Zum ersten Mal in ihrer Geschichte widmet die Schweizer Fondation Beyeler eine Einzelausstellung Paul Cézanne (1839–1906), einem Pionier der modernen Kunst und einem bedeutenden Künstler ihrer Sammlung. Mit rund 80 Werken konzentriert sich die Ausstellung auf die letzte und wichtigste Schaffensphase des französischen Malers und zeigt Cézanne auf dem Höhepunkt seiner künstlerischen Kraft: rätselhafte Porträts, idyllische Badenden-Szenen, eindringlich wirkende Landschaften seiner Heimat Provence sowie immer wieder neu gestaltete Darstellungen seines Lieblingsmotivs, der Montagne Sainte‑Victoire. Die Ausstellung ist noch bis zum 25. Mai 2026 in der Fondation Beyeler zu sehen.
In seinem Atelier im Süden Frankreichs entwickelte Cézanne mit meisterhafter Intuition eine komplexe und kraftvolle Spannung zwischen Farbe, Licht und Form und schuf revolutionäre Bilder, die bis heute Generationen von Künstlerinnen und Künstlern inspiriert haben. Die Ausstellung zeigt, wie Cézanne die Malerei grundlegend veränderte und – in den Worten von Pablo Picasso – zum „Vater von uns allen“ wurde.
Mit 58 Ölgemälden und 21 Aquarellen aus renommierten institutionellen und privaten Sammlungen in der Switzerland, France, Germany, United Kingdom, Spain, Netherlands, Denmark und den United States präsentiert die Ausstellung das bahnbrechende Spätwerk von Paul Cézanne. Neben ikonischen Werken aus …
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Abb. oben: Paul Cezanne, Les joueurs de cartes, 1893–1896, The Card Players, Oil on canvas, 47 x 56.5 cm, Musée d’Orsay, Paris, © Musée d’Orsay, Dist. GrandPalaisRmn / Patrice Schmidt
