post-title C.D. Aschaffenburg | Ein beschriebenes Bild ist halt wie ein erzähltes Mittagessen | Westphal Berlin | 09.09.-07.10.2017

C.D. Aschaffenburg | Ein beschriebenes Bild ist halt wie ein erzähltes Mittagessen | Westphal Berlin | 09.09.-07.10.2017

C.D. Aschaffenburg | Ein beschriebenes Bild ist halt wie ein erzähltes Mittagessen | Westphal Berlin | 09.09.-07.10.2017

C.D. Aschaffenburg | Ein beschriebenes Bild ist halt wie ein erzähltes Mittagessen | Westphal Berlin | 09.09.-07.10.2017

bis 07.10. | #1612ARTatBerlin | Westphal Berlin zeigt seit dem 09. September 2017 die Ausstellung “Ein beschriebenes Bild ist halt wie ein erzähltes Mittagessen” des Künstlers C.D. Aschaffenburg.

Ein beschriebenes Bild ist halt wie ein erzähltes Mittagessen

Von Jutta Voss // August 2017

CD Aschaffenburg referiert mit diesem Titel auf jenen seines 1988 entstandenen Experimentalfilms,
der aktuell (bis zum 19. November 2017) im Albertinum in Dresden gezeigt
wird. CD Aschaffenburg, der sich mehr als Maler denn als Künstler versteht – nicht die
Prophetie, sondern die Magie bildet für ihn die Quintessenz seiner Bilder, die sich auf den
Betrachter übertragen soll –, möchte Gefühle transportieren über Farben und Kompositionen.
Er lotet Freiräume aus, um so dem Rezipienten neue Sichtweisen und überraschende
Empfindungen zu ermöglichen. Daher ist es für ihn unabdingbar, die Kunst sinnlich zu erfahren,
sie kann nicht nur über Worte erschlossen werden.

Die Ausstellung meist großformatiger Bilder – ein großes Bild ist wie eine ganze Welt –
ist die erste Einzelausstellung Christoph Doerings unter dem Künstlernamen CD Aschaffenburg.
Doering, der in den 80er Jahren in Berlin an der UdK (damals noch HdK) Malerei
studiert hat, tritt nach einer internationalen Karriere im Experimentalfilm und einer durch
schwere Krankheit bedingten Pause jetzt neu auf den Kunstmarkt. Erst eine halbe Dekade
umfasst seine Auseinandersetzung mit seinem ursprünglich angestrebten Metier, als deren
Ergebnis er Werke präsentiert, die in den vergangenen fünf Jahren intensiver Studien
in der Malerei entstanden sind.

Seine Themen findet er vornehmlich im Hier und Jetzt, zuweilen auch in traditionellen Sujets,
sie sind selten oberflächlich politisch, doch oft implizit. Das verbindende Ziel liegt für
ihn darin, wie in seinem Film, geltende Regeln zu brechen und verschiedene Kunststile,
Formen und Strukturen in einem Bild zu vereinen, wie zum Beispiel in den „Drei Grazien“,
die eine Homogenität in Frage stellen, ohne dass die Kohärenz des Bildes leidet. Es entsteht
eine grenzüberschreitende Art der Malerei, die althergebrachte Techniken mit einem
experimentellen Duktus verbindet. Sein Stil ist eigenwillig, er lässt sich nicht festlegen.

Den Besucher, der sich auf die Reise in die Bilder begibt, erwarten ungewöhnliche Räume
und Personen, die sich im zuweilen befremdlich wirkenden Ambiente in unerwarteten
Situationen wiederfinden. So entsteht der Raum, in dem sich die Magie des Bildes in der
Vorstellung des Betrachters entfalten kann.

VITA
* geb. 23.12.1953
Studium der ev. Theologie an der Kirchlichen Hochschule Berlin
1977 Studium der Freien Malerei an der Hochschule der Künste Berlin
1983 Abschluss als Meisterschüler von Professor K.H.Hödicke
ab 1982 erste Experimentalfilm- und Videoarbeiten
Präsentation der Experimentalfilme auf der Biennale Paris
Mit Unterstützung des Goethe-Instituts Auftritte in 10 Großstädten der
U.S.A.und Kanadas

Filmpreise u.a.:
»Persona non grata«
1.Preis des 8.Festival Internacional del Nuevo Cine Caracas, Venezuela
1.Preis des 5ème Festival International du Film du Québec, Kanada
»Urlaubsclip Afrika«
1. Preis des 15th Ann Arbor Film Festival, Michigan, U.S.A.
Mention speciale du 6ème Festival International du Film jeune du Québec, Kanada
Preis der Jury des 12. internationalen Filmfestivals Kelibia, Tunesien
1. Preis des französischen Fernsehens »Antenne 2« in Kelibia, Tunesien
»Krause oder ein beschriebener Film ist halt wie ein erzähltes Mittagessen«
1. Preis (ex aequo) des 10ème Festival Intern. du Jeune Cinema Montreal
Prix Emile-Cantillon des 10ème Festival Intern. du film et du video de Bruxelles, Belgien
1. Preis des Publikums des 10. internationalen Kurzfilmfestivals Experi‘88, Bonn
1987 Lehrauftrag an der Filmklasse der Hochschule für Künste, Bremen
Filmbeiträge für »Lost in Musik« für arte (Adolf-Grimme-Preis 1994)
1997 Künstlerische Leitung und gestalterische Realisierung der Ausstellung:
»200 Jahre Bauakademie. 100 Jahre Promotionsrecht« der TU Berlin
2001 Diagnose: Hochmalignes B-zell Lymphom, Chemotherapie und Strahlentherapie
seit 2011 »back to the roots«, intensive Arbeiten in der Ölmalerei, Gruppenaustellungen
2017 erste Einzelaustellung

Vernissage: Freitag, 08. September 2017, 18:00 Uhr

Ausstellungsdaten: Samstag, 09. September bis Samstag, 07. Oktober 2017

Zu Westphal Berlin

 

Bildunterschrift: C.D. Aschaffenburg, o.T, Öl auf Leinwand, 2017, 80 x 100 cm

Ausstellung: CD Aschaffenburg – Ein beschriebenes Bild ist halt wie ein erzähltes Mittagessen – Westphal Berlin | Contemporary Art – Kunst in Berlin – ART at Berlin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Meisterwerke in Berlin

Viele beeindruckende Meisterwerke der Kunst aller Epochen können Sie in den Berliner Museen besuchen. Aber wo genau findet man Werke von Albrecht Dürer, Claude Monet, Vincent van Gogh, Sandro Botticelli, Peter Paul Rubens oder die weltberühmte Nofretete? Wir stellen Ihnen die beeindruckendsten Meisterwerke der Kunst in Berlin vor. Und leiten Sie mit nur einem Klick zu dem entsprechenden Museum. Damit Sie Ihr Lieblingsmeisterwerk dort ganz persönlich live erleben und in Augenschein nehmen können.

Lädt…
X