post-title Afinidades Eletivas | Gruppenausstellung | Esther Schipper | 02.02.-03.03.2018

Afinidades Eletivas | Gruppenausstellung | Esther Schipper | 02.02.-03.03.2018

Afinidades Eletivas | Gruppenausstellung | Esther Schipper | 02.02.-03.03.2018

Afinidades Eletivas | Gruppenausstellung | Esther Schipper | 02.02.-03.03.2018

bis 03.03. | #1847ARTatBerlin | Esther Schipper zeigt ab 2. Februar 2018 die Gruppenausstellung „Afinidades Eletivas“ mit fünf verschiedenen Künstler*innen.

Esther Schipper freut sich, Afinidades Eletivas ankündigen zu können, eine Ausstellung zeitgenössischer und historischer brasilianischer Kunst, die mit Olivier Renaud-Clément organisiert wurde.

Wie der Titel (Wahlverwandschaften) andeutet, ist die Auswahl der fünf Künstler – Marcius Galan, Fernanda Gomes, Paulo Roberto Leal, Jac Leirner und Mira Schendel – subjektiv. Jeder der Künstler hat eine eigene formale und konzeptionelle Herangehensweise an das Erbe konkreter und neokonkreter Traditionen entwickelt.

Während Marcius Galan, Fernanda Gomes und Jac Leirner ortsspezifische Arbeiten – im Falle von Fernanda Gomes und Jac Leirner, in der Galerie produzierte – präsentieren, werden Paulo Roberto Leal und Mira Schendel durch eine Reihe historischer Werke repräsentiert.

Fernanda Gomes (geb. 1960) wird in-situ eine Installation aus vorgefundenen und recycelten Materialien schaffen. Ihre Arbeiten, die sich zumeist auf Weiß und die Färbung von Fundstücken stützen, bewegen sich zwischen Skulptur und Malerei. Sie lösen die Grenzen der Medien und deren räumlichen Eigenschaften auf und werden in Korrespondenz mit den jeweiligen architektonischen Räumen und Orten produziert.

Die Arbeiten von Jac Leirner (geb. 1961) entstehen oft aus banalen oder formal unscheinbaren Materialien wie Banknoten, Decken, Zigarettenpapier oder Wasserwaagen. Ihre großformatigen Installationen erinnern an die formale Strenge minimalistischer Serialität und an die suggestive Verwendung von gefundenen Materialien, die für die Arte Povera charakteristisch sind, und kommentieren gleichzeitig soziale Codes.

Marcius Galan, Jahrgang 1970, der jüngste der fünf Künstler, stellt die Wahrnehmung in den Vordergrund: Die Eigenschaften seiner Arbeiten – formale, räumliche und materielle – sind oft Effekte von trompe-l’oeil, die sich an den Erwartungen der Besucher und ihrer Vertrautheit mit der zeitgenössischen Kunst orientieren.

Mira Schendel (geb. 1919, gest. 1988) ist eine der bedeutendsten und produktivsten lateinamerikanischen Künstlerinnen der Nachkriegszeit. Ähnlich wie ihre Zeitgenossen Lygia Clark und Hélio Oiticica verbindet Schendels Werk mehrere literarische und soziale Bezüge zu einem Werk, das formal geometrisch beginnt und in eine lyrischere Praxis übergeht, die oft grafische Elemente und die Verwendung ephemerer Materialien einschließt. Afinidades Eletivas wird ein Hauptwerk, Variantes II, zeigen, das aus einer einzigartigen 14-teiligen Gruppe von Monotipia (Monotypien) besteht, die im Raum schweben.

Das Werk von Paulo Roberto Leal (geb. 1946, gest. 1991) ist außerhalb Brasiliens selten zu sehen. Leals Arbeiten werden oft aus einfachen klassischen künstlerischen Materialien (Leinwand, Papier, Holz) geschaffen. Die Ausstellung zeigt Arbeiten aus seiner Serie Armagem, die sich auf das Verkennen einfacher Formen in leicht verschwommenen Acrylrahmen stützt und die Grenzen zwischen Skulptur und Malerei erkundet, indem sie die Subjektivität der Wahrnehmung thematisiert. Seine Werke umfassen eine Reinterpretation der konstruktivistischen Tradition, die vollständig in die brasilianische Kultur eingebettet ist.

Vernissage: Freitag, 02. Februar 2018, 18:00 – 21:00 Uhr

Ausstellungsdaten: Freitag, 02. Februar bis Samstag, 03. März 2018

Zu Esther Schipper

 

Bildunterschrift: Jac Leirner, Strange Math (Matematica Estranha), 2017 / Photo: Eduardo Ortega / Courtesy Fortes D’Aloia & Gabriel. Private Collection

Ausstellung Afinidades Eletivas – Esther Schipper – Contemporary Art Kunst in Berlin | ART at Berlin

 

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