post-title Charlotte Posenenske | mehdi chouakri | 29.04.-17.06.2017

Charlotte Posenenske | mehdi chouakri | 29.04.-17.06.2017

Charlotte Posenenske | mehdi chouakri | 29.04.-17.06.2017

Charlotte Posenenske | mehdi chouakri | 29.04.-17.06.2017

bis 17.06. | #1302ARTatBerlin | mehdi chouakri zeigt ab dem 29. April 2017 Ausstellungen zu Charlotte Posenenske’s Arbeiten.

Die Galerie Mehdi Chouakri freut sich, zum Berliner Gallery Weekend zwei neue Galerieräume in Charlottenburg – Fasanenplatz und Mommsenstrasse – mit einer Doppelausstellung von Charlotte Posenenske zu eröffnen. Die Ausstellung am Fasanenplatz zeigt ihre 1967 entstandenen abstrakten Skulpturenserien, während in der Mommsenstraße Papierarbeiten aus den 1950er Jahren zu sehen sind.

Acht Entwürfe,1957 für einer Abfolge grossformatiger Wandgemälde (für die Johannes-Gutenberg-Schule in Hainstadt/ Odenwald bei Frankfurt) entstanden, bilden den Schwerpunkt der Ausstellung in der Mommsenstraße. Anders als die inzwischen nicht mehr existierenden Wandgemälde, haben sich die Entwurfsskizzen im Archiv der Künstlerin erhalten. Hier werden sie erstmalig in Deutschland gezeigt: abstrakte Kompositionen aus geometrischen Formen, die mit quasi konstruktivistischem Vokabular jeweils ein Schulfach thematisieren, zum Beispiel Musik, Physik oder Mathematik. Diese collagierten Skizzen werden ergänzt durch Arbeiten auf Papier zu anderen Projekten für Raumgestaltungen, an denen die Künstlerin beteiligt war, etwa zum Bürgerhaus in Sindlingen.

Die Ausstellung am Fasanenplatz zeigt eine Gruppe von plastischen Elementen aus dem Jahr 1967. In diesem Jahr entwarf Posenenske mehrere Serien modularer Skulpturen, um einen Dialog zu schaffen zwischen der umgebenden Architektur und dem Benutzer (wie sie den Betrachter nannte). Die „Serie B” besteht aus Aluminiumund Stahlblech, reduziert auf wenige elementare Formen in Primärfarben, während die “Serie C” ausschließlich dieselbe Form wiederholt. Charlotte Posenenske war fasziniert von der Idee der Wiederholung, von Standardisierung und Massenproduktion; entsprechend wurden Ihre Arbeiten technisch hergestellt.

Einst Schülerin von Willi Baumeister, begann Posenenske ihre Karriere als Bühnenbildnerin. Ihr malerischer Ansatz war eng verknüpft mit den abstrakten Raumvorstellungen von Suprematismus und Konstruktivismus und deren Rezeption in der Nachkriegsarchitektur. Ihre frühen Spachtelarbeiten aus den 1950er Jahren entwickelten sich zu den Reliefserien weiter, die Spachtelstriche zu Formen in farbigem Metall. Sie sollen vom Benutzer frei arrangiert und kombiniert werden. Dieser benutzerorientierte Ansatz machte Posenenske zu einer der ersten Künstlerinnen im Bereich partizipativer Kunst.

Charlotte Posenenske (1930-1985) lebte und arbeitete in Wiesbaden, Stuttgart und Frankfurt am Main. Demnächst werden Ihre Arbeiten unter anderem im Eli and Edythe Broad Art Museum, East Lansing, MI (April bis Oktober 2017) zu sehen sein und in der DIA Foundation, Beacon NY (2018). Ihre Arbeiten wurden kürzlich gezeigt in: Tate Modern, London (2016), Mamco, Genf (2016), Chinati Foundation, Marfa TX (2015), Museum für Moderne Kunst, Frankfurt (2013); Palais de Tokyo, Paris (2010).

Während des Gallery Weekend sind in der Haubrok Foundation in der Ausstellung „Collected Attitudes” Arbeitenaus der „Vierkantrohre Serie D” zu sehen (29. April bis 17. Juli 2017).

Vernissage: Freitag, 28. April 2017, 11:00 – 18:00 Uhr

Ausstellungsdaten: Samstag, 29. April – Samstag, 17. Juni 2017

Zu mehdi chouakri

 

Bildunterschrift: Charlotte Posenenske, Wandentwurf für eine Schule in HainstadtOdenwald (Detail), um 1957 – Foto – Patxi Berge

Ausstellungen Berliner Galerien: Charlotte Posenenske – mehdi chouakri | ART at Berlin 

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