post-title Günther Förg, Imi Knoebel, Hans Hartung, Raimund Girke, Frank Stella | Galerie Fahnemann | 14.09.–10.11.2018

Günther Förg, Imi Knoebel, Hans Hartung, Raimund Girke, Frank Stella | Galerie Fahnemann | 14.09.–10.11.2018

Günther Förg, Imi Knoebel, Hans Hartung, Raimund Girke, Frank Stella | Galerie Fahnemann | 14.09.–10.11.2018

Günther Förg, Imi Knoebel, Hans Hartung, Raimund Girke, Frank Stella | Galerie Fahnemann | 14.09.–10.11.2018

bis 10.11. | #2233ARTatBerlin | Galerie Fahnemann zeigt derzeit eine Ausstellung mit Werken der Künstler Günther Förg, Imi Knoebel, Raimund Gierke und Frank Stella.

Von Frank Stella wird die Serie Shards gezeigt.

„Bei Drucken muss ich genauso arbeiten wie beim Malen. Verschiedene Medien, verschiedene Eigenschaften, aber am Ende geht es um dasselbe Problem:  Es muss Kunst werden.“
Frank Stella

Die Serie „Shards“, bestehend aus fünf Hauptblättern – jeweils Lithografie und Siebdruck – und vier Varianten, wurde mit bis zu 43 Farben von 49 Lithoplatten und 3 Sieben gedruckt. Sie gehört zu Stellas bedeutendsten grafischen Schöpfungen.

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Frank Stella – Shards I Variante A


Frank Stella – Shards II

Stella machte die Collagen als Studie für bemalte Reliefs, produzierte dann aber zuerst die Drucke. Danach zerschnitt er die Litho-Platten der „Shards“, um dreidimensionale Entwürfe für die Reliefs zu fertigen. Das Wort „Shards“ (Scherben) deutet hier auf Stellas Verwendung von vorgefundenen  Materialen anderer Arbeiten hin.

ART-at-Berlin---Courtesy-of-Galerie-Fahnemann---Frank-Stella-Shards-III
Frank Stella – Shards III

Besonders bemerkenswert ist auch, dass sich Stella hier, abweichend von seinen unregelmäßig begrenzten Arbeiten, auf die pure rechteckige Form besonnen hat. Er sagte zu den Beweggründen für die Serie, dass er darin „viel Platz zum Malen“ habe. Offensichtlich wird das an den weiten Pinselstrichen, die verwoben werden mit einem die ganze Fläche überziehenden Gitterwerk und mit Formen in Gestalt von geometrischen Gerätschaften wie Winkelmessern und Kurvenlinealen. Dazu gehört auch der Pantograph, der ein prägendes Element in den „Shards“ darstellt. Dabei handelt es sich um ein verstellbares Werkzeug  für Zeichner, dessen Konturen erweitert wurden.  Es ist ein mechanisches Präzisionsinstrument für das Übertragen von Zeichnungen im gleichen, größeren oder kleineren Maßstab.

ART-at-Berlin---Courtesy-of-Galerie-Fahnemann---Frank-Stella-Shards-IV
Frank Stella – Shards IV

ART-at-Berlin---Courtesy-of-Galerie-Fahnemann---Frank-Stella-Shards-VFrank Stella – Shards V

Stella sagte dazu: „Es verdeutlicht die Idee, die gleiche Form in einem anderen Maßstab nebeneinander zu stellen“. Er meint zum Beispiel die runden Formen, die in allen Blättern auftauchen, so unten in der Mitte bei Shards 1A oder in der oberen rechten Ecke bei Shards II und V.

Ausstellungsdaten: Freitag, 14. September bis Samstag, 10. November 2018

Zur Galerie Fahnemann

 

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