post-title Sascha Weidner und Japan | Dorothée Nilsson Gallery | 16.09.-25.11.2017

Sascha Weidner und Japan | Dorothée Nilsson Gallery | 16.09.-25.11.2017

Sascha Weidner und Japan | Dorothée Nilsson Gallery | 16.09.-25.11.2017

Sascha Weidner und Japan | Dorothée Nilsson Gallery | 16.09.-25.11.2017

bis 25.11. | #1569ARTatBerlin | Dorothée Nilsson Gallery zeigt ab dem 16. September 2017 die Ausstellung „Sascha Weidner und Japan“ in den neuen Räumen in der Postdamer Straße.

Die Ausstellung „Sascha Weidner und Japan“ präsentiert eine Auswahl an Fotografien der Serie „Hanami“, welche Sascha Weidner während seines Stipendiums 2013 in der Villa Kamogawa in Kyoto, Japan aufnahm.

Buchpräsentation: Zudem wird das neuerscheinende Buch „The Far Flowered Shore“, gestaltet von Satoshi Machiguchi, mit Texten von Bill Berkson, Kota Ezawa, Satoshi Machiguchi und Mariko Takeuchi, vorgestellt.
Die entstandenen Bilder der Serie „Hanami“ geben einen persönlichen Einblick des Fotografen in die Zeit der Kirschblüte in Japan. Assoziiert wird die Blüte mit dem Beginn des Frühlings, einem Aufbruch und dem Neubeginn, aber auch der Vergänglichkeit von Naturphänomenen. Sascha Weidner greift in seinen Motiven die umherwehenden Blütenblätter oder die strahlend weißen, zart bis kräftig rosa blühenden Bäume auf und verstärkt ihre Wirkung durch einen dunklen, fast alles Licht verschluckenden Hintergrund.

Die Faszination und die Schönheit des alljährlichen Erblühens der japanischen Kirschbäume wird in den Fotografien Weidners deutlich. Zugleich kann den Bildern eine gewisse Melancholie und Trauer entnommen werden, welche auf das Ende der Kirschblüte und auf die Endlichkeit allen Lebens hinweisen. Die Geschehnisse, die Japan erschüttert haben, wie die Katastrophe von Fukushima, lassen die fotografischen Motive Weidners ebenfalls in einem dunklen Licht erscheinen und setzen in ihnen Leben und Tod, Prachtentfaltung und Zerstörung gegenüber.

„Ich bin getrieben, ständig auf der Suche, ein romantisch bewegter Reisender…“ So bezeichnete Sascha Weidner sich selbst auf seiner fotografischen Entdeckungsreise durch die ganze Welt: Los Angeles, Berlin, Frankfurt, Peking oder Kyoto. Die Fotografien Weidners weisen in ihren Titeln und den entstandenen Serien auf biografische Erlebnisse hin. Sie können als Metapher für die hochsubjektive Wahrnehmung seiner Umwelt verstanden werden. Sascha Weidner wurde 1974 in Georgsmarienhütte geboren und starb 2015 in Norden. Er lebte und arbeitete in Belm und Berlin.

In Kooperation mit Galerie Conrads, Düsseldorf

Vernissage: Freitag, 15. September 2017, 18:00 bis 21:00 Uhr

Ausstellungsdaten: Samstag, 16. September bis Samstag, 25. November 2017

Zur Dorothée Nilsson Gallery

 

Bildunterschrift: Sascha Weidner, Nightcall II

Ausstellung: Sascha Weidner und Japan – Dorothée Nilsson Gallery | Contemporary Art – Kunst in Berlin – ART at Berlin

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