post-title Innovative Kunst in altehrwürdiger Kulisse beim ersten C-HR Festival in Berlin | Kaufhaus Jahndorf | 12.10.-23.10.2016

Innovative Kunst in altehrwürdiger Kulisse beim ersten C-HR Festival in Berlin | Kaufhaus Jahndorf | 12.10.-23.10.2016

Innovative Kunst in altehrwürdiger Kulisse beim ersten C-HR Festival in Berlin | Kaufhaus Jahndorf | 12.10.-23.10.2016

Innovative Kunst in altehrwürdiger Kulisse beim ersten C-HR Festival in Berlin | Kaufhaus Jahndorf | 12.10.-23.10.2016

Beim ersten C-HR Festival in Berlin, das vom 12. bis 23. Oktober im Kaufhaus Jandorf in Berlin-Mitte stattfindet, dreht sich alles um das Thema „Tomorrow, today.“ Und das gilt auch für die Kunst, die Besucherinnen und Besucher kostenlos dort erwartet.

Das Programm verspricht kreative und innovative Künstler, die ihre Werke und Visionen in der altehrwürdigen Kulisse präsentieren. Da wäre Tony Spyra, der eine Auswahl seiner Installationen, die er sonst als Straßenkunst in ganz Europa inszeniert, auf dem C-HR Festival präsentiert. Der Street Artist und Designer möchte mit seinen Arbeiten provozieren. Dafür verbindet er Dinge des Alltags zu Bildern, die sowohl vertraut als auch verstörend wirken, und durch die Kombination eine ganz andere Bedeutung erhalten.

Von der Straße geht es in die digitale Welt mit Matt Mullican. Seine Kunst beschäftigt sich mit den Phänomenen der digitalen Welt und macht sie physisch erlebbar. Seine Installation zeigt weltweite Tweets, die mit dem Hashtag #Angst versehen wurden, und von einem Nadeldrucker auf Endlospapier gebracht wurden. Das Ergebnis ist erstaunlich wie auch beängstigend: Die Nachrichten aus dem digitalen Äther türmen sich auf, breiten sich aus und sagen damit alles über die Profilneurosen der Digital Natives und den Zustand der Welt im Allgemeinen.

Das Leben im Hier und Jetzt, der moderne Zeitgeist, ist auch das Thema des nächsten Künstlers, der seine Arbeit auf dem C-HR Festival präsentiert. In seinen Bildern wirft Nils Kasiske, Maler, Illustrator und Bildhauer, einen zynischen Blick auf die heutige Gesellschaft, die von Selbstinszenierung, Personenkult und Konsum als Ersatz für echte Individualität geprägt ist. Nachdem er seine Werke bereits in der Berliner Galerie Gerken, aber auch in Hamburg, Paris und Kopenhagen präsentiert hat, ist er jetzt im Kaufhaus Jandorf mit seiner Arbeit „Distopia (Postbeta)“, ein Roboter, der in seinen Zügen den Menschen imitiert und doch Maschine bleibt. Damit möchte der 1978 in Deutschland geborene Künstler auf den Überdruss und die Ignoranz aufmerksam machen, mit denen wir den Dingen im Alltag begegnen.

Mit Tizian Baldinger steht ein weiterer, sehr vielfältiger Künstler auf dem Programm des Festivals. Baldinger ist Konzeptkünstler, Meister der Selbstinszenierung und etablierte sich fast nebenbei als Installationsartist. Seine Bilder und Installationen vereinen knallige Farben mit Lichtkonstruktionen, Texte erhalten durch visuelle Komponenten ungeahnte Durchschlagskraft. Beim Festival wird er mit eigenen Werken einer dauerhaften Kunstausstellung eine Installation seiner Partnerin Géraldine Honauer unter dem gemeinsamen Namen Géraldine et Tizian ergänzen.  Gemeinsam entwickeln sie Konzeptkunst, Installationen, Skulpturen, Collagen und Assemblagen und haben sich auch schon in der Performance ausprobiert. Dabei besitzt jedes ihrer Werke einen einzigartigen Charakter, das sich noch keinem festgelegten Stil zuordnen lässt. Ein Thema ist dabei die, wie sie es nennen, Sichtbarmachung des Alltäglichen. Sie wagen es, das Gewöhnliche in einen ungewöhnlichen Zusammenhang zu bringen oder auf eine frische Art zu interpretieren. Besonders ihre neueren Arbeiten sind zunehmend von Minimalismus geprägt und sind dadurch subtil und prägnant gleichermaßen.

Die Kombination der Dinge ist auch das Thema der Werke von Marcel Baer und Andreas Glauch. In ihrer Kunst mixen die Leipziger Künstler Symbole, die jeder schon mal irgendwo gesehen hat. Piktogramme und idealisierte Charaktere lassen Baer und Glauch in Neonfarben strahlen. Beim C-HR Festival präsentieren sie Malerei, Skulpturen, Drucke und Lichtboxen, deren Vielschichtigkeit sich bei genauerer Betrachtung erschließt und für Denkanstöße sorgen wird.

Über das C-HR Festival

Wie sieht die Zukunft aus? Diese Frage stellen sich Menschen 
seit jeher. Kreative und innovative Vordenker wagen es, nach der Antwort zu suchen – und das in allen großen gesellschaftlichen Themenbereichen wie z. B. Design, Kunst, Architektur, Kultur oder Musik. Mit ihrer Kreativität entwickeln sie Ideen, die unser Leben für die Zukunft verändern.

2016 aus der Taufe gehoben, feiert das C-HR Festival die Menschen, die es wagen, von Grund auf neu zu denken und globale Spielregeln zu hinterfragen. Creative Leader, die kreative oder innovative Lösungen für Probleme finden und unsere Welt so jeden Tag ein wenig reicher, nachhaltiger, besser machen.

Beim C-HR Festival kann man die Welt von morgen schon heute entdecken.

Dank der freundlichen Unterstützung des Hauptsponsors Toyota und weiterer Kooperationspartner ist das C-HR Festival für alle Besucher kostenfrei.

WO? Kaufhaus Jahndorf, Brunnenstraße 19-21, 10119 Berlin-Mitte

 

Bildunterschrift: via C-HR Innovation & Creativity Festival Berlin 2016

C-HR Festival – 12.-23.10.2016 – Kaufhaus Jahndorf – Kunst in Berlin ART at Berlin

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