post-title Gruppenausstellung | Muhammad Ali | Photographien | CAMERA WORK | 15.08.–10.10.2015

Gruppenausstellung | Muhammad Ali | Photographien | CAMERA WORK | 15.08.–10.10.2015

Gruppenausstellung | Muhammad Ali | Photographien | CAMERA WORK | 15.08.–10.10.2015

Gruppenausstellung | Muhammad Ali | Photographien | CAMERA WORK | 15.08.–10.10.2015

bis 15.08. | #0137ARTatBerlin | CAMERA WORK präsentiert vom 15. August bis 10. Oktober 2015 eine große Photoausstellung über den berühmtesten Boxsportler aller Zeiten Muhammad Ali mit über 70 Werken.

»Ich weiß nicht immer, wovon ich rede. Aber ich weiß, dass ich recht habe.« (Muhammad Ali). Er gilt als bester Boxsportler aller Zeiten, als Legende, Vorbild und Popikone. Cassius Clay, der seinen Namen 1964 in Muhammad Ali ändern ließ, hat nicht nur den Boxsport seit Beginn seiner Profikarriere im Jahr 1960 maßgeblich geprägt, sondern auch jenseits des Boxrings vor allem die amerikanische Gesellschaft und Popkultur nachhaltig beeinflusst. Seine Erfolge im Ring bleiben unvergessen und haben Sport- und Fernsehgeschichte geschrieben: beginnend mit dem Sieg bei den Olympischen Sommerspielen in Rom 1960, dem Gewinn des WM-Titels vier Jahre später in einem epischen Kampf gegen Sonny Liston, dem »Kampf des Jahrhunderts« gegen Joe Frazier 1971, den »Rumble in the Jungle« 1974 gegen George Foreman und den »Thrilla in Manila« wiederum gegen Joe Frazier im darauffolgenden Jahr. Im Jahr 1999 wurde Muhammad Ali vom Internationalen Olympischen Komitee zum »Sportler des Jahrhunderts« gewählt, sechs Jahre später überreichte ihm der damalige US-Präsident George W. Bush die »Presidential Medal of Freedom«, die höchste zivile Auszeichnung in den USA.

»Wer nur davon träumt, mich zu schlagen, sollte aufwachen und sich dafür entschuldigen.« (Muhammad Ali). Die von CAMERA WORK kuratierte Ausstellung »Muhammad Ali« zeigt die bekanntesten und berühmt gewordenen Photographien von Muhammad Ali aus seiner aktiven Zeit als Profiboxer 1960 bis 1980 und lässt die Besonderheit und Einzigartigkeit des »Sportsman of the Century« in über 70 Photographien aufleben. Es waren Photographen wie Thomas Hoepker, Neil Leifer oder Steve Schapiro, die die Spannung, das epische Ausmaß der Kämpfe und die besondere Aura von Muhammad Ali für die Ewigkeit in Photographien »gezeichnet« haben und es heute ermöglichen, den Ausnahmeathleten und seine Karriere
eindrücklich zu verstehen. So hat Peter Angelo Simon Muhammad Ali einen Monat vor dem »Rumble in the Jungle« in den USA mit der Kamera begleitet – das Ergebnis sind stimmungsvolle Photographien der harten und zehrenden Vorbereitung auf den historischen Kampf. Der in Chicago lebende Photograph Steve Schapiro hingegen hat den 21-jährigen Cassius Clay im Jahr 1963 in Louisville besucht, um ihn für eine große Strecke über sein Leben in seiner Geburtststadt zu photographieren. Aus noch früherer Zeit stammen die perfekt durchkomponierten Trainingsbilder von Flip Schulke, dessen Werk »Underwater« weltweit berühmt werden sollte. Ebenfalls Weltruhm erlangten die Photographien von Harry Benson, der Muhammad Ali über mehrere Jahre porträtierte und neben den Kampfbildern beim WM-Fight 1964 gegen Sonny Liston auch das Gruppenporträt »Clay Hits George« mit den Beatles in Miami erschuf.

»Ich bin so schnell – vergangene Nacht habe ich das Licht in meinem Hotelzimmer ausgeschaltet und lag im
Bett, bevor es dunkel war.« (Muhammad Ali) Neben weiteren weltbekannten Photographien von Elliott Erwitt, Neil Leifer, Albert Watson und Carl Fischer, dessen berühmtes Porträt des mit Bogenpfeilen durchbohrten Muhammad Ali ebenfalls ausgestellt sein wird, würdigt die Ausstellung insbesondere das Schaffenswerk von Thomas Hoepker, der seit den Olympischen Spielen 1960 mehrfach mit Muhammad Ali zusammengearbeitet hat. Dabei zeichnet Thomas Hoepker in
Photographien ein ambivalentes Bild von Muhammad Ali. Dem stets gut gelaunten, stolzen und immer mit einem markanten Spruch auf den Lippen selbstinszenierenden Muhammad Ali steht in Thomas Hoepkers Arbeiten der harte, verbissene Kämpfer gegenüber, der mit Durchsetzungskraft und innerer Stärke seine sportlichen und persönlichen Ziele verfolgt. Die Ausstellung »Muhammad Ali« offenbart auch, wie brillant Muhammad Ali – der abseits des Sports einen Hoffnungsträger und ein Idol für eine ganze Generation verkörperte – die Medienklaviatur beherrschte. Als einer der ersten Sportler verstand es Muhammad Ali, sich als Figur der Popkultur mit Künstlern zu umgeben, um selbst zum Kunstobjekt zu werden.

Zur Ausstellung erscheint der Photoband »The Big Champ« von Thomas Hoepker im Peperoni Verlag.

– Weltbekannte Photoikonen von mehr als 15 internationalen Künstlern wie Elliott Erwitt, Volker Hinz, Thomas Hoepker, Carl Fischer, Neil Leifer, Flip Schulke, Steve Schapiro und Albert Watson
– Die größten Kämpfe, die bewegendsten Momente: Berühmte Werke zeichnen die Sportkarriere von 1960 bis 1980 nach und geben Einblick in die komplexe Persönlichkeit von Muhammad Ali
– Highlight der Ausstellung: Unikat »Ali Right Fist«, signiert von Thomas Hoepker und Muhammad Ali

Ausstellungsdaten: Samstag, 15. August bis Samstag, 10. Oktober 2015

Zu Camera Work

 

Bildunterschrift: © CARL FISCHER, MUHAMMAD ALI, NEW YORK, 1967

Muhammad Ali – Photographien – CAMERA WORK – Kunst in Berlin ART@Berlin

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