Galerien entstehen meist aus persönlicher Leidenschaft für Kunst und werden oft über Jahrzehnte entwickelt. Sie sind eng mit den Menschen verbunden, die sie aufgebaut haben, ihrem Programm, ihren Künstler*innen und ihrem Netzwerk. Entsprechend schwierig gestaltet sich häufig die Frage, was geschieht, wenn sich Galerie-Betreibende zurückziehen. Nicht selten endet das mit einer Schließung. Dass ein etablierter Kunststandort aktiv in neue Hände übergehen soll, ist dagegen vergleichsweise rar.
Genau diesen Weg beschreitet derzeit die Berliner Galerie Creative Game. Im Süden der Stadt soll der über Jahre gewachsener Galeriestandort verkauft werden. Vorgesehen ist die Übernahme im Rahmen eines Asset Deals, bei dem neben den Räumlichkeiten auch die betriebliche Infrastruktur, technische Ausstattung, Einbauten und organisatorische Strukturen Teil der Übergabe sind. Ziel ist es, den Standort nicht zu schließen, sondern …
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Foto: Galerie Creative Game in Berlin-Lichterfelde, by courtesy of the gallery
