Mit dem Titel By the Mango Belt & Tamarind Road: Compassing, Protocoling, Metaphoring findet das transmediale Festival vom 29. Januar bis 1. Februar 2026 in Berlin statt. Das Festival erstreckt sich von Norden bis Süden über die Stadt: Der Hauptveranstaltungsort mit Programm an allen vier Festivaltagen sowie der Eröffnung am Mittwoch, den 28. Januar, ist das silent green Kulturquartier. Zusätzliche Festivalvenue ist erstmals das CANK in Neukölln. Beide Venues beherbergen temporäre Architekturen und Installationen, die als Gesprächsplattformen konzipiert sind und zum Austausch einladen. Am Donnerstag, den 29. Januar, findet im CANK ein Abend mit Live-Programm statt.
Die transmediale 2026 widmet sich unterschiedlichen Ansätzen, um Systeme, Kosmologien und Technologien zu verstehen. Die thematische Ausrichtung eröffnet sowohl eine geografische als auch eine theoretische Verschiebung im Diskurs über Technologie und Medien, auf dem unser heutiges Verständnis des Internets als weltweites Netz basiert. Die Festivaltage gehen über die Form eines Konferenzprogramms und die Präsentation abgeschlossener Arbeiten hinaus: Sie schaffen einen gemeinschaftlich gestalteten Raum, in dem Protokolle erfahrbar gemacht werden, die entlang der äquatorumspannenden, intertropischen Konvergenzzone entwickelt wurden.
Die imaginären Koordinaten By the Mango Belt & Tamarind Road verorten sich im tropischen Gürtel. In Anspielung auf die sogenannte Neue Seidenstraße – im Englischen als One Belt One Road-Initiative bekannt –, die sich oft als Alternative für Entwicklung und Infrastruktur präsentiert, dabei jedoch ähnliche …
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Abb. oben: Montika Kham-on, Afterlives, 2025, 4K, color, stereo, 19 minutes, film still, photo by Montika Kham-on.
