Der Künstler und Designer Jerszy Seymour (geb. 1968) präsentiert ab dem 5. März im Berliner Museum für Angewandte Kunst eine großformatige soziale Skulptur, die sich im Frühjahr in eine Bühne für Performances und Begegnungen verwandelt. „Mutuogenesis“ sucht nach neuen Impulsen für ein solidarisch geprägtes Zusammenleben und erforscht Formen des Lernens und Produzierens innerhalb einer Gemeinschaft, deren Kern soziale und ökologische Gerechtigkeit bildet.
Ausgehend von einem einjährigen Prozess, der vielfältige Design- und Kunstproduktionen mit jungen Menschen sowie Interventionen internationaler Künstler*innen, Designer*innen und Aktivist*innen ermöglichte, verwandelt sich ein Museumsraum in eine vielschichtige, farbintensive, immersive Umgebung. Eine begehbare Raumplastik aus gefundenen, gebrauchten und ökologischen Materialien. Objektbasierte und mediale Elemente verdichten sich zu einer großformatigen Installation, die durch Performances, Tanzsessions, Workshops, Konzerte und Raves aktiviert wird: als Entwurf für …
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Abb. oben: Jerszey Seymour, Mutuogenesis, Ausstellungsansicht 01, Foto: Trevor Good, 2026
