post-title Vermibus | In Absentia | Open Walls Gallery | 09.11.-25.11.2017

Vermibus | In Absentia | Open Walls Gallery | 09.11.-25.11.2017

Vermibus | In Absentia | Open Walls Gallery | 09.11.-25.11.2017

Vermibus | In Absentia | Open Walls Gallery | 09.11.-25.11.2017

bis 25.11. | #1671ARTatBerlin | Open Walls Gallery präsentiert ab dem 09. November 2017 die Ausstellung “In Absentia” des Künstlers Vermibus.

Als Resultat seines Nachdenkens über zeitgenössische Dystopien schuf Vermibus einen neuen Werkzyklus, in dem er die künstliche Natur der Wirklichkeit auf mehreren Ebenen betrachtet. Als Resultat der Erforschung der prominentesten Aspekte des Konsumismus entstand ein unverkennbares Oeuvre, das über die verschiedenen gesetzten Standards reflektiert und nun in seinem neuen Projekt “IN ABSENTIA” gipfelt.

21 Einzelstücke, die aus mit Lösungsmitteln bearbeiteten Werbepostern bestehen, bilden eine Serie von Arbeiten, die mit einem atmosphärischen Video gekrönt wurde. Das “IN ABSENTIA”-Video ist ein autonomes Kunstwerk, das sich nur auf die eigentliche Wahrheit konzentriert und sich damit von den dokumentarischen Kurzfilmen unterscheidet, die der Künstler bisher gedreht hatte. Es ist eine nachdenkliche, illustrative Erzählung über das städtische Leben, das jeglicher Ablenkung, einschließlich der durch Menschen, beraubt ist. Sie weist auf eine Fülle von Fragen hin, die sich Städter täglich stellen und die von der visuellen Umweltverschmutzung bis zur Einsamkeit reichen.

Mit mehr als 1,520 Milliarden Passagieren diente die Pariser Metro sowohl als Haupt- Inspirationsquelle als auch als Setting für das Projekt. Als das U-Bahn-Netzwerk mit dem zweithöchsten Fahrgastaufkommen in Europa, liegt die Verschmutzung durch Werbung hier über dem Durchschnitt vergleichbarer Nahverkehrssysteme weltweit. Das Video wurde vor Ort in der Metro gedreht, nachdem vorher alle Plakate gehängt worden waren.

Der Künstler zieht Parallelen zur menschlichen Psyche und regt zum Nachdenken über äußere und innere Probleme an, denen Menschen allein dadurch begegnen, dass sie in der postfaktischen Gesellschaft leben. Die Werbung stellt in dieser Gesellschaft das ultimative Manifest einer konstruierten, gefälschten Wirklichkeit dar.

Mit dem komplexen und weitreichenden kreativen Prozess des Schaffens und der Installation seiner Werke sowie der darauf folgenden Produktion des Videos wirft Vermibus eine der wahrscheinlich kühnsten Fragen überhaupt auf: Was ist echt? Wissend, dass die Antwort nicht leicht zu finden und noch weniger zu ertragen ist, lässt er uns keine Wahl und zwingt uns, entweder um uns herum oder in uns hinein zu schauen.

Über Vermibus:
Vermibus (1987) ist ein spanischer Urban Art-Künstler, der Werbeplakate im öffentlichen Raum entwendet („Adbusting“), diese mit Hilfe einer eigens entwickelten Technik mit Lösungsmitteln verfremdet und daraus eigenständige Kunstwerke entwickelt. Indem er Models in tierisch anmutende Monstern verwandelt, stellt er sich einem unrealistischen, von der Werbeindustrie diktierten Schönheitsdiktat entgegen. Charakteristisch für seine Arbeit ist die Auseinandersetzung mit Themen wie Identität, Konsumismus, mentale Verschmutzung durch Werbung und von der Werbeindustrie auferlegte Schönheitsstandards.

Die Ausstellung “IN ABSENTIA” mit 21 Postern, die mit Lösungsmitteln bearbeitet wurden, und einer speziellen Videoprojektion wird ab dem 9. November in der OPEN WALLS Gallery präsentiert. Sie läuft bis zum 25. November 2017.

Vernissage: Donnerstag, 09. November 2017, 19:00 bis 21:00 Uhr

Ausstellungsdaten: Donnerstag, 09. November bis Samstag, 25. November 2017

Zur Open Walls Gallery

 

Bildunterschrift:
Project: In Absentia
Photographer: Thomas von Wittich
Location: Métropolitain
City: Paris
Country: France
Title (Left): De Barro y silencio
Year Artwork (Left): 2017
Title (Right): Los caminos del viento
Year Artwork (Right): 2017
Technique: Digital reproduction (Unnumbered & Unsigned)
Size of the reproductions: 59 x 84 cm
Year: 2017

Ausstellung: Vermibus – In Absentia – Open Walls Gallery | Contemporary Art – Kunst in Berlin – ART at Berlin

 

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