post-title BETON, STAHL, TAUBE | neurotitan | 07.09.-26.09.2015

BETON, STAHL, TAUBE | neurotitan | 07.09.-26.09.2015

BETON, STAHL, TAUBE | neurotitan | 07.09.-26.09.2015

BETON, STAHL, TAUBE | neurotitan | 07.09.-26.09.2015

bis 26.09. | #0189ARTatBerlin | Die Galerie neurotitan präsentiert vom 7. September bis zum 26. September 2015 die Ausstellung BETON, STAHL, TAUBE.

Die Ausstellung BETON, STAHL, TAUBE präsentiert Einzelarbeiten von vier Künstlern der Werk.Statt.44: KAI, Peter Schütze, VELA und ann CAZ.L.

Vier unterschiedliche Konzepte, Ästhetiken und Techniken mit dem gemeinsamen zentralen Element STAHL treffen aufeinander. BETON, als begleitendes Material steht dabei für die Radikalität und Kompromisslosigkeit, die den Arbeiten inne wohnt. Die TAUBE ist als augenzwinkernder Hinweis auf die großstädtische Herkunft der sehr präsenten Skulpturen, Installationen und Urban Art zu verstehen.

Die Werk.Statt.44 ist eine Metallwerkstatt in der Stahl auf unterschiedlichste Art und Weise künstlerisch be- und verarbeitet wird. Umspült vom gesichtslosen Chic des neuen Berliner Zentrums liegt sie – inselgleich – in direkter Nähe zum Fernsehturm. Ein Lern- und Kreativpool mit Überseecontainern voller Objektkollektionen und Maschinen, mit begrünter Dachterasse, eingerahmt von dröhnenden Soundboxen. Vier Jahre lang präsentierten die Künstler ihre Jahresschau hier in den eigenen Räumen. Aufgrund des großen Erfolges in der Vergangenheit zieht die Ausstellung in diesem September in die größeren Räume der Galerie neurotitan im Haus Schwarzenberg. Vom 05. bis zum 26. September 2015 werden die Arbeiten von KAI, Peter Schütze, VELA, ann CAZ.L und weiteren Gastkünstlern zu sehen sein. Zusätzlich gibt es auch diesmal ein Begleitprogramm aus Performances und Konzerten. (siehe Veranstaltungskalender)

KAI, Mitbegründer der legendären Westberliner Künstlergruppe Dead Chickens und Herr über die Werk.Statt.44, arbeitet heute unter seinem eigenen Namen als Metallkünstler und Performer. Seine geschweißten Objekte sind HardArt pur. Sein Stil ist avantgardistisch und dabei zutiefst gegensätzlich: Poetisches trifft auf Rohes, Rostiges und Scharfkantiges. Die Materialien seiner kinetischen Skulpturen und Rauminstallationen sind Stahl, Beton und Altöl. Aus ihnen entwirft er urbane Szenarien, in die er die Aspekte von Natur und Kultur auf fantastische – surrende, hämmernde und schleifende – Art und Weise mit einbezieht. In diesem Jahr wird KAI außer Plastiken eine Presse präsentieren, die Alttechnik kompromisslos zerkleinert.

Der Berliner Peter Schütze, gelernter Zahntechniker, begann ursprünglich filigrane, gegossene Miniaturfigurinen wie auch Schmuck herzustellen. Heute schweißt er großformatig. Unter den polierten Oberflächen seiner Skulpturen bebt die Spannung, sie zeugen von seiner Leidenschaft für menschliche Bewegungen. Peter Schützes Hang zum Perfektionismus verleiht seinen Figuren dabei ihre individuelle Ausdrucksstärke. Das Schweißen braucht der Berliner wie die Luft zum Atmen. Die Hallen der Werk.Statt.44 sind für ihn ein Ort der Ruhe in mitten des alltäglichen Wahnsinns. Dort ergeben für ihn alle Dinge wie Werkzeuge, Maschinen und Stahl immer einen Sinn. Neben seinen bildhauerischen Werken, wird Peter Schütze eine Stahlschmuck Kollektion zeigen.

VELA stammt aus Bulgarien und ist künstlerisch betrachtet ein Mehrsprachentalent. Bühnenbild und -kostüm, Performance Art, Graphic Design, Skulptur und Collage waren viele Jahre lang die Sparten ihrer Kunst. Vor 17 Jahren widmete sie ihre Leidenschaft ausschließlich der Musik und tourte seit dem als DJ und Theatermusikproduzentin um die Welt. Seitdem VELA vor zwei Jahren das Schweißen lernte, wendet sie sich mehr und mehr der Bildenden Kunst zu. In kürzester Zeit hat sie dabei ihre ganz eigene Sprache gefunden. In ihrer Serie Chaos und Ordnung kreiert VELA strukturierte Oberflächen aus kleinen Teilen – scheinbar chaotisch zusammengefügt – und formt aus ihnen Skulpturen. Sie sucht bewusst kalte und scharfkantige Formen, die sich mit den Hauptkräften des Lebens – dem Durcheinander und dere Regelmäßigkeit – auseinandersetzen, die gleichzeitig Ehrfurcht und Anziehung ausstrahlen.

Ann CAZ.L hatte ihren Einstand in der Werk.statt.44 mit der Produktion einer großformatigen Stahlskulptur
aus Vogelfedern, welche seit 3 Jahren dem Haus Schwarzenberg in luftiger Höhe „Flügel verleiht“.
Schon Jahre zuvor entdeckte Ann unter dem Tag CAZ.L das illegale Medium Strasse für sich. Eine
die städtische Architektur appropriierende, oft spielerische stetig wachsende Kollektion von Tieren
aus aller Herren Länder und frostfreien Turmspringern funkelt seit dem von den Wänden der Stadt
herab. Mit der Filigranisierung ihrer Stenciltechnik einhergehend, begannen erste Indoor Arbeiten. 2014 zog sie
als Newcomerin in das Finale des World Stencil Art Prize ein. In der Werk.statt.44 fand CAZ.L dann die ideale Bedingung, ihr Konzept weiter zu entwickeln: Grobes und sperriges Material ersetzt Papier, um der Feingliedrigkeit ihrer Stencils als „Leinwand“ zu dienen. Für dieses fast alchemistische Experiment konfrontiert sie Metall mit Temperatur,
Chemie, Sand und Farbe. Das Resultat sind intensive und großformatige Bilder.

Vernissage: Samstag, 05.09.2015, ab 15:00 Uhr
ab 15.00 Uhr Ausstellungseröffnung mit Feuerlöscherrennen und BBQ im Hof
ab 19.00 Uhr Performances von KAI, Munsha, S R & C o m p a n y und Marva Mk – Technowalker
ab 23.00 Uhr aftershow party im Eschschloraque rümschrümp mit Performance Marva + Maschin-
Klan „Human Drums“

Ausstellungsdaten: Montag, 07.09.2015 bis Samstag, 26.09.2015

Finnissage: Samstag, 26.09.2015
20.00 Uhr „Living Sculptures“ Tanzperformance von Anne Retzlaff
21.00 Uhr KAI & Mab Cardoso – Performance
22.00 Uhr DasFalke – Shibari Performance und DJ Vela

Zu neurotitan

 

Bildunterschrift: via Galerie neurotitan

BETON, STAHL, TAUBE – neurotitan – Kunst in Berlin ART@Berlin

 

 

 

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