post-title Berlin Calling | Gruppenausstellung | Galerie Kornfeld | 02.08.–08.09.2018

Berlin Calling | Gruppenausstellung | Galerie Kornfeld | 02.08.–08.09.2018

Berlin Calling | Gruppenausstellung | Galerie Kornfeld | 02.08.–08.09.2018

Berlin Calling | Gruppenausstellung | Galerie Kornfeld | 02.08.–08.09.2018

bis 08.09. | #2101ARTatBerlin | Galerie Kornfeld zeigt ab 2. August 2018 die Gruppenausstellung Berlin Calling. Gezeigt werden Arbeiten auf Papier, kuratiert von Philip Grözinger. Zur Vernissage lädt die Galerie zum Sommerfest mit Cocktails und Grillen.

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:

Tom Anholt
Samuel Bassett
Armin Boehm
Fritz Bornstück
Hannah Dougherty
Farshad Farzankia
Robert Fry
Philip Grözinger
Michelle Jezierski
Franziska Klotz
Clemens Krauss
Manfred Peckl
Andrew Salgado
Sebastiaan Schlicher
Tina Schwarz
Joachim Stracke
Kristian Touborg

Im Sommermonat August freut sich die Galerie Kornfeld, Ihnen mit der Ausstellung „Berlin Calling: Works on Paper“ eine Auswahl von Werken auf und mit Papier zu präsentieren. In enger Kooperation mit dem Berliner Künstler Philip Grözinger zeigen 16 von ihm eingeladene zeitgenössische Künstler Werke, die eindrucksvoll die Vielfalt und den Variantenreichtum im Umgang mit dem Medium Papier zum Ausdruck bringen.

Dabei wird gezeichnet, aquarelliert und gemalt, es wird gefaltet, geklebt und collagiert. Figuration steht neben Abstraktion, Expression neben Introspektion, Fülle neben Leere, Bild neben Text, Skizzenhaft-Flüchtiges neben bildhaft Komponiertem. Kleine Formate werden durch größere, sich zu Rauminstallationen ausweitenden Werken kontrastiert. Der Rückgriff auf die jahrhundertealte Tradition des Mediums wird ergänzt durch künstlerische Konzepte, die dem Papier ganz neue Facetten entlocken.

ART-at-Berlin---Courtesy-of-Galerie-Kornfeld---Tom-Anholt---Manfred-Peckl
Tom Anholt | Manfred Peckl

Neben dem Medium Papier finden sich weitere Gemeinsamkeiten in den ausgestellten Werken: die Intimität der Szenen des britischen Künstlers Tom Anholt, der in seinen formal komplexen figurativen Aquarellen die Nähe von Mutter und Kind thematisiert, findet ihre Entsprechung sowohl im Werk von Armin Boehm als auch in den Gouachen des britischen Künstlers Andrew Salgado, der mit satten Farben Momente der Zweisamkeit zeigt.

Ganz andere Bilder vom Menschen lassen sich in den Werken von Philip Grözinger, Sebastiaan Schlicher oder Farshad Farzankia entdecken: die beinahe kindliche Expressivität bei Grözinger und Farzankia ebenso wie die Bezüge zur Art Brut bei Schlicher feiern eine scheinbare Naivität, die doch genau weiß, was sie will.

Expressivität im künstlerischen Ausdruck zeichnet auch die Blätter von Samuel Bassett und Tina Schwarz aus, die so wie Robert Fry einen tiefen Blick in die Abgründe der Seele wagen – wobei sich die Radierungen Frys weniger durch Expression als vielmehr durch Präzision und Introspektion auszeichnen.

Farshad Farzankia | Samuel Bassett

Die aktualisierende Auseinandersetzung mit jahrhundertealten malerischen Traditionen wiederum kennzeichnet die Figurenbilder von Franziska Klotz ebenso wie die Landschaften von Fritz Bornstück, dessen Werke verlorene Paradise in satten Farben zeigen.

Hannah Doughertys virtuose Linienzeichnungen ordnen sich zu collagehaften Blättern, die oft zu Installationen zusammengefügt werden, die sich von der Wand lösen und in den Raum hineinwachsen. Das Mittel der Collage findet sich auch in den thematisch und motivisch unterschiedlichen Werken von Michelle Jezierski und Manfred Peckl.

Ähnlich wie Robert Fry in seinen Radierungen sucht der Maler Clemens Krauss in seinen Papierarbeiten nach einer künstlerischen Ausdrucksweise, die eigenständig neben seiner Malerei bestehen kann: seine Fotografien zeigen geheimnisvoll wirkende Szenen aus seinen Videofilmen, die auf die Imagination des Betrachters zielen.

Im doppelten Sinne analog ist die Werkgruppe „Jukebox“ von Joachim Stracke: in Mischtechnik gestaltet er quadratische Werke, die Papierhüllen gleichen, in denen eine Vinyl-Single aufbewahrt wird. Trompe l’œil-Effekte geben im Medium der Zeichnung einen altmodischen Tonträger wieder, überlagert von abstrakten Formen.

Bei Kristian Touborg schließlich verbinden sich digitale Techniken mit klassischem Handwerk – seine Werke führen zusammen, was nicht zusammengehört und ergeben doch ein neues Ganzes.

In Zeiten von Facebook, Twitter, Instagram und Co, wo wir uns ganz selbstverständlich in virtuellen Welten und digitalen Räumen bewegen, rückt die Ausstellung „Berlin Calling“ das Analoge ins Zentrum. Die Vielfalt der Papiersorten ebenso wie der künstlerischen Techniken und Ausdrucksweisen zeigt, welch haptische, mit den Händen zu greifenden Sensationen dem uralten Medium Papier noch heute zu entlocken sind.

So lautet die Parole im Sommermonat August: „Erfühle und Erlebe!“

Die Ausstellungseröffnung feiern wir mit einem Sommerfest (Termin siehe unten) in der Galerie Kornfeld und in unserem Projektraum 68projects.

ART-at-Berlin-–-Courtesy-of-Galerie-Kornfeld-–-Philip-Groezinger
Philip Grözinger, o.T., 2018, 
Öl, Ölkreide und Acyl auf Papier, 32 x 23 cm

Vernissage: Donnerstag, 2. August 2018, 18:00 – 21:00 Uhr (Sommerfest in der Galerie Kornfeld + 68 projects)

Ausstellungsdaten: Donnerstag, 2. August bis Samstag, 8. September 2018

Zur Galerie Kornfeld

 

Bildunterschrift: Philip Grözinger, o.T., 2018, Öl, Ölkreide und Acyl auf Papier, 32 x 23 cm

Ausstellung Berlin Calling – Galerie Kornfeld Berlin | Contemporary Art – Zeitgenössische Kunst in Berlin – ART at Berlin

 

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