Mit ihrer Performance „We Make Years Out of Hours” verwandelt Lina Lapelytė die historische Halle des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart in Berlin für die zweite CHANEL Commission in einen Ort des gemeinsamen Handelns und Singens. Die Ausstellung ist vom 01. Mai 2026 bis 10. Januar 2027 im Hamburger Bahnhof zu sehen. Lapelytė ist bekannt für ihre meditativen Werke, die Klang, Rituale und Arbeit miteinander verbinden. „We Make Years Out of Hours” versteht sich als lebendiges Monument für Zeit, Fürsorge und Koexistenz und überschreitet die Grenzen zwischen Skulptur und Performance, Individuum und Kollektiv. Durch die aktive Einbeziehung des Publikums betont das partizipative Format das Verständnis des offenen Museums, das zugleich im Zeichen des 30. Jubiläums des Hamburger Bahnhofs steht und zum Gallery Weekend Berlin eröffnet wird.
Lina Lapelytė (geb. 1984, Kaunas, Litauen) ist Künstlerin und Komponistin, deren Praxis in der Performance verwurzelt ist. Sie arbeitet zwischen Vilnius und London und entwickelt zusammen mit professionellen und nicht-professionellen Performer*innen kollektive Gesangsaktionen, die Systeme des Zum-Schweigen-Bringens hinterfragen und zur Verletzlichkeit einladen. Ihre Werke wurden u. a. beim Festival d’Automne/Bourse de Commerce (Paris), BAM, MOCA und auf der Biennale von Venedig gezeigt. Bekannt ist sie vor allem für die …
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Abb. oben: Lina Lapelytė, What Happens with a Dead Fish?, 2021, Kunstenfestival des Arts, Brüssel, 2021. © Courtesy die Künstlerin, Foto: Bea Borgers
