post-title Erika Stürmer-Alex | Galerie Mutare | 02.02.-31.03.2018

Erika Stürmer-Alex | Galerie Mutare | 02.02.-31.03.2018

Erika Stürmer-Alex | Galerie Mutare | 02.02.-31.03.2018

Erika Stürmer-Alex | Galerie Mutare | 02.02.-31.03.2018

bis 31.03. | #1832ARTatBerlin | Galerie Mutare präsentiert ab 2. Februar 2018 die Ausstellung „Malerei, Grafik, Objekte – Vielfalt, Dynamik und Provokation“ mit Kunst aus 5 Jahrzehnten zum 80. Geburtstag der Künstlerin Erika Stürmer-Alex.

Anlässlich des 80. Geburtstags von Erika Stürmer-Alex zeigt die Berliner Galerie Mutare ab 2. Februar einen Ausschnitt ihres vielfältigen Schaffens. Abstrakte Bilder, expressive Objekte und Installationen, aber auch Grafiken sind bis zum 31. März in der Giesebrechtstrasse 12 zu sehen.

Erika Stürmer-Alex ist eine vielseitige und experimentierfreudige Künstlerin. Ihr facettenreiches Werk ist geprägt von großer Vielfalt, lässt sich nicht auf einen Stil oder eine Handschrift festlegen. Wesentlichen Einfluss hatte der Maler Herbert Behrens-Hangeler (1898-1981) auf ihr Schaffen. Er war zusammen mit Kurt Robbel (1909-1986) ihr Lehrer an der Hochschule für bildende und
angewandte Künste in Berlin-Weißensee. Sie nahm zudem Anregungen des deutschen Expressionismus, der Nachkriegsabstraktion und der Pop Art auf. Die Farbigkeit mutet dennoch weich, fast samten an, jedoch voller Strahlkraft, ihre Formen und Figuren sind dabei expressiv konturiert.


Erika Stürmer-Alex, „Blauer Sitzender“,
1971, Öl/Hartfaser, 110 x 118 cm

Bei Ihren Objekten und Installationen spielen kunstfremde Materialien eine herausragende Rolle. Sie verwendet verschiedene Alltagsmaterialien wie Verpackungen, vor allem Styropor und andere Kunststoffe, Fundstücke, Schablonen, Farbwalzen sowie bunte Plastikspielzeuge, um beinahe verspielte Kombinationen zu schaffen, die heiter, oftmals surreal erscheinen. So entstehen farbintensive Installationen, Assemblagen, Malereien und synthetische Skulpturen, die die Welt, den Alltag aus Sicht der Künstlerin beschreiben. Das Museum Junge Kunst in Frankfurt/Oder schreibt einmal über sie: „So scheint die Künstlerin die Paradiespforte zum spielenden Kind gefunden zu haben – aber ihr Empfinden für Proportionen, Rhythmen und Raumbeziehungen gingen dabei nicht verloren.“

ART at Berlin - Kunst Ausstellung in Berlin - Courtesy Galerie Mutare - Erika Stuermer-Alex - Held
Erika Stürmer-Alex, „Held“, PUR-Schaum,
Latexfarbe, Fundstücke, ca. 32 x 39 x 19 cm

Erika Stürmer-Alex lebte fast ihr ganzes Leben lang im Osten Deutschlands. Heute noch betreibt sie den Kunsthof Lietzen, malt dort und leitet eine Lerngemeinschaft. Ihre Werke stellte sie bis in die USA aus. Ein Werk, ein Selbstporträt von ihr ist derzeit in der Ausstellung im Museum Barberini zu sehen. Sie hat es 1981 gemalt. Eine Zeit, die für sie geprägt war, die Beobachtungen durch die Stasi, das Ausreiseverbot. Das Leben von Erika Stürmer-Alex ist auch eine Geschichte von Ost und West. Das Selbstporträt wird nach Ausstellungsende im Museum Barberini die Ausstellung in der Galerie Mutare zusätzlich bereichern.

Hintergrund:
Erika Stürmer-Alex, 1938 in Wriezen geboren, studierte von 1958 bis 1963 Malerei, Grafik und Kunst am Bau an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee. Sie absolvierte Studienaufenthalte in London und in Rom als Ehrengast der Villa Massimo sowie in Brasilien, wo sie auch ein Symposium leitete. Sie war Mitbegründerin von „Endmoräne – Künstlerinnen aus Brandenburg und Berlin e. V.“ und Mitglied der Künstlergruppe kg 849. Heute lebt und arbeitet Erika Stürmer-Alex im Land Brandenburg.

Ihr Werk wurde in zahlreichen Ausstellungen, z.B. in Berlin, in Potsdam, im Schloss Neuhardenberg, in Cottbus, Leipzig, Frankfurt (Oder), aber auch z.B. in Dänemark gezeigt. Aktuell ist sie in Potsdam, im Museum Barberini, „Hinter der Maske. Künstler in der DDR“ prominent mit einem Selbstporträt vertreten.

Im Jahr 2015 erhielt Erika Stürmer-Alex den Brandenburgischen Kunstpreis – den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg für ein Lebenswerk. Ihre Arbeiten befinden sich im öffentlichen Besitz sowie in privaten Sammlungen, u.a. in den Staatlichen Museen zu Berlin /Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Nationalgalerie Berlin, im Museum Junge Kunst, Frankfurt (Oder), im Kleistmuseum, Frankfurt (Oder), in den Brandenburgischen Kunstsammlungen, Cottbus, in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, im Museum der bildenden Künste, Leipzig, in den Staatlichen Museen Schwerin, in der Kent State University, Kent, Ohio (USA), im Department of Art Saratoga Sprigs / New York (USA), in der Sammlung Chagas Freitas, Brasilien…

Die Vernissage beginnt am 2. Februar 2018 um 19.00 Uhr. Erika Stürmer-Alex wird anwesend sein. Christoph Tannert führt in die Ausstellung ein.

Vernissage: Freitag, 2. Februar, 19:00 – 20:30 Uhr, die Künstlerin ist anwesend. Laudatio: Christoph Tannert

Ausstellungsdaten: Freitag, 2. Februar bis Samstag, 31. März 2018

Zur Galerie mutare

 

Bildunterschrift Titelbild: Erika Stürmer-Alex, „Held“, PUR-Schaum, Latexfarbe, Fundstücke, ca. 32 x 39 x 19 cm

Ausstellung Erika Stürmer-Alex – Galerie Mutare – Contemporary Art – Kunst in Berlin | ART at Berlin

 

 

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