Das Somerset House feiert 2025 sein 25-jähriges Bestehen und seine Rolle als Londons Heimat kultureller Innovatoren mit einem Programm, das in diesem Jubiläumsjahr alternative Perspektiven bietet und Konventionen hinterfragt. Die Ausstellung „Virtual Beauty“ untersucht den Einfluss digitaler Technologien auf die heutigen Definitionen von Schönheit und bietet einen originellen Ansatz für ein zentrales Thema unserer Zeit. Kuratiert von Gonzalo Herrero Delicado, Mathilde Friis und Bunny Kinney, wirft Virtual Beauty Fragen zu Geschlecht, Sexualität, Ethnizität und Identität im Post-Internet-Zeitalter auf und zeigt über 20 faszinierende Werke internationaler Künstler aus den Bereichen Skulptur, Fotografie, Installation und Video.
Von Social-Media-Filtern und künstlicher Intelligenz bis hin zu Biometrie und Dating-Apps untersuchen die Werke aufstrebender und etablierter Künstler, die in Virtual Beauty präsentiert werden, wie wir uns selbstbewusster und kalkulierter denn je präsentieren, wenn wir uns in der Öffentlichkeit zeigen. Eine neue Generation ist herangewachsen, die nur in einer Welt gelebt hat, in der die Idee der digitalen Selbstinszenierung Teil ihres Alltags ist. Die Ausstellung, die eine Brücke zwischen dem Virtuellen und dem Physischen schlägt, zeigt, wie Fragen der Schönheit untrennbar mit der Verbreitung von tragbaren Geräten und Bildschirmen verbunden sind, auf denen Menschen sich täglich selbst betrachten und diese veränderten, verbesserten oder gefilterten Identitäten mit der Welt teilen. Diese kuratierten Identitäten existieren jenseits der Grenzen traditioneller Medien und untersuchen, wie Individuen sich selbst zurückerobern und stärken können. Virtual Beauty hinterfragt, wer heute …
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Abb. oben: Ines Alpha. I’d rather be a cyborg (2024). Photograph by Li Roda-Gil. Courtesy of the artist.
