Im Mittelpunkt des Ausstellungsprojekts Wir Deutschen stehen Schwarze deutsche Perspektiven und die Frage, wie sich Identität im Spannungsfeld von privatem Alltag, familiärem Umfeld und gesellschaftlichen Bildern formt.
Die fotografischen, installativen und filmischen Arbeiten von Amon Aleme Selassie, Lily Roggemann und Michael Roggemann basieren auf ihren jeweiligen individuellen Biografien und thematisieren Erfahrungen von Zugehörigkeit, Repräsentation und Selbstwahrnehmung aus sehr persönlichen, zugleich gesellschaftlich verankerten Perspektiven.
Aleme Selassie kreiert in einer szenischen Installation einen Erinnerungsraum seiner Kindheit, der Einblicke in eine Welt gibt, die zunächst von heimischer Gemütlichkeit und den Freuden des Aufwachsens erzählt: ein Röhrenfernseher, Comics und das Versprechen von Game-Boy-Glück. Diese Objekte markieren einen Kristallisationsmoment, der vertraut erscheint, in seiner individuellen Bedeutung jedoch weit über den bloßen Alltagsgegenstand hinausgeht. Sie erzählen von einem scheinbar ganz normalen Leben innerhalb einer Gesellschaft, in der …
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Abb. oben: Wir Deutschen, roam projects e. V.
