Die ersten Gemälde, auf denen Graupapageien abgebildet werden, entstammen der Zeit, in der der transatlantische Sklavenhandel seinen Anfang nahm. Afrikanische Graupapageien kamen mit denselben Schiffen auf denselben Handelsrouten nach Europa, über die Unternehmen mit Zucker und versklavten Menschen handelten. Heute leben weltweit vermutlich mehr afrikanische Graupapageien in menschlichen Haushalten als in ihren Herkunftsländern in Freiheit.
Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt Parrot Terristories von Hörner/Antlfinger kreist um die verschiedenen Territorien und Lebensräume, in denen sich Graupapageien und Menschen begegnen – und historisch begegnet sind. Die Ausstellung im TA T – Tieranatomisches Theater in Berlin zeigt erstmals alle Kapitel dieses Werkkomplexes, der seit sechs Jahren in Zusammenarbeit mit zahlreichen Akteur*innen und Institutionen entwickelt wird. In Bildern, Texten, Filmen, Soundarbeiten und Installationen untersuchen die Künstler*innen, welche Beziehungen zwischen Papageien und Menschen möglich …
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Abb. oben: Karl am Strand, 2016, Foto: Hörner/Antlfinger