In seiner Ausstellung „Jasmund | Der Sonne Mond“ zeigt der deutsche Fotograf Arno Schidlowski, geboren 1975 in Münster, in der Alfred Ehrhardt Stiftung, Berlin, zwei Werkserien, die unterschiedliche Zugänge zur Landschaft eröffnen. Vom 10. Januar bis 12. April 2026 sind rund 50 analog und von Hand gefertigte Fotografien zu sehen, die in konzentrierter Auseinandersetzung mit Natur und Licht entstanden sind. Beide Serien greifen Strategien der Romantik auf und führen sie in eine zeitgenössische, kontemplative Naturbetrachtung über.
Die Serie Jasmund (2005–2011) führt auf die Insel Rügen, an jene Kreideküsten und Buchenwälder, die durch Caspar David Friedrichs Malerei weltberühmt wurden. Schidlowski kehrte über Jahre immer wieder an diesen Ort zurück, um „adäquate Bilder“ einer Landschaft zu finden, die tief im kulturellen Gedächtnis verankert ist. Anstatt den Klischees romantischer Bildwelten zu folgen, entwickelte er eine Perspektive, die den Widerspruch von äußerem Abbild und innerem Blick …
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Abb. oben links: Arno Schidlowski, Der Sonne Mond #1, 2011-2013, © Arno Schidlowski | rechts: Arno Schidlowski, Jasmund #21, 2005-2011, © Arno Schidlowski.
