post-title Isa Genzken | Mach Dich hübsch! | Martin-Gropius-Bau | 09.04.–26.06.2016

Isa Genzken | Mach Dich hübsch! | Martin-Gropius-Bau | 09.04.–26.06.2016

Isa Genzken | Mach Dich hübsch! | Martin-Gropius-Bau | 09.04.–26.06.2016

Isa Genzken | Mach Dich hübsch! | Martin-Gropius-Bau | 09.04.–26.06.2016

bis 26.06. | #0486ARTatBerlin | Im Martin-Gropius-Bau wird ab dem 9. April 2016 eine Ausstellung mit Isa Genzken, einer der radikalsten und erfolgreichsten Künstlerinnen der Gegenwart gezeigt.

„Ich wollte schon immer den Mut haben, total verrückte, unmögliche und auch falsche Dinge zu tun.“ (Isa Genzken, 1994)

Isa Genzken (*1948) zählt zu den bemerkenswertesten und radikalsten Künstlerinnen der Gegenwart. Mit ihren tiefgründigen Arbeiten hat sie internationales Renommee erlangt. Ihr vielfältiges Werk gilt als eine der wichtigsten zeitgenössischen Positionen unserer Zeit. Erstmals ist ihr Werkschaffen umfassend in Berlin zu sehen.

Die Ausstellung präsentiert die Bandbreite von Genzkens Arbeiten, von ihren frühen Filmen, Zeichnungen, Ellipsoiden und Betonskulpturen bis hin zu komplexen narrativen Collagen und in Bildmontagen integrierten Alltagsgegenständen. Die Präsentation beleuchtet Themen wie Modernität, den menschlichen Körper, Portraits, Stadtkultur und Architektur.

Isa Genzken ist als Künstlerin bereit, in ihrem Streben nach künstlerischer Erneuerung alles zu riskieren. In ihrer Kompromisslosigkeit entwickelt sie mannigfache Arbeiten, die sich mit dem Thema Schönheit für das Wesentliche und Absolute beschäftigen.

Ausgehend von der Gattung der Skulptur zeichnet sich ihr Werk durch eine sich ständig weiterentwickelnde Bildsprache und uneingeschränkte Nutzung der Medien und der Materialien aus. In den 1970er Jahren produzierte sie am Computer entworfene Skulpturen und nahm dabei Bezug zum amerikanischen Minimalismus und zur Konzeptkunst. Auf diese langen, elegant-schlanken Holzskulpturen, sogenannte Ellipsoide und Hyperbolos, folgte ein radikaler Schritt nach dem anderen:  Skulpturen aus nacktem Gips oder Beton, Collage-Bücher, komplexe narrative Assemblagen aus industriell gefertigten Materialien und Alltagsgegenständen, verschiedene Filmformate, Fotografie, Gemälde, Architekturmodelle und Außenskulpturen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Ihre Kunst ist verspielt und manchmal knallbunt, aber alles andere als oberflächlich. Mit ihrem Gespür für Materialien und deren  Arrangements entwirft sie Arbeiten, die zum Nachdenken anregen. Ihre Innovationskraft und Ideen sind reich an autobiographischen Elementen und subtilen Kommentaren zur Gesellschaft und dienen als Bezugspunkt und Inspirationsquelle für Generationen von Künstler*innen.

Die mehrfache documenta Teilnehmerin (1982, 1992, 2002) ist 1948 in Bad Oldesloe, Schleswig-Holstein, geboren. Sie studierte Kunstgeschichte und Malerei in Hamburg, Köln und Berlin und schloss ihr Studium an der Kunstakademie in Düsseldorf ab. Isa Genzken bespielte auf der Biennale in Venedig 2007 den Deutschen Pavillon. Im Jahr 2013 widmete ihr das Museum of Modern Art (MoMA), New York, eine erste umfassende Gesamtausstellung, die durch Amerika tourte und im Museum of Contemporary Art, Chicago, und dem Dallas Museum of Art zu sehen war. Isa Genzken lebt und arbeitet in Berlin.

Ihre Arbeitsweise beschreibt sie mit zwei Zitaten: „Ich verknüpfe gerne Dinge, die vorher zusammenhanglos dastanden. Diese Verbindung ist wie ein Händedruck zwischen Menschen.“ Und: „Ich bin gerne frech.“

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Stedelijk Museum Amsterdam und wurde von Beatrix Ruf und Martijn van Nieuwenhuyzen kuratiert.

Eintrittspreise
11 € / ermäßigt 7 €, Gruppen (ab 5 Personen) p.P. 7 €
Schülergruppen, p.P.5 €
Eintritt frei bis 16 Jahre
Online-Tickets: www.gropiusbau.de/tickets

Audioguide
Erwachsene 4 €, dt. /engl.
Kinder 3 €, dt.

Künstlerbuch
Preis: 49,80 Euro, Verlag Walther König.

Führungen
Öffentliche Führungen
Sonntags, 14 Uhr (ohne Anmeldung)
3 € zzgl. Eintritt p.P. 7 €
Angemeldete Führungen
Für Gruppen: Führungen in deutscher Sprache (60 min.)
Erwachsene: 60 € zzgl. Eintritt p.P. 7 €
Schulklassen: 45 € zzgl. Eintritt p.P. 5 €
Eintritt frei bis 16 Jahre
Führungen in anderen Sprachen zzgl. 10 €
Lunchführungen: Mittwochs 13 Uhr
4.5., 1.6.2016

Beratung und Anmeldung für Führungen
MuseumsInformation Berlin
Tel. +49 30 24749-888, Fax +49 30 24749-883
museumsinformation@kulturprojekte-berlin.de
www.museumsdienst-berlin.de

Zum Martin-Gropius-Bau

 

Bildunterschrift: Nofretete, 2014, 7 Gipsbüsten mit Brillen, Holz, auf Holzsockeln mit Rollen je 190,7 x 40 x 50 cm, 4 Metallplatten, je 150 x 120 cm, Installationsgröße variabel, Courtesy Galerie Buchholz, Köln/Berlin/New York, David Zwirner, New York/London und Hauser & Wirth © Isa Genzken, VG Bild – Kunst, Bonn 2016

Isa Genzken – Martin-Gropius-Bau – Kunst in Berlin ART at Berlin

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