post-title Gruppenausstellung | Aquarell, Tusche + Acryl auf Papier | Jordan/Seydoux | 16.01.–05.03.2016

Gruppenausstellung | Aquarell, Tusche + Acryl auf Papier | Jordan/Seydoux | 16.01.–05.03.2016

Gruppenausstellung | Aquarell, Tusche + Acryl auf Papier | Jordan/Seydoux | 16.01.–05.03.2016

Gruppenausstellung | Aquarell, Tusche + Acryl auf Papier | Jordan/Seydoux | 16.01.–05.03.2016

bis 05.03. | #0353ARTatBerlin | Die Galerie Jordan/Seydoux zeigt ab dem 16. Januar 2016 zur Einweihung der diesjährigen Saison  Werke von Gabriele Chiari (Österreich), Renée Levi (Schweiz), Thomas Müller (Deutschland) und Milko Pavlov (Bulgarien).

Ob durch Aquarell, Acryl oder Tusche, erkunden die 15 gezeigten Zeichnungen den flüchtigen Ausdruck der Dinge im Fluss auf Papier.

Gabriele CHIARI
*1978, Hallein, Österreich. Lebt und arbeitet in Paris.
Gabriele Chiari studierte an der École nationale supérieure des Beaux-Arts in Paris. Sie wurde mit
mehreren Preisen für ihre Zeichnungen und Künstlerstipendien ausgezeichnet, unter anderem bei der
Hermes-Stiftung im Jahr 2013. Ihre Arbeiten sind Teil verschiedener öffentlicher Sammlungen in Frankreich und Österreich.
Chiari beschäftigt sich ausschließlich mit dem Aquarell – als einem Mittelweg, wie sie es selbst nennt,
zwischen Zeichnung und Malerei – und verwendet mit wenigen Ausnahmen stets dasselbe Format von 73 x 110 cm in der Horizontalen. Ihre Produktion ist bescheiden, nur an die zehn Bilder pro Jahr. Wesentlich für die Entstehung eines Bildes sind die Vorbereitung des Papiers und der Farbe, eine sichere Gestik und Offenheit für das Zufällige, denn Chiari weiß nie genau, welcher „chemische“ oder „magische“ Vorgang sich ereignen wird und welch Gestaltie die Ränder der Formen annehmen werden.
Jordan / Seydoux zeigt Chiaris Werke zum ersten Mal in Berlin, ausgewählt wurden repäsentative Aquarelle von 2009, 2014 und 2015.

Renée LEVI
*1960, Istanbul, Türkei. Lebt und arbeitet in Basel.
Levi studierte Architektur an der HTL Muttenz und Bildende Kunst an der Zürcher Hochschule der Künste. Bald nach ihrem Abschluss 1991 nahm sie an europäischen Ausstellungen teil. Seit 2001 ist sie Professorin für Bildende Kunst und Malerei an der Hochschule für Gestaltung und Kunst der FHNW in Basel. Zu ihren farbintensive, großformatige, in den Raum greifende Gemälde, oft arbeitet sie auch direkt auf Wänden.
Renée Levi misstraut der Sprache, die unsere Wahrnehmungen gleichsam formatiert. Was sie Zeichnung nennt, realisiert sie zunächst mit Sprühdose, dann mit Tusche und Aquarell. Was sie interessiert, ist der Augenblick des Zeichnens, ein Moment der Kontemplation, der sich in der Konzentration einer Geste manifestiert. Die Zeichnung ist für sie mehr Prozess als Ergebnis. Das Ergebnis ist nur mehr Prüfung durch den zweiten Blick, um zu sehen, ob die Werke „standhalten“.
Die vier gezeigten Arbeiten gehören zu der umfänglichen Serie „Tohu-Bohu“, die erstmals 2013 auf der
FRAC Bretagne (Frankreich) ausgestellt wurden.

Thomas MÜLLER
*1959, Frankfurt am Main. Lebt und arbeitet in Stuttgart.
Thomas Müllers Werk war in vielen Ausstellungen in Deutschland und darüber hinaus zu sehen. Seine
Bilder gehören zu öffentlichen Sammlungen in Deutschland, Frankreich und den Vereinigten Staaten. 2003 gewann er ein Künstlerstipendium der, von Donald Judd gegrundet, Chinati Foundation in Marfa, Texas.
Mitte der 90er Jahre gab Müller seine malerische Arbeit auf, um sich ganz auf die Zeichnung zu
konzentrieren. Sie entsprach mehr der Beweglichkeit seines Denkens und seiner Arbeitsweise. Nicht nur, dass sie die größere Unabhängigkeit erlaubte, sie bot auch die Möglichkeit zur Interaktion zwischen den parallel entstehenden Blättern, sei es im Verknüpfen ihrer Formfindungen oder in kontrastierenden
Setzungen. Seither entsteht ein Werk, das zwar dem klassischen Kanon Linie auf Papier verpflichtet bleibt, jedoch in der Radikalität und Konsequenz seiner Untersuchungen an die Grenze des Mediums reicht. Die Galerie Jordan / Seydoux präsentiert vier jüngere Zeichnungen (mixed media) aus dem Jahr 2015.

Milko PAVLOV
*1956, Aytos, Bulgarien. Lebt und arbeitet in Berlin und Sofia.
Milo Pavlovs Werke wurden gezeigt in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und Bulgarien, seine
wichtigsten jüngsten Einzelausstellungen waren 2012 in Sofia, Bulgarien, und in Huntington Beach,
Kalifornien. 2014 nahm er an der Gruppenaustellung “Unknown Masterpieces” im Wonderloch Kellerland, Berlin.
Vor allem im Sommer, wenn das Licht im Atelier zu grell ist, um seine großformatigen Kreide-Frottagen
anzufertigen, widmet sich Milko Pavlov Aquarellen. Ihre strukturelle Fluidität steht in starkem Kontrast zu
den monochromen Frottagen. Fast alle seine Werke datiert Pavlov in die Zukunft, als wären sie
Projektionen aus kommenden Zeiten. Er stellt Fragen über die Beziehung zwischen der Gegenwart und der Zukunft, eine Beziehung, der in der physischen Welt nur schwer beizukommen ist, die in der Welt der Ideen jedoch frei von uns ausgestaltet werden kann.
Gezeigt werden Aquarelle auf Papier im Format 50 x 60 cm, datiert auf die Jahre 2090, 2099, 2107 und
2120.

Vernissage: Freitag, 15. Januar 2016, 18 – 21 Uhr

Ausstellungsdaten: Samstag, 16. Januar bis Samstag, 05. März 2016

Zu Jordan/Seydoux

 

Bildunterschrift:  Renée Levi, „Tohu-Bohu“ 2008, 21 x 29,7 cm, acrylic on paper – via Jordan/Seydoux

Gruppenausstellung – Jordan-Seydoux – Kunst in Berlin ART at Berlin

 

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