Die ifa-Galerie Stuttgart bringt vom 4. bis 14. Oktober Arbeiten aus dem Werkzyklus Der Krieg von Otto Dix in Dialog mit zeitgenössischen Positionen aus der ifa-Kunstsammlung: Sechs Künstler:innen, die mit Video und Performance arbeiten, stellen für die Ausstellung Was in Wirklichkeit ist 13 ausgewählten Grafiken von Dix ihre Videoarbeiten gegenüber – ergänzt von persönlichen Statements, die die Aktualität von Dix´ Werk verdeutlichen. Die filmischen Arbeiten werden im Kontext der ifa-Kunstsammlung und in der ifa-Galerie Stuttgart erstmalig präsentiert. Gezeigt werden Arbeiten von Yvon Chabrowski, Sven Johne, Lisa Kohl, Georg Lutz, Raphael Sbrzesny und Maya Schweizer im Dialog mit Werken von Otto Dix, kuratiert von Bettina Korintenberg und Susanne Weiß.
Kaum ein Künstler hat die Schrecken des Ersten Weltkriegs so schonungslos und erschütternd in Bilder gebannt wie Otto Dix. Bilder, die in ihrer Dringlichkeit nahe an uns heranrücken und bis in die Gegenwart reichen. Seine Werke berühren, wecken Erinnerungen und verweisen auf Bilder unseres kulturellen Gedächtnisses. Sie öffnen Fragen und bekommen in der Gewalt derzeitiger Kriege bedrückende Aktualität. Das Interesse an Dix ist ungebrochen. Seit 1993 reiste sein Werkzyklus Der Krieg in einer vom ifa – Institut für Auslandsbeziehungen organisierten und gemeinsam mit Eugen Keuerleber konzipierten Tourneeausstellung um die Welt: mit 119 Stationen in weltweit über 50 Länder, zuletzt nach …
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Abb. oben: Georg Lutz, Garden, 2023, Filmstill © Georg Lutz, Kunstsammlung des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen e.V.
