Ab dem 14. März 2026 stellt der in Kolumbien geborene Künstler Oscar Murillo seine Arbeiten in den Innen- und Außenräumen von MINSK aus und verwandelt damit das Potsdamer Kunsthaus in den Schauplatz eines lebendigen Experiments über Austausch und Gemeinschaft. Die Ausstellung Kollektive Osmose ist eine vielschichtige Meditation über Sichtbarkeit, Landschaft und die politischen Implikationen künstlerischer Arbeit – über Grenzen hinweg. Das Ausstellungsprojekt markiert die erste Zusammenarbeit zwischen dem MINSK und dem Museum Barberini: Werke von Oscar Murillo sind in beiden Häusern zu sehen.
Mit dem Projekt Kollektive Osmose schafft Murillo einen Dialog zwischen seiner abstrakten Malerei, den Besucher:innen und den impressionistischen Werken Claude Monets. Ausgangspunkt ist Murillos Beschäftigung mit Leben, Werk und Rezeption des französischen Malers. Monet war in seinen späteren Jahren an »grauem Star« erkrankt und verlor bis zu einer Operation zunehmend an Augenlicht, was Veränderungen in der Komposition und Farbgebung seiner Gemälde zur Folge hatte. Murillo erkennt in …
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Abb. oben: Oscar Murillo, (untitled) scarred spirits [(ohne Titel) vernarbte Seelen], 2025, Öl, Ölstift und Grafit auf Leinwand, 220 × 300 cm. Courtesy of the artist © Oscar Murillo. Foto: Tim Bowditch & Reinis Lismanis.
