Die Tate Modern präsentiert bis zum 31. August 2026 die bislang größte Retrospektive, die das bahnbrechende Werk der weltberühmten Künstlerin Dame Tracey Emin (geb. 1963) würdigt. Emins Bekenntnis zu einer kompromisslosen Selbstdarstellung hat unser Verständnis davon, was Kunst sein kann, verändert und prägt die zeitgenössische Kunst bis heute, indem sie den weiblichen Körper nutzt, um Leidenschaft, Schmerz und Heilung zu erforschen. „A Second Life“ umfasst ihr außergewöhnliches 40-jähriges Schaffen – von wegweisenden Installationen aus den 1990er Jahren bis hin zu aktuellen Gemälden und Bronzeskulpturen, die hier erstmals ausgestellt werden – und ist die bedeutendste Ausstellung in Emins Karriere, die die wichtigsten Lebensereignisse nachzeichnet, die ihren Werdegang und ihre Wandlung geprägt haben. Die in enger Zusammenarbeit mit der Künstlerin konzipierte Ausstellung vereint über 100 Werke aus den Bereichen Malerei, Video, Textil, Neon, Skulptur und Installation und demonstriert ihren unverfälschten Ansatz, Erfahrungen von Liebe, Trauma und persönlichem Wachstum zu teilen.
Die Ausstellung zeichnet Emins lebenslanges Engagement für die Malerei nach und beginnt mit Werken aus ihrer ersten Einzelausstellung im White Cube, „My Major Retrospective 1982–93“, die eine Serie winziger Fotografien ihrer Gemälde aus der Kunsthochschulzeit in den 1980er Jahren umfasst, welche sie nach einer schwierigen Lebensphase vernichtet hatte. Diese werden neben „Tracey Emin CV 1995“ gezeigt, einem Selbstporträt und einer Ich-Erzählung ihres Lebens bis zu diesem Zeitpunkt, sowie der ergreifenden Videoarbeit „Why I Never Became A Dancer 1995“, in der die …
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Abb. oben: Tracey Emin My Bed 1998 © Tracey Emin. All rights reserved, DACS 2026. Photo credit: Courtesy The Saatchi Gallery, London / Photograph by Prudence Cuming Associates Ltd
