post-title Mariella Ridda | L’orto dei sogni | Galerie feinart berlin | 21.05.-27.06.2026

Mariella Ridda | L’orto dei sogni | Galerie feinart berlin | 21.05.-27.06.2026

Mariella Ridda | L’orto dei sogni | Galerie feinart berlin | 21.05.-27.06.2026

Mariella Ridda | L’orto dei sogni | Galerie feinart berlin | 21.05.-27.06.2026

bis 27.06. | #5074ARTatBerlin | Galerie feinart berlin zeigt ab Donnerstag, 21. Mai 2026 die Ausstellung L’orto dei sogni der Künstlerin Mariella Ridda.

L’orto dei sogni. Es ist wahrlich ein „Garten der Träume“, in den uns Mariella Ridda einlädt. Die Künstlerin beschäftigt sich mit Themen der Gegenwart wie der Zerbrechlichkeit der Welt, der Erfahrung von Orientierungslosigkeit, Unruhe und Gewalt und schafft mit ihren Bildern positive, energetische Gegenwelten, die zu Empathie, Transformation und Neubeginn aufrufen.

Typisch für Mariella Ridda, die 1991 ihr Diplom in Malerei an der Accademia di Belle Arti in Neapel absolvierte, sind solitäre Figuren in einer introspektiven Haltung, oft mit geschlossenen Augen nach Innen horchend, still, bedachtsam. Der Gegenstand ihrer Aufmerksamkeit liegt jenseits der sichtbaren Welt, zu der sie dennoch eine Verbindung bewahren über Arme und Hände, in denen Tiere, Früchte, Blumen aufgehoben, gehalten und behütet sind. In Arbeiten wie „Maternitá“ (2026), in der eine Mutter einen Fisch beschützend im Schoß hält, oder in „Tra fiori e molograni“ (2026), in der ein Kind den Blumen seine Zweifel und Ängste zuflüstert, spricht sich ein wiederkehrendes Thema der Malerin aus: die seelische Dimension körperlicher Gesten und ihr Gespür dafür, dass diese ins Innerste unserer Empfindungen und Bedürfnisse reichen können. Der Körper wird zur Verlängerung der Seele.

Beinahe als Gegengewicht zur Zartheit und Nachdenklichkeit ihrer figürlichen Motive strahlt die leuchtende Farbpalette von Mariella Ridda eine enorme Kraft und Dynamik aus. Es sind Töne des Frühlings und Sommers, der Sonne, Leichtigkeit und Lebendigkeit, die aus den Figuren heraus — oder durch diese hindurch — strahlen. In der gegenseitigen Durchdringung von Figur und Farbe verliert die theoretische Trennung von Seele und Körper, von Innen- und Außenwelt ihre Geltung. In den Bildern der Künstlerin haben sich die Farben einer blühenden Natur von ihren Gegenständen gelöst und verselbständigen sich zu einer Feier künstlerischer Phantasie und Freiheit. Man möchte meinen, diese Farbräume seien die Seelengärten ihrer Figuren.

Die Ausstellung „L’orto dei sogni“ richtet ihre Aufmerksamkeit auf Arbeiten, in denen Ridda ihre Figuren in einen Dialog mit der Natur versetzt. Schmetterlinge, Chamäleons, Schildkröten, Fische, Quallen; Beeren, Artischocken, Kürbisse, Äpfel, Birnen … während Themen wie Berührung und Kontemplation in den „Umarmungen“ (ab 2013) auf die zwischenmenschliche, soziale Ebene bezogen sind und sich in den „Introspektionen“ (ab 2022) auf den Menschen und sein Verhältnis zu sich selbst richten, begegnen wir hier der Idee einer substantiellen Verwandtschaft des Menschen und seinen existentiellen Fragen mit den Geschöpfen der Natur.

Der aus Naturdingen schöpfende Interpretationshorizont, den die Künstlerin in ihren aktuellen Werken öffnet, ist immens — man denke an den Fisch als Symbol für Leben und Fruchtbarkeit oder an die Frucht als Symbol für Weiblichkeit, Zeugung und Ursprung —, zugleich rührt sie an gegenwärtigen ökologischen Fragen. Im wahren Wortsinne halten wir die Natur in unseren Händen. In beiden Deutungsrichtungen entdecken wir mit Mariella Ridda eine empathische Kraft für uns selbst, unser Miteinander, die Natur und eine gemeinsame Wirklichkeit.

Vernissage: Donnerstag, 21. Mai 2026 18:00-21:00 Uhr | 19:00 Uhr Offizielles Grußwort

Ausstellungsdaten: Donnerstag, 21. Mai bis Samstag, 27. Juni 2026

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Bildunterschrift Titel: Mariella Ridda, © feinartberlin

Ausstellung Mariella Ridda – Galerie feinart berlin | Zeitgenössische Kunst Berlin – Contemporary Art – Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin

 

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