bis 04.04. | #4928ARTatBerlin | Galerie mutare zeigt ab Samstag, 31. Januar 2026 die Ausstellung „Malerei, Grafik und Objekte“ der Künstlerin Erika Stürmer-Alex.
Erika Stürmer-Alex (Signatur EST), 1938 in Wriezen/Oderbruch geboren, studierte von 1958 bis 1963 Malerei, Grafik und Kunst am Bau an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Dann zog sie nach Woltersdorf bei Erkner. Sie bereiste Staaten des Ostblocks sowie Paris und Venedig, nach der Wende Naxos, Brasilien, London und New York. Seit 1982 lebt sie bei Frankfurt/Oder, wo sie den Kunsthof Lietzen aufbaute. Hier setzte EST ihre Kunstkurse, die sie seit 1969 am Kulturhaus Rüdersdorf gab, fort. 1991 war sie Mitbegründerin des Künstlerinnenvereins „Endmoräne“. 1992 erhielt sie den Förderpreis des Landes Brandenburg. 1994 war sie Ehrengast der Villa Massimo Rom. 2015 wurde sie für ihr Lebenswerk mit dem Brandenburgischen Kunstpreis geehrt. Seit 1990 sind ihre Werke auch auf internationalen Ausstellungen präsent, Arbeiten von Erika Stürmer-Alex befinden sich u.a. in folgenden Sammlungen:
Staatliche Museen zu Berlin/Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Museum Barberini, Potsdam; Minsk, das Kunsthaus Potsdam; Nationalgalerie; Brandenburgische Kunstsammlungen Cottbus; Staatliche Kunstsammlungen Dresden; Galerie Junge Kunst Frankfurt/Oder; Museum der Bildenden Künste Leipzig; Staatliche Museen Schwerin u.v.m.
Courtesy of Galerie mutare, Erika Stürmer-Alex
ihr Werkverzeichnis erschien 2018.
EST ist eine höchst vielseitige Künstlerin. Dank ihrer Experimentierfreude, Neugierde und Fantasie gelang ihr eine spielerische Annäherung an verschiedene Stile des 20. Jahrhunderts. Nach ihrem Studium widmete sie sich zunächst unter dem Einfluss der klassischen Avantgarde – Ernst Barlach, Max Beckmann, Kandinky, Klee, Matisse, Joan Miró, Henry Moore, Picasso – einer expressionistischen, meist abstrakten Farbflächenmalerei. Ab den 1970ern ging sie zu einer expressiven Figürlichkeit über, um dann zu einer chiffrenhaften assoziationsreichen Formensprache zu gelangen. Inspiriert wurde sie dabei von Informel, Nouveaux Réalisme, von A. R. Penck, Niki de Saint Phalle und Cy Tombly. Mit ein flossen Anregungen von Theater, Literatur und Musik. Ab 1972 schuf sie farbig bemalte Plastiken, Assemblagen und Installationen, wobei sie mit ungewöhnlichen Materialien wie Stoff, Styropor, Silicon, Karton und Sperrholz operierte. Bereits zu DDR-Zeit erhielt sie Aufträge für Kunst im öffentlichen Raum. Ab 1979 beschäftigte sie sich intensiver mit Collage und Druckgrafik. Zu ihrem Werk gehören auch themenbezogene Serien, u. a. zu Musik und Literatur.
Courtesy of Galerie mutare, Erika Stürmer-Alex
Die Galerie Mutare vertritt EST seit 2017.
Kabinett: Erika Stürmer Alex, Caro Stark, Oskar Manigk
Undercover Showroom: Christine Schlegel, Hans Scheib
Midissage zum Charlottenwalk: Freitag, 13. März 2026, 18:00 – 20:00 Uhr
Charlottenwalk: Samstag, 14. März 2026, 12:00 – 18:00 Uhr
Ausstellungsdaten: Samstag, 31. Januar bis Samstag, 04. April 2026
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Bildunterschrift Titel: Courtesy of Galerie mutare, Erika Stürmer-Alex
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