Am 27. Februar 2026 eröffnet in Berlin die Gruppenausstellung Labour of Love mit 13 Künstlerinnen. Die Ausstellung, am Equal Pay Day startend, beleuchtet unsichtbare Arbeit, geschlechtsspezifische Machtstrukturen und die Verbindung zwischen künstlerischer Produktion und alltäglicher Care-Arbeit. Alltägliche Rituale und Fürsorgegesten werden ins Zentrum gerückt, um ihre gesellschaftliche und ästhetische Bedeutung neu zu erkennen.
Was kann aus dem Alltag jenseits der endlos wiederholten Zyklen von Abwaschen, Einkaufen, Putzen und Sorgearbeit gezogen werden? Und wer bewertet diese Arbeit? Diese Fragen bilden die konzeptionelle Grundlage einer Ausstellung, die die anhaltende geschlechtsspezifische Lohnlücke, unsichtbare Arbeit und die strukturellen Ungleichheiten untersucht, die weiterhin die Produktion, Sichtbarkeit und letztlich das Einkommen von Künstlerinnen* prägen.
Seit Jahrtausenden sind Frauen für die großen und kleinen Dinge unserer Welt verantwortlich – sie sichern das Fortbestehen der menschlichen Existenz und ermöglichen ein organisiertes Leben. Tatsächlich gibt es kaum etwas, das nicht direkt mit der Arbeit von Frauen verbunden ist, und diese Arbeit wird …
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Abb. oben: Courtesy of roam projects.
