiten des Mediums lassen diese Bilder immer an die subtilen verzerrten Bilder und die feine Pinselführung unter dem Pinsel der nördlichen Künstler im 15. Jahrhundert erinnern, wo die Errungenschaften der Anatomie noch nicht angekommen sind. In My Weight ist der grüne Wald, der der Lebensraum der Riesen ist, gelegentlich der Glitch Art ähnlich und zur hellen Fluoreszenzfarbe umgestülpt. Trotzdem können die Werke immer noch die Anmut und den nachklingenden Charme des alten Stils aufnehmen.

Ausstellungsdaten: Freitag, 26. März – Freitag, 21. Mai 2021

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Bildunterschrift: © Liu Zi, A Stubbornly Persistent illusion,animation film 4′, Courtesy Migrant Bird Space

Ausstellung A Stubbornly Persistent Illusion – Migrant Bird Space | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin

 

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