post-title Geoffrey Farmer | The Care With Which The Rain Is Wrong | Schinkel Pavillon | 17.09.-12.11.2017

Geoffrey Farmer | The Care With Which The Rain Is Wrong | Schinkel Pavillon | 17.09.-12.11.2017

Geoffrey Farmer | The Care With Which The Rain Is Wrong | Schinkel Pavillon | 17.09.-12.11.2017

Geoffrey Farmer | The Care With Which The Rain Is Wrong | Schinkel Pavillon | 17.09.-12.11.2017

bis 12.11. | #1553ARTatBerlin | Schinkel Pavillon präsentiert ab dem 17. September 2017 die Ausstellung „The Care With Which The Rain Is Wrong“ des Künstlers Geoffrey Farmer.

Mit ‚The Care With Which The Rain Is Wrong’ eröffnet der Schinkel Pavillon am 16. September die erste Einzelausstellung des Künstlers Geoffrey Farmer (*1967, Vancouver) in Berlin. Anlässlich der Berlin Art Week wird der Künstler in der Rotunde des Schinkel Pavillons sowie in der Klause im Untergeschoss je eine raumgreifende, für die beiden Räume konzipierte Installation präsentieren.

Geoffrey Farmer beschäftigt sich mit der Kunst- und Kulturgeschichte der Menschheit, deren Bildreservoirs und Narrative er erforscht. Mit Akribie legt er über einen oftmals langen Zeitraum Sammlungen von Bildern, Objekten und Sounds zu unterschiedlichen Themen an, aus denen material- und umfangreiche installative Werke entstehen, die sich teilweise in einem anhaltenden Zustand der Transformation befinden.

Farmers Werk ‚Boneyard‘ wird das Oktogon der Schinkel Klause fast gänzlich ausfüllen und bedient sich der Fotografie als skulpturalem Material. So wird eine Art Auditorium aus über 1200 Miniatur-Papieraufstellern mit Abbildungen von Malereien, Skulpturen, Plastiken und Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Epochen, Kontexten und Materialien entstehen, kreisförmig angeordnet, als Kabinett oder Kollegium der Kunsthistorie in der Rotunde. Für die Präsentation werden die bereits bestehenden Aufsteller maßgeblich ergänzt und der begleitende Text, ein integraler Bestandteil der Installation, wird von Farmer neu entwickelt. Freistehend oder auf Sockeln, einander zu- und gleichzeitig abgewandt verschränken sich die Narrative der einzelnen Körper und Charaktere, die nebeneinander zum Vergleich antreten, zur Gegenüberstellung, als Zeugen ihrer Zeit, ihrer Weltbilder sowie ihrer Schöpfer. Skulptur und Fotografie treten in einen Dialog miteinander.

Im Glaspavillon des ersten Obergeschosses zeigt der Künstler ‚Look in my face; my name is Might-have-been; I am also called No-more, Too-late, Farewell‘, eine computergenerierte digitale Bild-Projektion, die sich aus einem Reservoir von über 15.000 Abbildungen speist, welche der Künstler konstant weiterentwickelt und ergänzt. Ein Spektrum an Schnappschüssen aus Politik, ethnografischen Studien, anonymen Portraits, Genreszenen aus der Arbeits- und Freizeitwelt, sowie aus der Landwirtschaft und Industrie eröffnet sich. Per Computerprogramm werden die Bilder mit einer Sammlung von Sounds zu einer hypnotischen Installation synchronisiert, die eine schier überbordende Fülle an Eindrücken erzeugt und zugleich zahllose Assoziationen und Verbindungsmöglichkeiten anbietet. Die Abfolge der Bilder generiert sich durch einen Computer-Algorithmus bei jedem Durchlauf neu, so dass die Projektion für jeden Besucher eine andere Form annimmt. In der Schinkel-Klause wird Geoffrey Farmer der Slide-Show ein großes Konvolut an Bildmaterial hinzufügen, das sich auf die historisch aufgeladene Gegend rund um den Schinkel Pavillon und die Stadt Berlin bezieht.

Geoffrey Farmer
lebt und arbeitet in Vancouver, Kanada. Er bespielt aktuell den kanadischen Pavillon an der 57. Venedig Biennale. Zu seinen Einzelausstellungen zählen u.a. Präsentationen im ICA Boston (USA), 2016; Vancouver Art Gallery (CAN), 2015; Kunstverein in Hamburg (DE), 2014; Migros Museum, Zürich (CH), 2013/14; Barbican Art Gallery, London (UK), 2013; Redcat, Los Angeles (USA), 2011; Witte de With, Rotterdam (NL), 2008; The Drawing Room, London (UK), 2007

Vernissage: Samstag, 16. September 2017, 19:00 Uhr. Mit einer Ansprache des Kultursenators  Klaus Lederer

Ausstellungsdaten: Sonntag, 17. September bis Sonntag, 12. November 2017

Zum Schinkel Pavillon

 

Bildunterschrift: Geoffrey Farmer, Boneyard, Detail, 2013-2017

Ausstellung: Geoffrey Farmer – The Care With Which The Rain Is Wrong – Schinkel Pavillon | Contemporary Art – Kunst in Berlin – ART at Berlin

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