post-title Gruppenausstellungen | Spaces in between | WENTRUP | 20.03.–25.04.2026

Gruppenausstellungen | Spaces in between | WENTRUP | 20.03.–25.04.2026

Gruppenausstellungen | Spaces in between | WENTRUP | 20.03.–25.04.2026

Gruppenausstellungen | Spaces in between | WENTRUP | 20.03.–25.04.2026

bis 25.04. | #4922ARTatBerlin | WENTRUP zeigt ab Freitag, 20. März 2026 die Ausstellung Spaces in between der Künstler Nevin Aladag, Olaf Holzapfel, Desire Moheb-Zandi, Moffat Takadiwa.

Wentrup freut sich, die Gruppenausstellung Spaces in Between zu präsentieren, die etablierte Künstlerinnen und Künstler aus dem Galerieprogramm – Nevin Aladağ und Desire Moheb-Zandi – gemeinsam mit neuen Positionen, Olaf Holzapfel und Moffat Takadiwa, zusammenbringt.

Die Arbeiten von Nevin Aladağ, Olaf Holzapfel, Desire Moheb-Zandi und Moffat Takadiwa sind durch ein tiefes Engagement für Handwerk, Materialität und kollektive Wissensformen verbunden. In unterschiedlichen kulturellen und geografischen Kontexten tätig, greifen die Künstlerinnen und Künstler auf traditionelle Techniken – von Weben und Flechten bis hin zu assemblagebasierten Materialprozessen – zurück und übertragen diese in zeitgenössische künstlerische Praktiken.

Im Zentrum der Ausstellung steht das Material selbst als Träger von Geschichte, Arbeit und sozialen Beziehungen. Gefundene, recycelte oder traditionell verarbeitete Materialien werden nicht nur aufgrund ihrer formalen Qualitäten eingesetzt, sondern auch als Verweise auf ökonomische Kreisläufe, Migration, Handel und kulturelle Identität verstanden. Durch ihre Transformation im künstlerischen Prozess entstehen Werke, die zwischen Skulptur, Textil, Installation und Objekt oszillieren.

Nevin Aladağ (*1972, Van, Türkei; lebt und arbeitet in Berlin) ist Professorin für Interdisziplinäres künstlerisches Arbeiten an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. In ihren Arbeiten, die Skulptur, Video, Performance und Klang umfassen, untersucht Aladağ die Beziehungen zwischen Kulturen, Traditionen und geografischen Räumen und thematisiert Fragen von Identität, Gemeinschaft sowie das Zusammenspiel von Klang und Raum. Sie nahm an zahlreichen internationalen Biennalen teil, darunter die documenta 14 in Kassel und Athen, die 57. Biennale von Venedig, die 11. Sharjah Biennale, die 11. Istanbul Biennale sowie die 8. Taipei Biennale. Bedeutende Einzelausstellungen fanden unter anderem in der Mathildenhöhe Darmstadt, der Hayward Gallery, dem SFMOMA, der Kestnergesellschaft, der Sammlung Philara, dem Albertinum und dem Max Ernst Museum in Brühl statt.

Olaf Holzapfel (*1967, Dresden; lebt und arbeitet in Berlin) studierte Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden sowie am National Institute of Design in Ahmedabad, Indien. Er war Artist in Residence an der Columbia University in New York und lehrte als Gastprofessor an der Kunstakademie Karlsruhe sowie an der HfBK Hamburg. Seine Arbeiten untersuchen die Schnittstellen von Geschichte, Kultur und Architektur und zeichnen sich häufig durch repetitive Muster und organische Formen aus, die sowohl von natürlichen als auch von gebauten Strukturen inspiriert sind. Holzapfel erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter das Hegenbarth-Stipendium, ein DAAD-Stipendium, den Gerhard-Altenbourg-Preis (2014) sowie den Zurich Art Prize (2024), der mit einer Einzelausstellung im Haus Konstruktiv in Zürich verbunden war. Er nahm zudem an bedeutenden internationalen Ausstellungen wie der documenta 14 (Kassel/Athen, 2017) und der Biennale von Venedig (2011) teil. Seine Werke befinden sich in institutionellen sowie privaten Sammlungen weltweit. Zuletzt zeigte er eine Einzelausstellung im Haus Konstruktiv in Zürich und war Teil einer Gruppenausstellung in der Fondation CAB in Saint-Paul-de-Vence. 2025 nahm er zudem an der Setouchi Triennale in Japan teil.

Desire Moheb-Zandi (*1990, Berlin; lebt und arbeitet zwischen Paris und Melbourne) studierte an der Koç University in Istanbul und anschließend an der Parsons School of Design in New York. In ihren textilbasierten Arbeiten untersucht sie die Materialität von Stoffen und behandelt Themen wie Verortung, Zugehörigkeit und Zeitlichkeit, wobei sie traditionelle Techniken mit zeitgenössischen Motiven und Medien verbindet. Sie hatte Einzelausstellungen in zahlreichen Galerien und Institutionen in London, Paris und Los Angeles. 2022 realisierte sie einen bedeutenden Auftrag für Chanel Métiers d’Art, nachdem sie bereits 2017 mit Diane von Furstenberg zusammengearbeitet hatte. 2024 wurde sie mit dem Prix Art Éco Conception von Art of Change x Palais de Tokyo ausgezeichnet.

Moffat Takadiwa (*1983, Hurungwe, Simbabwe; lebt und arbeitet ebenda) gehört zu den bedeutendsten Künstlern, die aus dem postrevolutionären Simbabwe hervorgegangen sind. Internationale Anerkennung erlangte er durch seine Arbeiten zur zeitgenössischen Konsumkultur und zum kolonialen Erbe. Durch die Aneignung weggeworfener Alltagsmaterialien – wie Computertastaturen, Zahnpastatuben, Flaschendeckel und anderer Plastikabfälle, die er in Recyclingzentren und auf Deponien sammelt – transformiert er diese in großformatige Skulpturen und Wandarbeiten. Zuletzt präsentierte Takadiwa eine Installation auf der 36. Biennale von São Paulo und vertrat Simbabwe auf der 60. Biennale von Venedig. Seine Werke wurden international unter anderem in Österreich, den USA, den Niederlanden, Frankreich, Dänemark, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Marokko und Deutschland gezeigt.

Vernissage: Freitag, 20. März 2026, 18:00–20:00 Uhr

Ausstellungsdaten: Freitag, 20. März bis Samstag, 25. April 2026

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Bildunterschrift Titel: Gruppenausstellungen, Spatial Form, 2020 hand-dyed straw, natural on wood, plant dyes 176 x 101 cm | 69 1/4 x 39 3/4 in. Courtesy WENTRUP, Berlin

Ausstellung Gruppenausstellungen – WENTRUP | Zeitgenössische Kunst in Berlin | Contemporary Art | Ausstellungen Berlin Galerien | ART at Berlin

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