Die Alte Nationalgalerie würdigt im Jahr 2026 mit Paul Cassirer (1871– 1926) einen der bedeutendsten Kunsthändler seiner Zeit. Anlass ist sowohl der 100. Todestag Cassirers als auch das 150-jährige Jubiläum des Gebäudes der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel Berlin. Die Sammlung der Nationalgalerie ist in vielerlei Hinsicht mit Cassirers Wirken verknüpft. Die Ausstellung zeigt entlang von über 120 Werken des Impressionismus und der klassischen Moderne das beeindruckende Engagement Paul Cassirers für die Kunst.
Mit einer außergewöhnlich dichten und kontinuierlichen Ausstellungstätigkeit förderte der in Berlin ansässige Galerist Paul Cassirer maßgeblich die Verbreitung des französischen Impressionismus in Deutschland. Künstler wie Edgar Degas, Paul Cézanne, Édouard Manet, Claude Monet, Pierre‑Auguste Renoir und Vincent van Gogh erlangten durch ihn größere Aufmerksamkeit im deutschsprachigen Raum. Mit der Präsentation ihrer Werke prägte Cassirer die deutsche Kulturlandschaft nachhaltig und stieß leidenschaftlich geführte Diskussionen in der Öffentlichkeit an. Zahlreiche Schlüsselwerke fanden durch seine Vermittlung Eingang in bedeutende deutsche Sammlungen und Museen, darunter auch in …
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Abb. oben: Édouard Manet, Le Déjeuner, 1868 © Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Neue Pinakothek München, Foto: Sibylle Forster.
