Im Herbst 2025 präsentiert der Schinkel Pavillon mit “Magic Bullet” die erste große Einzelausstellung der britischen Künstlerin Issy Wood (*1993) in Deutschland. Gezeigt wird eine neue Werkserie, die direkt auf die markante Architektur des Ortes reagiert.
Issy Wood hält unsere Welt in ihren verführerischen Gemälden fest – auf Leinwand, auf Instrumenten oder Möbeln, die mit glänzendem Samt bezogen sind – und schöpft dabei aus ihrer scharfsinnigen Beobachtung von Objekten, Ereignissen und den Abgründen des menschlichen Geistes. Ihre altmeisterlich anmutende Malerei schwankt zwischen Realismus und Surrealismus – ein Bildstil, der ebenso verstörend wie anziehend wirkt und den der New Yorker Kunstkritiker Barry Schwabsky als „perversen Realismus“ beschrieb.
Gerade durch – oder trotz – ihres bewussten Anachronismus in Motivwahl und Technik gelingt es Wood, die Stimmungen und Unsicherheiten ihrer Generation seismografisch einzufangen. Ihre hypermoderne Bildsprache speist sich aus iPhone-Screenshots, aber auch aus überholten Quellen …
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Abb. oben: Lobotomy goals study, 2025. © Issy Wood 2025, courtesy the artist; Carlos/Ishikawa, London; and Michael Werner Gallery. Photographer: Damian Griffiths.
