Shilpa Gupta (*1976, Mumbai) erhält den Possehl-Preis für Internationale Kunst 2025. Anlässlich der mit 25.000 Euro dotierten Auszeichnung zeigt die Kunsthalle St. Annen die erste umfassende Museumsausstellung der Künstlerin in Deutschland. we last met in the mirror versammelt rund 25 Arbeiten aus zwei Jahrzehnten. „we last met in the mirror untersucht die Vielschichtigkeit von Erkenntnis und Bedeutungsbildung und hinterfragt die Grenzen eindeutiger Definitionen in einem sich ständig verändernden, fluiden Raum, in dem wir leben“, erläutert Shilpa Gupta. Der Ausstellungstitel ist einem zentralen Werk der Künstlerin entnommen, das mit Textfragmenten spielt, die sich zu immer neuen Botschaften zusammensetzen.
Gupta beschäftigt sich in ihrer Kunst mit Themen wie Zensur, Staatsgewalt, gesellschaftlichen und politischen Machtstrukturen sowie kollektiver Verantwortung. Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Reflexion ist häufig ihr Lebensmittelpunkt Mumbai. In der Megacity verdichten sich soziale Ungleichheiten, postkoloniale Brüche und globale Wirtschaftsdynamiken.
Die Künstlerin verknüpft lokale Beobachtungen mit universellen Fragestellungen und verbindet so Menschen über kulturelle und geografische Grenzen hinweg. In der Ausstellung in Lübeck sind Besuchende eingeladen, eigene Erfahrungen im Spiegel globaler Entwicklungen zu reflektieren. Zu sehen sind Installationen, Skulpturen, Sound- und …
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Abb. oben: Shilpa Gupta, I Live Under Your Sky Too, Zeitbasierte Lichtinstallation, 2004 – laufend, 434 x 991 cm, Courtesy: the artist and neugerriemschneider, Berlin Foto: Jens Ziehe © Shilpa Gupta.
