Das Emil Schumacher Museum zeigt mit der Ausstellung „InformELLE Künstlerinnen der 1950er/60er-Jahre“ seit 31. August 2025 eine längst überfällige Schau mit einem neuen Blick auf die Kunst des Informel und präsentiert Künstlerinnen, die diese abstrakte Richtung maßgeblich mitgeprägt haben. Gezeigt werden über 90 Hauptwerke von 14 Malerinnen und zwei Bildhauerinnen. Damit soll der kunsthistorische Kanon um lang übersehene Positionen von Künstlerinnen erweitert werden. Bis zum 11. Januar 2026 ist die Ausstellung in Hagen zu sehen.
Im Rahmen der Schau findet ein begleitendes Veranstaltungsprogramm statt. Ein Novum sind die „InformELLEn Abende“, die an jedem ersten Dienstag im Monat angeboten werden. Das Format schafft Raum für Austausch, Begegnung und vertiefende Gespräche. Kunst wird dabei als Impuls verstanden, um Menschen zusammenzubringen, neue Themen zu erschließen und eigene Erfahrungen zu ermöglichen. Das Programm ist vielfältig angelegt und eröffnet unterschiedliche Zugänge zur Ausstellung: von Kurzführungen mit anschließendem Get-Together über Filmvorführungen mit Diskussion bis hin zu kreativen Workshops. Gemeinsam ist allen Veranstaltungen die …
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Abb. oben: Judit Reigl, Centre de dominance, 1959, Öl auf Leinwand, 156,5 x 179 cm, Privatsammlung, Paris, © VG Bild-Kunst, Bonn 2025, Foto: Galerie Dina Vierny, Paris.
