post-title Aino Nebel & Renée Pötzscher | irden und licht | Galerie feinart berlin | 18.08.-29.09.2022

Aino Nebel & Renée Pötzscher | irden und licht | Galerie feinart berlin | 18.08.-29.09.2022

Aino Nebel & Renée Pötzscher | irden und licht | Galerie feinart berlin | 18.08.-29.09.2022

Aino Nebel & Renée Pötzscher | irden und licht | Galerie feinart berlin | 18.08.-29.09.2022

bis 29.09. | #3550ARTatBerlin | Galerie feinart berlin zeigt ab 18. August 2022 die Ausstellung irden und licht mit Objekten und Fotografien der Künstlerinnen Aino Nebel und Renée Pötzscher.

Photographin Renée Pötzscher und Bildhauerin Aino Nebel verbindet die Arbeit mit elementaren Materialien: die eine verwandelt Mondlicht in ätherische Formen, die andere schafft aus dem Brennofen heraus irdene Gebilde voller Poesie.

ART at Berlin - courtesy of feinart berlin - Renee Poetzscher - Ar - Luminogramm
Renée Pötzscher, Ar, Luminogramm, Silbergelatine Baryt, 1994 © Renée Pötzscher

„Keramik und Photographie scheint nichts miteinander zu verbinden. Aino Nebel schafft aus dem Brennofen heraus poetische Skulpturen. Renée Pötzscher überlässt die Belichtung ihrer Motive dem kontrollierten Zufall. Beide Künstlerinnen denken bildhauerisch – schöpfen irdene Gebilde aus der Materie und bannen das Licht in ätherischen Formen. irden und licht. Das Geheimnis der Verbindung bewegt sich zwischen Himmel und Erde.“ (Silke Tobeler, Gastkuratorin der Ausstellung)

ART at Berlin - courtesy of feinart berlin - Aino Nebel - Nest - Objekt
Aino Nebel, Nest, Porzellan mit Glasur, 2019 © Aino Nebel

Aino Nebel. Geboren 1972 in Berlin, absolvierte die Bildhauerin 2002 unter Prof. Ulrike Grossarth an der HfBK Dresden ihren Abschluss als Meisterschülerin. Ihre Objekte entstehen aus der Verbindung von mineralischen Werkstoffen wie Ton, Gips, Glas und Porzellan mit organischen, vergänglichen und fragilen Materialien wie Blüten, Früchten, Papier oder Zucker. Das Brennen im Ofen lässt aus Prozessen des Weichwerdens, Verbrennens, der Kristallisation und Härtung originäre Skulpturen hervortreten, die manchmal wie Gefäße, manchmal wie natürliche Formationen anmuten, jedoch im Hinblick auf Form und Oberflächenstruktur zu bizarr und eigensinnig sind, um sich einordnen zu lassen. Die Ausstellung zeigt auch eine Auswahl von Zeichnungen, die weitere Einblicke in die Werkstatt der Künstlerin geben.

ART at Berlin - courtesy of feinart berlin - Renee Poetzscher - L3 - Luminogramm
Renée Pötzscher, L3, Luminogramm, Silbergelatine Baryt, 1995 © Renée Pötzscher

Renée Pötzscher. Ein Herzstück im Oeuvre der 1945 in Wiener-Neustadt (Österreich) geborenen Photographin und Videokünstlerin ist die Auseinandersetzung mit Mond und Mondlicht, das sie für sich als Inspriration und Ausdrucksträger für Themen wie weibliche Identität, der eigene Körper der Künstlerin, das Bild und Abbild des Weiblichen sowie die Selbstinszenierung entdeckte. In ihren Arbeiten fungieren das Licht und sein Konterfei, das Dunkel bzw. die Nacht, als Chiasmus aus Medium und Inhalt. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Pötzschers Mondbelichtungen und -photographien, den Luminogrammen (experimentelle Arbeiten mit künstlichem Licht) und Selbstbildnissen. Den photographischen Werken sind freie Zeichnungen und Tagebucheinträge zur Seite gestellt.

Vernissage: Donnerstag 18. August 2022, 17:00 bis 21:00 Uhr. 19:00 Uhr Künstlerinnengespräch unter Moderation von Silke Tobeler und Maria Wirth

Ausstellungsdaten: Donnerstag, 18. August 2022 bis Donnerstag, 29. September 2022

Finissage: Donnerstag, 29. September 2022 – 17:00 bis 21:00 Uhr

Zur Galerie

 

 

Bildunterschrift Titelbild: Aino Nebel, Kimono, Porzellan mit Glasur, 2021 © Aino Nebel

Ausstellung Aino Nebel & Renée Pötzscher – Galerie feinart berlin | Zeitgenössische Kunst Berlin – Contemporary Art – Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin

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