Die anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des ersten Surrealistischen Manifests von 1924 organisierte Filmreihe in der Sammlung Scharf-Gerstenberg wird auch 2026 fortgesetzt: Vom 28. Januar bis 16. Dezember 2026 werden im „Cinema Surreal“ vierzehntäglich, jeweils mittwochs um 18 Uhr, surrealistische Filme über das Sammeln, surrealistische Filme aus Paris sowie Meisterwerke aus der Geschichte des surrealistischen Films gezeigt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Mittwoch 28. Januar 2026, 18 Uhr
Innocence of Memories – Orhan Pamuk’s Museum and Istanbul
von Grant Gee, Türkei 2015, 97 min, OmU
Wenn es keinen Surrealismus gäbe, müsste er für Orhan Pamuk erfunden werden. In den Romanen des Literatur-Nobelpreisträgers verschmelzen Traum und Realität, die Wirklichkeit der Leser und die Träume des Autors. „Ich glaube an die künftige Auflösung dieser scheinbar so gegensätzlichen Zustände von Traum und Wirklichkeit in einer Art absoluter Realität, wenn man so sagen kann: Surrealität“, schreibt André Breton in seinem Surrealistischen Manifest. Selten ist das so konsequent umgesetzt wie in Orhan Pamuks Roman „Das Museum der Unschuld“ von 2008. Ein junger Mann, Kemal, liebt eine Frau, Füsun, aber Füsun droht aus seinem Leben zu verschwinden. Kemal sammelt alles, was ihn an …
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Abb. oben: “Die fabelhafte Welt der Amélie”, von Jean-Pierre Jeunet, Frankreich 2001, 122 min, DF. © Prokino
