post-title THE INTERVIEW IN|DEEDS: Gregor Hiltner | Künstler + Kurator | The New Abstract – An Atlantic Bridge – USA – BERLIN

THE INTERVIEW IN|DEEDS: Gregor Hiltner | Künstler + Kurator | The New Abstract – An Atlantic Bridge – USA – BERLIN

THE INTERVIEW IN|DEEDS: Gregor Hiltner | Künstler + Kurator | The New Abstract – An Atlantic Bridge – USA – BERLIN

THE INTERVIEW IN|DEEDS: Gregor Hiltner | Künstler + Kurator | The New Abstract – An Atlantic Bridge – USA – BERLIN

Herr Hiltner, die derzeit in der Galerie Kremers in Kreuzberg zu sehende, von Ihnen kuratierte Ausstellung „The New Abstract – An Atlantic Bridge – USA – BERLIN“ zeigt zum einen, dass abstrakte Malerei nach wie vor eine ungebrochene Faszination auf den Betrachter ausübt, zum anderen trägt sie im Titel das bezeichnende Wort „neu“. Was empfinden Sie als Kurator als das Neue an der abstrakten Malerei der hier gezeigten Künstler?

Dass so viele Maler sich auf beiden Seiten des Atlantiks wieder intensiv der Abstrakten Malerei widmen, ist an sich schon neu, denn es sind ja nicht nur die hier vorgestellten, ich könnte sofort 20-30 weitere nennen.
Fragmentieren und Neu-Zusammensetzen ist heute eine beliebte Computertechnik, Copy and Paste genannt. Dieses Prinzip hat nicht nur in der narrativen und gegenständlichen Malerei wild um sich gegriffen, sondern ist jetzt auch in der Abstrakten Malerei angekommen; das ist auch neu.
Heutzutage haben sich Künstler dies und jenseits des Atlantiks über Instagram ständig im Blick, was zwangsläufig zu gegenseitigen Einflüssen führt. So intensiv und in Echtzeit über so große Entfernung gab es das noch nie. Waren bei Braque, Gris, und Picasso die Ateliers noch in der unmittelbaren Nachbarschaft des gleichen Stadtviertels, was wechselseitige Einflüsse begünstigte, (man denke nur an die Entwicklung des Kubismus), so können heute Kontinente dazwischen liegen. Auch das ist neu!

DEEDS WORLD - Gregor Hiltner - Kuenstler und Kurator
Gregor Hiltner, Künstler + Kurator

Können Sie uns etwas mehr über diesen Auswahlprozess erzählen? Ist das „Auf die Künstler zugehen“ etwas anderes, wenn man sie digital auf Instagram entdeckt, als wenn man sie analog über Kataloge oder Magazine findet? Oder konkreter: Wie bestimmt das Medium des Entdeckens und der modernen Kommunikationswege das Verhältnis Kurator – Künstler und die Entwicklung des Ausstellungskonzepts an sich?

Fast alle Künstler kennen sich zunächst über Instagram und später auch über persönliches Aufeinandertreffen bei ihren Einzelausstellungen rund um den Globus. Ohne Instagram hätte ich die meisten Künstler nie kennengelernt und mir wäre gar nicht aufgefallen, wie viele Maler sich wieder dem Abstrakten widmen. Es fühlt sich an, als wären wir …

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Bildunterschrift Titelbild: Gregor Hiltner, Le Grand Macabre, 2019, 280 x 190 cm, oil and acrylic on canvas

THE INTERVIEW IN|DEEDS: Gregor Hiltner – Künstler und Kurator-  Contemporary Art | ART at Berlin

 

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