post-title subtext glas(s) | Objekte, Zeichnung, Fotografie | lorch+seidel contemporary | 21.07.-02.09.2017

subtext glas(s) | Objekte, Zeichnung, Fotografie | lorch+seidel contemporary | 21.07.-02.09.2017

subtext glas(s) | Objekte, Zeichnung, Fotografie | lorch+seidel contemporary | 21.07.-02.09.2017

subtext glas(s) | Objekte, Zeichnung, Fotografie | lorch+seidel contemporary | 21.07.-02.09.2017

bis 02.09. | #1467ARTatBerlin | lorch+seidel contemporary zeigt ab dem 21. Juli 2017 die Ausstellung „subtext glas(s)“ der Klasse Prof. Jens Gussek, des Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz.

Das Leben in der gefühlten Dritten Moderne, der Post-Post-Moderne oder wie auch immer das heute heißt, ist kompliziert, allein schon deswegen, weil man sich nicht einmal mehr festlegen will, eine Bezeichnung für unsere Epoche, unsere Zeit zu formulieren. Diese Gegenwart wehrt sich gegen Festschreibungen allerorts, gegen Kategorien und Schubladen, Gut oder Böse. Alles schon gesehen, alles schon irgendwie gehört, genau wie der Beginn dieses Textes. Daraus abzuleiten wäre anything goes, alles ist möglich und dies gleichzeitig, global. Nehmen wir doch von jedem etwas und schmeißen es in den Mixer und was dabei heraus kommt, ist auf jeden Fall interessant. Oder lass uns doch mal sehen was passiert, wenn wir uns konzentrieren auf etwas ganz Bestimmtes, wenn wir behaupten, es gibt ungesehene Bilder, ungesagte Sätze und die Berge in der Ferne sind klar und deutlich, nur der Weg selbst ist nah und verschwommen. Also Glas soll es sein, hier zumindest. Glas ist doch auch nur ein Material wie jedes andere und als solches eignet es sich zum künstlerischen Umgang. Glas ist lediglich etwas komplexer in seinen äußeren Erscheinungen von transparent zu transluzent zu opak, mit der Option, dies alles auch noch in wirklich strahlenden, kräftigen Farben zu bekommen. Glas ist schwieriger in der Handhabung. Es setzt etwas Wissen voraus: Wie die Dinge reagieren und sich verhalten, wenn sich eine Idee materialisieren soll. Glas bedingt auch tatsächliches Können, welches man sich aneignen kann, bei entsprechender Hilfestellung. Es verlangt nach sinnstiftenden Gedanken, die die vergleichsweise lange Herstellungsdauer überdauern und es regt an zu Materialem Denken, welches unsere Philosophie beschreibt. Ganz furchtlos können wir gehen, da wir doch zumindest erfahren haben, was da alles so geht oder nicht und obwohl wir ab und an zweifeln, wohin uns die Reise führt, so wissen wir doch genau, woher wir kommen, wo unser Zentrum ist. Da wir ja die Augen nicht verschließen bei unserem Tun bleibt die Welt, die Zeit unser Begleiter und neugierig und erstaunt schenken wir ihr neue Bilder. Jens Gussek

Lena Feldmann · Jens Gussek · Masami Hirohata · Saskia Kaiser
Susanne Kunkel · Miki Lin · Jesse Magee · Judith Röder
Verena Schatz · Daniel Schönbauer · Christian Schultz · Lena Trost

Vernissage: Freitag, 21. Juli 2017, 19:00 bis 21:00 Uhr

Finissage: Samstag, 02. September 2017, 16:00 bis 18:00 Uhr

Ausstellungsdaten: Freitag, 21. Juli bis Samstag, 02. September 2017

Zu lorch + seidel contemporary

 

Bildunterschrift: Masami Hirohata | Stillleben mit Melone | Fotografie | Auflage 20 | Direktdruck auf Alu-Dibond | 74 x 110 cm | 2014

Ausstellungen Berliner Galerien: subtext glas(s) – Objekte, Zeichnung, Fotografie – lorch+seidel contemporary | ART at Berlin

 

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